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Rundreise inkl. Fluganreise 18 Tage ab 3.690

Leistungen, Flughäfen, Hotels 

 
   

Ausdrucken Als pdf anzeigenLaos - geheimnisvolles Reich am Mekong

Reiseverlauf
Wer sich für eine Studienreise durch Laos entscheidet, unternimmt noch eine Zeitreise durch unberührte Natur, vergessene Höhlen und unwegsamen Dschungel. Autobahnen, Industrie, Hektik? Fehlanzeige! Das kommunistisch regierte Land gilt als der ungeschliffene Diamant Asiens und lebt vom Ökotourismus. Aber die Moderne kommt in großen Schritten. Schon werden riesige Straßen- und Bahnprojekte mit den Nachbarn China und Thailand geplant und umgesetzt. Wir entdecken aber noch seinen geheimnisvollen Zauber zu Lande, zu Wasser, zu Fuß und - vom Elefantenrücken aus! Der Weg führt uns über steile Bergstraßen, zu den Tempeln der Khmer und in touristisches Neuland. Lassen Sie sich von der ehrlichen Gastfreundschaft und der Neugier der Laoten bezaubern!
1. Tag: Nach Fernost
Anreise nach Frankfurt. Nachmittags fliegen wir mit Thai Airways nach Bangkok (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.). Die beste Einstimmung auf Ihre Asienreise ist das Buch „Fliegen ohne Flügel“ von Tiziano Terzani.

2. Tag: Chiang Saen - im Goldenen Dreieck
Morgens landen wir in Bangkok und fliegen gleich weiter in den Norden Thailands nach Chiang Rai. Weiter geht es mit dem Bus direkt in das berühmte Goldene Dreieck. Am Sob Ruak berühren sich Thailand, Laos und Birma. Kein Geheimnis: Das Goldene Dreieck ist für seinen Opiumanbau bekannt - und für seine drakonischen Strafen. So steht auf Heroinbesitz von mehr als 500 Gramm seit 2001 die Todesstrafe! Im Museum Hall of Opium erfahren Sie von Ihrem Studiosus-Reiseleiter mehr zu diesem Thema. 110 km. Am Abend stimmen wir uns beim gemeinsamen Abendessen auf diese abenteuerliche Reise nach Laos ein. Eine Übernachtung mitten im Goldenen Dreieck.

3. Tag: Auf dem Mekong nach Pakbeng
Wir sind am Mekong, sozusagen dem roten Faden unserer Route. Auf einem der traditionellen Boote geht's durch den „Hintereingang“ nach Laos - so lernen wir das Land gleich von seiner ursprünglichsten Seite kennen. Wie sich der Wasserbüffel im Uferschlamm suhlt! Und diese Neugier und Freundlichkeit der Laoten in den kleinen Dörfern! Erfüllt von diesen Eindrücken, steuern wir unsere gemütliche Lodge in Pakbeng an. Zwei Übernachtungen.

4. Tag: Elefantencamp
Ihr heutiges Fortbewegungsmittel wiegt zwischen zweieinhalb und fünf Tonnen, frisst mit Vorliebe Bananen und wird 60 bis 80 Jahre alt: Auf ins Elefantencamp, wo wir mit den gutmütigen Dickhäutern auf Tuchfühlung gehen! Ein Trainer, der Mahout, weist uns ein, und schon entdecken wir den Dschungel vom Elefantenrücken aus. Vorsicht, festhalten - es schaukelt ein wenig!
Optional Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Sie möchten das Elefantencamp auslassen und den Tag lieber in Pakbeng in Eigenregie verbringen? Beobachten Sie die Einheimischen beim Fischen und in ihrem Alltagsleben. Sie werden feststellen: Die Ruhe und die Gelassenheit der Menschen färben ganz schnell auf Sie ab!

