Flug mit Air France über Paris nach Havanna (Flugdauer ab Paris ca. 10 Std.). Oder mit KLM über Amsterdam nach Havanna (Flugdauer ab Amsterdam ca. 11 Std.). Alternativ können Sie auch ab Frankfurt mit Condor nach Varadero fliegen (Charterflug nonstop, Flugdauer ca. 11 Std., Bustransfer nach Havanna ca. 2 Std.). Ankunft in Havanna nach Ortszeit am Abend, mit KLM bereits am Nachmittag. Die passende Fluglektüre: „Der Cimarrón“ von Miguel Barnet, die Biografie des 104-jährigen Kubaners Esteban Montejo. Zw
2. Tag: Die Altstadt von Havanna
Vom Aussichtspunkt Cristo de la Habana genießen wir zur Einstimmung den herrlichen Blick über die Bucht und die Stadt. Wir durchstreifen die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) mit ihren Prachtbauten und Plätzen. Das Capitolio, früher Parlamentssitz und eine getreue Kopie des großen Vorbilds in Washington, macht deutlich, wer vor der Revolution den politischen Ton angab. (1) Über allem liegt morbider Charme. Viva la revolución? Ein paar Adelspaläste wurden wunderbar restauriert, doch wie sind die Wohnverhältnisse der Habaneros heute? Fragen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter! In einer Zigarrenmanufaktur bewundern wir die flinken Finger der Arbeiterinnen, die Tabakblätter zu kostbaren Havannas rollen. (2) (3)
Optional Immer wieder eröffnet Ihnen Ihr Reiseleiter Möglichkeiten, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Wenn Sie die Kunst des Zigarrenrollens weniger interessiert, dann empfehlen wir statt des Manufakturbesuchs einen individuellen Rundgang durch die Altstadt auf Hemingways Spuren. Gönnen Sie sich dabei einen Mojito an der Bar des liebevoll restaurierten Hotels Ambos Mundos, einer der Lieblingsbars des Schriftstellers.
3. Tag: Kubas Westen
Der Cementerio Colón ist kein Friedhof wie jeder andere: Er ist der größte Amerikas. Für die Kubaner ist er auch Pilgerstätte. Hier befinden sich die Gräber von Ibrahim Ferrer und Rubén González, den beiden Legenden des Buena Vista Social Club, dem Wim Wenders ein filmisches Denkmal setzte. Im Revolutionsmuseum erfahren Sie, wie der Anwalt Castro und der Arzt Che Guevara Kuba revolutionierten . Von der Plaza de la Revolución verlassen wir Havanna Richtung Westen und fahren über Soroa, das für seinen Orchideengarten berühmt ist, nach Vinales. 120 km. Drei Übernachtungen in Vinales.
4. Tag: Vinales - im Tal des Tabaks
Ausflug ins Tal von Vinales (UNESCO-Naturerbe). Zwischen roter Erde und grünen Tabakpflanzen recken sich bizarre Kalkriesen in den Himmel. In Kuba gehört Rauchen zur Kultur. Deshalb nehmen wir uns Zeit für einen Besuch bei einem Tabakbauern. Im Gespräch mit ihm erfahren wir nicht nur einiges über die Tabakpflanze, sondern gewinnen auch einen Einblick in das Leben auf dem Lande unter dem karibischen Kommunismus. Mittags steht in rustikaler Atmosphäre kreolische Küche auf unserem Speiseplan. Den weiteren Nachmittag können Sie ganz nach Ihren Wünschen gestalten. Warum nicht die herrliche Aussicht vom Swimmingpool auf das Vinales-Tal genießen?
5. Tag: Karibik pur!
Auf unserer Fahrt durch die Sierra de los Organos zur Nordküste passieren wir gepflegte Felder und typisch karibische Bauernhäuser mit Palmdächern. Wir setzen über zur Insel Cayo Levisa. Lust auf Golf? Hier ist er azurblau und erfrischend, der Golf von Mexiko. Fast in Sichtweite liegt Florida, für viele Kubaner immer noch das gelobte Land. Nach dem Bad in den karibischen Fluten schmeckt uns der Fisch auf unserer Robinson-Insel besonders gut. Vom Meer erfrischt kehren wir nach Vinales zurück. 100 km.
6. Tag: Nach Cienfuegos
Aufbruch in die Privatwirtschaft und Rückkehr zum Kapitalismus? Diese Frage beschäftigt uns auf der Fahrt nach Cienfuegos. 420 km. In der Perle des Südens (UNESCO-Kulturerbe) erinnert uns der prunkvolle Palacio de Valle an die Zeit, in der das süße weiße Gold Kubas die Zuckerbarone reich machte. Abends trifft sich die Stadt am Parque Martí, sind Sie dabei?
