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20.10.12 - 10.11.12

Rundreise inkl. Fluganreise 22 Tage ab 3.318

Leistungen, Flughäfen, Hotels 

 
   

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Vietnam

Typisch Asien!
Wenige Länder entsprechen so genau unserem Bild Asiens wie Vietnam. Die typischen kegelförmigen Hüte, hier werden sie getragen. Von Bauern, die mit Wasserbüffeln ihre Reisterrassen pflegen, und von Fischern und Händlern, deren Boote auf dem Mekong schaukeln.

Auch Hanoi ist so, wie wir uns eine asiatische Metropole vorstellen: Bunt, quirlig, laut; man weiß gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Mofas über Mofas, auf den Märkten stapeln sich quietschbunte Waren in schwindelerregende Höhen, und der Reichtum an Früchten umfasst Mango und Drachenfrucht, Rambutan und Lychee und rote und grüne Bananen. Überall gibt es Garküchen, die ihre Frühlingsrollen und Nudelsuppen mit Fischsauce würzen.

Ruhiger geht es in der märchenhaften Halong-Bucht zu: Die bizarren Felsformationen sollen die Reste eines riesigen Drachen sein, der nach langem Kampf hier versank. Uns Heutige überwältigt die Romantik dieses UNESCO-Denkmals. Unvergesslich ist eine Übernachtung auf einer Dschunke inmitten dieser Traumlandschaft. Und fast genau so beeindruckend ist die Trockene Halong-Bucht, wo ähnlich bizarre Hügel fast senkrecht aus der flachen Ebene steigen.

Die landschaftliche Schönheit Vietnams wird in mehreren Nationalparks gepflegt. Seltene Pflanzen und Tiere finden hier eine Heimat, die durch den Tourismus mitfinanziert werden kann. Diese heilsame Wirkung hat der Tourismus auch auf die Erhaltung der vietnamesischen Kulturgüter. Die reich verzierten Tempel mit den farbenprächtigen Statuen sind Teil der buddhistischen Tradition Vietnams, die friedlich mit Daoismus und Ahnenkult verschmolz. Nur in den Bergen, da leben noch uralte Völker, die ihre ganz eigenen, Jahrtausende alten Bräuche pflegen.

Ein besonderes Highlight von Vietnam sind kilometerlange Sandstrände in tropischem Klima. Hier gibt es asiatisches Wellnessprogramm oder Wassersport, Erholung oder die Chance, erst kürzlich geöffnete Tauchparadiese zu erkunden.

Die meisten Vietnamesen können etwas englisch und sind freundlich und offen - und ganz schön neugierig auf die exotischen Langnasen, die erst seit kurzem ihr buntes, schönes Land besuchen.

Einwohnerzahl: 85.100.000
Fläche: 331.690 qkm
Zeitzone: MEZ +7:00 (12 Uhr in Deutschland = 19 Uhr in Vietnam)
Hauptstadt: Hanoi
Währung: Dong (VND)
Der Dong ist die Währung Vietnams. Es existieren Banknoten zwischen 100 und 500.000 Dong und Münzen mit einem Wert von 200 bis 5.000 Dong. Der Dollar ist die inoffizielle Zweitwährung des Landes, aber auch der Euro wird, zumindest in touristischen Einrichtungen, immer häufiger akzeptiert. Geldautomaten sind bei Banken und Einkaufszentren immer öfter zu finden, hier kann man (auch mit den bei uns gebräuchlichen Maestro-EC-Karten) meist bis zu umgerechnet 100 Euro am Tag abheben. Teurere Restaurants und Geschäfte akzeptieren oft auch Kreditkarten, am weitesten verbreitet ist dabei Visa. Reiseschecks lassen sich (ausgestellt in US-Dollar) praktisch nur in großen Hotels und bei Banken einlösen. Bei der Einreise nach Vietnam müssen Beträge ab 5 Millionen Dong deklariert werden, bei der Ausreise müssen Beträge ab umgerechnet 3.000 US-Dollar angegeben werden. Alle Umtauschquittungen sollten gut aufbewahrt werden.

