Individuelle Anreise nach Frankfurt und nachmittags gemeinsamer Flug mit SriLankan Airlines (nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.). Wer nicht schlafen kann, stimmt sich mit Michael Ondaatjes Erzählungen „Es liegt in der Familie“ auf die jüngere Geschichte des Inselstaates ein.
2. Tag: Colombo - eine quirlige Hauptstadt
Ankunft morgens gegen 4.30 Uhr Ortszeit. Wir lassen die Großstadt Colombo direkt links liegen und machen uns auf den Weg gen Süden. Vorbei an schönen Badeorten geht es die Küstenstraße entlang. Unvorstellbar, dass hier vor einigen Jahren der erste große Tsunami unendliches Leid an diesen Küstenabschnitt gebracht hat. In Hikkaduwa checken wir in das neu renovierte Strandhotel ein. Zeit zum Ankommen und Ausruhen. Ein erster Strandspaziergang oder ein Bad im Meer lassen bei uns Urlaubsfeeling aufkommen. Abends wagen wir uns bei unserem Welcome-Dinner ans erste Curry - temperamentvoll gewürzt und unverschämt gut! - und lernen uns kennen. Zwei
3. Tag: An der Küste entlang
Auf nach Galle! Weiße Kirchen, Kaufmannshäuser und Schiffe, die im Hafen dümpeln - in Galle (UNESCO-Kulturerbe) tauchen wir ab in die Holländerzeit. Heute spielen auf den Verteidigungswällen der Kolonialherren Schulkinder Fußball, Kühe dösen unter Flammenbäumen, und in Villen und Manufakturen zogen Boutique-Hotels ein. Wir durchstreifen gemeinsam den Ort. Auf der Rückfahrt Besuch bei den Maskenherstellern von Ambalangoda. 40 km.
4. Tag: Zum Nationalpark
Goldfarbene Strände und bunte Fischerboote, Kokospalmen wiegen sich im Wind - eine Tropenidylle! Weihnachten 2005 wütete hier der Tsunami. Wie veränderte die Katastrophe das Leben der Menschen? Das können Sie in Ahungalla Mitarbeiter der One World Foundation fragen, die mit Alphabetisierungs- und Computerkursen Menschen fit fürs Berufsleben machen. Hier unterstützte Studiosus den Wiederaufbau einer Schule, die der Riesenwelle zum Opfer fiel. Dann nehmen wir Kurs auf den Uda-Walawe-Nationalpark. Ein paar Tausend Elefanten streifen noch durch die Wälder Sri Lankas. Bedrohte Spezies oder Plage für die Bauern? Von der Situation der Dickhäuter auf der Insel erzählt der Reiseleiter unterwegs. Nachmittags im Nationalpark können wir das Familienleben der Elefanten vom Jeep aus studieren. Kameras nicht vergessen! 120 km.
5. Tag: Buddhas im Fels
Nicht nur Elefanten leben im Nationalpark. Auch viele einzigartige Vögel. Diesen spüren wir heute auf unserer Morgenpirsch auf. Weiter geht es nach Buduruvagala. Mitten im Dschungel sind hier Buddhas in den Felsen gehauen. Wir stärken uns mit einem Mittagessen in dem kleinen Dorf neben der Kultstätte. Schnell kommen wir mit unseren Gastgebern ins Gespräch - okay, eine bisschen „Hand- und Fußsprache“ ist schon erforderlich. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Vorbei am Rawana-Wasserfall geht es dann weiter ins Bergland von Bandarawela, wo wir Ort und Felder ringsum erkunden. Im Bandarawela-Hotel schnuppern wir abends Kolonialflair. 120 km. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Hotel.
6. Tag: Kochen in den Bergen
Auf einem morgendlichen Bummel können wir den Alltag der Bandaraweler erahnen. Auf dem Markt kaufen wir interessante Gemüse und Gewürze ein. Im Hotel werden wir dann fachmännisch in die Geheimnisse der Curryküche eingeführt. Beim Schnippeln, Rühren und Probieren verlieren wir schnell die Scheu vor den exotischen Zutaten und können uns beim Mittagessen dann gleich davon überzeugen, dass wir etwas gelernt haben. Der Nachmittag ist frei, um das ayurvedische Angebot im Hotel zu nutzen oder einen Bummel durch die schöne Umgebung zu machen.
7. Tag: Wandern in den Horton Plains
Kramen Sie schon mal den Pullover aus dem Koffer - auf 2000 m Höhe ist es frisch! Wir durchstreifen im Horton-Plains-Nationalpark (UNESCO-Naturerbe) (3 Std., mittel, 150 m 150 m) den Bergnebelwald, wo die Bäume Bärte tragen. Ob die Rhododendren blühen und sich Nasenbär und Sambarhirsch blicken lassen? Am Aussichtspunkt World's End schauen wir - bei gutem Wetter - über das Dschungeldach bis zum Meer, an den Baker's Falls setzen sich riesige Baumfarne vor Wasserfällen in Szene. Am Nachmittag tauchen wir ins Teeland ein - eine ehemalige Teefabrik ist unser stilvolles Domizil. 80 km. Eine Übernachtung im Tea Factory Hotel in Kandapola.
