Gen Süden - um ca. 21 Uhr von München. Empfohlene Nachtlektüre: „Gomorrha“ von Roberto Saviano, „Pompeji“ von Robert Harris.
2. Tag: Bahnankunft
Sie steigen morgens in Rom um und erreichen gegen 12 Uhr Neapel. Vom Bahnhof holen wir Sie ab, begleiten Sie zum Hotel - und der Urlaub kann beginnen! Beim Abendessen im Hotel lernen wir uns kennen.
3. Tag: Neapel - Stadt der Gegensätze
Lassen Sie sich von der Schönheit der Antike berühren - Ihr Studiosus-Reiseleiter führt Sie zu den Schätzen des Nationalmuseums. Das berühmte Alexander-Mosaik und die schönsten Statuen aus Pompeji machen Lust auf die nächsten Tage. Dann tauchen wir ein in die faszinierenden Gegensätze Neapels. Hier die Ruhe im Kreuzgang von Sta. Chiara, da Zeugen vergangener Macht: Palazzo Reale und Teatro San Carlo. Heutiger Luxus lockt in die Boutiquen der Via Chiaia und Galleria Umberto. Und die Mafia? Auf der Fahrt nach Sorrent erzählt Ihr Reiseleiter von den Auswirkungen der organisierten Kriminalität. Zeichen des Elends sehen Sie beim Blick aus dem Fenster, bis wir die verwahrlosten Vororte hinter uns lassen. 50 km. Vor uns: sieben Übernachtungen im eleganten Hotel mit großer Terrasse und Pool direkt an der Steilküste.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Beispielsweise können Sie am Nachmittag auf den Stadtrundgang in Neapel verzichten und stattdessen mit der Drahtseilbahn auf den Aussichtshügel San Martino fahren. Und von dort das ultimative Postkartenfoto von Neapel mit nach Hause bringen.
4. Tag: Pompeji und Sorrent
Nach Pompeji nehmen wir die S-Bahn. Auf holprigen Steinstraßen entdecken wir den luxuriösen Lebensstil dieser Stadt, bevor der Ascheregen sie zerstörte. Durchs Forum, die Thermen, das Theater streifen wir, besuchen die Bäckerei und das Haus des Tanzenden Fauns. Nachmittags fahren wir nach Sorrent zurück, bummeln mit dem Reiseleiter durch die Altstadt und genießen - schon ganz einheimisch - vielleicht einen Espresso im Stehen oder eine Granita, eine leckere, halbgefrorene Erfrischung.
Optional Was wäre ein Urlaub ohne einen unvergesslichen Blick aufs Meer, vielleicht sogar bei Sonnenuntergang? Statt durch Sorrent zu bummeln, können Sie auch zur Aussichtsterrasse in Sant'Agnello spazieren und dort - ganz wie die Sorrentiner - das faszinierende Schauspiel in Rot genießen. Vielleicht bei einem Glas Campari Orange? Zurück geht's bequem per Taxi oder wieder zu Fuß.
5. Tag: Capri - romantisch und mondän
Sie wollen die Villen der Reichen und Schönen sehen? Paparazzi bei der italienischen High Society spielen? Auf nach Capri! Schon die gemeinsame Bootsfahrt mit Blick auf Vesuv, Capri und Sorrent lohnt sich. Auf der Piazzetta treffen sich noch heute die VIPs. Der Duft mediterraner Kräuter begleitet uns bei einer kleinen Vormittagswanderung (ca. 2 Std., leicht, 150 m 150 m) hinauf zur Villa Jovis. Hier lebte einst Kaiser Tiberius - umgeben von Sklaven, Gerüchten und Intrigen. Aber der Ausblick von oben ist spektakulär! Nachmittags können Sie die Insel weiter alleine erobern: mit dem Boot zur Blauen Grotte? Eine Fahrt nach Anacapri zur Villa Munte? Ihr Reiseleiter verrät Ihnen die besten Tipps und bei Organisatorischem hilft er Ihnen natürlich auch.
