Anreise nach München und vormittags Flug mit Lufthansa nach Tirana, dessen Flughafen nach der in Albanien aufgewachsenen Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa benannt ist. Tirana ist eine Stadt im Um- und Aufbruch, die düsteren sozialistischen Fassaden der Hodscha-Diktatur wurden mit bunten Farben aufgemischt. Wir machen uns im Nationalmuseum mit der Landesgeschichte vertraut, bekommen im Gespräch mit der charmanten Museumsangestellten aber auch einen ersten Eindruck vom heutigen Leben in Albanien. Weiter geht es an die Adriaküste nach Durres. 70 km. Beim Stadtrundgang erkunden wir das römische Amphitheater und die venezianische Stadtmauer. Zum Abendessen serviert uns der Wirt in einem gemütlichen Restaurant Fisch und andere Spezialitäten der Region.
2. Tag: Berat und albanischer Wein
Auf der Fahrt Richtung Süden bringt Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter ein paar Worte Albanisch bei: „Mire dita“ und „faleminderit“, „guten Tag“ und „danke“. Damit kommen Sie mit den freundlichen Albanern später schnell ins Gespräch! Berat (UNESCO-Kulturerbe) trägt den Namen „weiße Stadt der 1000 Fenster“. Neben ihrer außergewöhnlichen Architektur ist die Stadt bekannt für das harmonische Miteinander der Religionen - davon zeugen in der Festung der Oberstadt die farbenfrohen Fresken in den Kirchen, viele Moscheen und die wertvollen Ikonen im Onufri-Museum. Anschließend kosten wir in einem Weingut Riesling und Merlot der Region, und der Winzer spendiert noch einen Raki. Gezuar! Prost! Weiter geht es in die Hafenstadt Vlora. 190 km.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm für Sie parat. Wenn Sie lieber das orientalische Ambiente der Unterstadt von Berat entdecken möchten, dann verzichten Sie auf das Onufri-Museum! Schauen Sie den älteren Herren im Stadtpark beim Dominospielen zu oder spazieren Sie durch die Gassen des Stadtteils Mangalem, in denen Kinder spielen und Hausfrauen ihrer Arbeit nachgehen!
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