Individuelle Anreise nach Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Wien, Zürich oder Genf und gegen Mittag Flug mit Emirates nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Ankunft in Dubai gegen Mitternacht, nach deutscher Zeit am Abend. Nach kurzem Aufenthalt Weiterflug nach Colombo (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.). Kleine Fluglektüre: Michael Ondaatjes Roman „Anils Geist“.
2. Tag: Colombo - eine quirlige Hauptstadt
Ankunft in Colombo am Morgen. Fahrt in die Stadt und Check-in im Hotel. Zeit zum Ausruhen. Am Nachmittag geht's mit dem Studiosus-Reiseleiter auf Entdeckungsreise: Tempel, Moscheen und Kirchen Seite an Seite, Händlergewimmel im Pettah-Viertel und Kolonialperlen aus britischer Zeit im Fort. Abends wagen wir uns ans erste Curry - temperamentvoll gewürzt und unverschämt gut! - und lernen uns erst einmal kennen. 50 km.
Optional Immer wieder eröffnet Ihnen Ihr Reiseleiter Möglichkeiten, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Sie wollen nicht gleich auf Besichtigungstour? Dann fahren Sie doch zum Galle Face Green. Auf der langgezogenen Uferpromenade, die sich vom Fort bis zum Galle Face Hotel erstreckt, wird Kricket gespielt und flaniert. Krönender Abschluss: eine Tasse Tee, natürlich Lipton, im ehrwürdigen Galle Face Hotel.
3. Tag: Auf in den Süden
Das Sri-Lanka-Abenteuer beginnt. Nachdem wir die Ausläufer Colombos hinter uns gelassen haben, geht es auf der Küstenstraße gen Süden. Auch wenn wir inzwischen von weiteren Tsunamis geschockt wurden - es ist kaum vorstellbar, mit welcher Gewalt der Tsunami vom Dezember 2004 hier gewütet hat. Im Küstenort Ahungalla unterstützte Studiosus den Wiederaufbau einer Schule, die damals zerstört wurde. Wir treffen Mitarbeiter der One World Foundation, die ihr Fortbildungsprogramm vorstellen, und stellen unsere Fragen: Wie veränderte die Katastrophe ihr Leben? Dann plötzlich: Weiße Kirchen, Kaufmannshäuser und Schiffe, die im Hafen dümpeln - in Galle (UNESCO-Kulturerbe) tauchen wir ab in die Holländerzeit. Heute spielen auf den Verteidigungswällen Schulkinder Fußball, Kühe dösen unter Flammenbäumen, und in Villen und Manufakturen zogen Boutiquehotels ein. Nachtquartier schlagen wir heute in Tangalla auf, einem Badeort an der Südküste. 200 km. Übernachtung in einem einfachen Strandhotel.
4. Tag: Auf Jeep-Safari im Yala-Nationalpark
Noch ein Blick aufs Meer und dann geht's schon weiter. In Mulkirigala besuchen wir ein Kloster auf einem schwarzen Felsen aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Dann aber schnell zurück in die Gegenwart. Nach einem guten Mittagessen geht es in den Yala-Nationalpark, der zu den schönsten seiner Art auf Sri Lanka gehört. Sureen, unser Ranger, weiß, wo sich Sumpfkrokodile, Lippenbären oder Bengalenwarane verstecken. Und vielleicht läuft uns ja sogar einer der scheuen Leoparden vor die Linse! Sollte doch drin sein, denn ihre Zahl ist stark gestiegen, und sie faulenzen besonders gern in der warmen Nachmittagssonne. Wir fahren weiter nach Kataragama. 150 km. Zwei Übernachtungen in einem schönen Gartenhotel.
5. Tag: Hindu-Tempel in Kataragama
Skanda, der Kriegsgott, empfängt seine Verehrer im Wallfahrtsort Kataragama. Und wir mischen mit im Pilgergewimmel! Die täglich zelebrierten Tempelzeremonien - Pujas - geben uns einen Vorgeschmack auf die tiefe Religiosität des Landes. Am Nachmittag geht's per Fahrrad oder Tuk-Tuk in die Nachbardörfer. Touristen sind hier selten. Schnell kommen wir in Kontakt mit der Landbevölkerung und erfahren, wie das Leben abseits der großen Städte und Touristenzentren funktioniert. 30 km.