Staatsform
Vietnam ist eine so genannte \"Sozialistische Volksrepublik\" mit einem Einparteiensystem. Die alle fünf Jahre gewählte Nationalversammlung ist das oberste repräsentative Organ Vietnams, dessen 450 Mitglieder einen Vorsitzenden und ein Komitee wählen. Der Staatspräsident, der Premierminister, der Vorsitzende des Obersten Volksgerichtes und der Vorsitzende der Obersten Kontrollbehörde werden von der Kommunistischen Partei gewählt. Die führende Rolle der Kommunistischen Partei und das Verbot von Oppositionsparteien ist in der Verfassung festgelegt. Auch wenn die Verfassung theoretisch Grundrechte wie Redefreiheit, Pressefreiheit oder Versammlungsfreiheit gewährt, werden in der Praxis diese Rechte aufgrund staatlichen Zensur und Kontrolle stark eingeschränkt. Im Dezember 1986 beschloss die KP Vietnams eine grundlegende Erneuerung aller Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, die unter der Bezeichnung \"doi moi\" bekannt wurde. Damit einher ging vor allem ein wirtschaftlicher Aufschwung des Landes, der für die Besucher Vietnams allein schon aufgrund der regen Bautätigkeit in praktisch allen Landesteilen unübersehbar ist.

Sicherheitshinweise
Das Auswärtige Amt veröffentlicht auf seinen Internetseiten regelmäßig aktualisierte Informationen zur Reisesicherheit für praktisch alle Länder der Erde. Sofern erhebliche Bedenken hinsichtlich der Sicherheit als Reiseland bestehen, werden Reisewarnungen herausgegeben. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise nach Vietnam über die aktuelle Sicherheitslage im Reiseland.

Hinweise zur Reisesicherheit in Vietnam finden Sie auf der Internetseite
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/VietnamSicherheit.html
www.auswaertiges-amt.de

Impfempfehlungen und Hinweise zu Krankheiten
Landesweit besteht in Vietnam ein gewisses Malariarisiko, vor allem jedoch im äußersten Süden sowie in den Provinzen Dak Lak, Gia Lai und Kon Tum und in den Regionen unter 1.500 m südlich des 18. Breitengrads und im Grenzgebiet zu China und Laos. In den Großstädten, dem Red River Delta und in den Küstengebieten nördlich von Nha Trang besteh nur ein sehr geringes bis gar kein Malariarisiko. Für organisiert reisenden Touristen ohne Vorerkrankungen reicht in der Regel die Mitnahme eines Notfallmedikaments (Standby). Zusätzlich empfehlenswert ist ein Schutz vor Moskitostichen durch lange helle Kleidung, Repellentien und mückenfreie Schlafräume.

Generell ist allen Reisenden ein Impfschutz zu empfehlen gegen Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A und Masern. Risikogruppen sollten Sie sich zusätzlich impfen gegen Typhus, Hepatitis B, Tollwut, japanische Enzephalitis, Pneumokokken und Influenza.

Bei der Einreise aus Gelbfieber-Endemiegebieten nach Vietnam ist eine Gelbfieberimpfung obligatorisch.

Diese Informationen ersetzen keine Beratung durch reisemedizinisch ausgebildetes Fachpersonal. Informieren Sie sich bitte vor Ihrer Reise nach Vietnam bei Ihrer Krankenkasse oder bei Impfberatungen in Apotheken. Das Tropeninstitut Berlin veröffentlicht auf seiner Internetseite http://www.tropenmedicus.de ausführliche Impfempfehlungen für zahlreiche Reiseländer. Auch dies ersetzt jedoch keinesfalls die persönliche Beratung durch geschulte Fachkräfte.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger
Für Aufenthalte in Vietnam benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum. Ein Touristenvisum wird in aller Regel für vier Wochen zur einmaligen Einreise ausgestellt. Das Visum kann nicht bei der Einreise am Flughafen eingeholt werden, sondern muss vorher bei der vietnamesischen Botschaft in Berlin, über Ihren Reiseveranstalter oder direkt über uns beantragt werden.

Zur Beantragung wird ein Reisepass oder vorläufiger Reisepass benötigt. Die Dokumente müssen die Gültigkeit des Visums und mindestens einen Monat übersteigen. Diese Informationen, die das deutsche Auswärtige Amt auf seinen Internetseiten angibt, beruhen auf Angaben des vietnamesichen Außenministeriums und seien nicht immer auch den vietnamesischen Auslandsvertretungen bekannt. Daher käme es des Öfteren vor, dass dort oder auch in Ho-Chi-Minh-Stadt nicht alle offiziell erlaubten Reisedokumente anerkannt werden oder dass eine Gültigkeit des Reisedokuments von 6 Monaten über die Reise hinaus gefordert wird. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher für Vietnam-Reisen, einen Reisepass mit ausreichender Gültigkeit für die Reise zu verwenden.
Stand: 10.12.09
www.auswaertiges-amt.de

Zollbestimmungen
Personen über 18 Jahren dürfen folgende Waren zollfrei nach Vietnam einführen: 400 g Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 Gramm losen Tabak, 1,5 l Alkohol über 22% Alkoholgehalt oder 2 l mit darunter liegendem Alkoholgehalt.