5. Tag: Die Höhlen von Pak Ou
Es geht weiter: Unser Boot hält an den Höhlen von Pak Ou mit Tausenden kleiner Buddhas aus Holz und Gold. Manche der Pilgergaben sind bis zu 300 Jahre alt. Warum keiner fehlt? Angeblich bringt das Stibitzen der Figuren Langfingern den Rest des Lebens nur Unglück. Unterwegs besuchen wir Dorfbewohner, die am Mekongufer Reisschnaps destillieren. Aber aufgepasst: Wer von dem Dschungelgebräu namens Lao-Lao trinkt, sieht hinterher vielleicht die Buddhas doppelt ... Dann tuckern wir vorbei an den Dächern unzähliger Klöster nach Luang Prabang (UNESCO-Kulturerbe), der alten Königsstadt des Reiches Lan Xang. Ja, hier ist auch Henri Mouhot begraben, der als Wiederentdecker von Angkor gilt. Drei Übernachtungen in Luang Prabang.

6. Tag: Luang Prabang - Stadt des Prabangbuddhas
Heute besuchen wir ein Relikt Französisch-Indochinas: den ehemaligen Königspalast. Der Sitz des letzten Königs Sisavang Vatthana war nach 1975 Umerziehungslager, heute ist er Nationalmuseum. Da, die Statue des Prabangbuddhas, des Schutzheiligen der Laoten! Ein gutes Stichwort für Ihren Reiseleiter, um auf die bewegte Geschichte des Landes zu sprechen zu kommen. Und weiter geht's zum prachtvollen Tempel Wat Xieng Thong mit seinen Mosaiken. Wir steigen auf den Phousi-Hügel (1 Std., leicht, 100 m 100 m) und können von dort oben einen Bilderbuchsonnenuntergang erleben. Bestimmt nicht der letzte, denn nach der traditionellen Baci-Zeremonie am Abend ist unsere Reise mit den besten Wünschen gesegnet. Wir haben Zeit, mit dem Dorfältesten über sein Leben in Luang Prabang zu sprechen.

7. Tag: Von der Schule zum Kochkurs
Welche Fächer haben Schüler in Laos? Was wissen sie über Deutschland? Diese und andere Fragen stellen wir morgens Kindern und Lehrern einer Schule, die auch von Studiosus unterstützt wird. Und was bieten die Bauern morgens frisch auf dem Markt an? Aha, Mekongalgen und allerlei exotische Früchte und Gemüse. Wir wollen aber nicht nur schauen, sondern auch probieren! In einem kleinen Kochkurs lüften wir die Geheimnisse der laotischen Küche. Erkunden Sie nachmittags Luang Prabang auf eigene Faust oder unternehmen Sie mit dem Reiseleiter einen Ausflug zum beliebten Wasserfall Khouang Sy (ca. 20 €). 60 km.
Optional Mehr als der Kochkurs interessiert Sie die Grabstätte des Naturforschers Henri Mouhot, der das fast vergessene Angkor in Europa bekannt machte? Dann schnappen Sie sich doch einen Drahtesel und radeln Sie die 15 km lange Strecke!

8. Tag: Durch die Ebene der Tonkrüge
Auch für Archäologen rätselhaft: Von wem stammen die riesigen steinernen Gefäße rund um Xieng Khouang? Welche Funktion hatten sie? Waren es Braugefäße oder Graburnen? Unser Bus windet sich durch das nordlaotische Bergland und die Ebene der Tonkrüge. Warum das Gebiet lange Zeit vermint war und welche Rolle die Hmong und die CIA während des Vietnamkrieges spielten, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter auf der Fahrt nach Phonsavan. 270 km.

9. Tag: Durch die Berge nach Vang Vieng
Am Morgen Besuch der Ebene der Tonkrüge. Anschließend geht es weiter durch die Berge, vorbei an traditionellen Dörfern, in denen Angehörige der Hmong, Khmu und Lao leben. Wo wollen nur all die Rucksacktouristen hin? Anscheinend so wie wir nach Vang Vieng. Und überall diese Karstkegel, tolle Fotomotive! 230 km. Der beste Platz für einen Sundowner? Ihr Reiseleiter bringt Sie ans Ufer des Nam-Song-Flusses.

