Vormittags Flug mit Iberia über Madrid nach Marrakesch. Alternativ Anreise nach Frankfurt und am Nachmittag Flug mit Royal Air Maroc nach Casablanca mit Anschluss nach Marrakesch. Wir empfangen Sie auf dem Flughafen und begleiten Sie ins Hotel. Am Abend begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter. Zwei Übernachtungen in Marrakesch.
2. Tag: Magisches Marrakesch
Kulturprogramm am Vormittag: das Minarett der Koutoubia-Moschee, die Stadtmauern und -tore, Gärten, Mausoleen und Paläste sowie Saadiergräber und die Koranhochschule Ben-Youssef. Nachmittags tauchen Sie mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter ins kunterbunte Altstadtleben ein und nehmen Kurs auf den Platz der Gaukler, bei Reisenden wie Einheimischen gleichermaßen beliebt, auf dem umso mehr Betrieb ist, je tiefer die Sonne sinkt.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Sie möchten heute in Ruhe im Orient ankommen, statt sich am Nachmittag noch einmal ins Altstadtgewühl zu stürzen? Ein perfekter Platz dafür ist das legendäre Luxushotel La Mamounia, das nach einem Facelift wieder in neuem Glanz erstrahlt. Nach dem Spaziergang durch den traumhaften Garten lockt eine Luxusvariante des Thé à la Menthe.
3. Tag: Der Wasserfall von Ouzoud
Wir nehmen Kurs auf die Berge des Mittleren Atlas. Wenn der Wasserfall von Ouzoud vor unseren Augen 100 m in die Tiefe stürzt, klicken die Kameras. Dann wandern wir im Talkessel (3 Std., mittel, witterungsabhängig, 200 m 200 m). Fahrtstrecke 250 km. Spazieren Sie vorm Abendessen in Afourer noch durch die hübsche Gartenanlage unseres Hotels!
4. Tag: Im Mittleren Atlas
Bei Imouzzer geht's hoch in die Berge. Tief durchatmen, bitte! Wir schnuppern klare Gebirgsluft mit Zedernduft auf unserer Wanderung in den Wäldern bei der Cèdre Gouraud (2,5 Std., leicht bis mittel, 150 m 150 m). Fahrtstrecke 350 km.
5. Tag: Die Souks von Fes
Hinter den Altstadtmauern von Fes (UNESCO-Kulturerbe) wird wie im Mittelalter um die Wette gezimmert, geschmiedet, gewebt, in Farbbottichen gerührt und munter gehandelt. Zedernholzdüfte, der Geruch nach frischer Minze und Muezzingesänge - ein Feuerwerk der Geräusche und Gerüche! Und zwischen Werkstätten und Cafés verstecken sich heilige Plätze des Islams: das Mausoleum von Moulay Idriss II. und die Koranhochschule Bou Inania. In der Kissaria, dem Textilmarkt, stapeln sich die bunten Stoffe. Ein tolles Souvenir: Babuschen, spitze Pantoffeln.
Optional Wer schon am Vormittag genug von Fes gesehen hat und ein bisschen Abstand vom Altstadtgewimmel sucht, kann am Nachmittag - statt den Stadtrundgang fortzusetzen - einen Abstecher ins Museum Dar Batha machen. Hier werden traditionelle Töpferwaren und edle Teppiche präsentiert.
6. Tag: Die Zedern des Atlas
Bei Azrou treffen wir Mitarbeiter eines Frauenprojekts, die von der Situation der Landfrauen zwischen Feldarbeit und Computerkurs erzählen. Zurück im Gebirge: Heute wandern wir am Abbruch der Ito-Hochebene (2 Std., leicht bis mittel, 150 m 150 m). Nach dem Fitnessprogramm die Belohnung: Der Reiseleiter zaubert Baguette, Oliven und Käse aus dem Rucksack. Leckere Basis für ein Picknick mit Aussicht! Nachmittags schraubt sich unser Bus über den 2178 m hohen Zadpass ins Fachwerkstädtchen Midelt. 230 km.
7. Tag: Der Cirque de Jaffar
Mit Kleinbussen winden wir uns ins Massiv des Djebel Ayachi. Ziel der Reise in 2100 m Höhe: der Felsenkessel von Jaffar. Wir wandern durch schroffe Felsentäler und Schluchten (4 Std., mittel, 300 m 500 m), wo zwischen schwarzen Zelten Tiere weiden. Hat die Lebensweise der Nomaden Zukunft? Darüber können Sie unterwegs mit dem Reiseleiter diskutieren. Nachmittags sind wir zum Minztee bei Mohammed und seiner Familie eingeladen, die vom Berberalltag im Atlas erzählt. 60 km. Bei schlechtem Wetter ist dieser Ausflug nicht möglich, und der Reiseleiter organisiert ein Alternativprogramm bei Midelt.
