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Rundreise inkl. Fluganreise 16 Tage ab 3.390

Leistungen, Flughäfen, Hotels 

 
   

Ausdrucken Als pdf anzeigenVietnam - Kambodscha - Kulturen der Cham und Khmer

Reiseverlauf
Chinas Kaiser, Europas Kolonialherren und Amerikas Soldaten: Alle haben sie in Vietnam ihre Spuren hinterlassen, doch das Herz der Schönheit konnten sie nie erobern. Erfahren Sie, wo vietnamesische Lebensart noch den Takt angibt, und kommen Sie auf dieser KlassikStudienreise mit nach Hanoi. Springen Sie mit uns in Hoi An ins Mittelalter und in Hue in die Verbotene Stadt. Erschnuppern Sie die Legenden des Parfümflusses, begegnen Sie der Kultur der Cham in My Son und den Wunderwerken eines Drachen in der Halongbucht. Auf in die Zukunft, heißt es in Saigon. Das Grande Finale erwartet uns in Kambodscha: Angkor Wat!
1. Tag: Start nach Vietnam
Anreise nach Frankfurt. Mittags fliegen wir mit Vietnam Airlines nach Hanoi (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.).

2. Tag: Good Morning, Vietnam!
Am Morgen landen wir in Hanoi und fahren gleich zum Hotel. Vorbei geht es an Straßenhändlern und Reisverkäufern, altkolonialen Art-déco-Villen, asiatischen Parkschönheiten und stählernen Hochhausgiganten. Am Nachmittag lernen Sie mit dem Studiosus Reiseleiter die Altstadt kennen. Schlendern Sie an tratschenden Hausfrauen und zwitschernden Vögeln vorbei und feilschen Sie mit den Händlern in ihren Röhrenhäusern um Souvenirs, bevor wir uns im Jadeberg-Tempel in die Stille fallen lassen. Am Abend stimmt Sie der Reiseleiter bei einem Einführungsvortrag auf die Geschichte und Kultur Südostasiens ein. Zwei Übernachtungen in Hanoi.

3. Tag: Hanoi - Puppenkult und Spitzenköche
Alte Papp- und Holzfiguren, die über das Nirwana wachen, zeigt uns der Reiseleiter heute vor den Toren Hanois - in der Pagode Tay Phuong. 80 km. Zurück in Hanoi, erwartet uns im Restaurant KOTO ein Mitarbeiter der gleichnamigen Organisation und erzählt beim Mittagessen, wie in diesem Gourmettempel Straßenkinder zu Spitzenköchen ausgebildet werden. Wir haben Zeit, ihn auch über das Leben in der Hauptstadt zu befragen. Der ersten Universität des Landes begegnen wir im Literaturtempel und der bewegten Vergangenheit Vietnams im historischen Museum. Am Abend lässt Hanoi für uns die Puppen tanzen - im Wasserballett!
Optional Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat der Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm parat. Sie interessieren sich mehr für moderne Kunst als für den Literaturtempel und das historische Museum? Eine riesige Auswahl an Grafiken und Gemälden - auch für Ihre eigenen vier Wände - hält die Apricot Art Vietnam Gallery bereit, und die jungen Wilden Vietnams malen Ihnen in der Green Palm Gallery ihre ganz eigene Sicht vom Land an die Wand.

4. Tag: Hanoi und die Halongbucht
Für die Ewigkeit einbalsamiert grüßt uns heute Ho Chi Minh in seinem Mausoleum. Wir erfahren, wie er vom Schiffsjungen zum Nationalhelden und Vater der Unabhängigkeit wurde. Der Traum eines Kaisers begegnet uns danach in der Ein-Säulen-Pagode, bevor wir zu einem der schönsten Flecken des Landes aufbrechen - der Halongbucht (UNESCO-Naturerbe). 175 km. Einhörner, Riesen und Schildkröten scheinen vor uns aus den Nebelschleiern aufzusteigen. Ein Drache soll hier einst aus den smaragdgrünen Fluten die vielen Inseln geformt haben, die schon für Catherine Deneuve im Film „Indochine“ die Kulisse abgaben. Erleben Sie an Bord unserer Dschunke die Traumwelt hautnah und genießen Sie mittags frischen Fisch vom Grill.

