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20.10.12 - 02.11.12

Rundreise inkl. Fluganreise 14 Tage ab 4.895

Leistungen, Flughäfen, Hotels 

 
   

Ausdrucken Als pdf anzeigenUganda - ins Herz Afrikas mit Gorilla-Tracking

Reiseverlauf
Einst galt Uganda als Perle Afrikas, doch Diktatoren wie Idi Amin führten es in den Abgrund. Langsam erholt sich das Land im Herzen des schwarzen Kontinents von den Gräueln der Geschichte und Uganda gilt allmählich wieder als Musterland. Unser Interesse gilt zunächst der Natur - in den niemals überlaufenen Nationalparks wie an den Murchison-Fällen des Nils im Norden oder im Queen-Elizabeth-Park im Süden, wo es den Elefanten wieder gut geht. Dabei wollen wir die nicht immer spannungsfreie Realität Ugandas nicht aus dem Auge verlieren. Sie wohnen in guten Hotels mit Stil und können, wenn Sie sich fit genug fühlen, bei einem individuellen Trackingprogramm unseren Verwandten aus dem Tierreich, den Gorillas, ins Auge schauen.
1. Tag: Karibu in Uganda
Anreise nach Brüssel und gemeinsamer Weiterflug mit Brussels Airlines nach Entebbe (Flugdauer ca. 10 Std., Abendimbiss im Flugzeug). Wir landen am späten Abend. Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie gleich am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel. Drei Übernachtungen am Viktoriasee.

2. Tag: Die Hauptstadt Kampala
Es herrscht wieder Frieden in der Millionenmetropole, die in ihrer kurzen Karriere als Ugandas Hauptstadt schon so viel Elend erlebte. Am schlimmsten wütete Diktator Idi Amin von seinem Schreibtisch im Präsidentenpalast aus. Auf unserer Stadtrundfahrt kommen wir zum grünen Hügel des Parlamentsgeländes, zur neogotischen Kathedrale, zum Hügel mit der 2010 abgebrannten Grabstätte der Kasubi-Könige (UNESCO-Kulturerbe). Sowohl der Staat Uganda als auch das autonome Königreich Buganda streben den Wiederaufbau an - wir werden den Wert der Worte sehen. Danach spricht nur noch die Musik zu uns: Im Ndere-Sozialzentrum musizieren und tanzen für uns junge Menschen, mit denen wir anschließend über die Entwicklung ihrer Heimat sprechen. 60 km.
Optional Ihr Reiseleiter hat auch in Uganda ab und zu Alternativen zum Programm für Sie parat. Wenn Sie den Tag lieber locker-entspannt verbringen möchten, dann bietet Ihnen das Hotel dazu viele Gelegenheiten. Idealer Ort zum Entspannen ist der Spa im Hotel kombiniert mit dem eigenen Pool.

3. Tag: Ausflug zu den Quellen des Nils
Ausschlafen gehört an einem Ort wie diesem zur Etikette. Frühstücken Sie in aller Ruhe fruchtig-afrikanisch in britischem Ambiente. Zur Akklimatisierung wollen wir es eher entspannt angehen lassen. Ein Ausflug führt uns nach Jinja, wo der See endet und Afrikas größter Fluss beginnt. Einige Kilometer stromabwärts: die Bujagali-Wasserfälle. Warum der Nil hier Weißer Nil heißt? Ihr Studiosus-Reiseleiter weiß dies und einiges mehr zu erzählen über die Erforschung und koloniale Eroberung Afrikas im 19. Jahrhundert. Und auch von den im See ausgesetzten Nilbarschen, die als Viktoriabarsch ein ökonomischer Erfolg sind, aber auch ein ökologisches Desaster anrichteten. 200 km.

4. Tag: Schutzprogramm für Nashörner
Unser erstes großes Ziel an diesem Tag heißt Ziwa Rhino Sanctuary. Mit einem Ranger pirschen wir uns durch das brusthohe Gras zu den Nashörnern des Reservats. Da Krieg und Wilderei den Bestand in Uganda fast völlig dezimierten, genießen diese Exemplare das geschützte Leben hinter einem Zaun. Das erste Baby des Parks tauften die Ranger „Obama“, und mit etwas Glück zeigt sich uns der Breitmaul-Teeny. Wenn er groß genug ist, findet er einen Platz im benachbarten Murchison-Falls-Nationalpark. Dorthin fahren wir auf teils sandigen Pisten, immer den Nil in der Nähe. So wie im Filmklassiker „African Queen“, wo Humphrey Bogart und Katharine Hepburn mit ihrem kleinen Dampfer streitend zum Albertsee tuckern. 340 km. Zwei Übernachtungen im Murchison-Falls-Nationalpark

