Vormittagsflug nach Larnaca mit Lufthansa von Frankfurt oder mit Austrian über Wien. Ankunft nachmittags. Wir holen Sie ab und bringen Sie zu Ihrem Hotel im südlichen Teil von Nikosia. 50 km. Das erste Kennenlernen mit den anderen Gästen und Ihrem Studiosus-Reiseleiter zelebrieren Sie gleich mit einem typischen Zyprioten: Brandy Sour. Prost! Auf einen schönen Urlaub! Beschwingt nehmen wir dann Kurs auf eine urige Taverne, wo man uns zum Welcome-Dinner erwartet. Sieht sehr vielversprechend aus, was uns der Wirt kredenzt: Meze. 1001 kalte und warme Leckereien zum Probieren. Wer noch was erleben will, mischt sich in Nikosia unter die Nachtschwärmer und gönnt sich noch einen Brandy Sour oder andere Cocktails in der Blue Bar. Zwei Übernachtungen in einem zentral gelegenen Hotel in Nikosia.
2. Tag: Nikosia, Kyrenia und Bellapais
In Südnikosia haben wir im Archäologischen Museum ein Rendezvous mit den alten Zeitzeugen Zyperns. Erstaunlich, welche Schätze des Altertums wir hier entdecken! Dann kommt ein wenig DDR-Feeling auf, denn wir überfahren die Demarkationslinie nach Nordzypern. Auf der „anderen Seite“ erwarten uns Idylle, Natur und Schilder mit vielen „ö“ und „ü“. Klar, wir sind hier ja auch im türkisch geprägten Teil der Insel. In Kyrenia spazieren wir durch den malerischen Hafen und besichtigen das Schiffswrackmuseum. Im Anschluss warten herrliche Ausblicke von der Abtei Bellapais auf Bergwelt, Küste und Horizont. 70 km. Tipp für den freien Abend in Südnikosia: Vielleicht in die Tavernen Kath' Odon oder Zanettos? Sie entscheiden, Ihr Reiseleiter gibt Tipps. Und danach noch Lust auf Tanzen? Dann auf in eins der Bouzouki-Lokale, wo Sie sich mit den Zyprioten bis spät in die Nacht vergnügen können!
Optional Sie möchten heute auf das Nachmittagsprogramm in Nordzypern verzichten? Kein Problem! Dann bleiben Sie einfach in Südnikosia! Die Geschäfte sind zwar geschlossen, dafür können Sie sich wie die Hauptstädter auf der Makarios-Straße in eins der schicken Straßencafés setzen und einen Mokka trinken. Oder eine exotische Alternative: Spa auf Orientalisch im Hamam. Sie waren noch nie in einem orientalischen Dampfbad? Das macht nichts; Ihr Reiseleiter klärt Sie über Öffnungszeiten, Massagen und Bademeister auf. Am Sonntag profitieren allerdings nur Frauen von der orientalischen Badekultur, und zwar so: Sie zahlen 20 € Eintritt, dann bekommen Sie leihweise Handtücher, Badeschlappen und Luffa-Schwamm, können Tee bis zum Abwinken trinken und zwei Stunden lang bei 70 °C schwitzen. Wer noch einmal 20 € drauflegt, wird 20 Minuten gründlich von der Bademeisterin geschrubbt und mit Olivenkernseife gereinigt.