Im Handgepäck mitgeführte Gegenstände dürften einen Wert von 5.000.000,-- Dong nicht übersteigen. Gold in Barren müsse bis zu einem Gewicht von 1 kg bei der Einreise deklariert werden, zudem muss eine Genehmigung seitens der Bank vorliegen. Gold über 1 kg muss im Flughafenlager deponiert werden.

Goldschmuck über 300 Gramm und Bargeld über 7.000,00 US $ (oder andere ausländische Währungen im gleichen Wert) sowie Bargeld über 15 Mio Dong müssen bei der Einreise deklariert werden.

Tee kann bis zu 5 kg importiert werden, Kaffee bis zu 3 kg. Persönliche Gegenstände können eingeführt werden.
Stand: 10.12.09
www.auswaertiges-amt.de

Telefonvorwahl des Landes: ++84

Internetzugang
Für Gäste kostenfreie Internetzugänge in Hotels sind immer häufiger zu finden, und auch in den Hauptstraßen der meisten Orte muss man nicht lange suchen, bis man öffentliche Internetcafés mit meist schnellen Verbindungen findet. In Vietnam filtert eine eigene Internetpolizei politisch missliebigen Inhalt aus dem Netz und kontrolliert die Internetcafés. Geben Sie möglichst keine vertraulichen Angaben wie beispielsweise Homebanking-Zugangsdaten an öffentlichen Internet-Terminals ein.

Pressefreiheit
Die aktuelle \"Rangliste der Pressefreiheit\" der Organisation \"Reporter ohne Grenzen\" listet Vietnam auf dem 162. von weltweit 169 Ländern. Vor allem die fortschreitende Internetzensur und die verstärkte Kontrolle von Cybercafés geben Anlass zur Sorge. Mehrere vietnamesische Internetdissidenten werden derzeit in Haft gehalten und die Kommunistische Partei versteht die Medien nach wie vor vorrangig als Propagandaorgan ihrer Politik - ganz so wie es die Verfassung Vietnams auch vorsieht.

Landessprache
Die Amtssprache in Vietnam ist Vietnamesisch. Rund 88 Prozent der Bevölkerung besteht aus ethnischem Vietnamesen, daneben gibt es noch gut 50 staatlich anerkannte Minderheitengruppen. Die größte Minderheit stellen die gut eine Million Chinesen dar, deren Vorfahren überwiegend Mitte des 17. Jahrhunderts nach Vietnam auswanderten. Hinzu kommen rund eine Million Thai, etwa 900 Tausend und etwa ähnlich viele Khmer, die überwiegend im Mekong-Delta leben. Zahlreiche meist als \"Bergvölker\" bezeichnete Einwohner leben in den Bergregionen Vietnams. Sprache und Kultur dieser Völker unterscheidet sich meist stark von denen der Vietnamesen.

Viele Vietnamesen (vor allem natürlich die Beschäftigten in Hotels und Restaurants) sprechen zumindest einige Worte Englisch, und auch Deutsch ist weiter verbreitet, als man es vielleicht erwarten würde.

Religionen
Für Vietnam existieren keine zuverlässigen Angaben zur Verbreitung der verschiedenen Religionen in der Bevölkerung. Strikte Trennungen zwischen den Konfessionen, wie man sie aus anderen Erdteilen kennt, sind in Vietnam unbekannt. Auch wenn die Mehrzahl der Vietnamesen sich keiner Religion zugehörig fühlt, ist es dennoch bei vielen Menschen üblich, buddhistische Pagoden zu besuchen. Im Vordergrund steht für die meisten Vietnamesen jedoch die Verehrung der Ahnen. So gibt es kaum eine Privatwohnung, in der nicht ein kleiner Schrein der Verehrung der Vorfahren gewidmet ist. Die Lebensweise der Vietnamesen ist vor allem vom Buddhismus geprägt worden sowie vom Konfuzianismus und Animismus. Dogmatismus ist den Vietnamesen jedoch fremd, so dass Einflüsse unterschiedlichster Religionen in das Alltagsleben aufgenommen wurden. Mit den französischen, spanischen und portugiesischen Missionaren des 16. Jahrhunderts kam auch das Christentum ins Land, dem sich heute noch etwa 7 Prozent der Bevölkerung verbunden fühlen. Auch wenn die Verfassung Vietnams offiziell die Religionsfreiheit gewährt, so steht der Glaube traditionell latent in Konflikt mit dem staatlichen Anspruch auf alleinige Herrschaft über die Bevölkerung. Seit der vietnamesische Ministerpräsident Nguyen Tan Dung Papst Benedikt XVI. im Jahre 2007 im Vatikan besucht hat, haben sich die Hoffnungen gerade der vietnamesischen Christen auf ein größeres Maß an Religionsfreiheit weiter verstärkt.