5. Tag: Der Murchison-Falls-Nationalpark
Am Vormittag klettern wir in die Geländewagen und machen uns auf den Weg zur ersten Pirschfahrt. Auf dem Programm der Tiererkundung stehen Elefanten beim morgendlichen Bad sowie Antilopen, Gazellen und natürlich die eleganten Rothschild-Giraffen. Augen auf und Kamera mit reichlich Telezoom bereithalten für das große Wildlife-Kino. Zurück im Camp kann sich jeder mittags stärken und die Akkus wechseln für die zweite Pirschfahrt am Nachmittag: im Boot zu den Krokodilen und Flusspferden, die einen sonnen sich am Ufer, die anderen baden im Fluss. Zu den gewaltigen Wasserfällen gehen wir aber zu Fuß, denn plötzlich verengt sich der Nil auf 7 m und stürzt 43 m in die Tiefe (Fußweg wetterabhängig)
Optional Wenn Sie den Tieren beim Frühstücken zuschauen möchten, dann verzichten Sie doch auf die Wildbeobachtung im Jeep und begleiten Sie den Ranger auf einem „Nature Walk“ zu den Futterplätzen der Pflanzenfresser.

6. Tag: Nilabwärts zum Albertsee
Am Morgen fahren wir mit dem Boot noch einmal über den leicht dunstigen Nil, während die Vogelkundler vom Anblick des seltenen Schuhschnabel-Storches träumen. Kormorane oder Reiher sind wahrscheinlich eher im Anflug. Mit dem Bus gelangen wir dann direkt zum Albertsee und zu den Hütten unserer Lodge. Gepäck weg und gleich den Nachbarn einen Besuch abstatten. Fischer wohnen an den Gestaden des Albertsees, dessen Ökosystem noch intakt scheint. Allerdings achten die Menschen mit Argusaugen auf die jüngsten Ölförderungen, und über den latenten Konflikt sprechen wir auch mit unseren Gastgebern. 140 km.

7. Tag: Fort Portal am Fuße der Berge
Durch den Zentralafrikanischen Graben fahren wir vom Albertsee in den Süden, den Gipfeln des stattlichen Ruwenzorigebirges entgegen. Vorbei an den ersten Bohrtürmen, öffnet sich vor uns die weite Ebene des Semilikitals. Langsam gewinnen wir an Höhe, gleiten durch eine grüne Hügelwelt, und die Wildnis weicht ersten Teeplantagen. Das britische Kolonialerbe begleitet uns bis nach Fort Portal. Die Hauptstadt des Königreichs Toro liegt auf 1500 m, und bei freier Sicht schauen wir bis zum Ruwenzori, dem Grenzgebirge zwischen Kongo und Uganda. 200 km.

8. Tag: Affentheater
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, und ähnlich ergeht es uns im Dickicht des Kibale-Forest-Nationalparks: Auf Zehenspitzen tänzelnd oder in der Hocke bahnen wir uns einen Weg durch Büsche und Lianen, und vielleicht schwingen an den Lianen ein paar Schimpansen vorbei, die sich über unseren Affentanz amüsieren. Nach der Expedition ins Tierreich fahren wir am Ruwenzorigebirge vorbei, doch der Fünftausender versteckt sich häufig in den Wolken. Auf der Weiterreise stoppen wir an einer Farm und erfahren im Gespräch mit einem Bauern, wie fruchtbar die Böden sind. Schließlich überqueren wir den Äquator und befinden uns auf der Südhalbkugel der Erde. Unsere Lodge im Queen-Elizabeth-Nationalpark sperrte auf, als die junge Königin 1954 ihr Amt antrat. 180 km. Zwei Übernachtungen im Queen-Elizabeth-Nationalpark.