3. Tag: Geteilte Hauptstadt Nikosia
Am Vormittag spazieren wir durch die schönen Altstadtgassen von Nikosia. Die Teilung der Stadt ist seit 1964 durch die Green Line sichtbar. Dann mitten in der Stadt – ein Checkpoint! Kein Problem, wir gehen hinüber in den nördlichen Teil von Nikosia und werden von orientalischem Charme umfangen: Minarette, Muezzinrufe. Bei unserem Rundgang im nördlichen Teil Nikosias blicken wir in die Selimiye-Moschee und sprechen über die Besonderheiten des Islams auf Zypern. Ihr Reiseleiter berichtet auch über die Proteste der Nordzyprioten gegen die Einmischung der türkischen Regierung in Ankara und die Dominanz der hier angesiedelten Festlandtürken. In der Markthalle können Sie die Händler dann fragen, welches Obst heute besonders frisch schmeckt. Zurück in Südnikosia haben Sie genügend Zeit zum Shoppen von Markenklamotten der neuesten Kollektionen aus England bis zu moderner zypriotischer Malerei in den Kunstläden - und Zeit zum Kaffeetrinken. Themen auf der Fahrt in das Troodosgebirge: Wird es trotz des gescheiterten Annan-Plans zu einer Wiedervereinigung der Insel kommen? Werden die Menschen auf beiden Seiten ihre Vorurteile abbauen können? Vor dem Abendessen bleibt noch Zeit für den Hotelpool. 70 km. Zwei Übernachtungen im Ber
4. Tag: Im Troodosgebirge
Nach dem pulsierenden Stadtleben empfangen uns mitten im grünen Herzen der Insel schattige Wälder und der für diese Region so typische, würzige Duft der Kiefern und Zedern. In einem Supermarkt kaufen wir für das spätere Picknick ein und vergleichen die Preise. Ist der 2008 eingeführte Euro auch hier ein Teuro? Was verdienen die Zyprioten? Ihr Reiseleiter kennt die Antworten. Dann ist Wandern angesagt (2 Std., mittel, 150 m 200 m). Rüsten Sie sich also mit Neugier, guter Laune und Ihrer Kamera aus und schnuppern Sie mit Ihrem Reiseleiter in die Kiefern- und Zedernwälder des Troodosgebirges hinein! Wir wandern staunend von Agios Theodoros bis nach Asinou und können zwischendrin 1000 Panoramafotos Richtung Bucht von Morphou machen. Aber lassen Sie noch Platz für die berühmten Scheunendachkirchen von Asinou und Lagoudera (beides UNESCO-Kulturerbestätten)! Sie fragen sich angesichts der unscheinbaren Gebäude: Warum berühmt? Lassen Sie sich vom Innenleben überraschen! Im Anschluss heißt es: Bitte Platz nehmen zum Picknick unter schattigen Bäumen! Denn jetzt gibt es Oliven, Käse, Wurst und zypriotischen Wein. Jamas! 80 km.
5. Tag: Vom Gebirge zum Meer
Gestern gut eingelaufen? Dann wird Ihnen die herrliche Wanderung (3,5 Std., mittel, steinig, 0 m 100 m) auf dem Naturlehrpfad um den Olymp, dem mit knapp 2000 m höchsten Berg Zyperns, Spaß bringen. Löchern Sie hier Ihren Reiseleiter, fragen Sie nach Pflanzennamen, Details aus der Tierwelt oder nach geologischen Besonderheiten! Da gibt es viel zu erzählen. Und zu sehen. Bester Kontrast zum tiefen Grün des Tages - der Wein, der rot in unseren Gläsern schimmert: Wir probieren auf einem Weingut ein paar edle Tropfen vom Inselwein und plaudern mit dem Winzer Pambos über Weinanbau, das Leben in den Bergen und warum immer mehr junge Leute in die Städte an der Küste abwandern. Auf dem Weg zur Küste ein kleiner Sprachkurs: „Jassas“ und „kalimera“ kennen Sie vielleicht. Aber wie steht es mit „danke“, „bitte“, „ja“ und „nein“? In den Bars von Paphos können Sie das später bestimmt gebrauchen. 100 km.