8. Tag: Teepflücken und Kolonialflair
Teegrün ist Sri Lankas Hochland, wo der edle Ceylontee reift. Doch wie wird aus grünen Blättern das aromatische rotbraune Gebräu? Statt Theorie gibt es heute Praxis: Wir schlüpfen in Sari und Sarong und heuern auf der Hotelplantage als Teepflücker an. Gegen Mittag wissen wir dann ganz genau, was es mit dem Fermentieren auf sich hat oder was Silver Tipps von Broken Orange Pekoe unterscheidet. Ob wir unsere Eigenproduktion auch probieren können? Dann geht's nach Nuwara Eliya. Zwischen Fachwerkhäusern, britischem Rasen und Rosenbeeten träumten die Kolonialherren in Nuwara Eliya im kühlen Hochlandklima von ihrer grünen Insel. Heute vergnügt sich Colombos junge Szene auf Rennbahn und Golfplatz. Wir schauen uns auf einem Stadtrundgang genau um und fahren dann weiter in das altehrwürdige Kandy. 80 km. Zwei Übernachtungen.
9. Tag: Kandy - Tempel des heiligen Zahns
Im botanischen Garten von Peradeniya gibt's zwischen Banyanbäumen, Königspalmen und Orchideen eine Lektion in Tropenbotanik. Der Garten gilt als einer der schönsten Asiens. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Es lockt der schöne Pool im Hotel. Relaxen steht auf dem Programm, bis wir uns abends unter die Pilger mischen. Schon von Weitem sind die Trommeln zu hören, von überall strömen Menschen mit weißen Blumen in den Händen den dumpfen Klängen entgegen. Ihr Ziel: Kandys Zahntempel (UNESCO-Kulturerbe), in dem Mönche einen Eckzahn Buddhas hüten. Der heilige Gral der lankesischen Buddhisten!
10. Tag: Im Land der Gewürze
Das kulturelle Dreieck zieht uns magisch an. Auf dem Weg nach Dambulla erfahren wir im Gewürzgarten aber zunächst, wie Pfeffer, Zimt und Kardamom wachsen. Und natürlich können Sie ein paar würzige Souvenirs erstehen. Bücher aus Palmblättern lernen wir beim Höhlentempel Aluvihara kennen. Am frühen Nachmittag werden wir in unserem bildhübschen Landhotel schon erwartet: Shamali und ihre Kolleginnen weihen uns in die Kunst der ayurvedischen Massage ein. Zweihändig? Vierhändig? Auf jeden Fall ölig und höchst angenehm! Lassen Sie sich nach der Lektion doch einfach mal nach Strich und Faden verwöhnen! 90 km. Vier Übernachtungen in einem sehr schönen Resorthotel bei Dambulla.
11. Tag: Klosterstadt Anuradhapura und Mihintale
Wir gehen auf Zeitreise: In der Klosterstadt Anuradhapura (UNESCO-Kulturerbe) landen wir mitten im ersten Jahrtausend v. Chr. Riesige Stupas recken sich himmelwärts, die wir mit den Gläubigen umrunden. Das Pilgerziel Nummer eins dagegen ist sehr gegenwärtig: Sri Maha Bodhi, ein Ableger des Baums, unter dem Buddha Erleuchtung erlangte. Glöckchen klingeln, Gläubige murmeln heilige Mantras, und Gebetsfahnen tragen Wünsche zum Himmel. Unser Mitbringsel: ein Schälchen Milchreis. Ein weiterer heiliger Platz am Nachmittag: Mihintale, die Geburtsstätte des Buddhismus auf Sri Lanka. Schneeweiße Heiligtümer, blühende Frangipanibäume und ein grandioser Dschungelblick erwarten uns. Im Hotel locken ein paar Runden im Pool - mitten im Reisfeld - oder der Liegestuhl unter Mangobäumen. 90 km.
12. Tag: Sigiriya und Polonnaruwa
Fitnessprogramm am Vormittag: Wir klettern Stufe für Stufe zur Felsenfestung von Sigiriya (UNESCO-Kulturerbe) hinauf. Lohn für die Mühe: ein Wahnsinnsblick und eine Felsenfestung voller Geschichte(n). Verführerisch: Die Wolkenmädchen, vor 1500 Jahren auf den Felsen gemalt, sind auch heute noch ganz schön sexy! Weiter nach Polonnaruwa. 500 Jahre lang lag die ehemalige Hauptstadt (UNESCO-Kulturerbe) vergessen im Dschungel. Dann stolperten die Briten über die Ruinenstadt und räumten auf. Wir schwingen uns aufs Fahrrad und lassen uns vom Reiseleiter zwischen Statuen, Tempeln und Palästen ins alte Ceylon entführen. Ein Hingucker: die Mondsteine - Bildteppiche aus Stein. So richtig zum Schwelgen: die steinernen Buddhas. Ihr überirdisches Lächeln nehmen wir in Gedanken mit nach Hause. Busstrecke 90 km.
13. Tag: Radeln im Dorf
Heute erkunden wir mit dem Fahrrad die umliegenden Dörfer (Fahrzeit ca. 4 Std.). Schnell kommen wir bei unseren Stopps in Kontakt und plaudern über Buddha, Shiva und die Welt. Was erhoffen die Sri Lankesen von der Zukunft? Und kann Präsident Mahinda Rajapaksa die Probleme des Landes lösen? Viel Stoff für spannende Diskussionen. Am Nachmittag schauen wir uns noch die Höhlentempel von Dambulla (UNESCO-Kulturerbe) an, bevor wir abends Abschied feiern.
14. Tag: Ein Vormittag zum Entspannen
Ab in den Liegestuhl! Noch ein paar Stunden dürfen Sie im Paradies entspannen. Dann heißt es: Abschied nehmen! Wir fahren nachmittags zum Flughafen. 140 km. Gäste mit Badeverlängerung werden nach Negombo ins Strandhotel gebracht.
15. Tag: Zurück in die Heimat
Kurz nach Mitternacht startet die Maschine der SriLankan Airlines(nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.) Richtung Frankfurt. Ankunft am frühen Morgen.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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