Vormittagsflug mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Kairo und weiter mit Egypt Air nach Assuan, wo Sie am späten Nachmittag eintreffen. Oder nachmittags Flug mit Egypt Air von Frankfurt, München oder Wien nach Kairo und weiter nach Assuan, Ankunft spätabends. Für den Transfer vom Flughafen zum Hotelschiff ist gesorgt. Vier Übernachtungen auf der Tosca.
2. Tag: Abu Simbel
Der Tag in Assuan gehört Ihnen! Unvergesslich: ein Ausflug mit Ihrem Reiseleiter im Sonderkonvoi nach Abu Simbel (80 €). Was für eine Auswirkung hat der 25. Januar auf die Bewohner Nubiens? Was für eine Rolle spielt diese Wüste für die Zukunft des Landes? „Pass der Entwicklung“, schon mal was davon gehört? Fragen, denen wir während der Fahrt nachgehen können. Vor den kolossalen Statuen, die Ramses II. aus dem roten Fels schlagen ließ, fühlt man sich klein und unbedeutend. Fast wäre das Lebenswerk des Königs im Nassersee versunken. Dramatisch, die Geschichte der UNESCO-Rettungsaktion! 580 km auf gut ausgebauter Straße. Zurück in Assuan schippern wir - wenn der Wind es erlaubt - am Nachmittag mit einer traditionellen Feluka mit geblähten Segeln rund um die Botanische Insel. Danach können Sie am Basar aussteigen, an Safran, Zimt und Vanille schnuppern und frisch gepressten Zuckerrohrsaft probieren.
3. Tag: Tempel von Philae und Kom Ombo
Vom Hochdamm blicken wir über den Nassersee, den größten Stausee der Welt. Gelegenheit, über Sinn und Unsinn des Staudammprojektes zu diskutieren, das in den 1960er Jahren Tempel und Dörfer verschluckte. Erst seit 2008 dürfen die Nubier, die ihre Heimat verloren, wieder am Seeufer siedeln. Ein Augenschmaus: der Tempel von Philae (UNESCO-Kulturerbe), versteckt zwischen Nilakazien und Oleanderbüschen auf einer Granitinsel im Nil. 30 km. Dann legt unser Nilschiff ab. Flussszenen: Wäsche waschende Frauen, schwimmende Wasserbüffel und fröhlich winkende Kinder. Wieso sind sie nicht in der Schule? Trotz Schulpflicht hat Ägypten 35% Analphabeten, viele davon leben auf dem Land. Der Tempel von Kom Ombo schmiegt sich in eine Schleife des Nils. Hier begrüßt uns der Krokodilgott Sobek. Wenn Sonnengott Re wieder in die Unterwelt abtaucht und als glutroter Ball hinter den Bergen verschwindet, treffen wir uns zum Sundowner auf dem Oberdeck unseres Kreuzfahrtschiffes. Abends legen wir in Edfuan.
4. Tag: Edfu
Ein magischer Platz im sanften Licht des Morgens: der Tempel von Edfu - bewacht vom Falkengott Horus. Reliefs erzählen von Mythen und Zeremonien. Wieder zurück an Bord, treffen wir nachmittags auf der Kommandobrücke Rais Mahmoud, unseren Kapitän, der uns seinen Arbeitsplatz zeigt. Im Gespräch erfahren wir mehr über den Alltag auf dem Fluss. Bei Esna wirft unser Schiff den Anker für die Nacht.
5. Tag: Tal der Könige und Karnak-Tempel
Wenn die Sonne aufgeht, sind wir bereits auf dem Weg nach Theben-West. Im Tal der Könige, Totenstadt der Pharaonen, öffnet Ihr Studiosus-Reiseleiter Spalt für Spalt die Türen der geheimnisvollen Unterwelt. In der Tempelstadt Karnak regierte Götterkönig Amun. Obelisken, Statuen, Verse in Stein, ein Wald aus 134 Säulen und ein heiliger See. Und Geschichten aus der Geschichte. Am späten Nachmittag im Luftsprung nach Kairo. Erster Eindruck von der Megacity: Verkehrschaos ist Dauerzustand - Geduld und eine laute Hupe brauchen wir auf dem Weg ins Hotel! Drei Übernachtungen in einem Hotel in Pyramidennähe.
6. Tag: Gizeh und Sakkara
Ganz in der Nähe des Hotels liegt das letzte erhaltene der antiken Weltwunder - die Pyramiden von Gizeh. Götter, Gräber und Grundwasserprobleme am Fuße der Cheopspyramide, die man bei einem Spaziergang umrunden kann. Dann schauen wir dem Sphinx tief in die Augen. Mittags haben Sie Gelegenheit, im Gartenrestaurant Sakkara Nest unter Palmen zu schlemmen. Die ersten Steinbauten im alten Ägypten: An der Stufenpyramide von Sakkara, unserem Ziel am Nachmittag, übte der Baumeister Imhotep und baute steinerne Treppen zum Himmel. Zurück in die Gegenwart: Kairo ist ein Magnet, und täglich strömen Tausende Ägypter in die Stadt. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen eines Projekts, das einige nahe gelegene Dörfer unterstützt. Im Gespräch erfahren wir mehr über die Schattenseiten der Modernisierung und die Hoffnungen der Ägypter nach der Revolution. 50 km.
Optional Statt die Pyramide zu umrunden, können Sie in die Grabkammer einer Pyramide hinabsteigen und das Innenleben erkunden - die Besucherzahl ist begrenzt, Sie müssen bereits vor der Gruppe mit dem Taxi zu den Pyramiden fahren.
7. Tag: Museum, Tahrir und islamisches Kairo
Kairo ist eine Stadt der Kontraste, in der sich 20 Millionen Menschen drängen. Zwischen Totenmasken, Statuen und Stelen fasst Ihr Reiseleiter im Ägyptischen Museum 7000 Jahre Geschichte zusammen. Nebenan am Tahrir - dem Platz der Freiheit - wurde im Januar 2011 ein neues Kapitel der Geschichte Ägyptens geschrieben. In einem Café plaudern wir bei einem Mittagsimbiss mit Teilnehmern der Lotusrevolution. Liberaler Geist versus Fundamentalismus - wo stehen die ägyptischen Muslime heute? Stoff für Diskussionen in der Al-Azhar-Moschee. Abends tischt Hassan im Taj Al-Sultan zum Abschied alle kulinarischen Genüsse Ägyptens auf.
Optional Keine Lust auf Moscheen? Dann entdecken Sie doch den in der Nähe liegenden Khan-el-Khalili-Basar auf eigene Faust! Schnuppern Sie an den Duftfläschchen der Parfümhändler oder durchstöbern Sie die Antiquitätenläden - nicht ohne vorher beim Reiseleiter einen Crashkurs im Feilschen zu buchen! Unbedingt zwischendurch im Kaffeehaus El-Fischawi die „schönsten“ Männer Kairos bestaunen!
8. Tag: Massalama … gute Reise!
Vormittags Rückflug mit Egypt Air nach Frankfurt, München oder Wien. Gäste von Lufthansa haben vormittags Zeit für letzte Besorgungen. Nachmittags Flug mit Lufthansa nach Frankfurt oder München. Anschluss zu den anderen Städten. Vom 1.1. bis 24.3.2012 erfolgt der Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt bereits gegen 4.30 Uhr nachts.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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