Myanmar ist sicherlich kein \"leichtes\" Reiseziel. Auf der einen Seite bietet das Land eine riesig Fülle an spektakulären Sehenswürdigkeiten. Auf der anderen Seite hält die politische Lage im Land machen Reisende von einem Besuch Myanmars ab.
Einige Menschenrechtsorganisationen rufen Reisende gar zum Boykott von Myanmar auf, da der Tourismus ihrer Ansicht nach das herrschende Militärregime unterstützten würde und die ins Land gelangenden Devisen nicht bei der Bevölkerung ankämen. Regierungsunabhängige Institutionen im Lande selbst wiederum warnen vor einem Boykott, da viele Arbeitsplätze in Myanmar vom Tourismus abhängen und der Tourismus somit für die Menschen im Lande von existenzieller Bedeutung sei. Auch stellen ausländische Besucher eine wichtige Quelle für unabhängige Informationen dar, die sonst nur schwer in das Land gelangen.
Wer sich für eine Reise nach Myanmar entscheidet, der sollte sich in jedem Falle gut mit der Situation vor Ort auseinander setzen und als bewusst Reisender (und nicht als \"Tourist\") das Land entdecken wollen. Und zu entdecken gibt es wahrhaft eine Menge! So ist die Shwedagon-Pagode in der ehemaligen Hauptstadt Rangun die größte und wohl auch wertvollste Pagode der Welt. Vom Sockel bis zur Turmspitze ist sie über und über mit Gold bedeckt. Im Norden des Landes ist die weltgrößte Glocke, die \"Mingun-Glocke\", zu bewundern, die im 19. Jahrhundert im Auftrag des Kaisers Papawaya angefertigt wurde. Ganz besonders sehenswert sind darüber hinaus auch die weitläufigen Anlagen der alten Hauptstadt Bagan mit ihren gut zweitausend Sakralbauten aus vier Jahrhunderten sowie der Goldene Fels in der Nähe vom Kyaikto.
Einwohnerzahl: 47.758.000
Fläche: 678.500 qkm
Zeitzone: MEZ +6:00 (12 Uhr in Deutschland = 18 Uhr in Myanmar)
Hauptstadt: Pyinmana Naypyidaw
Währung: Kyat (MMK)
Der Kyat ist die offizielle Währung von Myanmar. Ein Kyat gliedert sich in 100 Pya. Banknoten sind im Wert zwischen einem und tausend Kyat sowie zu 50 Pya im Umlauf, Münzen gibt es im Wert zwischen einem Kyat und einem Pya. Sowohl die Ein- als auch die Ausfuhr der Landeswährung sind verboten.
In Myanmar herrscht eine hohe Inflation, die zu einem florierenden Schwarzmarkt mit Devisen führte. Der staatlich verordnete Umrechnungskurs ist ausgesprochen ungünstig, daher kann vom Geldtausch am Flughafen nur abgeraten werden. In der Regel werden Ihre Reiseleitung oder das Hotelpersonal gerne beim Tausch von Bargeld behilflich sein. Am besten, Sie führen US-Dollar (möglichst in ungebrauchten Scheinen) mit sich, aber auch Euro werden in aller Regel problemlos getauscht. US-Dollar werden oft auch in Restaurants oder Geschäften als Zahlungsmittel akzeptiert, während Reiseschecks oder Kreditkarten nur in ganz wenigen Hotel angenommen werden und daher als Ersatz für Bargeld wenig geeig
Staatsform
Myanmar steht seit 1962 unter Militärherrschaft. 1990 erzielte die oppositionelle Nationale Liga für Demokratie einen erdruschtartigen Sieg bei demokratischen Wahlen, die umgehend vom Militärregime für ungültig erklärt wurden. Anschließend kam es zur blutigen Niederschlagung friedlicher Studentenproteste.