5. Tag: Alte Handelsstadt Hoi An
Vormittags Rückfahrt nach Hanoi und Besuch des Ethnologischen Museums. Am Abend Flug nach Da Nang. Weiter geht es nach Hoi An (UNESCO-Kulturerbe). 200 km. Über Jahrhunderte dämmerte die alte Handelsstadt völlig unbehelligt der Gegenwart entgegen. Chinesische Tempel, alte Kaufmannshäuser, japanische Brücken und Kolonialbauten begrüßen uns in voller Pracht. Zwei Übernachtungen in Hoi An.

6. Tag: My Son und Hoi An
Kaum ist die Sonne über dem Meer aufgegangen, gibt es in Hoi An kein Halten mehr. Im Stakkatorhythmus preisen Marktfrauen auf dem Fischmarkt ihre Waren an und erfüllen lärmend die Luft. Lust, das Spektakel individuell zu erleben? Entdecken Sie danach mit uns die Stille von My Son (UNESCO-Kulturerbe). Vor Jahrtausenden erschuf der König der Cham die alte Tempelstadt und erklärte sie zum Sitz der Götter. Riesige Backsteintürme erheben sich vor uns und flüstern uns aus jeder Ritze Geschichten zu. Zurück in Hoi An umgibt uns wieder das alte China. Schlendern Sie mit dem Reiseleiter an Versammlungshallen und Pagoden vorbei und handeln Sie in den alten Kaufmannshäusern um Lampions, Seidenhemden und Souvenirs. 70 km.
Optional Kochkurs statt My Son: Möchten Sie wissen, was sich hinter Cao Lau verbirgt, wie man Frühlingsrollen richtig dreht und wie sich aus Maniokmehl, frischen Krabben, Krebsen und knusprigen Röstzwiebeln Banh-Vac-Rosen zaubern lassen? Der Kochkurs im Restaurant Morning Glory verrät Ihnen zahlreiche Kniffe der vietnamesischen Küche.

7. Tag: Der Wolkenpass und die Kaiserstadt Hue
Göttergesichter starren uns im Cham-Museum in Da Nang an und erzählen vom sagenumwobenen Königreich der Cham. Puderweiße Strände in den Buchten und Fischerboote im türkisfarbenen Meer: Der Wolkenpass dreht auf unserer Fahrt nach Hue zur vollen Schönheit auf. Was für ein Panorama! Doch nur wenige Kilometer weiter sehen wir die alten Wehranlagen. Welch dramatische Szenen sich hier im Vietnamkrieg abspielten, weiß der Reiseleiter. 150 km. Gleich nach der Ankunft schreiten wir in Hue durch die Tore der Zitadelle. Mit Dörfchen, Tempeln und einer Verbotenen Stadt wollten Vietnams Kaiser hier einst Chinas Kaiserpalast Konkurrenz machen. Warum das nur bis zum Neujahrsfest Tet gelang, finden wir mit dem Reiseleiter heraus. Übernachtung in Hue in einem schönen Hotel aus der Kolonialzeit.

8. Tag: Sagenhaft: der Parfümfluss
Die Ufer des Parfümflusses stecken voller Legenden - an Bord eines der knallbunten Drachenboote erleben Sie sie selbst. Warum der flammende Protest eines Mönchs in den 1960er Jahren die ganze Welt schockierte und welche Stellung die Religion in Vietnam heute einnimmt, verrät uns der Reiseleiter im Innenhof der Thien-Mu-Pagode. Bewacht von Elefanten, Beamten und Soldaten, empfängt uns danach pompös das kaiserliche Grab von Minh Mang und macht schnell klar, dass für den Herrscher der Tod nur der Anfang von allem war. Am späten Nachmittag fliegen wir in die heimliche Hauptstadt Saigon. Fünf Millionen Mopeds knattern hier zwischen uralten Tempeln, hübschen Boutiquen und stählernen Hochhäusern um die Wette, junge Familien brausen auf ihnen dem Wirtschaftswunder entgegen. Zwei Übernachtungen im Herzen Saigons.

