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Rundreise inkl. Fluganreise 19 Tage ab 4.190

Leistungen, Flughäfen, Hotels 

 
   

Ausdrucken Als pdf anzeigenPeru - die Anden aktiv erleben

Reiseverlauf
Uralte Inkatempel, tropische Küsten und karge Berglandschaften - Peru steckt zwischen Cuzco und Machu Picchu voller Überraschungen. Ihr Studiosus-Reiseleiter zeigt Ihnen die schönsten Flecken des Andenstaates, führt Sie zur Heimat fliegender Götterboten, erwandert mit Ihnen den gewaltigen Colca-Canyon, das Heilige Tal und die weiße Perle unter den Städten - Arequipa. Er weiß auch, ob der 2011 neu gewählte Präsident Ollanta Humala seine Versprechen gegenüber der armen Landbevölkerung einlöst. Lust auf einen Abstecher nach Bolivien? Wo der Schöpfungsmythos der Inkas seinen Ursprung hat, entdecken wir auf der Sonneninsel im Titicacasee, dem größten See Südamerikas. Und das alles ohne Hektik - die bleibt zu Hause. Wir nehmen vor allem eins mit auf diese Wanderreise: Zeit!
1. Tag: Abflug nach Peru
Individuelle Anreise nach Frankfurt und abends Flug mit LAN Airlines nach Madrid oder Flug mit Iberia von München, Düsseldorf oder Berlin nach Madrid. Spätabends gemeinsamer Weiterflug mit LAN Airlines Richtung Südamerika (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

2. Tag: Lima - Metropole am Pazifik
Ankunft am Morgen. Tosend begrüßt uns Perus Hauptstadt auf der Fahrt zum Hotel. Schicke Geschäftsviertel und klapprige Vorstädte im Wechsel - Lima steckt voller Kontraste. Ein Frühstück weckt unseren Entdeckergeist. Alt und Neu in einer Stadt? In Lima keine Seltenheit. Der Stadtteil Miraflores begrüßt uns. Im Rücken die moderne Skyline, vor uns der weite Pazifik. Auf geht's ins koloniale Herz der Metropole (UNESCO-Kulturerbe). Auf der Plaza de Armas umarmen uns goldgelb aufpolierte Häuser. Warum der Eroberer Francisco Pizarro hier noch immer für wilde Legenden sorgt, verrät Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter in der Kathedrale. Gleich nebenan: der Präsidentenpalast. Hier residiert der neue Staatschef Ollanta Humala. In den Bars serviert man Pisco sour. Lust, den Cocktailspaß selbst zu probieren? Der süß-saure Drink aus Limettensaft, Eiweiß, Zucker und Trester schmeckt genial!

3. Tag: Nach Arequipa
Auf ins Nationalmuseum! Ob mit Keramiken oder Quipus, den Knotenschnüren der Inkas - hier wird die gesamte Geschichte des Landes aufgerollt. Ihr Reiseleiter weiß um die Hintergründe und spannt den Bogen von den alten Kulturen zum politischen Tagesgeschehen, zu Bauernprotesten und Misswahlen. Am Nachmittag Flug nach Arequipa (2350 m über Meereshöhe). Zwei Übernachtungen im historischen Zentrum Arequipas.
Optional Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat der Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt ins Nationalmuseum hineinzuschnuppern, möchten Sie die Historie lieber gleich in situ erkunden? Dann ab ins Taxi und zur Lehmziegelpyramide Huaca Pucllana mitten in Lima! Hier werkeln die Archäologen und befreien die Geschichte vom Staub der Metropole.

4. Tag: Ganz in Weiß - Arequipa
Schneeweiß schmiegt sich Arequipa am Fuße des Vulkans Misti ins Tal. Das Temperament des Feuerberges scheint sich auf die Stadt übertragen zu haben; heißblütig stritten die Einwohner hier schon mehrfach um die Unabhängigkeit vom Land. Warum man sogar schon eine eigene Flagge entwarf und wie es sich heute als Campesino in Peru lebt, verrät uns Maria im Gespräch auf dem Markt. Arkadengänge führen uns in der kolonialen Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) zu Kathedrale und Jesuitenkirche. Bunte Schals aus Alpaka-Wolle baumeln in den Shops der Kreuzgänge. Kaufrauschlustig? Dann los, bevor wir zur Klosterstadt Santa Catalina starten. Sie wollen am freien Nachmittag ein Lokal für den Abend ausspähen? Pikanter Tipp vom Reiseleiter: Gegrilltes Meerschweinchen ist hier besonders delikat.