6. Tag: Ein Hoch auf den Vesuv
Tipp für Schnäppchenjäger: Am Dienstagvormittag ist Markt in Sorrent. Kuriose Souvenirs finden Sie hier bestimmt. Gegen 10 Uhr brechen wir dann gemeinsam auf: Der Vesuv ruft! Jeden Tag hat uns der Blick auf den „schlafenden Riesen“ begleitet. Jetzt wollen wir hinauf zum Kraterrand (ca. 1 Std., leicht, wetterabhängig), durch unendliche Lavafelder spazieren, den Bericht des Plinius über den Ausbruch hören. Die neuesten Berechnungen sind nicht gerade beruhigend: Sicher ist, der Vesuv wird wieder ausbrechen. Unsicher ist, wann. Und dann schauen Sie selbst hinunter in den mächtigen Kraterschlund. Haben Sie jemals die Gewalt der Natur so nah gespürt? Später werfen wir noch einen Blick in die Antike: In der Villa Oplontis entdecken wir prächtige Fresken und schwelgen im einst ausschweifenden Leben der römischen Oberschicht. 80 km.
7. Tag: Sorrent individuell oder Paestum geführt
Der ganze Tag gehört Ihnen! Tun Sie einfach, worauf Sie Lust haben. Für alle, denen der Sinn nach einer weiteren Reise in die Antike steht, hat der Reiseleiter einen Ausflug zu den Tempeln von Paestum (65 €) vorbereitet. Das „Grab des Tauchers“ - vor Jahrhunderten gemalt - verblüfft durch seine „moderne“ Auffassung. Als Stärkung gibt's danach echten Büffelmozzarella, frisch vom Bauern. Er erzählt, was den Käse einzigartig macht und warum sich die Tiere hier so wohlfühlen. Klar: Ab sofort lassen wir die normalen „Gummiknödel“ links liegen. 130 km. Abends isst jeder, wo es ihm am besten gefällt - im schwimmenden Restaurant im Hafen zum Beispiel oder doch lieber in einer kleinen Pizzeria? Immer einen Digestivo wert: die Jugendstilbar Fauno.
Optional Wer hat Lust auf eine kleine Wanderung? Heute wäre ein idealer Tag dafür. Ihr Reiseleiter verrät Ihnen einen schönen Weg von Sant'Agata hinunter nach Sorrent. Die Bustickets für die kurze Strecke zum Ausgangspunkt organisiert er gerne für Sie. Und natürlich kennt er auch die Fahrpläne der Linienbusse.
8. Tag: Amalfitana: Scharfe Kurven, tolle Blicke
Auf der schönsten Straße der Welt mit „Ahs“ und „Ohs“ nach Positano, dem mondänen Küstenort. Kurvenreich geht's weiter nach Amalfi, einst mächtigste Seerepublik Italiens, heute quirliges Touristennest mit sehenswertem Dom und dem arabisch anmutenden „Kreuzgang des Paradieses“. Zitronenhaine säumen unsere Fahrt hinauf nach Ravello. Richard Wagner fand hier seinen „Zaubergarten“, Greta Garbo ihr Liebesdomizil, „Sissi“ ihre Filmkulisse. Absolut nachvollziehbar, wenn wir zum Palazzo Rufolo und zur Villa Cimbrone spazieren. Bellissimo! Fahrtstrecke 90 km.
9. Tag: Türen in Herculaneum
Mit der S-Bahn erreichen wir ein weiteres, echtes Ausgrabungs-Highlight: Bis heute ist Herculaneum noch nicht komplett freigelegt. Hermetisch abgeschlossen durch die vulkanische Schicht, blieben hier sogar Holzgegenstände wie Türstöcke, Möbel oder Hausrat erhalten. Schick muss es damals gewesen sein! Zurück in Sorrent ist nachmittags Entspannung angesagt: Noch einmal den Blick von der Hotelterrasse über das weite Meer schweifen lassen? Wem der Sinn nach einer ausgiebigen Shoppingtour steht, sollte auch in die Geschäfte rund um die Via S. Cesareo schauen. Als Souvenirs sind übrigens die dickschaligen Sorrentiner Zitronen sehr beliebt. Ihren Aperitivo könnten Sie in der Bar Sirenusa trinken.
10. Tag: Arrivederci, Sorrent!
Gehören Sie zu den Glücklichen, die eine Badeverlängerung gebucht haben? Für alle anderen heißt es Abschied nehmen, im Laufe des Tages werden Sie nach Neapel gefahren. Von dort aus treten Sie Ihre Rückreise per Bahn (umsteigen in Rom) an.
11. Tag: Ankunft der Bahngäste in München
Um ca. 6.30 Uhr „landen“ Sie in München. Von hier aus haben Sie Anschluss zu allen anderen Orten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.








Fotograf: Riccardo T. - some rights reserved