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Rundreise inkl. Fluganreise 21 Tage ab 3.828

Leistungen, Flughäfen, Hotels 

 
   

Ausdrucken Als pdf anzeigenNamibia - Im Bann unendlicher Weite (Lang)

Namibia – das karge, raue Land im Südwesten Afrikas, doppelt so groß wie Deutschland, zählt zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Welt. Ein Traumland für Fotografen, ein Land der Kontraste und der klaren Farben. Namibia ist Afrika pur, mit freundlichen, einfachen Menschen, grandiosen Landschaften wie den orangefarbenen Dünenfeldern der Namib, der sturmumtobten Atlantikküste und mit einer Tierwelt, wie es sie artenreicher nirgendwo sonst auf der Welt gibt.
1./2. Tag: Flug nach Windhoek
Sie fliegen über Frankfurt/Main und Johannesburg (ca. 13,5 h) nach Namibia. Am Vormittag erreichen Sie Windhoek, wo Sie Ihr örtlicher, Deutsch sprechender Reiseleiter begrüßt. Am Nachmittag erkunden Sie die namibische Hauptstadt bei einer Stadtrundfahrt. Der Einfluss der deutsch-kolonialen Vergangenheit begegnet Ihnen auch heute noch bei der Besichtigung vieler Bauwerken, in der Sprache und in der Kultur. Anschließend fahren Sie zum "Safari Hotel" in Windhoek. Im Hotelkomplex gibt es verschiedene Restaurants mit deutscher Speisekarte, wo Sie gemeinsam mit Ihrer Eberhardt-Reisebeleitung zu Abend essen können. (Bordverpflegung/FR/Ü)

3. Tag: Windhoek – Mariental/Kalahari
Ihre Reise durch Namibia beginnt Richtung Süden und Sie überqueren den südlichen Wendekreis „tropic of Capricorn“. Erstes Ziel ist die Kalahari-Wüste. Grüne Akazien und gelbes Gras auf dem roten Sand der Hunderte Kilometer langen wellenförmigen Dünen prägen das Bild der Kalahari. Hier leben Tiere wie Springbock, Gemsbock, Strauß und Schakal sowie die majestetischen Oryx-Antilopen. Unweit von Mariental übernachten Sie auf einer Lodge. (FR/AE/Ü)

4. Tag: Mariental – Keetmanshoop
Auf dem Weg nach Süden stoßen Sie auf zwei Attraktionen: den Quiver Tree Forest und den Giants Playground. Die Quiver Trees (Köcherbäume) sind allerdings keine Bäume, sondern eine Aloen-Art, die etwa 8 m hoch wird. Diese seltenen Bäume wachsen nur in Namibia und in der Kapprovinz. Früher schnitzten die Buschmänner aus deren Ästen ihre Pfeilköcher. Der nahe Giants Playground, "Spielplatz der Riesen", ist ein weites Feld von riesigen Felsbrocken und verwitterten Felsen. Die bizarren Steinhaufen erinnern an durch Kinderhand erbaute Türme. Sie übernachten bei Keetmanshoop ("Keetmans Hoffnung"), der bedeutendsten Siedlung im Süden des Landes. Benannt ist die Stadt nach Johann Keetman, ehemals Vorsitzender der Rheinischen Missionsgesellschaft. (FR/AE/Ü)

5. Tag: Keetmanshoop – Fish River Canyon
Vorbei am Naute-Staudamm führt Sie Ihre Reise durch den Gondwana Canon Park, der an den östlichen Rand des Fish River Canyon Parks grenzt. Bevor Sie in Ihrer Lodge zu Abend essen unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang. (FR/AE/Ü)

6. Tag: Fish River Canyon – Aus
Nach einer kurzen Fahrstrecke gelangen Sie zum 160 km langen Fish River Canyon, die afrikanische Version des bekannten Grand Canyon. Der Fish River ist mit 650 Kilometern der längste Fluss Namibias und entspringt im östlichen Naukluft-Gebirge. Südwestlich von Ai-Ais mündet er in den Oranje-Fluss. Der Canyon am Unterlauf gehört zu den eindrucksvollsten Naturschönheiten Namibias. Mit einer Tiefe von bis zu 550 Metern gehört der Fish River Canyon zu den tiefsten der Welt. Am Vormittag strahlt die Sonne weniger intensiv und Sie wandern ein kleines Stück am oberen Rand des spektakulären Canyons entlang. Anschließend führt Sie Ihre Route nach Aus. Direkt in den Aus-Bergen befindet sich die wildromantische Gästefarm "Klein Aus Vista". (FR/AE/Ü)