9. Tag: Im Queen-Elizabeth-Nationalpark
Mit etwas Glück begegnet uns heute auch der König der Tiere im Nationalpark Ihrer Majestät. Da sich die Antilopen stark vermehrt haben, besonders die Uganda-Kobs, leben die Löwen gerade im Schlaraffenland. Dafür müssen Elefanten und Büffel ums begrenzte Grün raufen. Mit den Rangern sprechen wir über die sensiblen Kreisläufe der Natur, die uns sonst verborgen bleiben. Krafttanken in der Lodge, und auf dem Kazinga-Kanal steht jeder staunend an der Reling, wenn unser Boot durch das artenreichste Vogelparadies des Planeten treibt: Adler, Kormorane, Pelikane, Marabus und Störche fischen, nisten und brüten in dieser gefiederten Welt. Einige der 600 Arten sind nur auf der Durchreise, die meisten hier heimisch. Dazu Hippos und Büffel ohne Ende! Zum Abschiedsessen in der Lodge erleben wir die Farbenpracht von Afrika noch einmal in den Gewändern der Tänzer.
Optional Wenn Sie den heutigen Tag lieber ganz geruhsam verbringen möchten, dann bleiben Sie doch einfach im Hotel und genießen Sie die Ruhe des Parks. Wobei der gar nicht so ruhig ist beim genauen Hinhören: In der Bibliothek können Sie sich ein Vogelbuch ausleihen und schauen, wer da gerade musiziert oder schimpft.

10. Tag: Auf zum Bwindi-Nationalpark
Heute trennt sich die Gruppe: Während das Gros der Reisenden wieder nach Entebbe fährt, nehmen alle Gäste mit Gorilla-Verlängerung den Bus zum Bwindi-Nationalpark. Auf dem Weg in das südliche Bergland von Uganda führt die Route erst weiter durch den Nationalpark der Queen, und wer beim Betrachten der Landschaft einen Löwen auf einem Baum sieht - bitte gleich melden. Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge am Rande des Nationalparks: Zimmer unter einem waldigen Akaziendach, mit Ausblicken auf die bis zu 2600 Meter hohen Berge - die Heimat von 350 Berggorillas. 150 km. (Je nach Wanderung der Gorillagruppen u.U. auch Übernachtung in einer anderen gleichwertigen Unterkunft.) Zwei Übernachtungen in der Buhoma Lodge.

11. Tag: Gorillas im Nebel
Es ist so weit, Sie brechen auf zum Tracking zu den Berggorillas! Der Ranger nimmt Sie auf eine fünf- bis neunstündige Tour mit zu den Bewohnern des Bergwaldes, für deren Erhalt und Schutz die Verhaltensforscherin Dian Fossey ihr Leben lang kämpfte, bis sie diesen Kampf 1985 mit dem Leben bezahlte. Von 2000 m Meereshöhe geht es steil bergauf. Es ist heiß, und die Tour strengt an! Wann wird der erste Gorilla auftauchen, werden wir einen Silberrücken zu sehen bekommen? Die Chancen stehen nicht schlecht, denn die Statistiken weisen eine Erfolgsquote von 99% aus! Was für ein unbeschreibliches Gefühl wird das sein! Eines ist sicher: Dies hier wird unvergesslich!

12. Tag: Zurück nach Entebbe
Rückfahrt nach Entebbe, wo sich der Kreis der Reise schließt. Die Reise nach Entebbe dauert ihre Zeit, doch was bedeutet diese angesichts der gestrigen Erlebnisse. 350 km. Übernachtung in einem traditionsreichen Hotel in Entebbe.

13. Tag: Out of Africa
Den Tag in Entebbe gestalten Sie nach eigenen Vorstellungen. Besuchen Sie den botanischen Garten oder spielen Sie eine Runde Golf auf einem der traditionsreichsten Golfplätze Afrikas. Die Zimmer stehen bis zum Abendessen zu Ihrer Verfügung, danach Fahrt zum Flughafen. Gegen 23.30 Uhr Abflug mit Brussels Airlines nach Brüssel (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.).

14. Tag: Zurück in Europa
Frühmorgens Ankunft in Brüssel. Anschluss zu den anderen Orten.
Seit über 50 Jahren veranstaltet der Münchner Veranstalter Studiosus anspruchsvolle Studienreisen zu Reisezielen in der ganzen Welt. Studiosus ist Marktführer in Deutschland und bietet das vielfältigste Studienreiseprogramm in Europa. Viele beliebte und bekannte Länder werden bereist, es stehen aber auch eine Reihe touristisch eher weniger bekannter Länder und Regionen auf dem Reiseprogramm.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.

 
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Reiseverlauf

14-tägige NaturStudienreise
 
 
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Großes Bild oben: CC: by-sa Fotograf: telethon - some rights reserved (by-sa)

Bildnachweis

Uganda: © Studiosus Reisen München GmbH

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Uganda: © Studiosus Reisen München GmbH

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