6. Tag: Buddhas in den Felsen
Wir nehmen Kurs auf das Hochland. Hinter jeder Kurve neue Perspektiven. Fotostopp! Weiter geht's durch die grüne Insellandschaft. Geheimnisvoll: die Buddhastatuen von Buduruvagala. Heute werden wir zünftig Mittagessen im kleinen Kloster des Nachbardorfs. Am frühen Nachmittag treffen wir in Bandarawela ein. 100 km. Der Nachmittag ist frei. Vielleicht machen Sie einen Ausflug zur Uva-Spice-Gewürzfarm, wo Sie vieles über Kardamom & Co. lernen können? Oder besuchen Sie den Dowa-Felsentempel unweit von Bandarawela. Zum Abendessen treffen Sie die Gruppe wieder im Hotel.
7. Tag: Wandern in den Horton Plains
Kramen Sie den Pullover hervor - auf 2000 m Höhe ist es frisch! Wir durchstreifen (3 Std., mittel, 150 m 150 m) im Horton-Plains-Nationalpark (UNESCO-Naturerbe) den Bergnebelwald, wo Bäume Bärte tragen. Die Fahrt geht weiter nach Nuwara Eliya (1880 m). 40 km. Fachwerkhäuschen, Rasenflächen und Rosenbeete - sind wir hier in England gelandet? Im Hochlandstädtchen - kurz N.E. genannt - träumten die Briten von ihrer grünen Insel. Heute vergnügt sich Colombos junge Szene auf dem Golfplatz. Übernachtung in Nuwara Eliya in einem schönen Kolonialhotel.
Optional Sie sind Golfer? Dann leihen Sie sich doch, statt die Stadt zu erkunden, eine Golfausrüstung aus und spielen Sie in Kolonialambiente 18 Loch auf den altehrwürdigen Greens des Nuwara Eliya Golf Club! Ihr Reiseleiter greift gern für Sie zum Hörer und organisiert die Extratour für Sie.
8. Tag: Tee, so weit das Auge reicht
Teegrün ist das Land zwischen Nuwara Eliya und Kandy. Hier wächst der edle Ceylontee. Wir schauen uns auf einer Plantage um und erfahren sicherlich, warum Kenner von Silver Tips schwärmen. Im botanischen Garten von Peradeniya erwarten uns Banyanbäume, Kokospalmen und Orchideen - eine Lektion in Tropenbotanik. Wir sind in Kandy, der stolzen Königsstadt. 80 km. Drei Übernachtungen in Kandy.
9. Tag: Kandy - Tempel des heiligen Zahns
Schon von Weitem sind die Trommeln zu hören, von überall strömen Menschen mit weißen Blumen in den Händen den dumpfen Klängen entgegen. Ihr Ziel: Kandys Zahntempel (UNESCO-Kulturerbe), in dem Mönche einen Eckzahn Buddhas hüten. Der heilige Gral der sri-lankischen Buddhisten! Wir pilgern mit. Shopping auf dem Markt oder Bootstour auf dem See? Das entscheiden Sie am Nachmittag.
Optional Die vegetarischen Currys kitzeln Ihren Gaumen? Dann ran an den Kochtopf! Statt zum heiligen Zahn zu pilgern, können Sie vormittags im Kochkurs lernen, Kardamom, Zimt und Koriander zu mischen - damit Sie zu Hause beim Nachkochen immer mal wieder ein bisschen in Reiseerinnerungen schwelgen können ...
10. Tag: Die Elefanten von Pinnawella
Auch Elefanten litten unter dem Bürgerkrieg - verwaiste Elefantenbabys fanden im Elefantenwaisenhaus ein Zuhause. Wir schauen ihnen beim Frühstück und beim Baden zu. Auf dem Rückweg ein kleines Schmuckstück: der Gadaladeniya-Tempel. 80 km. Wer noch mehr Lust auf Tempel verspürt, winkt ein Tuk-Tuk heran und schaut sich die kleinen Heiligtümer von Lankatilaka und Embekke an. Auf alle, die einfach mal abschalten möchten, wartet der Liegestuhl am Hotelpool.