Küche
Traditionell ist die vietnamesische Küche vorrangig von der Küche Chinas geprägt worden, wobei sich im Laufe der Zeit durchaus eine eigene vietnamesische Kochtradition mit zahlreichen typischen Gerichten ausprägen konnte. Vor allem im Süden des Landes ist auch der Einfluss der Kochtraditionen Thailands, Kambodschas und Indiens unübersehbar. Und die französische Kolonialherrschaft hat ihre Spuren in den Speisekarten Vietnams in Form von Beefsteak, Baguette, Croissant und Kaffee hinterlassen. Die Hauptnahrungsmittel in Vietnam sind jedoch Reis, Reisnudeln sowie Gemüse, Fisch und Fleisch spielen eher eine untergeordnete Rolle. À propos \"Rolle\": Die Frühlingsrolle ist wohl die bekannteste Speise der vietnamesischen Küche. Es gibt sie in zahlreichen Varianten - von roh über gebraten bis frittiert. Eine besondere Spezialität, die Nudelsuppe Pho, sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Auch Pho gibt es in zahlreichen Varianten, beispielsweise als Pho Bo mit dünnen Rindfleischscheiben oder als Pho Ga mit Hühnchenfleisch. Aber auch zahlreiche Varianten der in ganz Asien verbreiteten Nudelsuppe mit Gemüse, Fisch, Fleischeinlage oder Eiern werden in Imbissen und an Straßenständen angeboten. Je mehr westliche Gäste in einem Restaurant zu finden sind, desto schlechter stehen leider oft Ihre Chancen, die authentische vietnamesische Küche serviert zu bekommen. Leider passen zahlreiche Restaurants ihre Rezepte an den (vermeintlichen) Geschmack der Besucher aus dem Ausland an, so dass man es ruhig einmal probieren sollte, ein Restaurant aufzusuchen, in dem nur wenige ausländische Besucher zu sehen sind. Nur Mut, die Verständigung mit der Bedienung wird in der Regel kein Problem darstellen. Wer aber einmal bewusst Abwechslung zur vietnamesischen Küche sucht, findet in allen größeren Städten sowie in touristisch geprägten Orten auch westliche Restaurants, in denen Pizza und italienische Nudelgerichte serviert werden. Und auch indische Restaurants - mit teils ganz hervorragender Küche - sind in Vietnam zu finden. Das traditionelle Getränk Vietnams ist der Tee, und normalerweise wird in Restaurants grüner, kalter Tee kostenlos ausgeschenkt. Vietnam ist zudem eins der Hauptanbauländer von Kaffee, der hier in kleinen Tassen und in sehr starker Konzentration - meist mit einer Art zähflüssiger Kondensmilch und mit viel Zucker - getrunken wird. Eine Köstlichkeit für Espresso-Freunde!


Typisch Asien!
Wenige Länder entsprechen so genau unserem Bild Asiens wie Vietnam. Die typischen kegelförmigen Hüte, hier werden sie getragen. Von Bauern, die mit Wasserbüffeln ihre Reisterrassen pflegen, und von Fischern und Händlern, deren Boote auf dem Mekong schaukeln.

Auch Hanoi ist so, wie wir uns eine asiatische Metropole vorstellen: Bunt, quirlig, laut; man weiß gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Mofas über Mofas, auf den Märkten stapeln sich quietschbunte Waren in schwindelerregende Höhen, und der Reichtum an Früchten umfasst Mango und Drachenfrucht, Rambutan und Lychee und rote und grüne Bananen. Überall gibt es Garküchen, die ihre Frühlingsrollen und Nudelsuppen mit Fischsauce würzen.

