Anreise nach Frankfurt. Nachmittags fliegen wir mit Vietnam Airlines nach Hanoi (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.).
2. Tag: Guten Morgen, Hanoi
Ankunft in Hanoi. Vorbei geht es an Straßenhändlern und Reisverkäufern, altkolonialen Art-déco-Villen und asiatischen Parkschönheiten, flirrenden Flipperbuden und stählernen Hochhausgiganten. Kommen Sie mit in die Altstadt und zum Jadeberg-Tempel und lernen Sie zusammen mit dem Studiosus Reiseleiter auch das alte Gesicht Hanois kennen. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung. Bummeln Sie am Hoan-Kiem-See oder ruhen Sie sich nach dem langen Flug einfach ein bisschen aus.
3. Tag: Hanoi - Onkel Ho und seine Enkel
Fünfzig verschiedene Namen hatte sich Ngyuen Sinh Cunh im Laufe seines Lebens zugelegt. Doch nur mit einem ging er in die Geschichte ein: Ho Chi Minh. Unsterblich einbalsamiert, zeugt der Volksheld im Mausoleum vom Sieg des Freiheitskampfes. Wie vor 800 Jahren die Bildung ins Land kam, schauen wir uns im Literaturtempel an, und wie dank dieser aus Straßenkindern Spitzenköche werden, erfahren wir im Restaurant KOTO von einem Mitarbeiter des Projektes beim gemeinsamen Mittagessen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen loszuwerden! Dann geht es zum nächsten Höhepunkt: der Halongbucht (UNESCO-Naturerbe). 160 km.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Lassen Sie heute z.B. Mausoleum und Literaturtempel aus und die Hektik der Großstadt hinter sich: in Hanois ältester Pagode Chuan Tran Quoc. Geschichtsklassiker bietet das historische Museum. Und Vietnams Avantgarde malt in der Green Palm Gallery ihre Sicht von Vietnam an die Wand.
4. Tag: Halong - Kegelkarst im Meer
Wenn Vietnamesen sich verteidigen, entstehen daraus manchmal die unglaublichsten Dinge. Zumindest wenn man den Legenden vom Drachen Halong glaubt, der beim Kampf gegen die Chinesen einst die tausend kleinen Inseln zurechtgemeißelt haben soll, die jetzt, smaragdgrün umflutet, in der Halongbucht auftauchen. Steinerne Kamele und schlafende Riesen ziehen an uns vorbei, während wir an Bord gegrillte Fischköstlichkeiten verspeisen. 175 km. Zurück in Hanoi frönen wir im Wasserpuppentheater der einstmals verpönten feucht-feudalistischen Volksbelustigung.
5. Tag: Da Nang und Hoi An
Am Vormittag fliegen wir nach Da Nang. Göttergesichter starren uns im Cham-Museum an und erzählen uns vom geheimnisvollen Königreich Champa. Weiter geht es nach Hoi An. Chinesische Tempel, alte Kaufmannshäuser, japanische Brücken und Kolonialbauten verschmelzen hier zu einer einzigartigen Mixtur und entführen uns in der Altstadt geradewegs ins Mittelalter. Kommen Sie mit in die verwinkelten Gassen und entdecken Sie, was diese Stadt vor allem in der Schneiderstraße so „anziehend“ macht. 40 km. Übernachtung in Hoi An.
6. Tag: Wolkenpass und Kaiserstadt Hue
Unser Bus schraubt sich über den Wolkenpass. Alte Wehranlagen erzählen hier von der Zeit, als Nordvietnam in den Krieg mit Amerika verstrickt war. Welch dramatische Szenen sich dabei abspielten, erzählt der Reiseleiter auf der Fahrt. Wenige Kilometer weiter verströmen Frangipaniblüten ihren Duft, und schneeweiße Traumstrände ergießen sich unter uns ins türkisfarbene Meer. Folgen Sie dem Reiseleiter in die Lagune von Lang Co! Lust auf einen Pausensnack mit fangfrischen Meeresfrüchten? Entspannt kommen wir in der alten Kaiserstadt Hue an. Pompös für die Ewigkeit gewappnet, begrüßt uns das Grab des Kaisers Minh Mang und macht schnell klar, dass für ihn der Tod nur der Anfang von allem war (UNESCO-Kulturerbe). 160 km. Zwei Übernachtungen in Hue.
7. Tag: Mit dem Fahrrad durch die Kaiserstadt
Heute erleben wir Vietnam hautnah und fahren mit dem Rad oder der Fahrradrikscha (Cyclo) zur Zitadelle und zur Thien-Mu-Pagode. Fahrtstecke 6 km. Mit einer Verbotenen Stadt wollte Vietnam hier einst dem großen Bruder China Konkurrenz machen. Doch während der in Beijing weiterstrahlt, schaut uns Hues Kaiserstadt heute seltsam geknickt an.Der Fluss der Wohlgerüche fließt durch ein Land voller Legenden, denen wir bei einer Bootsfahrt auf den Grund gehen. Lust auf Alltagsleben am freien Nachmittag? Scheren Sie aus und spazieren Sie über den Fluss, um am östlichen Zipfel der Kaiserstadt auf dem Dong-Ba-Großmarkt tief in die vietnamesische Lebensart einzutauchen.
