Flug nach Kairo. Lufthansa hebt vormittags in Frankfurt oder München ab, Ankunft am Nachmittag und Abendessen im Hotel. Alternativ geht es nachmittags mit Egypt Air von Frankfurt, München, Berlin oder Wien nach Kairo, Abendessen über den Wolken. Für den Transfer zum Hotel ist gesorgt. Sechs Übernachtungen in Kairo in einem luxuriösen Hotel direkt am Nil.
2. Tag: Das Ägyptische Museum am Tahrir-Platz
Kairo ist eine Stadt der Kontraste, in der sich 20 Millionen Menschen drängen. Zwischen Totenmasken, Statuen und Stelen fasst Ihr Reiseleiter im Ägyptischen Museum 5000 Jahre Geschichte zusammen. Lust, noch tiefer in die Geschichte Ägyptens einzutauchen? Dann besuchen Sie anschließend den Mumiensaal (ca. 15 €).Nebenan am Tahrir - dem Platz der Freiheit - wurde im Januar 2011 ein neues Kapitel der Geschichte Ägyptens aufgeschlagen. In einem Café plaudern wir bei einem Mittagsimbiss mit Teilnehmern der Lotusrevolution. Am späten Nachmittag gibt Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter bei einem Vortrag eine erste Orientierung zur vielschichtigen Geschichte Ägyptens.
3. Tag: Sakkara und Daschur
Dorfszenen auf dem Weg nach Sakkara: Gemüsefelder, Dattelhaine und Bauern mit Eselskarren. Die Reliefbänder in den antiken Gräbern sehen den Liveszenen erstaunlich ähnlich. Haben die Agrarreformen der Neuzeit den Bauernalltag gar nicht verändert? Architektonische Experimente im alten Ägypten: An der Stufenpyramide von Sakkara übte der Baumeister Imhotep und baute steinerne Treppen zum Himmel, die Rote Pyramide von Daschur ist ein Meisterstück. Spalt für Spalt öffnet der Studiosus-Reiseleiter die Türen zur Pharaonenwelt! Und auf dem Rückweg machen wir halt im Gartenrestaurant Sakkara Nest. 70 km.
4. Tag: Die Pyramiden von Gizeh
Nur eines der antiken Weltwunder überlebte bis heute: die Pyramiden von Gizeh. Götter, Gräber und Grundwasserprobleme - Stoff für Diskussionen am Fuße der Cheopspyramide. Beim Umrunden der Pyramide nimmt man ihre Größe wahr. Am Panorama Point schießt der Reiseleiter das Gruppenfoto und beamt Sie zurück in die Vergangenheit. Danach schauen wir dem Sphinx, dem steinernen Pyramidenwächter, tief in die Augen. Ein Nachmittag nach Lust und Laune!
5. Tag: Die islamische Altstadt
Von der Zitadelle Saladins aus entdecken wir das islamische Kairo (UNESCO-Kulturerbe): Dort glitzern Moscheen und Paläste. Im Museum für Islamische Kunst fasziniert uns die Kunstfertigkeit der Exponate. Im Basar der Zeltmacher sehen wir, wie ein Zelt entsteht, gleich nebenan zaubern Steinmetze Marmorkunstwerke. Wir durchstreifen das Gassengewirr auf den Spuren des ägyptischen Literaturnobelpreisträgers Nagib Machfus, der den Bewohnern dieses Viertels in seinen Romanen ein Denkmal gesetzt hat.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm für Sie parat. Keine Lust auf die Litera-Tour in der Altstadt? Dann besuchen Sie doch auf eigene Faust den Khan-el-Khalili-Basar! Schnuppern Sie an den Duftfläschchen der Parfümhändler, durchstöbern Sie die Antiquitätenläden und die Stände mit bunten Tüchern, Gewürzen und Kupferschalen.
6. Tag: Das christliche Kairo
In der deutschen Schule plaudern wir mit Lehrern und Schülern über das Bildungssystem und die Träume und Hoffnungen der Jugendlichen. Im alten Stadtteil Fustat stoßen wir auf Spuren des frühen Christentums. Heute stellen die Kopten, die ägyptischen Christen, ca. 15 % der Bevölkerung Ägyptens. Wir bummeln durch die engen Gässchen zur ältesten Kirche der Stadt. Im Koptischen Museum erkunden wir anschließend die Schätze der frühen christlichen Kunst.
7. Tag: Flug nach Luxor
Gegen Mittag fliegen wir nach Luxor. Verbringen Sie den Rest des Tages entspannt am schönen Swimmingpool Ihres Hotels. Drei
8. Tag: Tempel in Dendera oder Luxor
Heute führen Sie Programmregie! Genießen Sie den freien Tag in Luxor. Oder Sie lassen sich vom Reiseleiter zu einem Busausflug nach Dendera verführen: Im Tempel erwartet Sie Hathor, die Liebesgöttin mit Schmuck im Kuhhorndesign. 240 km.
