Flug nach Athen und Transfer zu Ihrem Hotel. Je nach Ankunftszeit können Sie einen ersten Stadtspaziergang unternehmen. Die nahe gelegene Altstadt Plaka mit ihren schmalen Gassen voller Läden und Cafés bietet einen perfekten Auftakt. Beim Abendessen im Hotel begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter. Es zieht Sie noch mal nach draußen? Dann machen Sie es wie die Athener: Ab in die Fußgängerzonen rund um den beleuchteten Akropolishügel und rein in die Bars! Zwei Übernachtungen in einem zentral gelegenen Hotel in der Nähe der Akropolis.
2. Tag: Athen - alt und neu
Erst ein Kulturspaziergang durch das historische Zentrum Athens, in dem Fußgängerzonen die archäologischen Stätten und Parks verbinden. Dann unser erstes Reise-Highlight: Die Akropolis trumpft nicht nur mit weltberühmten Tempelbauten auf, sondern auch mit äußerst bevorzugter Lage. Kulturgierig stürzen wir uns dann auf das moderne Akropolismuseum. Beim Mittagessen in einer Taverne sprechen wir bei gefüllten Weinblättern, Tsatsiki und gegrilltem Käse über die Essgewohnheiten der Griechen. Verdauungsspaziergang gefällig? Dann folgen Sie dem Reiseleiter am Nachmittag auf den Philopappos-Hügel hinauf zu gigantischen Aussichten! Dinnertipp: das elegante Restaurant Pil Poul mit Dachterrasse. Stilvoll und mit herrlichem Akropolisblick.
3. Tag: Von Athen auf den Peloponnes
Bei einer Rundfahrt sehen wir den Hafen von Piräus und in Athen das Parlament, das Panathenäische Stadion und die moderne U-Bahn-Station Syntagma, in der uns antike Exponate mitten im Gewimmel der Fahrgäste überraschen. Oberirdisch sprechen wir am Syntagmaplatz über die Demonstrationen, bei denen sich der Zorn der Griechen über Korruption, Misswirtschaft, EU-Auflagen und Steuerbelastungen entlud. Anschließend erkunden wir ausgiebig das Nationalmuseum. Die Fahrt nach Nauplia versüßt Ihnen Ihr Reiseleiter mit einem Einführungsvortrag über die griechische Antike und moderne Themen: Wie viele Milliarden kostet die Rettung Griechenlands? Helfen die radikalen Sparmaßnahmen? Oder schlittert die Konjunktur des Landes damit noch weiter in die Krise? In Nauplia bleibt Zeit für einen individuellen Stadtrundgang durch die malerische Altstadt. Fahrtstrecke 170 km.
Optional Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat der Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm parat. Keine Lust auf Stadtrundfahrt und Nationalmuseum? Dann besuchen Sie doch am Vormittag die deutsch-evangelische Kirche in Kolonaki! Erleben Sie, wie die Deutschen in Athen ihren Gottesdienst feiern, und gesellen Sie sich später im Gemeindehaus zu ihnen, um über Auswanderung und das Leben in Athen zu diskutieren!
4. Tag: Epidauros, Mykene und Sparta
Am Vormittag Vorhang auf für das schönste Theater Griechenlands: Epidauros! Das Heiligtum des Gottes Asklepios bietet sich dann für medizinische Themen an. Historisch Bedeutsames im Anschluss: Mykene, Stadt des Königs Agamemnon, mit Burg und Schatzhaus des Atreus. Durch Orangenhaine der Argolis geht es in die Bergwelt Arkadiens, einst Schauplatz des Freiheitskampfes der Griechen gegen die Osmanen, und weiter nach Sparta. 200 km. Interessante Themen während der Fahrt: das Verhältnis zu den Türken heute und ein kleiner Sprachkurs: „Jassas“ und „kalimera“ kennen Sie vielleicht. Aber wie steht es mit „danke“, „bitte“, „ja“ und „nein“? Ein Spaziergang durch Sparta führt uns zu den „spartanischen Resten“ der einst so mächtigen Stadt. Wie wäre es abends mal mit Kino? Ihr Reiseleiter weiß, welche Filme heute im O-Ton laufen.