8. Tag: Ins Tafilalet nach Erfoud
Vorbei an kleinen Dörfern führt unsere heutige Wanderung (2,5 Std., mittel, 0 m 200 m). Vielleicht treffen wir unterwegs Ali, einen Bauern, der Äpfel anbaut. Fragen Sie ihn nach den Herausforderungen der Landwirtschaft in der kargen Region. Ein Hingucker: das saftige Grün der Oase Tafilalet inmitten von Sand und Staub. Dattelpalmen, so weit das Auge reicht, und eine kleine Stadt in Ockergelb und Rosarot: Erfoud. 240 km.
9. Tag: Am Rande der Sahara
Ist das Überleben am Rande der Sahara eine große Herausforderung? Wie zufrieden sind die Menschen mit ihrem Dasein? Das erfahren wir heute in Rissani, wo wir eine Palastruine der Alaouitendynastie erkunden, die bis heute Marokko regiert. Gelegenheit, um mit einem Bewohner über König Mohammed VI. und seine angedachten Reformen zu sprechen. Nachmittags klettern wir in unsere Jeeps. Sand in Sicht! Die gigantischen Dünen der marokkanischen Sandsahara türmen sich in Erg Chebbi vor uns auf. Lust auf eine Kletterpartie? Fahrtstrecke 130 km.
Optional Keine Lust auf die Wüstenoase Rissani, dafür lieber noch ein paar Runden im Pool schwimmen oder ausschlafen? Der Jeep holt nach dem Besuch in Rissani die Erholungsbedürftigen zur Weiterfahrt zu den Dünen ab.
10. Tag: Die Todraschlucht
Fast senkrecht ragen die Wände der Todraschlucht auf - ein Paradies für Bergziegen und Kletterer. Wir spazieren zwischen den 300 m hohen Felsen durch die Schlucht. Eine Fata Morgana? Wasser lässt die Wüste erblühen, stellen wir auf unserer Wanderung fest, die an der Quelle der Heiligen Fische beginnt und am Fluss Todra entlangführt - durch eine der schönsten Oasen des Landes (2 Std., leicht, 0 m 50 m). Fahrtstrecke 180 km.
11. Tag: Die Dadesschlucht
Heute geht es mit dem Bus ins grüne Dadestal, wo der Dadesfluss tiefe Schluchten in den Atlas grub. Ziel unserer heutigen Wanderung (1,5 Std., mittel, 100 m 100 m) ist die bizarre Felswelt der Dadesschlucht. Kasbahs, Berberburgen, die wie Wüstenschlösser inmitten der Bergwelt thronen, sorgen für eine Märchenkulisse auf dem Weg nach Ouarzazate, wo wir mehr über die Herausforderungen der Oasenwirtschaft erfahren. 200 km.
12. Tag: Über den Hohen Atlas
Siedlungen und Festungen aus Sand und Stein in Ockergelb und Terrakotta verstecken sich, perfekt getarnt, in den Wüstenbergen. Dazwischen immer wieder Oasengrün. Vormittags ein Kulturleckerbissen: der Ksar von Ait Benhaddou (UNESCO-Kulturerbe). Kunstfertige Baumeister stampften die Wehrsiedlung aus dem Lehm der Wüste. Ist Ihnen der Anblick vertraut? Das berühmteste Lehmdorf Südmarokkos ist gefragte Filmkulisse: Hier zückte der Gladiator sein Schwert, und Oliver Stone ließ Alexander den Großen lieben und leiden. Noch einmal Burgen und Berge und ein Panorama, das schwindelig macht: Am Pass Tizi-n-Tichka (2260 m) wandern wir (3 Std., anspruchsvoll, 200 m 600 m). Fahrtstrecke 230 km.
13. Tag: Am Djebel Toubkal
Schroffe Felsen und Lehmhäuser, die an kahlen Hügeln kleben - eine stille Landschaft breitet sich am Fuße des Djebel Toubkal aus. Perfektes Wanderterrain für uns (5 bis 6 Std., anspruchsvoll, 550 m 1000 m). Erschöpft, aber glücklich steigen wir nach diesem Kraftakt in die Geländewagen. 80 km.
14. Tag: Nach Marrakesch
Ein letztes Mal steigen wir in die Wanderstiefel und durchstreifen vormittags das Hochgebirgstal des Flüsschens Ourika (2 Std., mittel, 150 m 200 m). Am Nachmittag führen Sie in Marrakesch Programmregie. Noch Platz im Koffer? Keramikschüsseln, Silberschmuck oder Ledergürtel sind perfekte Souvenirs. 60 km.
Optional Wie wäre es zum Abschluss der Reise mit Wellness auf Orientalisch? Ihr Reiseleiter organisiert Ihnen gerne den Besuch im Hamam. Dann begeben Sie sich in die Hände von Badefrau oder Bademeister, die Ihnen gründlich den Rücken schrubben ... Ein Badeerlebnis, von dem Sie noch lange schwärmen werden!
15. Tag: Rückreise
Gegen Mittag Flug mit Iberia nach Madrid und Anschluss zum gewünschten Flughafen. Gäste, die mit Royal Air Maroc fliegen, brechen bereits am frühen Morgen nach Casablanca auf und fliegen weiter nach Frankfurt. Gäste mit Badeverlängerung bringen wir ins gebuchte Hotel.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






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