10. Tag: Tropfsteinhöhlen und Fahrt nach Vientiane
Vang Vieng: Das sind Reisfelder, so weit das Auge reicht, dazu immer wieder Karstfelsen und verzweigte Tropfsteinhöhlen. Wie war das gleich noch mal? Stalaktiten hängen von der Decke, Stalagmiten wachsen von unten? Genau! Wir sind in der Tham-Chang-Höhle. Nachmittags geht's weiter nach Vientiane, in die laotische Hauptstadt. Auf dem Weg machen wir halt am Vang-Xang-Tempel aus dem 11. Jahrhundert. Angeblich war an dieser Stelle mal ein Elefantenfriedhof. 160 km. Zwei Übernachtungen im Herzen Vientianes.
Optional Statt nach Tropfsteinhöhlen steht Ihnen der Sinn nach Sport? Dann gönnen Sie sich ein ganz besonderes Abenteuer - Sie haben die Wahl: Fahrradfahren, Kajakfahren oder Wandern in der Umgebung. Spaßfaktor zehn ist garantiert!

11. Tag: In der Hauptstadt Vientiane
Nur keine Hektik, lautet das Lebensmotto in Vientiane. Na, dann schlendern wir mal in aller Ruhe am Mekong entlang ins frühere Kloster Ho Phra Keo. Was es dort zu sehen gibt? Kostbare laotische Kunst. Nach einem Abstecher zum Wat Si Saket mit seinen 2000 Buddhas leuchtet aus der Ferne der goldene That Luang, Nationalsymbol von Laos und bedeutendes Pilgerziel. Warum? Auch hier soll Buddha höchstpersönlich aufgetaucht sein. Am Nachmittag besuchen wir das meistbesuchte Kloster der Stadt, Wat Si Muang, und anschließend einen der zahlreichen farbenfrohen Märkte.

12. Tag: Die laotische Reiskammer
Endlose Reisfelder ziehen in Südlaos an uns vorbei. Was man daraus alles für kulinarische Leckereien zaubern könnte: Milchreis, Thaireis, Reis mit Kokosmilch, Risotto ... Alle aussteigen, wir sind an den Tempeln Wat Phabat und Wat Phonsan angekommen! Auch hier hat Buddha angeblich seinen Fußabdruck hinterlassen! Gleich nachmessen - welche Schuhgröße hatte er? Pünktlich zum Sonnenuntergang stoppen wir an einem der wichtigsten Wallfahrtsorte, beim That Sikhottabong am Mekong. 290 km. Übernachtung in Thakhek.

13. Tag: Pilgerstätten in Zentrallaos
Halt, Taschenlampen nicht vergessen! Sonst sehen wir nämlich nichts in der Höhle Tham Pa In. Und das wäre schade bei diesem magischen Ort mit seinen Stalaktiten und Buddhastatuen. Warum das Berühren der Wasseroberfläche verboten ist? Einst soll sich der Hindu-Gott Indra darin gespiegelt haben. Auf der Nationalstraße geht's zum That Ing Hang, einer der bedeutendsten Pilgerstätten in Zentrallaos. Am Nachmittag bummeln wir durch die Kolonialstadt Savannakhet und schauen zu, wie im Wat Sayaphum Buddhabilder gefertigt werden. Thailand ist zum Greifen nah! Eine Brücke in Savannakhet trennt die beiden Länder. Auf der Thai-Seite westliche Waren im Überfluss, auf unserer Seite einfache Verhältnisse. 200 km.
Optional Statt im Wat Sayaphum wandeln Sie heute lieber auf den Spuren von T-Rex & Co.? Dann auf ins Dinosauriermuseum, wo Paläontologen einige Skelettteile und Fußabdrücke der einstigen Riesen ausstellen. Alle Fundstücke stammen aus der Provinz.

