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Rundreise inkl. Fluganreise 15 Tage ab 3.650

Leistungen, Flughäfen, Hotels 

 
   

Ausdrucken Als pdf anzeigenJava - Bali - Höhepunkte

Reiseverlauf
Lavaschwarz und Tropengrün sind die Farben Javas und Balis, doch damit enden auch schon die Gemeinsamkeiten der Nachbarn. Ist die javanische Kultur wie ein helles Glöckchen, so ist die balinesische wie ein Donnerschlag. Beten hier Muslime zu Allah, so verwöhnen dort Hindus ihre Götter mit Opfergaben und Tempelfesten. Wird auf Java regiert, so machte Bali Tourismuskarriere. Aber machen Sie sich auf dieser Studienreise Ihre eigenen Inselbilder zwischen Megacity und Dorfidylle, Feuerbergen und Tropenstränden, Garküche und Szenecafé, beim Essen im Sultanspalast und beim Reisbauern auf dem Feld. Eines ist sicher: Sie werden schwärmen von der Schönheit der Landschaft und vom Lächeln der Menschen, hier genauso wie dort.
1. Tag: Nach Südostasien
Individuelle Anreise nach Frankfurt. Weiterflug am Mittag mit Singapore Airlines nach Singapur (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Unterwegs können Sie sich mit dem Roman „Saman“ von Ayu Utami schon mal auf die indonesische Inselwelt einstimmen.

2. Tag: Selamat pagi, Java
Morgens landen wir in Singapur und steigen um nach Jakarta (nonstop, Flugdauer ca. 1,5 Std.). Megacity, in der sich mehr als 10 Millionen Menschen drängen, stinkender Moloch und schillernder Magnet für unzählige Zuwanderer aus den Dörfern Javas. Jakarta hat viele Gesichter. Auf einer kurzen Stadtrundfahrt lernen wir einige kennen. Hölzerne Makassar-Schoner ankern wie Zeugen einer längst vergangenen Zeit im Hafen Sunda Kelapa. Perlen der Kolonialzeit sorgen am Fatahillah-Platz für jede Menge Alte-Welt-Flair. Welch ein Kontrast zu den Glitzerpalästen von Downtown Jakarta, wo man die Energie des Tigerstaats spürt! Nachmittags haben Sie Zeit zum Entspannen und um in aller Ruhe in den Tropen anzukommen.

3. Tag: Nach Bandung
Fahrt nach Bandung, Indonesiens Nummer zwei. Villenviertel und Shoppingboulevards mit Kolonialflair, Art-déco-Hotels und die Konferenzhalle, in der 1955 Vertreter der blockfreien Staaten wie Indonesiens Präsident Sukarno, Nehru, Nasser und Ho Chi Minh ihre Köpfe zusammensteckten. Der Rest des Nachmittags gehört Ihnen! Vielleicht haben Sie Lust im Dago Tea House stilvoll Javatee zu schlürfen? 125 km.
Optional Damit es eine Reise ganz nach Ihrem Geschmack wird, ermöglicht der Studiosus-Reiseleiter gern Ihre Extratouren. Sie wollen lieber Ihren ersten Vulkan sehen und erleben, statt mit auf Stadtrundfahrt in Bandung zu gehen? Dann schnappen Sie sich ein Taxi und fahren Sie zu Bandungs Hausvulkan, Tangkuban Prahu. Das Tolle ist, das Taxi kann bis an den Krater heranfahren.

4. Tag: Mit dem Zug nach Zentraljava
Mit dem Expresszug fahren wir heute über die tropengrüne Insel (6 Std.). Vulkankegel sind Prachtkulisse für Reisterrassen, die wie Himmelstreppen bergwärts klettern. Dazwischen Kokospalmen, Kaffeesträucher und Mangobäume. Schönes fruchtbares Java! Und doch können die Felder, die durch Erbteilung immer kleiner werden, die Reisbauern oft nicht mehr ernähren. Was ist die Alternative? Fragen Sie doch Ihre javanischen Mitreisenden! Am Nachmittag laufen wir in Kutoarjo ein und kurven mit dem Bus weiter ins Bergland von Wonosobo. 70 km. Lust auf einen Dorfspaziergang nach der langen Fahrt? An einem der Warungs, kleinen Garküchen, gibt's bestimmt noch ein Bir Bintang. Und wir beeindrucken die Verkäufer mit unserem Indonesisch: „Berapa harganya“? Wie viel kostet das?

