Flug mit Air France über Paris nach Havanna (Flugdauer ab Paris ca. 10 Std.). Oder mit KLM über Amsterdam nach Havanna (Flugdauer ab Amsterdam ca. 11 Std.). Alternativ können Sie auch ab Frankfurt mit Condor direkt nach Havanna fliegen (Charterflug nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Abend, mit KLM bereits am Nachmittag. Zwei Übernachtungen in Havanna.
2. Tag: Havanna - im Rhythmus der Rumba
Bröckelnde Pracht unter azurblauem Himmel - so empfängt uns Havanna. Auch wenn sich über die Stadt (UNESCO-Kulturerbe) die Patina des realen Sozialismus gelegt hat, pulsiert darunter das Temperament der Karibik. An der Plaza de Armas und vor der Kathedrale genießen Sie das heiter-melancholische Flair, wenn Ihr Studiosus-Reiseleiter in seinen Schilderungen die spanische Kolonialzeit lebendig werden lässt. Am Nachmittag freie Zeit. Abendessen in einem Restaurant in der Altstadt.
3. Tag: Kubas Westen
Der Revolutionsplatz war der Ort vielstündiger Reden Fidel Castros an sein Volk und die Revolutionäre der Welt - die geeignete Kulisse für eine spannende Erzählung Ihres Reiseleiters zur jüngeren Geschichte Kubas. Der Kolumbus-Friedhof führt uns in die Kolonialgeschichte zurück. Dann weiter in den Westen der Insel nach Soroa, das für seinen den Orchideengarten berühmt ist. 75 km. Der Ausblick auf die Sierra del Rosario bei unserer Wanderung (1,5 Std., mittel, 200 m 200 m) beschließt den Tag.
Optional Oft schlägt Ihr Reiseleiter Alternativen zum Programm vor. Ob Sie Lust auf Extratouren haben, entscheiden Sie einfach nach Ihrer Urlaubslaune. Wenn Sie sich anstelle von Revolution und Friedhof eher für nostalgische amerikanische Straßenkreuzer mit russischen Ersatzteilen interessieren, dann machen Sie doch eine Stadtrundfahrt in einem der legendären Oldtimer-Taxis!
4. Tag: Auf ins Tabakland!
Heute wandern wir (3 Std., leicht, 100 m 100 m) im Tal von Vinales (UNESCO-Naturerbe) zum wichtigsten Rohstoff kubanischer Zigarren und dann weiter zu einem gigantischen Felsengemälde. Zwischen grünen Tabakfeldern recken sich schroffe Kalkkegel in den Himmel. Unterwegs lernen wir einen Tabakbauern kennen - und im Gespräch wird deutlich, wie man mit Fantasie und Humor im tropischen Sozialismus überlebt. Wandern macht hungrig, Hühnchen vom Grill machen satt. Zur Verdauung spazieren wir durch Vinales. Fahrtstrecke 180 km.
5. Tag: Im Reich der grünen Berge
Eine stillgelegte Kaffeeplantage ist Ausgangspunkt unserer Wanderung (3,5 Std., mittel, 150 m 100 m) durch den üppig wuchernden Regenwald des artenreichen Naturschutzgebietes Las Terrazas. Mittags essen wir auf einer Kaffeefinca Leckeres vom Land, auf der Fahrt nach Cienfuegos unterhalten wir uns über die neue, erlaubte Privatinitiative. Überall gibt es nun Cuentapropistas, Kleinunternehmer auf eigene Rechnung. Schleichendes Ende des kubanischen Sozialismus? 360 km, hauptsächlich Autobahn.
6. Tag: Auf in den Süden Kubas!
„Perle des Südens“ nennt sich Cienfuegos - zu Recht. Zwölf Zuckerfabriken begründeten den Reichtum. Zurzeit geht der Zuckeranbau auf Kuba drastisch zurück - warum, schildert Ihr Reiseleiter! Das koloniale Flair der Innenstadt (UNESCO-Kulturerbe) mit den Palästen der Zuckerbarone und dem Teatro Terry bezaubert - auch wenn der Putz bröckelt. Auf dem Weg nach Trinidad besuchen wir den ältesten botanischen Garten der Insel. 80 km. Zwei Übernachtungen in Trinidad.
Optional Sie wollen heute auf das Abendessen im Hotel verzichten und lieber eines der typischen Privatrestaurants besuchen? Ihr Reiseleiter gibt Ihnen gute Tipps. Anschließend bleibt noch viel Zeit, sich in das kubanische Nachtleben zu stürzen.
7. Tag: Erst Trinidad, dann Dschungel
Beim Stadtrundgang in Trinidad (UNESCO-Kulturerbe) bestaunen wir die Prachtpaläste mit ihren verschnörkelten schmiedeeisernen Balkonen. Wir wandern durch die Wälder des Naturschutzgebietes Topes de Collantes zu den Caburni-Wasserfällen (3 Std., mittel bis anspruchsvoll, 350 m 400 m). Fahrtstrecke 95 km. Abends essen wir in Trinidad in einem typischen Restaurant Hummer à la Fidel.