11. Tag: Ins kulturelle Dreieck
Vormittags erfahren Sie im Gewürzgarten, wie Pfeffer und Kardamom wachsen, und können Ihren Gewürzvorrat auffüllen. Currys aus Rote Bete oder Süßkartoffel? Stehen auf keiner Speisekarte, sind aber superlecker! Wir schlemmen mittags bei einem vegetarischen Picknick. Bücher aus Palmblättern lernen wir beim Höhlentempel Aluvihara kennen. Highlight am Nachmittag: Wir brausen in Dambulla per Tuk-Tuk hinauf zu den Höhlentempeln, in denen Malereien von Buddhas Lehre erzählen (UNESCO-Kulturerbe). Busstrecke 110 km. Vier Übernachtungen in Habarana.
12. Tag: Polonnaruwa - Stadt im Dschungel
500 Jahre lang lag Polonnaruwa (UNESCO-Kulturerbe) vergessen im Dschungel. Dann stolperten die Briten über die Ruinenstadt und räumten auf. Zwischen Statuen, Tempeln und Palästen entführt Sie Ihr Reiseleiter ins alte Ceylon. Ein Hingucker: die Mondsteine - Bildteppiche aus Stein. So richtig zum Schwelgen: die steinernen Buddhas. Ihr überirdisches Lächeln nehmen wir mit auf die Reise. 90 km.
13. Tag: Klosterstadt Anuradhapura
Friedfertigkeit strahlt der Riesenbuddha von Aukana aus. Warum tobte im Land der Sanftmütigen so lange der Krieg? Und wird der Frieden halten? Fragen Sie den Mönch, der nebenan eine Schule leitet, nach seiner Meinung! Wir gehen auf Zeitreise: In der Klosterstadt Anuradhapura (UNESCO-Kulturerbe) landen wir mitten im 1. Jahrhundert v. Chr. Riesige Stupas recken sich himmelwärts, die wir mit den Gläubigen umrunden. Das Pilgerziel Nummer eins ist lebendig: Sri Maha Bodhi, ein Ableger des Baumes, unter dem Buddha Erleuchtung erlangte. 160 km.
14. Tag: Dschungelkloster und Felsentempel
Am Vormittag erwartet uns die meditative Stille im Dschungelkloster von Medigiriya. Schneeweiße Dagobas, Reliquienschreine, verstecken sich zwischen Dschungelgrün - Traumkulisse für unser Picknick nach der Besichtigung. Am Nachmittag klettern wir Stufe für Stufe zum Felsen von Sigiriya (UNESCO-Kulturerbe) hinauf. Lohn für die Mühe: ein Wahnsinnsblick und eine Felsenfestung voller Geschichte(n). Verführerisch: die Wolkenmädchen, auf den Fels gemalt. Am Abend nehmen wir festlich Abschied von Sri Lanka und lassen uns ein Barbecue mit Fisch und Meeresfrüchten schmecken. 120 km.
Optional Der Aufstieg auf den Sigiriya-Felsen erscheint Ihnen zu anstrengend? Wie wäre es stattdessen mit einem Ausflug in den Minneriya Wildlife Park, in dem noch Herden von Elefanten zu sehen sind? Ihr Reiseleiter hilft Ihnen gern bei der Buchung der Tour.
15. Tag: Auf nach Colombo
Genießen Sie am Morgen ein ruhiges Frühstück oder eine letzte Runde durch den Pool. Am späten Vormittag geht es zurück nach Colombo. 180 km. In Colombo stehen einige Zimmer in einem Hotel nahe des Flughafens bis zum Abend zum Frischmachen bereit. Nach Mitternacht Transfer zum Flughafen.
16. Tag: Zurück in die Heimat
Nachts Flug mit Emirates nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.). Nach kurzem Aufenthalt Weiterflug nach Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Wien, Zürich oder Genf (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.). Ankunft am Mittag.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.








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