Im September 2007 entstanden aus Anlass drastischer Preissteigerungen erneut Demonstrationen, die sich schnell gegen das Militätregime insgesamt richteten. Angeführt wurden die Demonstranten von buddhistischen Mönchen und Nonnen, denen sich bald auch Zivilisten anschlossen. Ab dem 25. September begann die Militärführung mit aller Härte gegen die Demonstranten vorzugehen. Inoffizielle Beobachter sprechen von bis zu 200 Toten und mehreren Hundert Verletzten. Zahlreiche Klöster wurden von Soldaten gestürmt, im ganzen Land fanden Verhaftungen von Oppositionspolitikern und Regimegegnern statt.
Am 3. Mai 2008 wurden Teile Myanmars von einem verheerenden Tropensturm verwüstet, der (nach Schätzungen) mehr als 80.000 Menschen das Leben kostete. Das Militärregime verweigert ausländischen Hilfsmannschaften den Zugang zum besonders stark betroffenen Irrawaddy-Flussdelta und beschlagnahmte zahlreiche Hilfsgüterlieferungen.
Sicherheitshinweise
Das Auswärtige Amt veröffentlicht auf seinen Internetseiten regelmäßig aktualisierte Informationen zur Reisesicherheit für praktisch alle Länder der Erde. Sofern erhebliche Bedenken hinsichtlich der Sicherheit als Reiseland bestehen, werden Reisewarnungen herausgegeben. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise nach Myanmar über die aktuelle Sicherheitslage im Reiseland.
Hinweise zur Reisesicherheit in Myanmar finden Sie auf der Internetseite
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MyanmarSicherheit.html
www.auswaertiges-amt.de
Impfempfehlungen und Hinweise zu Krankheiten
Ein Malariarisiko besteht landesweit in Regionen unterhalb von eintausend Metern Höhe (dies gilt auch für die Touristenorte Pindaya Caves und Inle Lake, in Pagan am Irrawaddy und am Strand von Sandoway). vor allem in den Monaten März bis Dezember. Besonders hoch ist das Malaria-Risiko ganzjährig in den (aus Sicherheitsgründen ohnehin kaum bereisbaren) Regionen des Karenstaats und im Grenzgebiet zu Thailand. Kein Malariarisiko besteht im Stadtgebiet von Rangoon und Mandalay-City.
Bei Reisen in Gebiete mit hohem Malariarisiko kann unter bestimmten Bedingungen die Vorbeugung mit Medikamenten sinnvoll sein. In den übrigen Gebieten des Landes (Regionen unterhalb von eintausend Metern Höhe bei Reisen von März bis Dezember und darüber hinaus bei organisiert reisenden Touristen ohne Vorerkrankungen) sollte ein Notfallmedikament („Standby“) im Reisegepäck mitgeführt werden. Zudem sollten Sie sich durch helle Kleidung, Insektenschutzmitteln und mückenfreie Schlafräume vor Insektenstichen schützen. Vor Ihrer Reise ist eine ärztliche Beratung unbedingt zu empfehlen.
Generell ist allen Reisenden ein Impfschutz zu empfehlen gegen Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A und Masern. Risikogruppen sollten Sie sich zusätzlich impfen gegen Typhus, Hepatitis B, Tollwut, japanische Enzephalitis, Pneumokokken und Influenza.
Informieren Sie sich bitte vor Ihrer Reise nach Myanmar bei Ihrer Krankenkasse oder bei Impfberatungen in Apotheken. Das Tropeninstitut Berlin veröffentlicht auf seiner Internetseite http://www.tropenmedicus.de ausführliche Impfempfehlungen für zahlreiche Reiseländer. Dies ersetzt jedoch keinesfalls die persönliche Beratung durch geschulte Fachkräfte.
Stand: 11.07.08
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger
Für deutsche Staatsangehörige besteht zur Einreise nach Myanmar Pass- und Visumzwang. Visa werden von allen Auslandsvertretungen der Union Myanmar erteilt, beispielsweise der Botschaft in Berlin. Weitere Informationen zu Visumgebühren und Antragsverfahren können der Homepage der Botschaft unter http://www.botschaft-myanmar.de, entnommen werden.