Ruhiger geht es in der märchenhaften Halong-Bucht zu: Die bizarren Felsformationen sollen die Reste eines riesigen Drachen sein, der nach langem Kampf hier versank. Uns Heutige überwältigt die Romantik dieses UNESCO-Denkmals. Unvergesslich ist eine Übernachtung auf einer Dschunke inmitten dieser Traumlandschaft. Und fast genau so beeindruckend ist die Trockene Halong-Bucht, wo ähnlich bizarre Hügel fast senkrecht aus der flachen Ebene steigen.

Die landschaftliche Schönheit Vietnams wird in mehreren Nationalparks gepflegt. Seltene Pflanzen und Tiere finden hier eine Heimat, die durch den Tourismus mitfinanziert werden kann. Diese heilsame Wirkung hat der Tourismus auch auf die Erhaltung der vietnamesischen Kulturgüter. Die reich verzierten Tempel mit den farbenprächtigen Statuen sind Teil der buddhistischen Tradition Vietnams, die friedlich mit Daoismus und Ahnenkult verschmolz. Nur in den Bergen, da leben noch uralte Völker, die ihre ganz eigenen, Jahrtausende alten Bräuche pflegen.

Ein besonderes Highlight von Vietnam sind kilometerlange Sandstrände in tropischem Klima. Hier gibt es asiatisches Wellnessprogramm oder Wassersport, Erholung oder die Chance, erst kürzlich geöffnete Tauchparadiese zu erkunden.

Die meisten Vietnamesen können etwas englisch und sind freundlich und offen - und ganz schön neugierig auf die exotischen Langnasen, die erst seit kurzem ihr buntes, schönes Land besuchen.

Einwohnerzahl: 85.100.000
Fläche: 331.690 qkm
Zeitzone: MEZ +7:00 (12 Uhr in Deutschland = 19 Uhr in Vietnam)
Hauptstadt: Hanoi
Währung: Dong (VND)
Der Dong ist die Währung Vietnams. Es existieren Banknoten zwischen 100 und 500.000 Dong und Münzen mit einem Wert von 200 bis 5.000 Dong. Der Dollar ist die inoffizielle Zweitwährung des Landes, aber auch der Euro wird, zumindest in touristischen Einrichtungen, immer häufiger akzeptiert. Geldautomaten sind bei Banken und Einkaufszentren immer öfter zu finden, hier kann man (auch mit den bei uns gebräuchlichen Maestro-EC-Karten) meist bis zu umgerechnet 100 Euro am Tag abheben. Teurere Restaurants und Geschäfte akzeptieren oft auch Kreditkarten, am weitesten verbreitet ist dabei Visa. Reiseschecks lassen sich (ausgestellt in US-Dollar) praktisch nur in großen Hotels und bei Banken einlösen. Bei der Einreise nach Vietnam müssen Beträge ab 5 Millionen Dong deklariert werden, bei der Ausreise müssen Beträge ab umgerechnet 3.000 US-Dollar angegeben werden. Alle Umtauschquittungen sollten gut aufbewahrt werden.

Staatsform
Vietnam ist eine so genannte \"Sozialistische Volksrepublik\" mit einem Einparteiensystem. Die alle fünf Jahre gewählte Nationalversammlung ist das oberste repräsentative Organ Vietnams, dessen 450 Mitglieder einen Vorsitzenden und ein Komitee wählen. Der Staatspräsident, der Premierminister, der Vorsitzende des Obersten Volksgerichtes und der Vorsitzende der Obersten Kontrollbehörde werden von der Kommunistischen Partei gewählt. Die führende Rolle der Kommunistischen Partei und das Verbot von Oppositionsparteien ist in der Verfassung festgelegt. Auch wenn die Verfassung theoretisch Grundrechte wie Redefreiheit, Pressefreiheit oder Versammlungsfreiheit gewährt, werden in der Praxis diese Rechte aufgrund staatlichen Zensur und Kontrolle stark eingeschränkt. Im Dezember 1986 beschloss die KP Vietnams eine grundlegende Erneuerung aller Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, die unter der Bezeichnung \"doi moi\" bekannt wurde. Damit einher ging vor allem ein wirtschaftlicher Aufschwung des Landes, der für die Besucher Vietnams allein schon aufgrund der regen Bautätigkeit in praktisch allen Landesteilen unübersehbar ist.