Optional Wenn Sie keine Lust haben auf Wanderung oder Stadtrundgang, dann machen Sie es wie die Kubaner: Vamos a la playa … Fahren Sie ans Meer, genießen Sie karibisches Strandflair und kubanische Lebensfreude! Ihr Reiseleiter besorgt Ihnen ein Taxi.
8. Tag: Sierra del Escambray
Heute geben wir Volldampf - wenn die alte Lok es will - und zuckeln ins Tal der Zuckermühlen. Sklavenhandel und Zuckerrohr sind untrennbar miteinander verbunden. Auf einer ehemaligen Zuckerhazienda lernen wir die dunklen Seiten der kubanischen Geschichte kennen. Nachmittags genießen wir bei unserer Wanderung (2 bis 3 Std., mittel, 300 m 300 m) die Kulisse der Sierra del Escambray. Abends sind wir in Sancti Spíritus. 90 km.
9. Tag: Nach Bayamo
Wir verlassen Sancti Spíritus in Richtung Camagüey und ziehen durch die Altstadt Camagüeys (UNESCO-Kulturerbe), ein Labyrinth, ehemals zum Schutz vor Piraten. Im Ort besuchen wir die Schweizer Hilfsorganisation Camaquito. Ein Mitarbeiter erklärt uns, wie die Organisation Kinder in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur unterstützt. Im Gespräch erfahren wir mehr über die Lebensumstände in Kuba, Diskussionsstoff für die Weiterfahrt nach Bayamo. 390 km. Zwei Übernachtungen in Bayamo.
10. Tag: Auf den Spuren der Revolution
Bei unserer Wanderung (5 Std., anspruchsvoll, 400 m 400 m) im Parque Nacional Turquino setzen wir unsere Füße auf historischen Boden der Revolution. Versteckt im Gebirgszug der Sierra Maestra, organisierten die Revolutionäre in den 1950er Jahren ihren Kampf gegen Diktator Batista. Wir besuchen das Guerilladorf und besichtigen die Gebäude des ehemaligen Generalkommandos und das Haus des Comandante en Jefe, Fidel Castro. Am Ende unserer längsten Wanderung werden wir mit einer Parillada, einem kubanischen Barbecue, belohnt.
11. Tag: Swingendes Santiago
Sozialismus und Religion passen nicht zusammen? Die Kubaner verbinden beides! Im Wallfahrtsort El Cobre staunen wir, mit welcher Inbrunst die Pilger hier die Nationalheilige verehren. Auf dem Ifigenia-Friedhof erweisen wir Kubas Nationalheld José Martí unsere Reverenz. Mittagessen gibt es mit Aussicht an der Festung El Morro. Danach wenden wir uns ganz dem Diesseits zu. In Santiago besteht es zu 100 % aus Musik und Tanz! Trommler und Rumbatänzer beleben die Plätze. Den restlichen Nachmittag gestalten Sie nach Ihrem persönlichen Rhythmus. 100 km.
Optional Wenn Ihnen der kubanische Son in die Glieder fährt, dann geben Sie nach! In der Casa del Caribe können Sie ab 17 Uhr das Tanzbein schwingen. Und in der Casa de la Trova gibt's Livemusik vom Feinsten.
12. Tag: Auf den Gran Piedra
Es geht hinauf zum Gran Piedra, im dortigen Nationalpark wandern wir (3 Std., leicht bis mittel, 100 m 100 m), bei gutem Wetter mit Aussicht bis Jamaika. Hoffen wir, dass die Hurrikans der letzten Saison die Wege verschont haben. Wanderbeine ausruhen!, heißt es dann auf der Rückfahrt nach Camagüey. 330 km.
13. Tag: Camagüey
Ein Leckerbissen für Botaniker ist unsere Wanderung in der Sierra de Cubitas (1,5 Std., mittel, 100 m 100 m). Leckerbissen anderer Art bevorzugt: Wir besuchen eine Krokodilfarm. Santeria-Kult sagt Ihnen nichts? Spätestens zur Fahrt nach Santa Clara sind Sie im Bilde. 260 km.
14. Tag: Zurück nach Havanna
Auf dem Weg nach Havanna betreten wir in Santa Clara eine Weihestätte der Revolution. Ein Museum informiert über Che Guevara, den argentinischen Helden der Revolution. Nachmittags in Havanna können Sie in den Plattenläden nach Karibiksound à la Buena Vista Social Club stöbern. 270 km Autobahn.
15. Tag: Zigarren und Rum zum Abschied
Kuba ohne Rum und Zigarren, das geht nicht. Deshalb besuchen wir am letzten Tag in Kuba eine Zigarrenmanufaktur und das Rummuseum. Nachmittags verlassen KLM-Fluggäste die Karibikinsel von Havanna Richtung Amsterdam via Punta Cana (Nachtflug, Flugdauer ca. 12 Std.), abends treten Sie den Rückflug mit Air France nach Paris oder mit Condor direkt nach Frankfurt an (Nachtflüge, Flugdauer jeweils ca. 9 Std.).
16. Tag: Zurück in Europa
KLM- und Air France-Fluggäste landen am Vormittag in Amsterdam oder Paris. Bei Flug mit Condor Ankunft in den Mittagsstunden in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Orten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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