Deutsche Reisepässe und Passersatzpapiere müssen am Tag der Einreise nach Myanmar noch mindestens sechs Monate gültig sein. Kinderreisepässe mit Lichtbild werden zur Einreise nach Myanmar bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr anerkannt. Die früheren Kinderausweise mit Lichtbild werden bis zum vollendeten 16. Lebensjahr akzeptiert.
In aller Regel wird sich Ihr Reiseveranstalter um die rechtzeitige Besorgung aller Einreisedokumente für Sie kümmern.
Stand: 10.07.08
www.auswaertiges-amt.de
Telefonvorwahl des Landes: +95
Pressefreiheit
Auf der derzeitigen Rangliste der Organisation \"Reporter ohne Grenzen\" zur Lage der Pressefreiheit liegt Myanmar auf Platz 164 von 169 verzeichneten Ländern. Von einer freien Presse im Lande kann somit keine Rede sein.
In Myanmar werden verschiedene englischsprachige Magazine wie \"Golden Myanmar\", \"Myanmar Chronicle\" und \"Myanmar Perspective\" verlegt, die in Buchhandlungen erhältlich sind. Touristen können in Rangun in einigen Luxushotels auch vereinzelt ausländische Zeitungen und Zeitschriften erwerben.
Landessprache
Amtssprache in Myanmar ist Birmanisch, das von etwa 25 Millionen Menschen im Land als Muttersprache gesprochen wird. Darüber hinaus verwenden zahlreiche ethnische bzw. sprachliche Minderheiten in Myanmar Birmanisch als Zweitsprache neben ihrer jeweiligen Muttersprache. Birmanisch verfügt über eine eigene Schrift, die sich aus der indischen Brahmi-Schrift entwickelte.
Die 48 Millionen Einwohner des Landes verteilen sich auf etwa 135 verschiedene Ethnien (große Gruppen sind beispielsweise die Shan, die Karen und die Mon), und die einzelnen Völker sprechen jeweils ihre eigenen Sprachen. Englisch ist jedoch die von allen gemeinsam genutzte Handelssprache, so dass Besucher des Landes mit ein wenig Kenntnissen des Englischen in der Regel wenig Probleme bei der Verständigung haben sollten.
Myanmar ist sicherlich kein \"leichtes\" Reiseziel. Auf der einen Seite bietet das Land eine riesig Fülle an spektakulären Sehenswürdigkeiten. Auf der anderen Seite hält die politische Lage im Land machen Reisende von einem Besuch Myanmars ab.
Einige Menschenrechtsorganisationen rufen Reisende gar zum Boykott von Myanmar auf, da der Tourismus ihrer Ansicht nach das herrschende Militärregime unterstützten würde und die ins Land gelangenden Devisen nicht bei der Bevölkerung ankämen. Regierungsunabhängige Institutionen im Lande selbst wiederum warnen vor einem Boykott, da viele Arbeitsplätze in Myanmar vom Tourismus abhängen und der Tourismus somit für die Menschen im Lande von existenzieller Bedeutung sei. Auch stellen ausländische Besucher eine wichtige Quelle für unabhängige Informationen dar, die sonst nur schwer in das Land gelangen.
Wer sich für eine Reise nach Myanmar entscheidet, der sollte sich in jedem Falle gut mit der Situation vor Ort auseinander setzen und als bewusst Reisender (und nicht als \"Tourist\") das Land entdecken wollen. Und zu entdecken gibt es wahrhaft eine Menge! So ist die Shwedagon-Pagode in der ehemaligen Hauptstadt Rangun die größte und wohl auch wertvollste Pagode der Welt. Vom Sockel bis zur Turmspitze ist sie über und über mit Gold bedeckt. Im Norden des Landes ist die weltgrößte Glocke, die \"Mingun-Glocke\", zu bewundern, die im 19. Jahrhundert im Auftrag des Kaisers Papawaya angefertigt wurde. Ganz besonders sehenswert sind darüber hinaus auch die weitläufigen Anlagen der alten Hauptstadt Bagan mit ihren gut zweitausend Sakralbauten aus vier Jahrhunderten sowie der Goldene Fels in der Nähe vom Kyaikto.
