Sie reisen individuell nach Frankfurt an und fliegen abends gemeinsam mit den anderen Reisegästen mit Lufthansa nach Buenos Aires (Nachtflug nonstop, Flugdauer ca. 14 Std.).
2. Tag: Hola, Buenos Aires!
Ankunft am Vormittag. Tangomusik in der Luft, Bandoneonspieler auf den Straßen, schon die Fahrt ins Zentrum von Buenos Aires: ein Erlebnis. Auf einer Stadtrundfahrt entdecken Sie zusammen mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter die repräsentative Seite der Stadt am Rio de la Plata. Prachtvolle Bauten wie die Casa Rosada, von deren Balkon Evita die Massen bezauberte. Stattliche Avenidas wie die 9 de Julio, die wohl breiteste Straße der Welt, über die ein imposanter Obelisk wacht. Wir erkunden den alten Hafen von La Boca. Hier wurde der Tango geboren; viele Künstler und auch die Boca Juniors, der Fußballclub von Altstar Maradona, sind hier zu Hause. Gestärkt mit einem saftigen Steak, werfen wir uns in die Nacht von Buenos Aires. Tipp für den Abend: In dieser Stadt, die den Tango lebt, können Sie bei einer Tanzshow der argentinischen Volksseele nachspüren (ca. 55 €).
3. Tag: Auf nach Patagonien!
„Qué bárbaro - Wie schön!“ Diesen Ausruf werden wir in der eleganten Einkaufspassage Galerías del Pacífico immer wieder hören. Nach unserem Bummel einen Mate, einen bitteren Tee, ohne den in Argentinien gar nichts geht, oder einen guten Café solo im Jugendstilcafé Tortoni? Nachmittags heben wir mit Aerolineas Argentinas nach Trelew ab und fahren weiter nach Puerto Madryn. 60 km. Ein Name, der auf die vielen walisischen Einwanderer zurückgeht. Am Abend zwischen Pampa und Atlantik die Frage: Steak oder Fisch? Ihr Reiseleiter hat die passenden Restaurant-Tipps parat. Zwei Übernachtungen in Puerto Madryn.
Optional Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Studiosus-Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Statt des Stadtbummels können Sie heute Vormittag die Gauchos und Rinder der Pampa erleben - auf dem größten Viehmarkt der Welt, dem Mercado de Liniers.
4. Tag: Halbinsel Valdés - Tierparadies am Atlantik
Es riecht nach Abenteuer und Wildnis. Kein Haus, kein Auto - nur wehendes Gras, verkrüppeltes Gehölz und endlose Weite. Ab und zu blitzt der Südatlantik auf. Wir durchqueren die patagonische Steppe und erreichen die Halbinsel Valdés (UNESCO-Naturerbe) mit ihrer artenreichen Tierwelt. An der schroffen Küste dösen See-Elefanten, die wir bei Punta Delgada genauer in Augenschein nehmen. Mittagessen mit maritimem Flair am Leuchtturm. Im Oktober/November kommen Glattwale der Küste so nahe, dass man sich bei einer Bootsfahrt (ca. 50 €) fragt, wer hier eigentlich wen beobachtet. Mit etwas Glück laufen uns bei der Rückfahrt nach Puerto Madryn Darwin-Strauße und Guanakos über den Weg. 380 km.
5. Tag: Ans Ende der Welt
Gen Süden nach Punta Tombo, der „Stadt der Pinguine“. Wir amüsieren uns nicht nur über den Watschelgang der tadellos gekleideten Tiere im Frack, sondern wollen es genauer wissen. Wir können einen Biologen über das Leben in der Kolonie ausfragen. Am späten Nachmittag heben wir von Trelew mit Aerolineas Argentinas ab: ans „Ende der Welt“, in die südlichste Stadt der Erde. Fahrtstrecke 310 km. Zwei Übernachtungen in Ushuaia.
6. Tag: In die Märchenwälder von Feuerland
Der Tag beginnt märchenhaft - in einem verwunschenen Wald. Moosbehangene, windgekrümmte Bäume und das irisierende Licht verleihen unserem Spaziergang durch den Feuerland-Nationalpark etwas Magisches. Mit einem Mythos verbunden ist auch unser Ziel, die Lapataia-Bucht. Hier endet die legendäre Panamericana. Zurück in Ushuaia, streifen wir am Nachmittag durch die moderne, skandinavisch anmutende Stadt und blicken auf den Hafen, ein Muss für Weltumsegler und Ausgangsbasis für Antarktiskreuzfahrten - ökologisch vertretbar? Fahrtstrecke 100 km.
Optional Sie möchten Feuerlands Natur auf eigene Faust erkunden und nachmittags nochmals raus aus der Stadt? Schweben Sie mit dem Sessellift auf den Cerro Martial und wandern Sie durch die wilde Bergwelt!
7. Tag: Auf dem Beagle-Kanal
In der Ferne leuchten die Spitzen der Darwin-Kordilleren. Wir kreuzen auf dem Beagle-Kanal zu Inseln, auf denen Seelöwen zu Hause sind, die sich von unserem Schiff ebenso wenig stören lassen wie die Kormorane gleich daneben. Nachmittags fliegen wir mit Aerolineas Argentinas nach Calafate und inspizieren die „Welthauptstadt der Gletscher“. Abends lassen wir uns die patagonische Küche schmecken, Gegrilltes von Rind oder Lamm, dazu vielleicht ein argentinischer Rotwein, am besten ein Malbec? Zwei Übernachtungen in Calafate.
