Im Tagesverlauf Flug nach Istanbul. Transfer zum Hotel in Eigenregie, günstig und schnell mit dem Airport-Bus. Abends spazieren wir mit unserem Marco Polo Scout Serkan durch die Neustadt, Top Spot des Istanbuler Nachtlebens, auf der Suche nach dem schönsten Platz fürs Abendessen. Kalte und warme Meze, dann Kebap? Und vorher einen Raki? Eigentlich ein Muss!
2. Tag: ISTANBUL Echt orientalisch
Wir schlafen im letzten Zipfel von Europa, aber trotzdem schon mitten im Orient: morgens der Ruf der Muezzine, der für die nächsten Tage unseren Wecker ersetzt. Istanbul, eine der faszinierendsten Städte Europas - und Asiens! City-Tour: Wir folgen Serkan zur Blauen Moschee mit ihren sechs Minaretten - nur die Moschee in Mekka hat mehr. Gleich in der Nähe der Topkapi-Palast°, heute Museum und Schatzkammer, mit Superblick über Stadt und Bosporus. Um kaum einen Ort ranken sich so viele Fantasien wie um den Harem°. Serkan kennt die spannendsten Geschichten. Anschließend Spaziergang durch den Großen Basar in der Altstadt. Händler feilschen um jede Lira und servieren ihren Kunden süßen Tee. Ohne Serkan wären wir im Labyrinth der Ladengassen hoffnungslos verloren. Weiter zum Ägyptischen Basar mit seinen Gewürzläden. Am Spätnachmittag Zeit für Erkundungen auf eigene Faust oder für eine Schiffstour auf dem Bosporus (30 €): Wir fahren Richtung Schwarzes Meer bis zur Festung Rumeli Hisari, wo wir an Land gehen. Lust auf eine Pause im Café vor der Rückkehr zum Hotel? Und am freien Abend auf einem Streifzug den Stadtteil Ortaköy entdecken? Der ideale Ort für eine Partie Tavla, das türkische Backgammon, oder einen Zug an der Nargile. „Wasserpfeife“, übersetzt Serkan und empfiehlt uns auch gleich den neuesten Fast-Food-Renner Kumpir. (F)
3. Tag: ISTANBUL - CANAKKALE Auf nach Asien!
Morgens Staunen unter der riesigen Kuppel der Hagia Sophia°, dann Fahrt zur Halbinsel Gallipoli und mit der Fähre über die Dardanellen ans asiatische Ufer. Am Nachmittag Ankunft in unserem Hotel südlich von Canakkale und am Strand relaxen. Zum Sundowner treffen sich alle wieder auf der Hotelterrasse. (F/A)
4. Tag: CANAKKALE - AYVALIK Kulinarische Genüsse
Nach dem Frühstück zur Ruinenstätte Assos°. Traumhafter Ausblick auf das türkisblaue Meer bis zur griechischen Insel Lesbos. Hier oben weht die sauerstoffreichste Luft der ganzen Türkei, also kräftig durchschnaufen! Wir wandern durch einsame Olivenhaine hinunter zum Meer. Frisch gestärkt geht's weiter zu unserem Hotel in Ayvalik. Freizeit oder mit Serkan noch hinüber zur Insel Alibey. Traumstrände und jede Menge Fischrestaurants - Urlaub pur! (F/M) So viel Sauerstoff macht hungrig, und da trifft es sich gut, dass in den nahen Idabergen schon die Hausherrin eines gemütlichen Dorfhotels auf uns wartet, um uns in die Geheimnisse der lokalen Küche einzuführen. Aber nicht nur zuhören - Mitmachen ist angesagt! Zusammen mit der Chefin bereiten wir ein kräftiges türkisches Mittagessen mit einer Extraportion Olivenöl, als hätten wir nie etwas anderes gemacht. Alle Zutaten, Kräuter und Gewürze stammen natürlich aus der Umgebung, das riecht und schmeckt man auch.
