Im Laufe des Tages Flug nach Florenz. Gemeinsame Fahrt zum Hotel in Perugia. Welcome-Dinner im Hotel. Vier Übernachtungen im Zentrum von Perugia.
2. Tag: Studentenstadt Perugia
Wer noch Lust auf ein Studium hat, sollte sich in Perugia einschreiben! Hier gibt es nicht nur jede Menge Leute aus aller Welt, sondern auch ein klasse Umfeld: eine historische Kulisse, moderne Rolltreppen durch alte Befestigungsanlagen, eine tolle Aussicht über die Hügel, die schicke Flaniermeile Corso Vanucci, prächtige Fresken, eine geschichtsträchtige Brunnenanlage vor dem Dom, den Arco d'Augusto und natürlich ein lockeres Studentenleben. Nachdem wir uns alles gemeinsam angeschaut haben, können Sie noch allein losziehen. Vergessen Sie auf keinen Fall, die süßen Baci di Perugia zu naschen! Wer will, begleitet nachmittags den Reiseleiter an den Trasimenischen See. Wir fahren dort mit dem Boot zur Isola Maggiore und machen eine kleine Wanderung (1,5 Std., leicht, 50 m 50 m) rund um die Insel und zur Kirche S. Michele. Zurück in Perugia, essen wir zusammen in einer Trattoria zu Abend. Lust auf einen Digestivo danach? Klar, es ist doch Samstagabend und es wimmelt von unternehmungslustigen Studenten, denen wir einfach folgen können. Busstrecke 60 km.
3. Tag: Gubbio und Freizeit
Architekturfreunde und Hobby-Bauingenieure Augen auf: In Gubbio hat man einen Palast quasi in die Luft gebaut - sensationell! Auch sonst ist die Stadt ein großartiger Aussichtsbalkon mit Blick auf mittelalterliche Paläste und in eine schier endlose Ebene. Nachdem wir die sieben Bronzetafeln, die uns die Geheimnisse der etruskischen Schrift verraten, bewundert haben, wandern wir (2 Std., mittel, 300 m 300 m) auf einer wilden Forststraße hinauf auf den Monte Ubaldo, wer will, kann auch mit der Drahtseilbahn (ca. 5 €) hinauffahren. Lassen Sie am freien Nachmittag in Perugia dann einfach mal die Seele baumeln! Oder spazieren Sie auf dem alten Aquädukt in ruhigere Stadtteile! Vielleicht entdecken Sie dabei ja Ihr Lieblingslokal für den heutigen Abend. Fahrtstrecke 80 km.
Optional Keine Lust auf Gubbio? Dann fahren Sie doch stattdessen mit dem Zug nach Foligno! Hier hat der Tourismus noch nicht Einzug gehalten, und mit einem freundlichen „Salve!“ oder „Buongiorno!“ kommen Sie sofort mit den Fulginati ins Gespräch - so nennen sich die Einwohner hier. Tolle Cafés und „ristoranti“ warten darauf, entdeckt zu werden.
4. Tag: Heiliger Franz!
Heute wird es richtig heilig! In Assisi türmen sich nämlich nicht nur zahlreiche Kirchen babylonisch übereinander, auch der Minervatempel der Römer wurde zur Kirche umgebaut. Und der heilige Franz ist natürlich auch allgegenwärtig. Am Nachmittag können Sie zur Festung Rocca Maggiore spazieren oder eine Wanderung (3 Std., anspruchsvoll, 400 m 400 m) mit dem Reiseleiter zur Einsiedelei des heiligen Franziskus unternehmen. Und beim Abendessen im Hotel schwärmen wir dann von unseren Erlebnissen. 50 km.
5. Tag: Siena in Sicht
Siena ist so schön, dass hier sogar schon James Bond zum Dreh war. Und der kennt sich ja aus, wenn es um Beautys geht. Wir bewundern den schwarz-weißen Dom und den Campo - für viele der schönste Platz der Welt. Im Palazzo Pubblico schauen wir uns Lorenzettis Fresken und die Auswirkungen von guter und schlechter Regierung an. Nachmittags sollten Sie unbedingt bei Nannini reinschnuppern - die Süßigkeiten der Konditorei sind fast ebenso berühmt wie Gianna, die Tochter der ehemaligen Besitzer. Abends in Montaione speisen wir im Hotel. 170 km. Fünf Übernachtungen in Montaione.