8. Tag: Kalbender Moreno-Gletscher
Von Logenplätzen aus verfolgen wir das beeindruckende Schauspiel am Fuße des mächtigen südandinen Eisfeldes im Nationalpark Los Glaciares (UNESCO-Naturerbe). Von einer fast 70 m hohen Eiswand donnern riesige Blöcke und turmhohe Eisnadeln in den See. Auf den Aussichtsplattformen sind wir einem der größten Gletscherbrüche Amerikas erstaunlich nahe. 180 km.
9. Tag: Auf nach Chile!
Wir durchqueren eine endlose Weite, aus der nur alle paar Kilometer blau bedachte Häuschen auftauchen. Die Wolken ballen sich zu Zuckerwatte-Kunstwerken zusammen, um im nächsten Moment wieder zu zerreißen. Am Horizont rückt das Andengebirge immer näher. Mit einem patagonischen Lammkotelett verabschieden wir uns kulinarisch von Argentinien, nicht ohne auf der Estancia mit den Bewohnern über das Alltagsleben geplaudert zu haben. Unser Ziel: Puerto Natales in Chile. 360 km. Das bunte Städtchen lädt uns vor dem Abendessen zu einem Spaziergang am Fjord der Letzten Hoffnung ein. Zwei Übernachtungen in Puerto Natales.
10. Tag: Im Paine-Nationalpark
Wie von Meisterhand scheint die Bergwelt des Paine-Massivs komponiert. Schroffe Granitzinnen, eisbedeckte Gipfel und malachitgrüne Seen, in denen sich die Lenga-Bäume des Nationalparks widerspiegeln. Ein einmaliges Naturerlebnis! Nachmittags Rückfahrt nach Puerto Natales. 360 km.
11. Tag: Zu den Fjorden der Chilenischen Schweiz
Heute brechen wir zur Magellanstraße auf. 260 km. Beim Flug mit LAN Express von Punta Arenas nach Puerto Montt blicken wir auf Eisfelder und Fjorde. Dann erleben wir das Hochgefühl, über die berühmte Panamericana zu rollen. Nach kurzer Fahrt erreichen wir das idyllisch am Llanquihuesee gelegene Puerto Varas. 30 km. Abends auf die Seepromenade zum chilenischen Sehen und Gesehenwerden?
12. Tag: Zauberhafte Seen
Panoramablick: Seine perfekte Vulkanform macht den Osorno für viele zu einem der schönsten Berge der Welt - sein entfernter Nachbar Puyehue legt im Sommer 2011 den Flugverkehr zwischen Australien und Argentinien lahm. Im Nationalpark Vicente Pérez Rosales stürzen die Wasserfälle von Petrohue imposant in die Tiefe. Wir wandern durch den dichten Regenwald und erkunden die Artenvielfalt. Nachmittags erwartet uns ein spektakulärer Ausblick auf die Anden - von unserem Flugzeug der LAN Express aus, das uns nach Santiago bringt. Fahrtstrecke 140 km. Zwei Übernachtungen im Zentrum von Santiago.
13. Tag: Santiago de Chile
In der Landeshauptstadt verschaffen wir uns auf unserer Stadtrundfahrt einen Überblick über die aufstrebende Metropole. Das herrliche Panorama vom Cerro San Cristóbal hilft dabei. Wir mischen uns unters Volk in der geschäftigen Fußgängerzone. Die Stände am Markt quellen über von Fischen und Meeresfrüchten. Mit der Musik des Liedermachers Víctor Jara, eines der Opfer des Militärputsches von 1973, bringt Ihnen Ihr Reiseleiter die jüngere Geschichte rund um Allende und Pinochet näher. Im Präsidentenpalast residiert nun Sebastian Pinera, erster konservativer Präsident nach dem Ende der Diktatur. Abends lassen wir beim Abschiedsdinner und mit bestem Blick aus dem Drehrestaurant Giratorio die aufregende Reise Revue passieren. Ein Pisco sour darf nicht fehlen!
Optional Statt durch Santiago zu touren, können Sie einen Ausflug nach Valparaíso (UNESCO-Kulturerbe) buchen. Schon Dichter schwärmten von der malerischen Lage der Stadt am Pazifik. Der Logenplatz über der Stadt bietet den besten Blick auf die perfekt geformte Bucht, die bunten Viertel und die prächtigen öffentlichen Gebäude.
14. Tag: Flug zur Osterinsel
Flug mit LAN Airlines von Santiago zur Osterinsel. Vier Übernachtungen im freundlichen Familienhotel Gomero.
15. - 17. Tag, Sa, 04.02.2012 - Mo, 06.02.2012: Die Osterinsel
Spannung und Entspannung bestimmen Ihren Aufenthalt auf der Osterinsel. Sie erkunden die einsam im Pazifik liegende Insel in Begleitung eines örtlichen, Deutsch sprechenden Reiseleiters. Das Programm ist so vielfältig, dass es sich nur mit Schlagworten beschreiben lässt: der geheimnisvolle Zeremonialkomplex von Tahai, der Kratersee von Rano Kau, die sieben Moais von Ahu Akivi, der Vulkan Rano Raraku, wo die Steinriesen aus dem Fels gehauen wurden, und die Höhle Ana Kai Tangata mit Felsmalereien.
18. Tag: Flug nach Santiago
Flug mit LAN Airlines nach Santiago und Transfer zum Hotel.
19. Tag: Abflug von Santiago
Flug mit LAN Airlines über Madrid nach Frankfurt (Nachtflug, Flugdauer bis Madrid ca. 13 Std.).
20. Tag: Rückkehr
Zwischenlandung in Madrid. Am späten Nachmittag Landung in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Flughäfen.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.








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