5. Tag: AYVALIK - KUSADASI Antike und Moderne
In Pergamon fesseln uns besonders die Ruinen des Asklepieion° und der Akropolis°. Wie sah es in dieser antiken Metropole wohl vor 2000 Jahren aus? Weiter in die drittgrößte Stadt der Türkei, Izmir. Freie Zeit, um das Stadtzentrum rund um den alten Uhrturm auf eigene Faust zu erkunden. Izmir ist berühmt für seine Torten - testen wir doch mal, in welcher Konditorei die Kreationen besser schmecken, bei Sevinc oder bei Reyhan. Am späten Nachmittag Weiterfahrt zu unserem Hotel in Kusadasi, wo wir für zwei Nächte residieren. (F)
6. Tag: KUSADASI Türkischer Wein
Ein freier Tag in Kusadasi – der Strand ist nicht weit! Oder mit Serkan zu den fantastischen Ruinen von Ephesus mit anschließender Dorfexkursion in Sirince (49 €, inkl. Mittagessen und Weinprobe). Weiße Backsteinhäuser mit Ziegeldächern, von Obstgärten und Weinbergen umgeben - ein Ort wie aus dem Bilderbuch. „Sirince ist ein ehemals griechisches Dorf“, erzählt Serkan. Klar, dass wir auch den heimischen Wein probieren. (F)
7. Tag: KUSADASI - PAMUKKALE Türkisches Naturwunder
Morgens noch ein Sprung ins Ägäische Meer, anschließend fahren wir ins Landesinnere. Nach einem Stopp im Eisenbahnmuseum° von Camlik mit ordentlich Dampflok-Romantik erreichen wir die Sinterterrassen° von Pamukkale. „Baumwollburg“, übersetzt Serkan für uns - der Name kommt daher, dass die Kalksinterterrassen so watteweiß aussehen. Baden ist inzwischen verboten - zu sehr hat das Naturwunder unter den Touristen gelitten. Beim Sonnenuntergang können wir den Zauber dieser Naturschönheit in aller Ruhe genießen, wenn alle Tagestouristen wieder weg sind. (F/A)
8. Tag: PAMUKKALE - KONYA Stadt der Derwische
Weiter durchs anatolische Hochland. Auf dem Weg zeigt uns Serkan das Ruinenfeld von Sagalassos° - kaum ein Fremder schaut hier vorbei. Nachmittags erreichen wir Konya, Ziel von Millionen Pilgern, die das Grab von Mevlana besuchen wollen.Rest des Tages Freizeit. Wer hat Lust auf einen Basarbummel? Oder doch lieber in ein Teegartenrestaurant an den Hängen des Aladdin-Bergs? (F/A)
9. Tag: KONYA - GÖREME Zu Fuß durchs Ihlaratal
Morgens besuchen wir das Mevlana-Kloster° mit seinem spitzen Kegeldach, das unter Atatürk in ein Museum umgewandelt wurde. Dann weiter nach Osten: Mitten in der anatolischen Steppe stoßen wir auf alte Karawanenstationen°. Nachmittags heißt es die Wanderschuhe schnüren. Auf einer Fußtour erleben wir die Schönheit des Ihlaratals° hautnah: Der Canyon folgt dem kurvenreichen Flusslauf des Melendiz Suyu, gesäumt von Schatten spendenden Pappeln und Weiden - und von Felsenkirchen. Mit dem Bus weiter nach Göreme, das wir am frühen Abend erreichen. (F)
10. Tag: GÖREME Kunstwerk der Natur
Vulkanische Asche und Basalt, Wasser und Wind haben in Kappadokien eine bizarre Skulpturenlandschaft geschaffen. „Feenkamine nennen die Einwohner die Felsformationen“, erzählt uns Serkan - kein Wunder, sie muten ja auch wirklich märchenhaft an. Wir spazieren durch das Tal von Göreme°, durchstreifen das Rote Tal und das Mönchstal°. Besondere Attraktion: die Höhlenkirchen und unterirdischen Wohnungen, in denen die frühen Christen Zuflucht suchten. Der Rest des Tages ist frei. (F)
11. Tag: GÖREME Freizeit oder in die Unterwelt
Ein freier Tag in Göreme und Gelegenheit, Kappadokiens steinerne Traumwelt per Pferd, mit dem Bike oder - für Frühaufsteher - vom Heißluftballon aus zu erkunden: absolut spektakulär! Und anschließend auf einen Tagesausflug zu den skurrilen Felsen im „Tal der Versteinerten Soldaten“ und nach Derinkuyu (25 €)? Hier steigen wir mit Serkan in die längst verlassene Höhlenstadt hinab, die vor Jahrhunderten bis zu sieben Etagen tief in den Tuffstein gegraben wurde. Erst dienten die Gänge und Hallen verfolgten Christen als Unterschlupf, dann wurden sie zum ständigen Wohnort Tausender Einwohner - kaum vorstellbar! (F)
12. Tag: GÖREME - ANTALYA Bad am Wasserfall
Ganztägige Überlandfahrt mit Zwischenstopp an den Wasserfällen von Kursunlu. Schon mal hinter einem Wasserfall gestanden? Hier ist's möglich! Abends erreichen wir Antalya an der Türkischen Riviera. Kurz im Hotel frisch machen, dann unternehmen wir eine erste Kneipentour durch die Altstadt. (F)
13. Tag: ANTALYA Rund um den Konak-Turm
Vormittags gemeinsamer Stadtspaziergang hinunter zum Hafen, dann heißt es Abschied nehmen von Serkan. Nicht ohne Tipps für den letzten freien Nachmittag - zum Baden, für eine Bootsfahrt auf dem Meer oder zum Shoppen, bis die Koffer platzen. (F)
14. Tag: RÜCKFLUG VON ANTALYA
Freizeit bis zur Abreise. Den Transfer organisieren wir wieder selbst - am besten mit dem Flughafenbus. (F)
Die Reiseleiter von Marco Polo sind Ihre landeskundigen Partner vor Ort, die gut Deutsch sprechen und genauso jung oder "jung geblieben" wie die Mitreisenden, so dass schnell das Gefühl entsteht, als würde ein guter Freund Gästen aus dem Ausland seine Heimat zeigen.






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