Optional Statt der Bootsfahrt auf dem Parfümfluss lieber weiter aktiv und Interesse an vietnamesischer Kunst? Dann schauen Sie heute in Hue doch mal bei der New Space Art Gallery in der Pham Ngu Lao Street vorbei. Verspielt setzen hier die Zwillingsbrüder Le Ngoc Thanh und Le Duc Hai in den schillerndsten Farben „gelackt“ ihre Heimat in Szene. So schön, dass man auch in New Yorker Kunstkreisen schon davon schwärmt.
8. Tag: Boomtown Saigon
Per Flug geht es nach Saigon. Fünf Millionen Motorroller knattern hier in den Tag. Junge Familien suchen auf dem Zweisitzer Platz. Moderne Glaspaläste schießen neben uns zwischen uralten Tempeln aus den Straßen und heben geradewegs ins Wirtschaftswunder ab. Die Entwicklung von der kommunistischen Planwirtschaft hin zu diesem Wirtschaftsboom erkennt man in Saigon an jeder Ecke. Schnuppern Sie mit dem Reiseleiter rund um Notre-Dame Pariser Luft und shoppen Sie auf der Edelmeile Dong Khoi bei Vietnams Avantgarde. Erleben Sie kantonesische Lebensart in Chinatown auf dem Binh-Tay-Markt und tauchen Sie in die Stille des Thien-Hau-Tempels ein. Wo abends in Saigon der Büffel steppt, weiß der Reiseleiter und versorgt Sie gerne mit Tipps für den Abend. Zwei Übernachtungen im Zentrum Saigons.
9. Tag: Ausflug ins Mekongdelta
Wer in Vietnams jüngste Vergangenheit abtauchen möchte, hat heute alle Gelegenheit dazu: im alten Tunnelsystem bei Cu Chi, im Kriegsmuseum oder im Wiedervereinigungspalast Saigons. Im alten Cao-Dai-Tempel können Sie Harmonie für die nächsten Tage tanken. Sie möchten lieber mit dem Reiseleiter durchstarten? Dann begleiten Sie ihn heute ins Mekongdelta (28 €), schippern Sie mit durch die Stromlandschaft, erschnuppern Sie die Reiskammer Vietnams, seine Obstplantagen, Shrimpsfarmen und Orchideengärten und erleben Sie den Alltag der Uferbewohner. Am späten Nachmittag kehren wir zurück nach Saigon. 200 km.
10. Tag: Anflug auf Angkor
Tschüss, Vietnam, hallo, Kambodscha: Am Vormittag fliegen wir nach Siem Reap. Schon kurz nach dem Einchecken im Hotel entführt uns die Roluos-Gruppe in die Mystik des Landes. Begleiten Sie uns zu den Urmeeren und Götterbergen der hinduistischen Khmerkultur und erfahren Sie zwischen den riesigen Wasseranlagen, warum der Bakong zum Prototyp für kambodschanische Städte wurde. Sie finden das schon umwerfend? Dann warten Sie den nächsten Tag ab, denn die kleinen Tempel vermitteln uns eigentlich nur eine erste Ahnung davon, welch gewaltiges Abenteuer uns noch erwartet. 60 km. Drei Übernachtungen in Siem Reap.
Optional Statt Bakong lieber Stadtluft? Wenn Sie sich die Tempelpracht für später aufbewahren möchten, genießen Sie nach der Ankunft einfach das ruhige Treiben in Siem Reap, tauchen Sie in der Lobby des Grand Hotel d'Angkor in die Kolonialzeit ab, vertrauen Sie blind der Kraft der kambodschanischen Massage im Bayon Blind Massage Center oder radeln Sie auf dem Fahrrad am Siem-Reap-Fluss entlang.
11. Tag: Angkor Wat und Angkor Thom
Green Day in Angkor, wir verzichten heute auf den Bus und probieren Elektrowagen aus. Über vier Jahrhunderte lang tobten sich Steinmetze an der göttlichen Pyramide von Angkor Wat aus und hauten Vishnus Heldenepen dabei so schön in Stein, dass die Gänsehaut gar nicht mehr aufhören will. Mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßen uns am Nachmittag Angkor Thom und Bayon: Wie versteinerte Giganten lächeln uns die Götter und Dämonen der Tempelanlage aus dem Dschungeldickicht an. Lust auf einen letzten Absacker am freien Abend? Im Nest Angkor können Sie chillend die Nacht begrüßen.
12. Tag: Dem Urwald entrissen: Ta Prohm
Himmlische Göttinnen tanzen beim Banteay Srei vor uns ins Morgenlicht und entführen uns in die hinduistische Sagenwelt. Wie riesige Urwaldgiganten erheben sich vor uns die Tempelanlagen von Ta Prohm. Von der Terrasse des Pre Rup aus haben wir einen schönen Blick über Angkor. 60 km. Genießen Sie den freien Nachmittag bei einem Bummel über den alten Markt oder schwimmen Sie ein paar Bahnen im Hotelpool.
13. Tag: Tonle Sap - größter See Südostasiens
Mit dem Boot auf dem Tonle Sap gleiten wir an der „Lebensmittelkammer“ des Landes vorbei und besuchen anschließend das Schulprojekt Children's Dream. Die Hamburgerin Ange Dries-Behrenbeck erschuf hier in einem kleinen Dorf die Oase für Kambodschas Kinder. Welche Träume und Probleme die Kleinen bewegen, erfahren wir von ihnen im Gespräch. Vietnam Airlines bringt uns am Abend von Siem Reap nach Saigon. Von dort starten wir mit Vietnam Airlines nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 13 Std.).
14. Tag: Zurück in Europa
Morgens Ankunft in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






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