Sicherheitshinweise
Das Auswärtige Amt veröffentlicht auf seinen Internetseiten regelmäßig aktualisierte Informationen zur Reisesicherheit für praktisch alle Länder der Erde. Sofern erhebliche Bedenken hinsichtlich der Sicherheit als Reiseland bestehen, werden Reisewarnungen herausgegeben. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise nach Vietnam über die aktuelle Sicherheitslage im Reiseland.

Hinweise zur Reisesicherheit in Vietnam finden Sie auf der Internetseite
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/VietnamSicherheit.html
www.auswaertiges-amt.de

Impfempfehlungen und Hinweise zu Krankheiten
Landesweit besteht in Vietnam ein gewisses Malariarisiko, vor allem jedoch im äußersten Süden sowie in den Provinzen Dak Lak, Gia Lai und Kon Tum und in den Regionen unter 1.500 m südlich des 18. Breitengrads und im Grenzgebiet zu China und Laos. In den Großstädten, dem Red River Delta und in den Küstengebieten nördlich von Nha Trang besteh nur ein sehr geringes bis gar kein Malariarisiko. Für organisiert reisenden Touristen ohne Vorerkrankungen reicht in der Regel die Mitnahme eines Notfallmedikaments (Standby). Zusätzlich empfehlenswert ist ein Schutz vor Moskitostichen durch lange helle Kleidung, Repellentien und mückenfreie Schlafräume.

Generell ist allen Reisenden ein Impfschutz zu empfehlen gegen Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A und Masern. Risikogruppen sollten Sie sich zusätzlich impfen gegen Typhus, Hepatitis B, Tollwut, japanische Enzephalitis, Pneumokokken und Influenza.

Bei der Einreise aus Gelbfieber-Endemiegebieten nach Vietnam ist eine Gelbfieberimpfung obligatorisch.

Diese Informationen ersetzen keine Beratung durch reisemedizinisch ausgebildetes Fachpersonal. Informieren Sie sich bitte vor Ihrer Reise nach Vietnam bei Ihrer Krankenkasse oder bei Impfberatungen in Apotheken. Das Tropeninstitut Berlin veröffentlicht auf seiner Internetseite http://www.tropenmedicus.de ausführliche Impfempfehlungen für zahlreiche Reiseländer. Auch dies ersetzt jedoch keinesfalls die persönliche Beratung durch geschulte Fachkräfte.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger
Für Aufenthalte in Vietnam benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum. Ein Touristenvisum wird in aller Regel für vier Wochen zur einmaligen Einreise ausgestellt. Das Visum kann nicht bei der Einreise am Flughafen eingeholt werden, sondern muss vorher bei der vietnamesischen Botschaft in Berlin, über Ihren Reiseveranstalter oder direkt über uns beantragt werden.

Zur Beantragung wird ein Reisepass oder vorläufiger Reisepass benötigt. Die Dokumente müssen die Gültigkeit des Visums und mindestens einen Monat übersteigen. Diese Informationen, die das deutsche Auswärtige Amt auf seinen Internetseiten angibt, beruhen auf Angaben des vietnamesichen Außenministeriums und seien nicht immer auch den vietnamesischen Auslandsvertretungen bekannt. Daher käme es des Öfteren vor, dass dort oder auch in Ho-Chi-Minh-Stadt nicht alle offiziell erlaubten Reisedokumente anerkannt werden oder dass eine Gültigkeit des Reisedokuments von 6 Monaten über die Reise hinaus gefordert wird. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher für Vietnam-Reisen, einen Reisepass mit ausreichender Gültigkeit für die Reise zu verwenden.
Stand: 10.12.09
www.auswaertiges-amt.de

Zollbestimmungen
Personen über 18 Jahren dürfen folgende Waren zollfrei nach Vietnam einführen: 400 g Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 Gramm losen Tabak, 1,5 l Alkohol über 22% Alkoholgehalt oder 2 l mit darunter liegendem Alkoholgehalt.

Im Handgepäck mitgeführte Gegenstände dürften einen Wert von 5.000.000,-- Dong nicht übersteigen. Gold in Barren müsse bis zu einem Gewicht von 1 kg bei der Einreise deklariert werden, zudem muss eine Genehmigung seitens der Bank vorliegen. Gold über 1 kg muss im Flughafenlager deponiert werden.

Goldschmuck über 300 Gramm und Bargeld über 7.000,00 US $ (oder andere ausländische Währungen im gleichen Wert) sowie Bargeld über 15 Mio Dong müssen bei der Einreise deklariert werden.