9. Tag: Theben-West live
In Theben-West liegen die schönsten Grabmäler Ägyptens. Die Grabmalereien in Kurna verraten: Das Leben der hohen Beamten war nobel im alten Ägypten. Bauern bescherten ihnen dabei alle Annehmlichkeiten, kelterten Wein, ackerten in den Gemüsefeldern und schlugen Holz. Doch wie leben die Fellachen heute? Wir machen einen Spaziergang zu einem kleinen Dorf und plaudern mit Sainab und ihrer Familie bei Minztee über das Leben im Rhythmus des Nils. In geheimnisvolles Licht getaucht empfängt uns am Abend der Luxor-Tempel.
Optional Der Dorfspaziergang kann Sie nicht locken? Dann schwingen Sie sich auf den Rücken eines Kamels und reiten Sie stattdessen ganz entspannt in Begleitung eines Führers durch die Uferidylle. Die Zügel können Sie baumeln lassen, das Kamel kennt den Weg.
10. Tag: Thebens Glanzlichter
Theben-West steckt voller Highlights. Wir picken uns gleich die schönsten heraus: den Terrassentempel von Hatschepsut und das Tal der Könige. Zurück in Luxor erwartet uns schon unser schwimmendes Hotel. Welche Schätze Archäologen in der Region fanden, zeigt uns das Luxor-Museum. Vier Übernachtungen auf der Queen of Hansa.
11. Tag: Karnak und Entspannung
Riesige Obelisken, Sphingen und gewaltige Säulenhallen huldigen im Tempel von Karnak der Göttertriade Amun-Re, Mut und Chons. Dann heißt es: Leinen los! Unser Kreuzfahrtschiff nimmt Kurs Richtung Süden und passiert die Schleuse von Esna. Szenen am Fluss gleiten vorbei: Fischer klopfen mit Stöcken die Beute in ihre Netze, Bauern treiben Rinder zum Ufer, Frauen waschen Wäsche und Geschirr, und fröhliche Kinder winken uns zu.
12. Tag: Tempel und Mythen am Ufer
Langsam fährt unser Schiff durch die Niloase, im Hintergrund die kargen Wüstenberge. Horus, Hüter von Recht und Ordnung, begegnet uns im Tempel von Edfu. Über den Alltag in Ägypten heute plaudern wir mit Kapitän Sary zurück an Bord. Malerisch in einer Nilschleife gelegen, erscheint vor uns der Doppeltempel von Kom Ombo. Abends erreichen wir Assuan, die Hauptstadt Nubiens.
13. Tag: Assuan - Nubiens Hauptstadt
Assuan spielte eine wichtige Rolle für antike Steinmetze, genau das verrät der große unvollendete Obelisk im Granitsteinbruch. Unser Motorboot nimmt Kurs auf die Nilinsel Agilkia - Heimat des Isis-Tempels von Philae (UNESCO-Kulturerbe). Wie viel Fluch und wie viel Segen bescherte der Hochdamm von Assuan dem Land? Gesprächsstoff beim Blick auf den 500 km langen Nassersee. Ein freier Nachmittag liegt vor Ihnen.
14. Tag: Versetzte Schönheit - Abu Simbel
Heute wechseln wir vom Schiff ins Hotel. Im Sonderkonvoi geht es durch die Nubische Wüste. Unser Ziel: die Tempel von Abu Simbel (UNESCO-Kulturerbe) - gerettet aus den Fluten des Nassersees. 580 km. Mittags sind Sie zurück in Assuan. Am freien Nachmittag bleibt Zeit für den Basar, die Uferpromenade oder den Pool des Hotels. Zwei Übernachtungen in Assuan.
15. Tag: Sail away!
Schwarze Granitfelsen, goldene Wüsten, grüne Felder - die Aussicht vom Gräberberg auf Assuan ist umwerfend! Lust auf einen Segeltörn vor dieser Kulisse? An Bord der Feluka von Kapitän Mahmud steuern wir, wenn der Wind es erlaubt, die Botanische Insel an - ein Dorado für exotische Pflanzen. Im Museum erwarten uns 4000 Jahre nubischer Geschichte!
Optional Einblicke ins ägyptische Alltagsleben reizen Sie mehr als der Segeltörn am 15. Tag? Der große Kamelmarkt in Darau, eine Stunde von Assuan entfernt, hat jede Menge davon zu bieten. Die Händler preisen die Tiere an, loben, klagen, fluchen, bis Kamele und Scheine schließlich die Besitzer wechseln.
16. Tag: Nach Hause
Am Morgen Flug mit Egypt Air nach Kairo und weiter mit Egypt Air nach Frankfurt, München, Berlin oder Wien, Ankunft am Nachmittag. Lufthansa-Gäste fliegen mittags mit Egypt Air nach Kairo und von dort weiter nach Frankfurt oder München. Ankunft am Abend und Anschluss zu den anderen Städten. Vom 1.1. bis 24.3.2012 fliegen Lufthansa-Gäste bereits kurz nach Mitternacht nach Kairo und gegen 4.30 Uhr weiter nach Frankfurt.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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