7. Tag: Ins koloniale Trinidad
Die ganze Fülle tropischer Flora präsentiert Ihnen Ihr Reiseleiter im ältesten botanischen Garten der Insel. In der Markthalle von Cienfuegos erleben wir die Pioniere der Marktwirtschaft und im Teatro Terry das koloniale Flair der Innenstadt. Dann weiter nach Trinidad (UNESCO-Kulturerbe). 80 km. Die Altstadtgassen wirken, als sei die Zeit stehen geblieben - der Charme einer längst vergangenen Epoche wird trotz des unübersehbaren Verfalls lebendig. Drei Übernachtungen am Meer nahe Trinidad.
Optional Wollen Sie bereits heute Trinidad auf eigene Faust erkunden? Dann schauen Sie doch in der Calle Jesús Menéndez auf dem Markt vorbei oder besuchen Sie eine Kunstgalerie! Ihr Reiseleiter verrät Ihnen gute Adressen.
8. Tag: Im Rhythmus der Karibik
Am Vormittag zieht es uns gemeinsam in die Stadt, wir sehen die Pfarrkirche und das Stadtmuseum. Kuba ist Musik, Musik ist Rhythmus, und Rhythmus auf kubanische Art wird uns von einer Kapelle in der Casa de la Trova demonstriert. Wir können uns mit den Musikern unterhalten und natürlich auch einmal auf die Pauke hauen. Nachmittags gestalten Sie Ihr eigenes Programm. Machen Sie es doch einfach wie die Kubaner: Vamos a la playa ... Genießen Sie am Meer karibische Sonne und kubanische Lebensfreude! Abends essen wir in einem landestypischen Restaurant.
9. Tag: Topes de Collantes
Ein Ausflug in die Berge! Im Nationalpark Topes de Collantes sind es immerhin die zweithöchsten Kubas. Wasserfälle, einsame Fincas in grünen Tälern, die Vegetation wechselt von Palmen zu Nadelbäumen. Optisch und klimatisch eine Erfrischung! Nachmittags sind wir wieder in Trinidad. Erkunden Sie die Stadt auf eigene Faust, schlendern Sie zur Treppe nahe der Casa de la Música, hier trifft sich abends die halbe Stadt bei Livemusik.
Optional Sie wollen heute auf das Abendessen im Hotel verzichten und lieber eines der typischen Privatrestaurants - einen Paladar - besuchen? Ihr Reiseleiter gibt Ihnen gute Tipps. Anschließend bleibt noch viel Zeit, sich in das kubanische Nachtleben zu stürzen.
10. Tag: Durch das Tal der Zuckermühlen
Sklavenhandel und Zuckerrohr sind untrennbar miteinander verbunden. Auf einer ehemaligen Zuckerhazienda in Manaca Iznaga gewinnen wir einen Einblick in die kubanische Geschichte. Am Nachmittag erreichen wir eine der ältesten Städte Kubas: Sancti Spíritus. 70 km. Kleine Häuschen in Pastell, Kopfsteinpflaster im Callejón de Llano - Kuba aus dem Bilderbuch. Lassen Sie sich bezaubern.
11. Tag: Zurück nach Havanna
Auf dem Weg nach Havanna betreten wir in Santa Clara eine Weihestätte der Revolution. Ein Museum informiert über Che Guevara, den Helden des Umsturzes. Wie kam es, dass seine Faszination bis heute nachwirkt? Am Abend schließt sich der Kreis in Havanna. Bei unserem Abschiedsessen in der Altstadt stoßen wir mit einem Mojito - einem der Lieblingscocktails Hemingways - auf unsere erlebnisreiche Reise an. 350 km.
12. Tag: Abschied von Kuba
Nutzen Sie die Zeit bis zu Ihrem Abflug, um noch einmal in das Flair Havannas einzutauchen! Lassen Sie sich treiben und beobachten Sie das Leben und die Menschen in der Altstadt! Schlendern Sie durch das Viertel Vedado und genießen Sie den nostalgischen Charme der in die Jahre gekommenen Häuser! Gönnen Sie sich in der berühmten Eisdiele Coppelia zum Abschied einen „Drei Grazien“-Becher! KLM-Flieger verlassen die Karibikinsel am Nachmittag Richtung Amsterdam via Punta Cana (Nachtflug, Flugdauer ca. 12 Std.). Wer mit Air France oder Condor fliegt, tritt den Rückflug am Abend an: mit Air France geht es nach Paris, mit Condor direkt nach Frankfurt (Nachtflüge, Flugdauer jeweils ca. 9 Std.). Gäste, die noch auf Kuba bleiben möchten, fahren zum Badeaufenthalt nach Varadero. Vielleicht wird auf dem Rückflug ein Film mit Cameron Diaz, Andy García oder Eva Mendes gezeigt? Was die drei gemeinsam haben? Ihre kubanischen Wurzeln ...
13. Tag: Rückkehr nach Europa
Air France- und KLM-Flieger landen am Vormittag in Paris oder Amsterdam. Bei Flug mit Condor Ankunft in den Mittagsstunden in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Orten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






Fotograf: fieltros - some rights reserved (by-nd)