5. Tag: In den Colca-Canyon
Kamera startklar gemacht? Dann gleich los zu Perus gewaltigem Naturspektakel: dem Colca-Canyon! Warum dieser selbst dem Grand Canyon Konkurrenz macht und welcher Rekord sich in der Felsenwelt versteckt, weiß Ihr Reiseleiter. Gemüseterrassen aus Inkazeiten und Kakteen krallen sich an die Hänge, Vögel nippen Nektar aus den Pflanzen. Auf dem Weg überqueren wir den 4870 m hohen Pachapampa-Pass. Fotostopp! Mittags bleibt Zeit, eine Rast einzulegen, bevor wir ins Dorf Yanque im Colca-Tal hinabsteigen (1,5 Std., mittel, 100 m 100 m). Die Füße sind müde? Gleiten Sie in den heißen Quellen unseres Hotels (im Februar und März geschlossen) in den Abend und tanken Sie Kraft für den nächsten Tag! 170 km.

6. Tag: Kondore und Ruinen
Immer tiefer geht es per Bus in den Canyon hinein. Unser Ziel: der Aussichtspunkt Cruz del Condor. Hier sollen Perus fliegende Götterboten, die Anden-Kondore, am besten zu sehen sein. Gleich weiter nach Coporaque - dem Startpunkt für unsere Wanderung über die Ruinenanlage von Uyo-Uyo zurück zu unserer Lodge (3 Std., mittel, 200 m 300 m). Fahrtstrecke 80 km.

7. Tag: Zum Titicacasee
Auf zum Titicacasee! Unwirklich schön begrüßt uns das Naturschutzgebiet Salinas-Aguada Blanca. Gemütlich käuen Vicunas das harte Gras, das Mutter Erde ihnen hier für den Futtertrog überlässt. Warum die Tiere schon vom Inkaadel geschätzt wurden, wie man die Wolle der Tiere heute nutzt und wie die Bauern die Andenlandschaft erobern, darüber plaudern wir mit Campesino José in seinem Haus. Kristallklar blitzt der Titicacasee danach vor uns auf. Gigantisch seine Ausmaße: Ganze 15 Mal würde der Bodensee in das Meer der Anden hineinpassen! Übernachtung in einem kleinen Dorf bei Puno auf 3850 m Höhe. 360 km.

8. Tag: Besuch in Bolivien
Tiefblau erstreckt sich das Andenmeer vor den schneeweißen Bergen der Cordillera Real! Über Pomata erreichen wir Copacabana. Der Name, die Strände und das tiefblaue Meer erinnern Sie an Rio de Janeiro? Tatsächlich war der Wallfahrtsort Namenspatron für die brasilianische Schönheit. Wir folgen dem Seeufer bis zum Ort Yampupata (4 bis 5 Std., mittel, 50 m 50 m). Mit dem Boot fahren wir durch die Seeenge auf die berühmte Sonneninsel. Lamas begrüßen uns grunzend am Ufer und helfen uns beim Gepäcktransport in unsere rustikale Insel-Lodge. Glutrot senkt sich die Sonne über den See. Relaxt kommt die Nacht.
Optional Lieber ausspannen statt wandern? Wer heute die Füße schonen möchte, kann auch gleich von Copacabana aus mit dem Tragflügelboot auf die Sonneninsel starten und dort nach einer kleinen • Wanderung ins Dorf Yumani (1,5 Std., mittel, 50 m 50 m) mit den Einheimischen plaudern. Verlaufen ausgeschlossen!

9. Tag: Auf der Sonneninsel
Für die Inkas war sie ein Ort der Götter, Ursprungsort der Vorfahren und Wiege der Sonne: Isla del Sol. Gleich nach dem Frühstück brechen wir zu einer Wanderung (4 Std., mittel, 200 m 50 m) quer über die Insel auf und folgen einen Tag lang den alten Legenden. Hungrig? Wie wäre es mit einem gemeinsamen Picknick? Relaxen Sie am freien Nachmittag, ganz wie es Ihnen gefällt. Lassen Sie die Beine am Seeufer baumeln oder erobern Sie das Museum von Challapampa! Zahlreiche Relikte erzählen hier von den Mythen der versunkenen Stadt Marka Pampa.