7. Tag: Lüderitz – Kolmanskop
Der kleine Ort Aus befindet sich rund 120 Kilometer östlich von Lüderitz an der Nationalstraße B4, eine der landschaftlich schönsten Strecken im Süden Namibias. Der heutige Ausflug führt Sie zum Atlantik. Warnschilder "Vorsicht Pferde" weisen auf das Zuhause der bedrohten Wildpferde hin. Kurz vor Lüderitz besuchen Sie Kolmanskop am Rande des Diamantensperrgebietes. Bis zum I. Weltkrieg wurden hier über 1 t Diamanten gefördert. Während der Besichtigung stapfen Sie durch den tiefen Sand der Geisterstadt. Verfallene, vom Sand bedeckte Häuser und originalgetreu restaurierte Gebäude erinnern an das ehemalige im "Diamentenfieber"  erblühende Minenstädtchen. Nach diesem einmaligen Erlebnis fahren Sie nach Lüderitz. Die kleine Hafenstadt am Atlantik wurde auf nacktem Granitfels erbaut. Erleben Sie das nostalgische Lüderitz als eine farbenprächtige Stadt, bedingt durch die aus deutscher Kolonialzeit stammenden liebevoll gepflegten Bauten im Jugendstil und im wilhelminischen Baustil.  (FR/AE/Ü)

8. Tag: Aus – Namib Naukluft-Nationalpark
Heute fahren Sie durch den Namib Naukluft-Nationalpark. Dieser ist mit 50.000 Quadratkilometern Namibias größtes Naturschutzgebiet. Der bis zu 150 Kilometer breite Gürtel entlang der Küstenwüste beginnt im Norden am Swakop-Flusstal und erstreckt sich im Süden bis nach Lüderitz. Der überwiegende Teil dieses riesigen Gebietes ist für Menschen nicht zugänglich. Lediglich der kleine Abschnitt nördlich des Kuiseb-Flusses, das Naukluft-Gebirge sowie Sossusvlei in den Dünenfeldern können besucht werden. Am späten Nachmittag haben Sie Ihr Tagesziel erreicht. Die „Betesda Guest Farm“ befindet sich auf einem privaten Farmanwesen. Geniessen Sie die "ohrenbetäubende" Stille am Abend und den afrikanischen Sternenhimmel. (FR/AE/Ü)

9. Tag: Sossusvlei - Sesriem Canyon
Ihr Tag beginnt früh. Im Morgengrauen brechen Sie zum Ausflug ins Sossusvlei und in den Sesriem Canyon auf. Unterwegs steigen Sie in Geländewagen um. Das Sossusvlei – einer der Höhepunkte der Reise in der unendlich scheinenden Namib – ist eine von mächtigen, roten Sanddünen umschlossene Lehmsenke. Die Dünen, entstanden im Laufe von Millionen Jahren, erreichen teils 300 Meter Höhe und gehören zu den höchsten der Welt. Sie folgen dem trockenen Bett des Tsauchab-Flusses. Im Sossusvlei können Sie spazieren oder eine der Dünen besteigen. Die heißen Mittagsstunden verbringen Sie in der Sossusvlei Lodge. Von hier können Sie zum Rundflug in einer Cesna über das rote Dünenmeer starten (ca. 800 NAD). Danach fahren Sie zum Sesriem-Canyon, einer in den letzten zwei Millionen Jahren in das Sedimentgestein eingefrästen Schlucht, die an einigen Stellen 30 Meter tief und manchmal nur zwei Meter breit ist. Falls der Tsauchab-Fluss kein Wasser führt, steigen Sie hinab und unternehmen eine Wanderung im Canyon. Zum Abschluß erleben Sie den faszinierenden Sonnenuntergang bei einer Ausfahrt im offenen Geländewagen. Das Panorama der Dünen und Nuakluft-Berge im wechselnden Farbenspiel der untergehenden Sonne bietet den passenden Rahmen für einen "Sundowner". Anschließend kehren Sie zur „Betesda Guest Farm“ zurück. (FR/AE/Ü)