Einwohnerzahl: 47.758.000
Fläche: 678.500 qkm
Zeitzone: MEZ +6:00 (12 Uhr in Deutschland = 18 Uhr in Myanmar)
Hauptstadt: Pyinmana Naypyidaw
Währung: Kyat (MMK)
Der Kyat ist die offizielle Währung von Myanmar. Ein Kyat gliedert sich in 100 Pya. Banknoten sind im Wert zwischen einem und tausend Kyat sowie zu 50 Pya im Umlauf, Münzen gibt es im Wert zwischen einem Kyat und einem Pya. Sowohl die Ein- als auch die Ausfuhr der Landeswährung sind verboten.
In Myanmar herrscht eine hohe Inflation, die zu einem florierenden Schwarzmarkt mit Devisen führte. Der staatlich verordnete Umrechnungskurs ist ausgesprochen ungünstig, daher kann vom Geldtausch am Flughafen nur abgeraten werden. In der Regel werden Ihre Reiseleitung oder das Hotelpersonal gerne beim Tausch von Bargeld behilflich sein. Am besten, Sie führen US-Dollar (möglichst in ungebrauchten Scheinen) mit sich, aber auch Euro werden in aller Regel problemlos getauscht. US-Dollar werden oft auch in Restaurants oder Geschäften als Zahlungsmittel akzeptiert, während Reiseschecks oder Kreditkarten nur in ganz wenigen Hotel angenommen werden und daher als Ersatz für Bargeld wenig geeig
Staatsform
Myanmar steht seit 1962 unter Militärherrschaft. 1990 erzielte die oppositionelle Nationale Liga für Demokratie einen erdruschtartigen Sieg bei demokratischen Wahlen, die umgehend vom Militärregime für ungültig erklärt wurden. Anschließend kam es zur blutigen Niederschlagung friedlicher Studentenproteste.
Im September 2007 entstanden aus Anlass drastischer Preissteigerungen erneut Demonstrationen, die sich schnell gegen das Militätregime insgesamt richteten. Angeführt wurden die Demonstranten von buddhistischen Mönchen und Nonnen, denen sich bald auch Zivilisten anschlossen. Ab dem 25. September begann die Militärführung mit aller Härte gegen die Demonstranten vorzugehen. Inoffizielle Beobachter sprechen von bis zu 200 Toten und mehreren Hundert Verletzten. Zahlreiche Klöster wurden von Soldaten gestürmt, im ganzen Land fanden Verhaftungen von Oppositionspolitikern und Regimegegnern statt.
Am 3. Mai 2008 wurden Teile Myanmars von einem verheerenden Tropensturm verwüstet, der (nach Schätzungen) mehr als 80.000 Menschen das Leben kostete. Das Militärregime verweigert ausländischen Hilfsmannschaften den Zugang zum besonders stark betroffenen Irrawaddy-Flussdelta und beschlagnahmte zahlreiche Hilfsgüterlieferungen.
Sicherheitshinweise
Das Auswärtige Amt veröffentlicht auf seinen Internetseiten regelmäßig aktualisierte Informationen zur Reisesicherheit für praktisch alle Länder der Erde. Sofern erhebliche Bedenken hinsichtlich der Sicherheit als Reiseland bestehen, werden Reisewarnungen herausgegeben. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise nach Myanmar über die aktuelle Sicherheitslage im Reiseland.
Hinweise zur Reisesicherheit in Myanmar finden Sie auf der Internetseite
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MyanmarSicherheit.html
www.auswaertiges-amt.de
Impfempfehlungen und Hinweise zu Krankheiten
Ein Malariarisiko besteht landesweit in Regionen unterhalb von eintausend Metern Höhe (dies gilt auch für die Touristenorte Pindaya Caves und Inle Lake, in Pagan am Irrawaddy und am Strand von Sandoway). vor allem in den Monaten März bis Dezember. Besonders hoch ist das Malaria-Risiko ganzjährig in den (aus Sicherheitsgründen ohnehin kaum bereisbaren) Regionen des Karenstaats und im Grenzgebiet zu Thailand. Kein Malariarisiko besteht im Stadtgebiet von Rangoon und Mandalay-City.
