Individuell reisen Sie nach Frankfurt, und gemeinsam mit dem Studiosus-Reiseleiter geht es mit Lufthansa weiter nach Tunis. Beim Abendessen lernen Sie dann auch Ihre Mitreisenden kennen. Vier
2. Tag: Zaghouan und Thuburbo Majus
Den Tag mit einem gemütlichen Frühstück starten, und dann beginnt unsere Entdeckungsreise durch Tunesien. Vorbei am Hadriansaquädukt fahren wir nach Zaghouan mit seinem antiken Quellheiligtum. Danach erreichen wir die Römerstadt Thuburbo Majus, wo wir zwischen den Säulen auf Zeitreise gehen. 160 km.
3. Tag: Karthago und Sidi Bou Said
Die antike Metropole Karthago (UNESCO-Kulturerbe) war Rom ein Dorn im Auge. Den Rest der (Welt-)Geschichte kennen wir. Im punischen Kriegshafen lag einst die stolze karthagische Flotte, in den Antoniusthermen entspannten später die Römer. Schneeweiße Häuserkuben mit Türen in Azurblau, überwuchert von pinkfarbenen Bougainvillea-Ranken: In Sidi Bou Said füllten Paul Klee und August Macke ihre Skizzenblöcke und tankten, wie wir heute Nachmittag, im Café des Nattes Orientflair. Abends darf im Le Pirate geschlemmt werden. Tunesiens Kampf für die Demokratie oder persönliche Berichte von den Ereignissen im Januar 2011 könnten ein Thema sein, über das wir bei Wein und Fisch mit Studenten des Goethe-Instituts sprechen. 20 km.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Nicht alle Tunesier gehen im Basar einkaufen! Was ist in Tunesien gerade in? Statt Karthago zu besichtigen, können Sie im Stadtteil Les Berges du Lac nach aktueller Mode Ausschau halten. Hier kann man erleben, wie die Tunesier shoppen.
4. Tag: Orientflair in Tunis
Die Medina von Tunis ist eine der größten Altstädte Nordafrikas (UNESCO-Kulturerbe)! 700 Paläste, Mausoleen und Moscheen drängen sich im Irrgarten der Gassen. Nach Orangenblütenwasser, Rosenöl und 1001 anderen Wohlgerüchen duftet es im Souk der Parfümeure. Geschmeide glitzert uns bei den Goldschmieden entgegen, und im Souk der Frauen wühlen Scheherazades selbstbewusste Enkelinnen in Bergen von Wäsche. Nach einer Atempause für unsere Sinne in der Ölbaum-Moschee und im Mausoleum Tourbet El Bey mischen wir uns im Café Arabe beim Minztee unter Geschäftsleute und Studenten. Lust auf eine Runde Wasserpfeife? Jupiter, Neptun & Co. rauben, siegen und flirten auf den grandiosen Mosaiken im Bardomuseum, die früher die Villen reicher Römer schmückten. Sieht so aus, als hätten die Römer das Puzzlelegen erfunden! Die Geschichten hinter den Bildern kennt Ihr Reiseleiter! 40 km.
Optional Statt im Bardomuseum in die Vergangenheit zu blicken, möchten Sie lieber länger die Gegenwart in Tunis genießen? Bleiben Sie im Stadtzentrum! Was die Künstler von heute fasziniert, erfahren Sie in den Galerien der Medina. Antiquitätenfans werden sich in manchem Laden wie in Ali Babas Schatzhöhle fühlen.
5. Tag: Dougga und Bulla Regia
Wo schon der Weizen für die Fladenbrote der Römer reifte, grünt und blüht Tunesien auch heute. Über die Probleme der tunesischen (Land-)Wirtschaft kann Ihr Reiseleiter einiges erzählen! Zwischen fruchtbaren Feldern liegen Tempel und Theater von Dougga (UNESCO-Kulturerbe) - Traumkulisse für unseren Ausflug in die Antike! Eine weitere antike Schönheit: Bulla Regia. Hier war man erfindungsreich und baute doppelstöckige Villen - für die heiße und für die kühle Jahreszeit. Übernachtung in einem einfachen Hotel in El-Kef. 250 km.
6. Tag: Stationen auf dem Weg in die Wüste
In der römischen Veteranenkolonie Sbeitla lenkt Ihr Reiseleiter Ihren Blick auf das bekannteste Kapitol Nordafrikas. Wie wurde in der Frühzeit des Christentums getauft? Hier sehen wir es! Versorgungsstopp in der Oasenstadt Gafsa: Auf dem Markt können wir uns mit lokalen Erzeugnissen und leckerem Gebäck eindecken. 360 km. Zwei Übernachtungen in Tozeur.