5. Tag: Diengplateau und Borobudur
Nebelschwaden ziehen übers Diengplateau, Wasser blubbert aus heißen Quellen, und die Erde haucht uns ihren fauligen Schwefelatem ins Gesicht. Wir sind Javas vulkanischen Kräften ganz nah! Ein Zufall, dass Gläubige hier vor fast 1500 Jahren die ersten Hindu-Tempel Javas bauten? Ein Ufo, notgelandet im Dschungel? Fehlanzeige - das größte buddhistische Heiligtum der Welt (UNESCO-Kulturerbe)! Ein Bilderbuch aus Stein: 1460 Reliefs umringen den Buddhaberg, der - unter Vulkanasche bestens konserviert - 800 Jahre Dornröschenschlaf hielt, bis ein Kolonialbeamter zum Wachküssen kam. Auf dem Weg zum Gipfel tropft manche Schweißperle auf den Lavastein. Die Belohnung: Buddhas überirdisches Lächeln und ein paar Bonuspunkte fürs Karma. 100 km. . Drei Übernachtungen in Jogjakarta

6. Tag: Sultansstadt Jogjakarta
Der Sultanspalast - ein Irrgarten der Höfe, Gemächer, Ruheplätze, in dem Sultanswächter in Batik-Sarongs javanische Philosophie mit Leben füllen. Sultan Hamengku Buwono X., heutiger Chef des Sultanats, soll lieber Armani-Anzug oder Golfdress tragen ... Im Sonobudoyo-Museum beamt uns der Reiseleiter über 1000 Jahre zurück in die Zeit, als sich die indischen Religionen auf Java mischten. Nachmittags schauen wir im Batikatelier den Handwerkern bei der Arbeit mit Wachskännchen und Stempel auf die Finger. Dann gibt's eine Kostprobe Schattenspiel - Schlachtengetümmel auf der Leinwand zum Stakkato des Gamelanorchesters. Gänsehaut-Feeling! Abends sind wir im Palast zu Gast: Nasi Goreng, Gado-Gado & Co. - Leckereien aus den Kochtöpfen der Sultansküche und zum Dessert javanischer Tanz.
Optional Keine Lust auf Handwerkerateliers? Dann machen Sie doch einen Ausflug ans Meer! Parangtritis ist das Reich von Nyai Loro Kidul, der Göttin des Südlichen Meeres, der auch heute noch Haare und Fingernägel des Sultans geopfert werden. Das Baden lässt die Ungestüme nicht zu (Unterwasserströmungen!), aber beim Strandspaziergang kommen Sie schnell mit jungen Javanern ins Gespräch!

7. Tag: Hindu-Heiligtum Prambanan
Am Prambanan-Tempel (UNESCO-Kulturerbe) empfangen uns die Hindu-Götter Shiva, Vishnu und Brahma und das uralte Ramayana-Epos als steinerner Comicstrip. Sex & Crime in der Götterwelt - wie gut, dass der Reiseleiter die Geschichten hinter Bildern von Kriegsgemetzel und Liebesschmachten kennt! Ob Jogjakartas Teenager immer noch vom Hindu-Helden Rama oder eher von den Leadsängern indonesischer Boygroups schwärmen? Fragen wir doch die Schüler auf Klassenausflug, die mit uns den Tempel erkunden. Mehr über das Leben in Indonesien erfahren wir mittags bei Suryadi und seiner Familie. Sicher wird er uns bei Tee und Sate-Spießen verraten, wo Indonesiens junge Demokratie heute steht und was die javanische Jugend von der Zukunft erwartet. 100 km.