14. Tag: Tad Lo auf dem Bolaven-Plateau
Auf dem Weg hinauf zum Bolaven-Plateau liegt Kaffeeduft in der Luft - kein Wunder, denn hier gibt es Kaffeeplantagen. Hier ganz in der Nähe verlief der berühmte Ho-Chi-Minh-Pfad, wichtigster Versorgungsweg der Vietcong im Vietnamkrieg. Schließlich erreichen wir den Tad-Lo-Wasserfall, herrlich! Wer am freien Nachmittag auf einem Elefanten reiten will, kann sich eine Runde durchschaukeln lassen. Oder lieber mit dem Reiseleiter zu einem nahe gelegenen Dorf wandern, wo Angehörige einer ethnischen Minderheit leben? 200 km. Übernachtung in einer Lodge direkt am Wasserfall.

15. Tag: Wat Phou und Don Deng
Am Morgen fahren wir wieder in die Mekongebene, überqueren mit eigentümlichen Fähren den Fluss und fahren in das alte Champasak. Woran erinnert Sie die Felsformation, die die Khmer zum Bau des Wat Phou auf einem Bergmassiv inspirierte? Nicht rot werden, Ihr erster Eindruck stimmt! Aufgeklärt geht's dann den Initiationsweg bergauf. Wir stehen vor einem der ältesten Heiligtümer Südostasiens. Zusammen mit dem Reiseleiter machen wir uns daran, die rätselhaften Reliefs zu entziffern. Nachmittags erreichen wir die Insel Don Deng. In unserer gemütlichen Lodge genießen wir den Pool und den herrlichen Ausblick auf den Sandstrand. 170 km. Zwei Übernachtungen auf Don Deng.

16. Tag: Don Khon und Khong Papheng
Wir sind in der Gegend der 4000 Inseln, dort, wo der Mekong mit seinen verzweigten Armen unzählige Eilande geformt hat. Per Bus und Boot geht's weiter nach Don Khon. Schnell ein Foto von den traditionellen Pfahlhäusern, dann spazieren wir an den Überresten der ehemaligen französischen Schmalspureisenbahn vorbei. Was ist das für ein Donnern? Nein, kein Zug, das kommt vom Khong Papheng, dem größten Wasserfall Asiens! Gleich hier verläuft übrigens auch die Grenze zu Kambodscha. 160 km. Am Abend können wir bei einem schönen Abschiedsessen unsere einmalige Reise Revue passieren lassen.
Optional Keine Lust auf den Tagesausflug nach Don Khon? Wie wär's dann mit einem Solotrip mit Fahrer und Guide zur Xe Pian National Protected Area, in der Sie auf 240000 Hektar exotische Tiere wie Tiger oder Elefanten beobachten können?

17. Tag: Abschied von Laos
Genießen Sie den ruhigen Vormittag mit einem wehmütigen Blick auf den Mekong. Im thailändischen Ubon Ratchathani, das im 18. Jahrhundert von laotischen Einwanderern gegründet wurde, zeigen zahlreiche Tempel eine Mischung thailändischer und laotischer Stilrichtungen. Im modernen Tempel Wat Thung Si Muang überzeugen wir uns davon und bestauen die prächtige Teakholz-Bibliothek, die auf Pfählen in einem kleinen Teich errichtet wurde. Hier zünden wir Räucherstäbchen für eine gute Heimreise an. Ab Ubon Ratchathani bringt uns dann ein Flug mit Thai Airways nach Bangkok. In einem flughafennahen Hotel verbringen wir die letzte Nacht. 80 km.

18. Tag: Rückflug von Asien
Am Morgen bleibt Zeit zum Packen oder für eine letzte Runde im Pool, bevor es am späten Vormittag zum Flughafen geht. Gegen Mittag Flug mit Thai Airways nach Frankfurt (Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft am Abend und Anschluss zu den anderen Städten.
Seit über 50 Jahren veranstaltet der Münchner Veranstalter Studiosus anspruchsvolle Studienreisen zu Reisezielen in der ganzen Welt. Studiosus ist Marktführer in Deutschland und bietet das vielfältigste Studienreiseprogramm in Europa. Viele beliebte und bekannte Länder werden bereist, es stehen aber auch eine Reihe touristisch eher weniger bekannter Länder und Regionen auf dem Reiseprogramm.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.

 
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Reiseverlauf

18-tägige Studienreise
 
 
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Bildnachweis

Laos: © Studiosus Reisen München GmbH

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