6. Tag: Hoch, höher, am höchsten ...
... so lautete das Motto der Familien in San Gimignano - bis der Stadtrat Einhalt gebot. Und das haben wir jetzt davon: Türme über Türme und passend dazu den Spitznamen „Manhattan des Mittelalters“. Auf der Piazza della Cisterna lassen wir uns Sergios preisgekröntes Eis auf der Zunge zergehen und in der Kollegiatskirche schmelzen wir vor farbenfrohen Fresken dahin. Toskanaerlebnis pur beim Wandern (1 Std., leicht, 50 m 50 m) rund um den Ort durch Zypressen und Olivenbäume. Dann begrüßt uns Tiziana zum leckeren Mittagessen auf ihrem Bauernhof. Neugierig, warum hier Safran wächst? Fragen Sie Tiziana nach den alten Traditionen! Nachmittags haben Sie frei für Montaione. Mischen Sie sich unters Volk und fragen Sie die Einheimischen nach einem Restauranttipp, falls Sie abends doch noch der kleine Hunger überfällt! 50 km.
7. Tag: Ein Tag in Florenz
Heute wie damals: In Florenz brodelt das Leben! Läden, Restaurants, Bars, Gäste aus aller Welt und natürlich Kunst und Künstler an allen Ecken und Enden. Wir gehen von der Piazza della Signoria mit dem Palazzo Vecchio zur Ponte Vecchio, der Schmuckmeile über dem Arno, und würdigen die meisterhafte Domkuppel, Symbol der Stadt. Und was isst man in Florenz? Ein Bummel durch die Markthalle zeigt es uns. Danach bleibt Zeit für eine Shopping-Tour. Fahrtstrecke 110 km.
Optional Wer will, kann sich auch ein Fahrrad leihen, statt mit der Gruppe Florenz zu besichtigen, am Arno entlangradeln und so die Stadt auf eigene Faust entdecken.
8. Tag: Pisa und Viareggio
Auf geht's zu den weißen Wundern auf grüner Wiese in Pisa. Nachdem wir dort Dom, Baptisterium, Campo Santo und den Schiefen Turm (von außen) bewundert haben, fahren wir ans Meer in den Strandort Viareggio. Hier herrscht die pure Bade- und Urlaubsstimmung. Zeit für einen Stadtbummel, ein Eis oder einen Spaziergang am Meer. Am Abend können Sie nochmals auf eigene Faust unterwegs sein oder sich mit den anderen zum Essen verabreden. 190 km.
9. Tag: Volterra, Wanderung und beim Schafzüchter
Heute wandern wir (2 Std., leicht, 100 m 50 m) bei Volterra und testen mittags auf einem Bauernhof Ricotta und Pecorino von glücklichen Schafen. Hier muss man ja glücklich sein - so hoch oben und in der Ferne das Tyrrhenische Meer! Im Etruskermuseum in Volterra begeistern uns dann die rätselhafte Figur Ombra della Sera, Alabasterurnen und Vasen. Über Alabaster heute lässt sich ja streiten. Kunst oder Kitsch? Unbestritten dagegen in Sachen Kunst: das älteste Rathaus der Toskana auf der Piazza dei Priori und - für die, die Lust haben - das hippe Designercafé Web & Wine mit etruskischen Ausgrabungen unter dem Glasboden. Beim Abschiedsessen in einem Restaurant lassen wir es uns noch mal richtig gut gehen! 60 km.
Optional Wer nicht ins Etruskermuseum mitkommen möchte, sondern stattdessen lieber modernere Kunst bestaunen will, kann sich das neue Ecomuseo dell'Alabastro vornehmen. Hier werden eine Schauwerkstatt und moderne Kunstwerke wie ein bizarres Spiegelei aus Alabaster gezeigt.
10. Tag: Arrivederci!
Im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen von Florenz und Rückflug.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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