2. Tag: Conakry - Dalaba: Vorm. Stadtrundfahrt mit der größten Moschee Westafrikas, dem ehem. Präsidentenpalast, dem alten Fischerhafen und einigen Kolonialgebäuden. Dann ins steil abfallende Tafelgebirge, vorbei an riesigen verwilderten Bananenplantagen bis Coyah. Über Tabili mit schönem Panoramablick und den "Brautschleier-Wasserfall" in die "Schweiz Afrikas", das Fouta Djalon Hochland mit canyonartigen Schluchten, Wasserfällen, Tafelbergen und Hügelketten. Abends in Dalaba. (290 Km) (Frühstück/Abendessen)
3. Tag: Fouta Djalon: Auf landschaftlich schöner Strecke nach Ditinn und Wanderung zum Ditinn-Wasserfall. Danach ein Peulh Dorf mit trad. Lianenbrücke. Je nach Straßenverhältnissen Wanderung bei den Wasserfällen Chutes de la Sala oder bei den Kambadaga-Fällen. Dann das ehem. Wohnhaus der südafrikanischen Sängerin Myriam Makeba und der, heute verlassene, schön gelegene Landsitz des ehemaligen französischen Gouverneurs, in welchem später auch zeitweise Sékou Touré wohnte. Neben der Gouverneursvilla steht ein schön dekoriertes Palaverhaus, welches unter UNESCO Schutz steht. Evtl. abends ein trad. Peulh-Tanz. (Frühstück/Abendessen)
4. Tag: Dalaba - Dabola - Kankan: Vorm. der Handwerkermarkt, dann Fahrt nach Timbo mit der ältesten Moschee Guineas, auch heute noch wichtiges religiöses Zentrum der Peulh. Entlang imposanter Felsformationen und pittoresker Dörfer nach Dabola. Rundgang mit Bahnhof und Rundhäusern unter mächtigen Baobabs. Weiter durch Siedlungsgebiete der Malinké, Graslandschaften, riesige Ebenen mit pilzförmigen Termitenbauten, Felder mit einzelnen Baobab-Bäume nach Kouroussa mit alter Eisenbahnbrücke. Per Fähre über den Niger nach Kankan mit breiten Alleen und zahlreichen Kolonialbauten. (450 km) (Frühstück/Abendessen)
5. Tag: Kankan - Kissidougou: Heute Besuch mehrerer Dörfer. Nachm. das Museum in Kissidougou mit schönen Masken und Gebrauchsgegenständen. (150Km) (Frühstück/Abendessen)
6. Tag: Kissidougou - Nzérékoré: Die Landschaft wird grüner und hügeliger auf der Fahrt ins anthropologisch und landschaftlich hoch interessante Waldguinea. Vom urspr. Regenwald sind nur Waldinseln übriggeblieben, aber die hier lebenden Stämme haben wegen der Abgeschiedenheit ihre Kulte und Bräuche (Ahnenkult, Fetische, Maskenkult, heilige Wälder) bis heute erhalten, z.B. die bei Nzérékoré lebenden Guerzé. Kurz hinter Guéckédou ein imposanter, zuckerhutförmiger Berg, eine heilige Kultstätte. Dann Macenta, früher wichtigster Ort in Waldguinea und Nzérékoré mit ethn. Museum. (370 Km) (Frühstück/Abendessen)
7. Tag: Bossou: Ausflug nach Bossou und Schimpansenpirsch mit örtl. Führer. (60 km) (Frühstück/Abendessen)
8. Tag: Nzérékoré - Gbarnga: Frühmorgens Fahrt nach Ganta zur Grenze Guinea - Liberia. Weiter nach Gbarnga zur dortigen Missionsstation (ca. 170 km). (Frühstück/Abendessen)
9. Tag: Gbarnga - Monrovia: Fahrt nach Monrovia. Unterwegs die Firestone-Gummiplantage mit dem ehemals größten Reifenwerk Afrikas. Nach 14-jährigem Bürgerkrieg ist die Infrastruktur Liberias fast völlig zerstört, die Spuren auch in der Hauptstadt unübersehbar. Nachm. Besuch der National Hall, der Freimaurerloge sowie des Nationalmuseums. (ca. 170 km) (Frühstück/Abendessen)
10. Tag: Monrovia - Kenema: Fahrt zur Grenze Liberia - Sierra Leone. Weiter bis Kenema. (270 km) (Frühstück/Abendessen)
11. Tag: Kenema - Bo - Freetown: Kenema ist ein Zentrum des Diamantenabbaus. Besichtigung einer trad. Diamantmine, in der mit althergebrachten Mitteln nach Diamanten geschürft wird und Besuch bei einem Diamantenhändler. Dann die ehemalige Hauptstadt Bo. Nachmittags die, auf einer Halbinsel am Atlantik gelegene, Hauptstadt Freetown mit dem drittgrößten Naturhafen der Welt. (ca. 290 km) (Frühstück/Abendessen)
12. Tag: Freetown: Stadtrundfahrt mit St. George´s Kathedrale und St. John´s Maroon Kirche, Sklaventor und "portugiesischer Treppe" . Nachm. Ausflug in den Regenwald zum Tacugama-Schimpansenprojekt, das sich um Waisentiere kümmert, die halbwild in Gruppen auf einem großen Gelände leben. (Frühstück/Abendessen)
13. Tag Freetown - Rückflug: Vormittag zur freien Verfügung. Nachmittag Rückflug. (Frühstück)
14. Tag: Ankunft: Ankunft in Deutschland.








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