10. Tag: Namib Rand Reserve – Swakopmund
Ihre Route führt Sie entlang der Naukluft-Berge, vorbei am Gamsberg und über den Kuiseb-Pass nach Swakopmund. Unterwegs überqueren Sie erneut den südlichen Wendekreis. Sie fahren über den "Welwitschia Drive", wo die über 1.000 Jahre alten „Welwitschia Mirabilis“ aus dem kargen Boden gedeihen. Anschließend durchqueren Sie die bizarre, fast vegetationslose „Mondlandschaft“ entlang des Swakop-Rivers. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihr Hotel in Swakopmund. (FR/Ü)

11. Tag: Bootsfahrt in der Walvis Bay - Swakopmund
Walvis Bay ist die drittgrößte Stadt Namibias und nur 40 km von Swakopmund entfernt. Zum Erlebnis wird heute eine dreistündige Bootsfahrt am Vormittag. Besondere Attraktion ist die natürliche Lagune mit ihrem immensen Seevögel-Reichtum und riesigen Sanddünen. Mit etwas Glück begleiten Robben, Pelikane und Delphine Ihr Boot. An Bord werden Ihnen ein kleiner Imbiss und südafrikanischer Sekt serviert. Probieren Sie auch die frischen Austern! Am Nachmittag erkunden Sie Swakopmund, dessen Hafen während der deutschen Kolonialzeit von großer
Bedeutung war. Viele Gebäude, Straßennamen und das besondere "Ostseebad"-Flair erinnern an deutsche Vergangenheit. Nostalgische Momente können Sie bei Kaffee und Schwarzwälder Kirschtorte im bekannten Café Anton erleben. In Swakopmund gibt gemütliche Restaurants mit deutscher Speisekarte, wo Sie gemeinsam mit Ihrer Eberhardt-Reisebegleitung zu Abend essen können. (FR/Ü)

12. Tag: Damaraland – Khorixas
Sie verlassen Swakopmund in nördlicher Richtung und fahren via Hentiesbay und dem ehemaligen Zinnminenort Uis  ins Damaraland. Auf Ihrem Weg besichtigen Sie eine Reihe von Naturwundern. Vorbei am gewaltigen Brandbergmassiv, den "Orgelpfeiffen", dem versteinerten Wald gelangen Sie zu den prähistorischen Felsenkunst-Galerien bei Twyfelfontein. Am späten Nachmittag erreichen Sie Khorixas, wo Sie in einer Lodge übernachten.  (FR/AE/Ü)

13. Tag: Khorixas – Opuwo
Heute reisen Sie in Richtung Opuwo in den Nordwesten Namibias. Das Kaokoland ist 49.000 Quadratkilometern groß und landschaftlich abwechslungsreich. Die entlegene Region südlich des Kunene-Flusses ist Heimat der rund 6.000 Himba, eines Hirtenvolkes, dass sich seine ethnische Identität und Kultur in der Abgeschiedenheit bewahrte. Die Himba führen ein halbnomadisches Leben. Alte Traditionen und moderne westliche Welt, Villen, Supermarkt und Jeans prallen hier neben traditionellen Lehmhütten, Läden unter Bäumen und Himbatracht aufeinander. Sie übernachten in einer Lodge in Opuwo der Hauptstadt des Kaokolandes. (FR/AE/Ü)

14. Tag: Opuwo – Epupa-Fälle
Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug in geländegängigen Fahrzeugen zu den Epupa-Wasserfällen in den äußersten Norden des Landes. Die Epupa-Fälle befinden sich am krokodilreichen Kunene, dem Grenzfluss von Namibia und Angola. Auf dem Weg besuchen Sie ein Himbadorf und erfahren mehr über dieses stolze Volk. Für diesen Ausflug erhalten Sie ein Lunchpaket. Sie übernachten erneut in Opuwo. (FR/LP/AE/Ü)

15. Tag: Opuwo – Etosha-Nationalpark
Heute fahren Sie nach Outio, dem Tor zum Etosha-Nationalpark. In den nächsten Tagen erwarten Sie spannende Pirschfahrten im Etosha Nationalpark mit Ihrem Reisebus. Sie übernachten im "Etosha Safari Camp", unweit vom Anderson-Gate entfernt. (FR/AE/Ü)