8. Tag: Nach Bali
Der Vormittag gehört Ihnen! Ausschlafen, gemütlich frühstücken und im Hotelpool abtauchen - vertrödeln Sie doch einfach mal die Zeit! Oder Sie schnappen sich eine Fahrradrikscha und tauchen in die junge Szene der altehrwürdigen Studentenstadt ein. Wo es hippe Mode made in Indonesia zu kaufen gibt? Fragen Sie die Studenten! Nachmittags im Luftsprung nach Bali und ab nach Ubud. 40 km. Zentrum balinesischer Kultur und Tummelplatz der Promiszene - Ubud ist beides. Schon möglich, dass Ihnen beim abendlichen Drink im Restaurant Indus Modedesignerin und Bali-Fan Donna Karan gegenübersitzt. Genauso gut möglich, dass der Verkehr plötzlich zusammenbricht, weil eine Prozession mit turmhohen Opfergaben und scheppernden Gongs zum Tempel zieht. Drei Übernachtungen in einem stylischen Hotel in Ubud

9. Tag: Muttertempel Besakih und Neka-Museum
Ein Blick in die Elefantenhöhle Goa Gajah. Dann pilgern wir zusammen mit den Balinesen zum wichtigsten Tempel der Insel - Besakih. Ob wir Glück haben und er sich im Festschmuck zeigt? Zurück nach Ubud: Im Vorort Mas verwandeln Holzschnitzer mächtige Baumstämme in zierliche Götterfiguren. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit Wayan, Ketut und ihren Kollegen über alte Traditionen im Zeitalter des Massentourismus zu plaudern. Traditionelle Gemälde für die Götter, Werke westlicher Tropenmaler und junge Wilde - im Neka-Museum entdecken wir später das ganze Spektrum der Bali-Kunst. Vielleicht finden Sie ja ein Mitbringsel zum An-die-Wand-Hängen. 60 km.
Optional Die sportliche Alternative zur heutigen Tempeltour: Wildwasser-Rafting auf dem Ayung. Ein Riesenspaß vor tropischer Kulisse! Ihr Reiseleiter kennt die besten Veranstalter und vermittelt gerne den Ausflug.

10. Tag: Ein Tag im Dorf Tunjuk
Warum Philosophie beim Hausbau mindestens so wichtig ist wie Statik, erfahren wir vormittags beim Besuch eines Gehöfts. Dann werden wir in der Dorfschule schon erwartet, diskutieren über Bildungsziele und bekommen viel Applaus für unsere drei Sätze Indonesisch. Mittags beim gemeinsamen Essen können wir die Dorfbewohner mit unseren Fragen löchern: Wie haben die Anschläge fundamentalistischer Muslime das Leben auf der Götterinsel verändert? Und was wird aus Balis Reisfeldern, wenn junge Männer lieber Kellner als Bauern werden? Bestimmt werden wir den Balinesinnen auch das Rezept für den köstlichen Fisch im Bananenblatt abluchsen! Ohne Fleiß kein Reis - stellen wir nachmittags fest. Wir gehen beim Reisbauern in die Lehre und helfen - je nach Jahreszeit - beim Säen oder Ernten. Wetten, dass wir nach dieser Erfahrung jedes Reiskorn ehren! 40 km. Abends bestimmen Sie, was auf den Tisch kommt. Stellen Sie sich doch zusammen mit den Balinesen in die Schlange vor Oka Watis Lokal. Hier wartet ein besonderer Leckerbissen: Spanferkel auf Balinesisch.

11. Tag: Balis Norden: Tempel und Baturvulkan
Opfergaben für die Götter, aber auch Päckchen aus Duft, Farbe und Rauch für die Dämonen, damit sie uns nicht den Tag verderben - so beginnt auch heute noch jeder balinesische Tag. Die Tempel der Götterinsel hat wohl niemand gezählt. Wir haben einige der schönsten ausgewählt: Gunung Kawi, Tirta Empul und den Bedji-Tempel im Bali-Barock. Dazwischen jede Menge Reisterrassen-Fotostopps Weniger lieblich, aber genauso faszinierend: ein Blick in die Caldera, den Einbruchkessel, des Baturvulkans. Dann lockt der Lavastrand. Nachmittags dürfen Sie in den Indischen Ozean springen oder sich an den Pool lümmeln, um mit Vicky Baums „Liebe und Tod auf Bali“ in der Kolonialzeit zu versinken. 80 km. .

