Jordanien

Nationalmuseum in AmmanBlättere im Flugzeug die Illustrierte durch und siehe da, das Glamourgirl der arabischen Welt beim Händeschütteln. „Darauf freue ich mich schon“, sagt der Zeitungsmitleser neben mir. Blondschopf, Ausdauertyp, offensichtlich offenes Wesen. Aufs Händeschütteln? „Nein, auf das neue .“ Viele Restauratorinnen konservieren in den Werkstätten das tönerne Erbe des Landes. Mit Kopftuch oder ohne. Besuch der : Das Projekt betreut Kinder aller Konfessionen, vom Kindergarten bis in die Lehre. Fördert neuerdings auch Mädchen, gefällt mir sehr. Paul auch. Sprachbarrieren reißt er mit Schattenspielen nieder. Für uns übersetzt Reiseleiter Georg und lädt später zum mit Mezze. 1001 Linsen zieren die Tische, beladen mit unzähligen Tellerchen. Viel Gemüse, etwas Fleisch, reichlich Gewürze; Nase und Zunge müssen noch viel üben die nächsten Tage.
Römische Stadt, türkisches Bad und Moses
Gerasa sei großartig, sagt Paul. Dann bring viele Bilder mit, erwidere ich und fahre mit Helen und Meike ins . Kleine . Der Vorschlag kam von Georg. Wenn wir Lust auf Alternativen zum Programm haben, können wir ihn jederzeit fragen. Im Dampf des Türkischen Dampfbads öffnen sich die Seelen, heißt es; die Öle und Essenzen wirken wunderbar. Paul bringt schöne Motive mit, von Tempeln und Arkaden, Mosaiken und Mauern, deren weißer Kalkstein leuchtet gegen das Blau des Himmels. Dieser klare Himmel begleitet uns auf der kurvigen und staubigen Reise an der alten entlang zum . Hier kam, sah und starb Moses, laut Bibel, den Blick auf das gelobte Land gerichtet. In erblicken wir das Mosaik einer fast biblischen Landkarte, in den steilen Schluchten des Nationalparks leider keine Adler und Steinböcke. Heute geben sie sich eher scheu.
Petra - das Juwel im Fels
PetraPaul kennt alle Indiana-Jones-Filme. Wir dann auch, als die Gruppe vom Hotel durch den schattigen wie schmalen Sik spaziert, diesen Riss im Felsen, dessen Flanken steil gen...
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