16. Tag: Etosha-Nationalpark
Am Morgen beginnt Ihre erste Wildbeobachtungsfahrt durch den Etosha, einem der größten Wildschutzgebiete Afrikas. Auf Grund der spärlichen Vegetation sind die Tierbeobachtungen günstig. Im Zentrum liegt eine ausgedehnte Salzpfanne, umgeben von Gras- und Dornsavannen, Mopane-Buschland im Westen sowie Trockenwald im Nordosten. Die Etosha-Pfanne ist fast immer trocken. Nahezu die gesamte Palette an afrikanischen Wild ist im Park vertreten. Laut einer Tierzählung sind derzeit rund 250 Löwen, 4.000 Gnus, 8.000 Oryx-Antilopen, 300 Nashörner, 2.500 Giraffen, 6.000 Zebras, über 2.000 Elefanten und fast 20.000 Springböcke im Park beheimatet. Sie übernachten erneut im „Etosha Safari Camp“. (FR/AE/Ü)

17.Tag: Okaukuejo-Resort im Etosha-Nationalpark
Sie verlassen das „Etosha Safari Camp“, um eine Nacht in einem Rest Camp direkt im Etosha-Park zu verbringen. Das Okaukuejo-Resort ist für sein beleuchtetes Wasserloch bekannt. Nutzen Sie die Gelegenheit, am Abend die Tiere an dem zum Rastlager gehörenden Wasserloch zu beobachten. (FR/AE/Ü)

18. Tag: Etosha-Nationalpark – Tsumeb
Nach einer letzten Pirschfahrt verlassen Sie den Park in östlicher Richtung durch das Lindequist-Gate und fahren zur „Uris Safari Lodge“, wo Sie übernachten. Die Lodge liegt rund 20 Kilometer westlich von Tsumeb. Unweit der Lodge befinden sich alte Minen, die Sie während einer geführten Tour besichtigen können (ca. 250 NAD). (FR/AE/Ü)

19. Tag: Tsumeb – Otjiwarongo
Unweit der Minenstadt Tsumeb befindet sich geheimnisvolle Otjikoto-See, dessen Tiefe bis heute noch unbekannt ist. Als sich 1915 die deutsche Schutztruppe vor den südafrikanischen Truppen zurückziehen mußten, versenkten sie hier  ihre schwere Ausrüstung, um schneller voranzukommen. Danach geht es weiter nach Otjiwarongo, wo Sie die letzte Nacht Ihrer Reise verbringen. Aufgrund des relativ hohen Niederschlags ist die Region besonders fruchtbar, was sich auch in der grünen und wohlhabenden Stadt widerspiegelt.  (FR/AE/Ü)

20. /21. Tag: Okanhandja – Windhoek – Rückflug
Heute geht es über Okahandja zurück nach Windhoek. Okahandja ist eng mit der Kultur der Hereros verbunden. Hier sind deren Ahnen begraben. Besonders interessant ist der alte Friedhof mit Gräbern von Herero-Führern, Missionaren und deutschen Soldaten. Bekannt ist Okahandja auch für seinen berühmten Markt der Kavango-Holzschnitzer. Danach fahren Sie nach Windhoek zurück, wo Sie direkt zum internationalen Flughafen gebracht werden. Mit wunderbaren Erinnerungen an ein einmaliges Land fliegen über Johannesburg und Frankfurt/Main (ca. 13,5 h) zurück. (FR/Bordverpflegung)
Eberhardt TRAVEL aus Kesselsdorf bei Dresden veranstaltet seit dem Jahr 1990 hochwertige Rund- und Studienreisen, Wellnessreisen, Aktivreisen, Kreuzfahrten und Städtereisen. Das Motto des Veranstalters lautet "Richtig reisen. In die ganze Welt.", womit sich der Anspruch verbindet, genussvoll und "mit allen Sinnen" zu reisen, Reiseziele nachhaltig zu erleben und sich abseits des Massentourismus zu bewegen.
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Reiseveranstalterinfo AGB (pdf)

Reiseverlauf

Highlights

  • Etosha-Nationalpark
  • Fischfluß-Canyon
  • Kalahari
  • Sesriem-Canyon
  • Spielplatz der Riesen
 
 
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Großes Bild oben: CC: by-sa Fotograf: telethon - some rights reserved

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Namibia - Im Bann unendlicher Weite (Lang): © Eberhardt TRAVEL

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Namibia - Sehnsucht nach Afrika: © Eberhardt TRAVEL

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Namibia - Im Bann unendlicher Weite (Kurz): © Eberhardt TRAVEL

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