Tee kann bis zu 5 kg importiert werden, Kaffee bis zu 3 kg. Persönliche Gegenstände können eingeführt werden.
Stand: 10.12.09
www.auswaertiges-amt.de

Telefonvorwahl des Landes: ++84

Internetzugang
Für Gäste kostenfreie Internetzugänge in Hotels sind immer häufiger zu finden, und auch in den Hauptstraßen der meisten Orte muss man nicht lange suchen, bis man öffentliche Internetcafés mit meist schnellen Verbindungen findet. In Vietnam filtert eine eigene Internetpolizei politisch missliebigen Inhalt aus dem Netz und kontrolliert die Internetcafés. Geben Sie möglichst keine vertraulichen Angaben wie beispielsweise Homebanking-Zugangsdaten an öffentlichen Internet-Terminals ein.

Pressefreiheit
Die aktuelle \"Rangliste der Pressefreiheit\" der Organisation \"Reporter ohne Grenzen\" listet Vietnam auf dem 162. von weltweit 169 Ländern. Vor allem die fortschreitende Internetzensur und die verstärkte Kontrolle von Cybercafés geben Anlass zur Sorge. Mehrere vietnamesische Internetdissidenten werden derzeit in Haft gehalten und die Kommunistische Partei versteht die Medien nach wie vor vorrangig als Propagandaorgan ihrer Politik - ganz so wie es die Verfassung Vietnams auch vorsieht.

Landessprache
Die Amtssprache in Vietnam ist Vietnamesisch. Rund 88 Prozent der Bevölkerung besteht aus ethnischem Vietnamesen, daneben gibt es noch gut 50 staatlich anerkannte Minderheitengruppen. Die größte Minderheit stellen die gut eine Million Chinesen dar, deren Vorfahren überwiegend Mitte des 17. Jahrhunderts nach Vietnam auswanderten. Hinzu kommen rund eine Million Thai, etwa 900 Tausend und etwa ähnlich viele Khmer, die überwiegend im Mekong-Delta leben. Zahlreiche meist als \"Bergvölker\" bezeichnete Einwohner leben in den Bergregionen Vietnams. Sprache und Kultur dieser Völker unterscheidet sich meist stark von denen der Vietnamesen.

Viele Vietnamesen (vor allem natürlich die Beschäftigten in Hotels und Restaurants) sprechen zumindest einige Worte Englisch, und auch Deutsch ist weiter verbreitet, als man es vielleicht erwarten würde.

Religionen
Für Vietnam existieren keine zuverlässigen Angaben zur Verbreitung der verschiedenen Religionen in der Bevölkerung. Strikte Trennungen zwischen den Konfessionen, wie man sie aus anderen Erdteilen kennt, sind in Vietnam unbekannt. Auch wenn die Mehrzahl der Vietnamesen sich keiner Religion zugehörig fühlt, ist es dennoch bei vielen Menschen üblich, buddhistische Pagoden zu besuchen. Im Vordergrund steht für die meisten Vietnamesen jedoch die Verehrung der Ahnen. So gibt es kaum eine Privatwohnung, in der nicht ein kleiner Schrein der Verehrung der Vorfahren gewidmet ist. Die Lebensweise der Vietnamesen ist vor allem vom Buddhismus geprägt worden sowie vom Konfuzianismus und Animismus. Dogmatismus ist den Vietnamesen jedoch fremd, so dass Einflüsse unterschiedlichster Religionen in das Alltagsleben aufgenommen wurden. Mit den französischen, spanischen und portugiesischen Missionaren des 16. Jahrhunderts kam auch das Christentum ins Land, dem sich heute noch etwa 7 Prozent der Bevölkerung verbunden fühlen. Auch wenn die Verfassung Vietnams offiziell die Religionsfreiheit gewährt, so steht der Glaube traditionell latent in Konflikt mit dem staatlichen Anspruch auf alleinige Herrschaft über die Bevölkerung. Seit der vietnamesische Ministerpräsident Nguyen Tan Dung Papst Benedikt XVI. im Jahre 2007 im Vatikan besucht hat, haben sich die Hoffnungen gerade der vietnamesischen Christen auf ein größeres Maß an Religionsfreiheit weiter verstärkt.