Bei Reisen in Gebiete mit hohem Malariarisiko kann unter bestimmten Bedingungen die Vorbeugung mit Medikamenten sinnvoll sein. In den übrigen Gebieten des Landes (Regionen unterhalb von eintausend Metern Höhe bei Reisen von März bis Dezember und darüber hinaus bei organisiert reisenden Touristen ohne Vorerkrankungen) sollte ein Notfallmedikament („Standby“) im Reisegepäck mitgeführt werden. Zudem sollten Sie sich durch helle Kleidung, Insektenschutzmitteln und mückenfreie Schlafräume vor Insektenstichen schützen. Vor Ihrer Reise ist eine ärztliche Beratung unbedingt zu empfehlen.
Generell ist allen Reisenden ein Impfschutz zu empfehlen gegen Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A und Masern. Risikogruppen sollten Sie sich zusätzlich impfen gegen Typhus, Hepatitis B, Tollwut, japanische Enzephalitis, Pneumokokken und Influenza.
Informieren Sie sich bitte vor Ihrer Reise nach Myanmar bei Ihrer Krankenkasse oder bei Impfberatungen in Apotheken. Das Tropeninstitut Berlin veröffentlicht auf seiner Internetseite http://www.tropenmedicus.de ausführliche Impfempfehlungen für zahlreiche Reiseländer. Dies ersetzt jedoch keinesfalls die persönliche Beratung durch geschulte Fachkräfte.
Stand: 11.07.08
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger
Für deutsche Staatsangehörige besteht zur Einreise nach Myanmar Pass- und Visumzwang. Visa werden von allen Auslandsvertretungen der Union Myanmar erteilt, beispielsweise der Botschaft in Berlin. Weitere Informationen zu Visumgebühren und Antragsverfahren können der Homepage der Botschaft unter http://www.botschaft-myanmar.de, entnommen werden.
Deutsche Reisepässe und Passersatzpapiere müssen am Tag der Einreise nach Myanmar noch mindestens sechs Monate gültig sein. Kinderreisepässe mit Lichtbild werden zur Einreise nach Myanmar bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr anerkannt. Die früheren Kinderausweise mit Lichtbild werden bis zum vollendeten 16. Lebensjahr akzeptiert.
In aller Regel wird sich Ihr Reiseveranstalter um die rechtzeitige Besorgung aller Einreisedokumente für Sie kümmern.
Stand: 10.07.08
www.auswaertiges-amt.de
Telefonvorwahl des Landes: +95
Pressefreiheit
Auf der derzeitigen Rangliste der Organisation \"Reporter ohne Grenzen\" zur Lage der Pressefreiheit liegt Myanmar auf Platz 164 von 169 verzeichneten Ländern. Von einer freien Presse im Lande kann somit keine Rede sein.
In Myanmar werden verschiedene englischsprachige Magazine wie \"Golden Myanmar\", \"Myanmar Chronicle\" und \"Myanmar Perspective\" verlegt, die in Buchhandlungen erhältlich sind. Touristen können in Rangun in einigen Luxushotels auch vereinzelt ausländische Zeitungen und Zeitschriften erwerben.
Landessprache
Amtssprache in Myanmar ist Birmanisch, das von etwa 25 Millionen Menschen im Land als Muttersprache gesprochen wird. Darüber hinaus verwenden zahlreiche ethnische bzw. sprachliche Minderheiten in Myanmar Birmanisch als Zweitsprache neben ihrer jeweiligen Muttersprache. Birmanisch verfügt über eine eigene Schrift, die sich aus der indischen Brahmi-Schrift entwickelte.
Die 48 Millionen Einwohner des Landes verteilen sich auf etwa 135 verschiedene Ethnien (große Gruppen sind beispielsweise die Shan, die Karen und die Mon), und die einzelnen Völker sprechen jeweils ihre eigenen Sprachen. Englisch ist jedoch die von allen gemeinsam genutzte Handelssprache, so dass Besucher des Landes mit ein wenig Kenntnissen des Englischen in der Regel wenig Probleme bei der Verständigung haben sollten.


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