7. Tag: Wüsten-Feeling in den Bergoasen
Flecken im Fell eines Leoparden nannten die Römer Tunesiens Oasen. Der größte Fleck im Fell: Tozeur. Der Tag gehört Ihnen! Erkunden Sie Tozeur mit der Kutsche. Oder Sie steigen zum Reiseleiter in den Jeep (40 €, ganztägig) und nehmen Kurs auf die Bergoasen Tamerza, Chebika und Mides: Wasserfälle bringen die Wüste zum Blühen! Und wenn Ihnen einiges bekannt vorkommt, so haben Sie wahrscheinlich den „Englischen Patienten“ im Kino gesehen - Ralph Fiennes stürzte hier mit dem Flieger in den Wüstensand. 130 km.
8. Tag: Tozeur und Douz
3000 Dattelpalmen, Moscheen mit stolzen Minaretten unter stahlblauem Wüstenhimmel und Mauern aus gelben Ziegeln. Wir gehen auf Entdeckungsreise in Tozeur! Schnee in der Wüste oder eine Fata Morgana? Weder noch: der größte Salzsee des Landes - Schott el-Djerid. 130 km. Den Nachmittag in Douz verbringen Sie nach Lust und Laune! Reiten Sie doch per Dromedar in die Dünen und träumen Sie von der Zeit der Karawanen. Oder entspannen Sie in der Thermalquelle im Hotelgarten.
9. Tag: Matmata und Sfax
Wie kommt eine Weltraumbar mitten in die Wüste? In Matmata prosteten sich Monster und Roboter während der Dreharbeiten zu „Krieg der Sterne“ zu. Wir schauen uns Höhlenwohnungen an, die noch bewohnt und mit Relikten der Dreharbeiten von 1977 bestückt sind. In Sfax entdecken wir die Farben des Alltagslebens bei einem gemeinsamen Rundgang über den Markt und durch die Basargassen der Altstadt. Fahrtstrecke 290 km.
Optional Statt Stadtbummel in Sfax Wasserpfeife mit Aussicht? Besuchen Sie das Café Diwan in der Altstadtmauer!
10. Tag: Auf Römerspuren nach Monastir
Schon von Weitem ist die Silhouette des Amphitheaters von El-Djem (UNESCO-Kulturerbe) am Horizont sichtbar. Dann treffen wir Sadok, einen Mosaikkünstler. Wir sprechen mit ihm darüber, wie uralte Techniken im 21. Jahrhundert angewendet werden. Der Orient erwartet uns wieder in Monastir. 190 km. Wir sehen den Ribat, eine alte Wehrburg. Moderner Kontrast daneben: das prächtige Mausoleum des ehemaligen Staatspräsidenten Bourguiba, welches wir zum Tagesabschluss besuchen. Wird er immer noch so verehrt wie unter der Regentschaft von Ben Ali? Zwei Übernachtungen in Hammamet-Yasmine.
Optional Keine Lust auf Wehrburg und Mausoleum? Sie können sich, anstatt an der gemeinsamen Besichtigung teilzunehmen, durch die Altstadtgassen von Monastir treiben lassen oder am Yachthafen relaxen.
11. Tag: Heilige Stadt Kairouan
Sieben Pilgerreisen nach Kairouan (UNESCO-Kulturerbe) ersetzen angeblich die Pilgerfahrt nach Mekka. Kein Wunder also, dass sich in der Großen Moschee und den zahlreichen Klöstern die Wallfahrer tummeln. Doch neben Heiligtümern gibt es in der Medina auch weltliche Schätze zu entdecken: Berge von Zimt, Kreuzkümmel und Kurkuma sowie klebrige Süßigkeiten aus Feigen- und Dattelpaste kitzeln die Sinne. Unbedingt probieren! In Sousse (UNESCO-Kulturerbe) stehen wir nach der Erkundung der Festung schnell wieder mit beiden Beinen in der Moderne. Die Stadt ist nicht nur Touristenzentrum, sondern auch Studentenstadt und Industriezentrum. 130 km.
12. Tag: Zurück in die Heimat
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht unser Flug von Tunis zurück nach Frankfurt, wo wir nachmittags ankommen und Anschluss zu den anderen Städten haben.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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