Küche
Traditionell ist die vietnamesische Küche vorrangig von der Küche Chinas geprägt worden, wobei sich im Laufe der Zeit durchaus eine eigene vietnamesische Kochtradition mit zahlreichen typischen Gerichten ausprägen konnte. Vor allem im Süden des Landes ist auch der Einfluss der Kochtraditionen Thailands, Kambodschas und Indiens unübersehbar. Und die französische Kolonialherrschaft hat ihre Spuren in den Speisekarten Vietnams in Form von Beefsteak, Baguette, Croissant und Kaffee hinterlassen. Die Hauptnahrungsmittel in Vietnam sind jedoch Reis, Reisnudeln sowie Gemüse, Fisch und Fleisch spielen eher eine untergeordnete Rolle. À propos \"Rolle\": Die Frühlingsrolle ist wohl die bekannteste Speise der vietnamesischen Küche. Es gibt sie in zahlreichen Varianten - von roh über gebraten bis frittiert. Eine besondere Spezialität, die Nudelsuppe Pho, sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Auch Pho gibt es in zahlreichen Varianten, beispielsweise als Pho Bo mit dünnen Rindfleischscheiben oder als Pho Ga mit Hühnchenfleisch. Aber auch zahlreiche Varianten der in ganz Asien verbreiteten Nudelsuppe mit Gemüse, Fisch, Fleischeinlage oder Eiern werden in Imbissen und an Straßenständen angeboten. Je mehr westliche Gäste in einem Restaurant zu finden sind, desto schlechter stehen leider oft Ihre Chancen, die authentische vietnamesische Küche serviert zu bekommen. Leider passen zahlreiche Restaurants ihre Rezepte an den (vermeintlichen) Geschmack der Besucher aus dem Ausland an, so dass man es ruhig einmal probieren sollte, ein Restaurant aufzusuchen, in dem nur wenige ausländische Besucher zu sehen sind. Nur Mut, die Verständigung mit der Bedienung wird in der Regel kein Problem darstellen. Wer aber einmal bewusst Abwechslung zur vietnamesischen Küche sucht, findet in allen größeren Städten sowie in touristisch geprägten Orten auch westliche Restaurants, in denen Pizza und italienische Nudelgerichte serviert werden. Und auch indische Restaurants - mit teils ganz hervorragender Küche - sind in Vietnam zu finden. Das traditionelle Getränk Vietnams ist der Tee, und normalerweise wird in Restaurants grüner, kalter Tee kostenlos ausgeschenkt. Vietnam ist zudem eins der Hauptanbauländer von Kaffee, der hier in kleinen Tassen und in sehr starker Konzentration - meist mit einer Art zähflüssiger Kondensmilch und mit viel Zucker - getrunken wird. Eine Köstlichkeit für Espresso-Freunde!

 
 
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Großes Bild oben: CC: byFotograf: V 2 - some rights reserved (by)

Bildnachweis

Gemüsemarkt in Vietnam: Fotograf: farbfilm - Creative Commons - Einige Rechte vorbehalten (by)

Die klassischen vietnamesischen Strohhüte sind überall im Lande allgegenwärtig, werden jedoch nur von Frauen getragen.: Fotograf: Lucas Jans - Creative Commons - Einige Rechte vorbehalten (by-sa)

Vietnamesinnen früh morgens auf dem Fischmarkt: Fotograf: Lucas Jans - Creative Commons - Einige Rechte vorbehalten (by-sa)

Vietnamesische Fleischpastetchen: Fotograf: Incase Designs - Creative Commons - Einige Rechte vorbehalten (by)

Hungrig geht in Vietnam niemand ins Bett: Bis tief in die Nacht werden an den Straßenecken köstliche Gerichte angeboten.: Fotograf: androog - Creative Commons - Einige Rechte vorbehalten (by)

Eine kleine Auswahl von Köstlichkeiten der berühmten vietnamesischen Kochkunst.: Fotograf: jetalone - Creative Commons - Einige Rechte vorbehalten (by)

kritischer Blick: Offenbar hat noch nicht jeder Besucher des Landes sein Herz für die vietnamesische Küche entdeckt.: Fotograf: The Gentle - Creative Commons - Einige Rechte vorbehalten (by-sa)

Nudelsuppe, Nudelsuppe, und immer wieder Nudelsuppe: Das Leibgericht der Vietnamesen, besonders im Norden des Landes.: Fotograf: androog - Creative Commons - Einige Rechte vorbehalten (by)

Nachts noch schnell eine leckere Nudelsuppe? In Vietnam kein Problem!: Fotograf: alex.ch - Creative Commons - Einige Rechte vorbehalten (by)

Köstliche Salate kann man in Vietnam in praktisch jedem Restaurant bestellen.: Fotograf: androog - Creative Commons - Einige Rechte vorbehalten (by)

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