10. Tag: Nach Cuzco
Mit dem Tragflügelboot kehren wir nach Peru zurück. Welche Spuren die Jesuiten hier einst im Missionszentrum der Region hinterließen, schauen wir uns in Juli in einer kleinen Kolonialkirche an. Zurück nach Puno und gleich weiter Richtung Cuzco. Wir durchqueren den Altiplano. Alpaka- und Lamaherden trotten am Straßenrand, Bauern in bunten Ponchos stapfen neben ihnen durch die raue Landschaft. Dazwischen skurrile „Duftmarken“ peruanischer Präsidenten: Blau, grün und orange strahlen uns die Latrinentüren neben den Lehmziegelhäusern an. Zeichen der ehemaligen Staatschefs für ihre Unterstützung der Campesinos. Jetzt begehren die Bergarbeiter auf, multinationale Konzerne verhandeln mit den Dorfältesten, Ihr Reiseleiter kennt die Hintergründe. Über den La-Raya-Pass (4350 m) erreichen wir die Inkahauptstadt Cuzco. 400 km. Zwei Übernachtungen in einem Hotel im Kolonialstil auf 3400 m Höhe.

11. Tag: In der Inkakapitale
Willkommen in Cuzco! Da die moderne Banken- und Boutiquenmeile Avenida El Sol, dort mittelalterliche Kirchen, aus denen noch die Reste alter Inkatempel hervorlugen - in Amerikas städtischer Schönheitskönigin scheinen Raum und Zeit zu verschwimmen. Wir steuern die Plaza de Armas in der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) an. Schauen Sie in der Kathedrale doch mal genauer auf das letzte Abendmahl! Entdecken Sie das gegrillte Meerschweinchen auf Jesu Teller? Blasphemie oder Perus Version des Christentums? Der Reiseleiter verrät die Lösung. Lassen Sie sich in den freien Nachmittag fallen, schauen Sie auf dem Hauptplatz der Jugend beim Flirten zu oder kurbeln Sie Ihre Energie mit Kokatee an! Wie farbenprächtig Cuzcos Künstler die Welt sehen, erleben Sie im Viertel San Blas. Unbedingt sehenswert ist auch das Museo de Arte Precolombino.

12. Tag: Rätselhaftes Machu Picchu
Auf abenteuerlicher Strecke ächzt die Schmalspurbahn durch das wilde Urubambatal (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Gewaltig öffnet Machu Picchu seine Tore. Riesige verwitterte Steinquader verdichten sich zu Sonnentempeln und Wohnvierteln. Wovon erzählen die Ruinen? War der Platz eine Zufluchtsstätte vor den Spaniern, ein Opferplatz? Wie war der Alltag in der verloren gegangenen Hochkultur? Jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Die Nacht verbringen wir im Ort Aguas Calientes (2040 m), heute besser als „Downtown“ von Machu Picchu bekannt.

13. Tag: Zum Sonnentor
Der Morgen ist jung – sind Sie schon fit? Dann kommen Sie doch ein zweites Mal mit nach Machu Picchu. Schönstes Lockmittel: Um diese Zeit hat man die Anlage noch fast für sich allein! Über den Inkatrail wandern wir (3 Std., mittel, 300 m 300 m) hinauf zum Sonnentor Inti Punku, denn die Aussicht auf die Ruinen ist von hier aus unschlagbar. Surrend bringt uns der Zug am Nachmittag nach Ollantaytambo (ca. 1,5 Std.).
Optional Sie wollen höher hinaus? Dann lassen Sie die Gruppe allein zum Sonnentor wandern und erobern Sie den Berg Huayna Picchu über der Kultstätte! Über einen • steilen Pfad (2 Std., anspruchsvoll, 300 m 300 m) können Sie auf uralten Inkapfaden geradewegs über den Rücken des Postkartenbergs krabbeln.

14. Tag: Das „weiße Gold“ von Maras
Hatten Sie heute Morgen vielleicht ein Ei zum Frühstück? Gut möglich, dass das Salz dazu von unserem nächsten Stopp kam, den Terrassen von Maras. Strahlend weiß glänzen die gewaltigen Salzpfannen in der Sonne und geben zahlreiche Rätsel über die Inkazeit auf. Rüber über den Rio Urubamba und an einem kleinen Friedhof entlang - so nähern wir uns dem Wunderwerk und stiefeln weiter zum Weiler Tiobamba (3 Std., mittel, 450 m 0 m). Wo früher noch Salzbarone dank des „weißen Goldes“ in Reichtum schwelgten, erinnern heute nur noch bunte Türbögen und eine kleine Kirche an den Prunk vergangener Tage. 60 km.