9. Tag: Weltstadt Saigon
Eine Weltreise mitten in der Stadt hatte der Reiseleiter für heute versprochen. Und er hält Wort: Pariser Luft schnuppern wir rund um die Kathedrale Notre-Dame, und Erinnerungen an die Kriegsgräuel der Amerikaner begegnen uns im Kriegsmuseum. Mittags kommt der Hunger? Dann nichts wie los zum Pho 2000, denn die Nudelsuppe der Fast-Food-Kette gilt nicht nur unter Saigonern als legendär: Erst vor wenigen Jahren probierte hier auch Bill Clinton die Delikatesse. Nach Chinatown geht es am Nachmittag. Kleine Pagoden wachsen vor uns in den Himmel, der Duft von Räucherstäbchen erfüllt die Luft, mittendrin Hunderte kleiner Stände. Feilschen Sie auf dem Binh-Tay-Markt kräftig drauflos und beten Sie im Thien-Hau-Tempel für gute Geschäfte.

10. Tag: Auf nach Kambodscha!
Genießen Sie noch einmal den Vormittag in Saigon - ob zwischen Blütendüften im botanischen Garten, beim Tai-Chi am Fluss oder einfach im Hotel. Mittags fliegen wir nach Phnom Penh. Wie Phönix aus der Asche hat sich die Kapitale aus dem Staub der Roten Khmer erhoben und blüht heute wieder in den exotischsten Farben. Einen Höhepunkt lernen wir gleich kennen: den Königspalast mit der Silberpagode.
Optional Die jüngste Geschichte Kambodschas interessiert Sie mehr als die Legenden von Wat Phnom und der Königspalast? Dann besuchen Sie das Tuol-Sleng-Museum! Mit riesigen Stelen, zahlreichen Fotos und erzählten Einzelschicksalen wird hier zwischen den ehemaligen Zellen und Verhörräumen die Geschichte der Killing Fields aufgerollt und der Opfer des Völkermordes in den 1970er Jahren gedacht.

11. Tag: Skun und Sambor Prei Kuk
Wir statten Kambodschas schönstem Geschichtsbuch, dem Nationalmuseum, einen Besuch ab. Steht Ihnen der Sinn nach einem echten Abenteuer? Dann halten Sie sich auf unserer Fahrt nach Siem Reap gut fest. Denn kaum erreichen wir Skun, zeigen uns die Kambodschaner, was echten Dschungelkönigen hier besonders schmeckt: frittierte Taranteln, knusprig serviert. Zu haarig? Gleich weiter nach Sambor Prei Kuk, vor der Angkor-Zeit eine prächtige Tempelstadt. Von Lingams, Hindu-Symbolen, umkreist und von Löwen mit steinernen Dauerwellen bewacht, strahlen die Tempelruinen eine so majestätische Ruhe aus, dass es nicht nur Geschichtsfans sprachlos macht. Am Abend erreichen wir Siem Reap. 350 km. Vier Übernachtungen in Siem Reap.

12. Tag: Götterdämmerung in Angkor
Kommen Sie mit zu den Urmeeren und Götterbergen der Roluos-Gruppe und erfahren Sie beim Bakong zwischen den gewaltigen Wasserbecken, warum die Anlage zum Prototyp für die Tempelbauten der Khmer wurde. Zurück in Siem Reap begegnen wir Jugendlichen in einer Hotelfachschule, die hier eine kostenlose Ausbildung erhalten. Beim Mittagessen bekommen wir eine Kostprobe ihres guten Geschmacks und können ihnen gleich alle unsere Fragen zu Siem Reap stellen. Vom Dschungel überwuchert, erheben sich die verwitterten Galerien von Ta Prohm. Was für ein Anblick! Als wäre Lara Croft hier erst gestern durch die Tempel gejagt, um mit ihrer Peitsche auf der Suche nach dem magischen Dreieck die Würgefeigen zu vertreiben, die sich jetzt erst wieder langsam rebellisch über die Steinmonumente wagen.