12. Tag: Delfine, Markt und Kloster
Wer will, klettert vor dem Frühstück schon ins Boot, um den Delfinen beim morgendlichen Ausflug zuzusehen (ca. 10 €). Dafür ist das Tagesprogramm sehr gemütlich: Obst, Gemüse, Meeresgetier - auf dem Markt in Singaraja verraten uns die Frauen bestimmt, womit sie heute ihre Familien verwöhnen. Unser Buddhismus-Wissen vom Borobudur-Besuch kramen wir im Kloster Brahma Asrama Vihara noch einmal hervor. Ob uns einer der Mönche die Wandgemälde erklären kann? Fürs Wohlbefinden gibt's dann ein Bad in heißen Quellen. Der Nachmittag gehört Ihnen! Leihen Sie sich doch Maske, Schnorchel und Flossen aus, um zwischen bunten Fischen zu schwimmen. Und wenn das Wasser nicht Ihr Element ist, machen Sie es wie Julia Roberts in „Eat Pray Love“ - erkunden Sie Bali mit dem Fahrrad.

13. Tag: Bratansee, Taman Ayun, Tanah Lot
Rund um den Bratansee wachsen Kaffee und die Gewürznelken für Kretek, Indonesiens duftende Zigaretten. Schnupperpause! Auch Postkartenblicke gibt's am See en masse - kein Wunder, dass Hochzeitspaare Schlange stehen fürs Foto. Muskat, Vanille und Zimt - auf dem Gewürzmarkt erfeilschen wir aromatische Souvenirs, bevor es wieder ans Meer geht. Ein Tempelklassiker am Nachmittag: der Taman Ayun. Dann weiter zum Meeresheiligtum Tanah Lot, umtost von Wellen, in denen die Dämonen wüten. Wie gut, dass die Balinesen Weltmeister im Besänftigen sind! Wir betrachten die ganze Tempelpracht an einer Kokosnuss nuckelnd und drücken wie alle Touristen erleichtert auf den Auslöser, wenn die Sonne endlich ins Meer plumpst. . Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel in Jimbaran
Optional Sie haben genug Tempel gesehen? Dann lassen Sie heute das Programm aus und lassen Sie sich doch in einem VW-Kübelwagen über die Insel kutschieren. Ein attraktives Ziel: der ruhige Inselosten. Der Reiseleiter arrangiert Wagen und Fahrer und plant mit Ihnen die Route. Verlockend: Traumstrände bei Padang Bai oder Tenganan, einem Dorf der balinesischen Ureinwohner. Abends im Hotel treffen Sie wieder auf die Gruppe.

14. Tag: Ulu Watu und Kecak-Tanz
Am Vormittag führen Sie Programmregie: Frühaufsteher lassen sich auf dem Fischmarkt den Fang des Tages zeigen. Sportskanonen joggen am Strand entlang. Dann vielleicht noch eine geballte Ladung Tropensonne tanken, baden und beachen. Und wenn immer noch Zeit bleibt, nehmen Sie die Shoppingmalls von Nusa Dua in Angriff. Ein Batik-Bikini passt bestimmt noch in den Koffer! Nachmittags schauen wir vom Felsentempel Ulu Watu aufs tosende Meer: Vielleicht tanzen ja gerade ein paar Surfer auf den Wellen. Die Klippen sind aber auch traumhafte Kulisse für den Kecak-Tanz: Angefeuert von magischen Gesängen, besiegen die Helden mal wieder die Bösewichter. Den Göttern sei Dank! Mit den Füßen im Sand und göttlichen Meeresfrüchten frisch vom Grill feiern wir Abschied von Bali.

15. Tag: Zurück in die Heimat
Vormittags Transfer zum Flughafen in Denpasar und Flug gegen Mittag mit Singapore Airlines über Singapur (ab Singapur nonstop, Flugdauer ca. 13,5 Std.) nach Frankfurt. Ankunft am Abend. Anschluss zu den anderen Städten.
Seit über 50 Jahren veranstaltet der Münchner Veranstalter Studiosus anspruchsvolle Studienreisen zu Reisezielen in der ganzen Welt. Studiosus ist Marktführer in Deutschland und bietet das vielfältigste Studienreiseprogramm in Europa. Viele beliebte und bekannte Länder werden bereist, es stehen aber auch eine Reihe touristisch eher weniger bekannter Länder und Regionen auf dem Reiseprogramm.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.

 
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Reiseverlauf

15-tägige Studienreise
 
 
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Großes Bild oben: CC: byFotograf: V 2 - some rights reserved (by)

Bildnachweis

Java - Bali: © Studiosus Reisen München GmbH

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