5. Tag: Byzantinisches Mistra
Der Vormittag in Mistra (UNESCO-Kulturerbe) ist eine ergiebige Mischung aus Vergangenheit, Mystik und Realität. Despotenpalast und Kirchen voller Fresken. Glanz des Byzantinischen Reiches. Der Geist von Goethes Faust. Wie lebt man denn so im Kloster? Wie ist die Rolle der orthodoxen Kirche in der modernen griechischen Gesellschaft? Die Nonnen im Kloster Pantanassa sprechen gern mit uns, während sie uns Erfrischungen und Leckereien anbieten. Durch die herrlichen Landschaften des Taygetosgebirges und durch den großen Messenischen Olivenhain erreichen wir Olympia, 2007 von schweren Waldbränden getroffen. Heute sind die Hügel wieder aufgeforstet. 180 km.
6. Tag: Das Feuer von Olympia
Das Museum ist die ideale Vorbereitung für unsere eigenen „Forschungen“: die Ausgrabungen von Olympia. Stadion, Tempel und mehr sind nach wie vor „die“ Symbole für den Wettstreit der Menschen. Wie war das noch mit den hehren Idealen der Antike? Im stimmungsvollen Ambiente riesiger Pinien spannt Ihr Reiseleiter erzählerisch den Bogen vom Damals zum Jetzt. Über eine der längsten Schrägseilbrücken der Welt geht es auf das Festland nach Delphi. 240 km. Auf dem Weg berichtet Ihr Reiseleiter über die kritische Lage an der griechischen EU-Außengrenze, die damit verbundene illegale Einwanderung und den hohen Ausländeranteil in Griechenland. Möchten Sie nach dem Abendessen noch erleben, wie die Griechen ausgehen? Die Bars Agora und Ichor winken mit Musik und Panoramablick.
Optional Eigene Aktivitäten wollen wir Ihnen natürlich auch heute nicht vorenthalten. Wer will, kann den Tag ganz entspannt beginnen: Schwimmen Sie eine Runde durch den Hotelpool, statt das Museum zu besuchen und bevor es zu den Ausgrabungen geht! Oder genießen Sie einfach die Morgenstimmung bei einem Spaziergang durch die Olivenhaine der Elis. Wohin, wie lange und wo am besten, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter.
7. Tag: Delphi - der Nabel der Welt
Der zu Bronze erstarrte Wagenlenker und andere bedeutende Funde im Museum von Delphi sind die Vorboten für den „Nabel der Welt“, wie die Griechen das Heiligtum mit dem Orakel des Apoll einst nannten. Überwältigend: die Schatzhäuser, der Apollotempel und das Theater. Unvergesslich: die Ausblicke auf Berglandschaft und Olivenhaine. Omnipräsent: die drei Säulen des Heiligtums der Athena Pronaia, Wahrzeichen von Delphi. Ein Blick in eine Werkstatt für Ikonenmalerei in Trikala ist eine abwechslungsreiche Unterbrechung unserer nachmittäglichen Fahrt durch die Getreide- und Baumwollfelder der Thessalischen Ebene nach Kalambaka am Fuße der Meteorafelsen. 240 km.
8. Tag: Ein Hoch auf die Meteoraklöster
Also Mönche gab es, da kann man eigentlich nur den Kopf schütteln. Bauten sie doch in schwindelerregenden Höhen und fast unzugänglich ihre Klostergebäude. Vor rund 1000 Jahren! Uns soll es recht sein, denn die Meteoraklöster sind im wahrsten Sinne des Wortes ein absolutes Highlight. Wir vertiefen uns in die schillernde Freskenmalerei und orthodoxe Geistigkeit und reisen nachmittags zurück nach Athen, stoppen unterwegs bei den Thermopylen am Denkmal des Spartanerkönigs Leonidas und lauschen griechischer Musikvielfalt von Nana Mouskouri bis hin zu Jannis Xenakis, Pionier der digitalen Musik. 370 km. Abends noch Lust auf Bars und Leute? Das schicke Viertel Kolonaki ist bei den Athener Nachtschwärmern total angesagt und liegt nur wenige Schritte von Ihrem erstklassigen Hotel entfernt.
Optional Warum die Meteoraklöster und die mystische Landschaft nicht auf eigene Faust erkunden? Direkt vom Hotel oder mit dem Bus hinauf zu den Klöstern und per pedes zurück. Ihr Reiseleiter kann Sie mit Tipps für die schönsten Wanderwege versorgen.
9. Tag: Rückflug oder Verlängerung
Je nach Abflugzeit können Sie den Vormittag für eine kurze Wanderung auf den Likavittos-Hügel nutzen. Der Weg hinauf beginnt direkt neben Ihrem Hotel. Oder schauen Sie, wie sich die Athenerinnen in den Markthallen mit Obst und Gemüse eindecken! Guten Flug dann allen Heimkehrern und schönen Badeaufenthalt den glücklichen Hierbleibern!
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.





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