13. Tag: Das Lächeln von Angkor
Heute lassen wir den Bus stehen und fahren in umweltfreundlichen Elektrowagen. Und dann liegt es vor uns, das größte sakrale Bauwerk der Erde: Angkor Wat. Über vier Jahrhunderte lang tobten sich Steinmetze an der göttlichen Pyramide aus und hauten Vishnus Heldenepen dabei so schön in Stein, dass die Gänsehaut gar nicht mehr aufhören will. Mit seinen Erzählungen erweckt der Reiseleiter die Reliefs für uns zum Leben. Mit einem Lächeln auf den Lippen erwarten uns anschließend Angkor Thom und Bayon: Wie versteinerte Giganten grinsen uns die Götter und Dämonen der Tempelanlage aus dem Dschungeldickicht an und flüstern uns die wildesten Geschichten zu. Ihr Reiseleiter spitzt für Sie die Ohren und übersetzt ihre Legenden von den Kämpfen gegen die Cham und dem Überlebenskampf ihres Volkes. Danach empfängt uns die Elefantenterrasse.
Optional Lust auf sportliche Betätigung? Dann lassen Sie die Busfahrt zur Besichtigung aus und schwingen Sie sich auf den Sattel und radeln Sie nach Angkor Thom (1 Std., einfach, über eine Ebene). Bei der Steingruppe sehen wir uns wieder.

14. Tag: Banteay Srei, Kbal Spean und Tonle Sap
Himmlische Göttinnen tanzen beim Banteay Srei vor uns ins Morgenlicht und entführen uns elfengleich in die Welt der Hindu-Mythen. Nach einer kleinen Wanderung durch die mystische Dschungellandschaft entführt uns Kbal Spean, gespickt mit zahlreichen Lingams, in eine ganz eigene Welt. Umtost von einem kleinen Wasserfall, ragen die bedeutendsten Flussbettmalereien Kambodschas vor uns aus dem grünen Dickicht (jeweils 45 Min., mittel, 150 m 150 m). Über den Tonle Sap, das größte Binnengewässer Südostasiens, fahren wir im Boot. Hier spielt sich das gesamte Leben auf dem Wasser ab: Es gibt schwimmende Schulen und Pagoden, schwimmende Gemüsegärten und Schweineställe. Zurück in Siem Reap lassen wir beim Abschiedsdinner die Eindrücke der letzten Tage noch einmal Revue passieren. 120 km.

15. Tag: Östlicher Mebon und Pre Rup
Noch nicht genug von alten Steinen? Vormittags brechen wir noch einmal zur Tempelpracht von Östlichem Mebon und Pre Rup auf. 30 km. Der Nachmittag steht Ihnen in Siem Reap zur freien Verfügung. Am Abend fliegen wir mit Vietnam Airlines nach Saigon und von dort weiter nach Frankfurt (Abendessen im Flugzeug, Flugdauer ab Saigon ca. 16 Std.).

16. Tag: Guten Morgen, Frankfurt!
Nach der Ankunft am Morgen haben Sie Anschluss zu den anderen Städten.
Seit über 50 Jahren veranstaltet der Münchner Veranstalter Studiosus anspruchsvolle Studienreisen zu Reisezielen in der ganzen Welt. Studiosus ist Marktführer in Deutschland und bietet das vielfältigste Studienreiseprogramm in Europa. Viele beliebte und bekannte Länder werden bereist, es stehen aber auch eine Reihe touristisch eher weniger bekannter Länder und Regionen auf dem Reiseprogramm.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.

 
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Reiseverlauf

16-tägige KlassikStudienreise
 
 
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Großes Bild oben: CC: byFotograf: V 2 - some rights reserved (by)

Bildnachweis

Vietnam - Kambodscha: © Studiosus Reisen München GmbH

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Vietnam - Kambodscha: © Studiosus Reisen München GmbH

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