15. Tag: Inkatrail nach Huchuyqosqo
Mit dem Bus geht es ins kleine Inkadorf Chinchero. Gleich die Stiefel an und los zur Wanderung nach Huchuyqosqo, dem Klein-Cuzco Perus (7 Std., anspruchsvoll, 650 m 1550 m)! Auf alten Inkawegen überqueren wir den fast 4350 m hohen Pass und erreichen die Ruinenanlage hoch über dem Heiligen Tal. Still und atemberaubend schön liegt das Hochland zu unseren Füßen. Zur Inkazeit war die Stätte eine Raststation auf dem Weg zur Sommerresidenz Lares. Wir folgen dem Beispiel der Ureinwohner, hier schmeckt unser Picknick doppelt gut. Mit neuer Power versorgt, steigen wir hinab nach Lamay im Urubambatal. Fahrtstrecke 80 km.
Optional Wer die Wanderung auslassen möchte, kann in Ollantaytambo bleiben, im Museum CATCCO in die Archäologie und Geschichte der Region abtauchen und mit den indigenen Webern und Töpfern in den Werkstätten über ihre Arbeit plaudern.

16. Tag: Über Pisak nach Cuzco
Sie möchten wissen, wie die Inkas vor 500 Jahren lebten? Kommen Sie mit in die Festung von Ollantaytambo und in die alten Straßen des Städtchens! Nichts scheint sich hier seit der Gründung verändert zu haben. Wir folgen dem Urubamba flussaufwärts und erreichen Pisak. Farbenprächtige Stoffe, rote Kartoffeln, reife Mangos, lila Mais und violette Limo leuchten uns auf dem Markt entgegen. Neugierig, wie die quietschgelbe Inca Kola schmeckt? Gewaltig thronen die Ruinen der alten Inkastadt über dem heutigen Pisak. Auf kurviger Strecke fahren wir hinauf und wandern hinunter bis zur Kirche an der Plaza (1 Std., mittel, 0 m 500 m). Auf nach Cuzco! Fahrtstrecke 120 km.

17. Tag: Festung Sacsayhuamán
Sie sind stumme Zeugen des Siglo de Oro - des goldenen Zeitalters - der Inkazeit: das Wasserheiligtum von Tambo Machay, die rätselhafte Tempelanlage von Kenko und die Festung Sacsayhuamán (UNESCO-Kulturerbe). Welche Mythen sie überliefern, enträtselt Ihr Reiseleiter. Über alte Inkatreppen erreichen wir die Plaza de Armas von Cuzco (1 Std., leicht, 0 m 200 m). Wie Straßenkinder hier eine neue Heimat finden, erfahren wir beim Projekt „Kleine Menschen“. Sie möchten den Kindern Fragen über ihr Leben stellen? Ihr Reiseleiter übersetzt gerne. Alpaka-Steak oder Lomo saltado? Das Farewell-Dinner stellt Sie vor die Wahl. Und wer uns danach den besten Pisco sour mixt, weiß der Reiseleiter. Ideal!

18. Tag: Abschied
Rückflug nach Lima. Das Museo Larco führt uns ein letztes Mal den Reichtum Alt-Perus vor Augen. Im Anschluss Transfer zum Flughafen und Flug mit LAN Airlines nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

19. Tag: Hallo Europa!
Ankunft am Nachmittag in Madrid. Weiter nach Frankfurt und Anschluss zu den anderen Flughäfen oder Flug von Madrid direkt nach Berlin, Düsseldorf oder München.
Seit über 50 Jahren veranstaltet der Münchner Veranstalter Studiosus anspruchsvolle Studienreisen zu Reisezielen in der ganzen Welt. Studiosus ist Marktführer in Deutschland und bietet das vielfältigste Studienreiseprogramm in Europa. Viele beliebte und bekannte Länder werden bereist, es stehen aber auch eine Reihe touristisch eher weniger bekannter Länder und Regionen auf dem Reiseprogramm.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.

 
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Reiseverlauf

19-tägige WanderStudienreise
 
 
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Großes Bild oben: CC: by-ndFotograf: fieltros - some rights reserved (by-nd)

Bildnachweis

Peru: © Studiosus Reisen München GmbH

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Peru: © Studiosus Reisen München GmbH

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