6. Tag: Paphos und freier Nachmittag
Sie joggen täglich vor dem Frühstück? Dann ist die Uferpromenade vor dem Hotel ideal für Sie! Gemeinsam besichtigen wir später die Highlights in Paphos (UNESCO-Kulturerbe). Allerdings nicht ohne Schattenseiten, denn direkt neben den antiken Königsgräbern hat man Hotels gebaut. Letzter „offizieller“ Kunstgenuss des Tages: die römischen Mosaiken im archäologischen Park. Aber auch aktuelle Themen bieten sich heute an: Kann Zypern den Bauboom und die Zersiedlung eindämmen? Wie verkraftet die Insel den hohen Ausländeranteil, der vor allem nach dem EU-Beitritt stark anstieg? Schöne Ideen für Ihren freien Nachmittag: Eistee im Hafencafé schlürfen, Fischerboote, Yachten und Einheimische betrachten, am Pool relaxen, ins Meer hüpfen. Und nach dem Abendessen im Hotel noch mal hierherkommen! Dann können Sie beobachten, wie die Zyprioten ausgehen. Tipp: Livemusik im Notos oder Robin Hood - da können auch die Sprachkenntnisse gleich angewendet werden! In der Fußgängerzone finden Sie eine Kneipe nach der anderen. Bekanntschaften sind schnell geschlossen! Der Abend sollte nie enden!
Optional Ist es gestern Abend später geworden? Dann verzichten Sie einfach auf die Königsgräber, gönnen Sie sich ein spätes Frühstück und schwimmen Sie ein paar Bahnen durch den Hotelpool! Oder fahren Sie vom Hotel mit dem Stadtbus Nummer 611 in die Oberstadt zu den Markthallen und mischen Sie sich unter die einkaufenden Hausfrauen! Den archäologischen Park, wo Sie die Gruppe wieder treffen, erreichen Sie mit dem Linienbus.
7. Tag: Freie Zeit oder Ausflug mit Wanderung
Machen Sie heute, was Sie wollen! Ein paar Ideen, wenn Sie in Paphos bleiben wollen: über die Hafenpromenade schlendern, am Pool entspannen oder zum Strand gehen und ins Meer abtauchen. Sie sind nicht der Relax-Typ? Dann folgen Sie Ihrem Reiseleiter auf einen ganztägigen Ausflug (55 €): Am Vormittag fahren wir an die Südküste und passieren Limassol, die größte Hafenstadt der Insel. Ihr Reiseleiter erzählt über Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Schifffahrtsnation Zypern. Vom Berg Kyparissa wandern wir (2,5 Std., mittel, 50 m 350 m) durch eine reiche Pflanzenwelt mit Zistrosen, Mastixsträuchern und Dornenginster in Richtung der Talsperre Yermasoia. Fototermine im Anschluss: Ausblick auf die fruchtbare Ebene von der Johanniterburg in Kolossi und der legendäre Aphroditefelsen.160 km.
8. Tag: Liebesgeflüster auf der Akamas-Halbinsel
Wer sich heute nicht verliebt, ist selbst schuld. Auf der Fahrt zur romantischen Akamas-Halbinsel bieten sich jedenfalls jede Menge Gelegenheiten dazu: eine Tour mit dem Glasbodenboot, wo Sie nicht nur mit der Unterwasserwelt, sondern auch mit dem Küstenstreifen, den Meereswogen und dem Wind flirten können, und eine Wanderung durch viel Grün (1,5 Std., leicht bis mittel, 150 m 100 m) zum Bad der Liebesgöttin Aphrodite. Vielleicht zählen ja auch die byzantinischen Fresken im Höhlenkloster Agios Neophytos zu Ihren Lieblingseindrücken. 80 km. Abends dürfen wir dann Tahini Lountsa, Sheftalia und andere Leckerbissen bei unserem Meze-Gelage vernaschen. Was das ist? Es schmeckt auf jeden Fall noch einmal so richtig nach Urlaub! Perfekter Tagesausklang: ein Glas Wein in einer Hafenbar. Langweilig wird es heute sicherlich nicht - und morgen können Sie ja schließlich ausschlafen!
9. Tag: Fliegen oder bleiben
Den Vormittag können Sie nach Lust und Laune gestalten. Haben Sie Lust, sich zu den gläubigen Zyprioten in eine Kirche zu setzen und den Gesängen eines orthodoxen Gottesdienstes zu lauschen? Oder wollen Sie lieber noch mal im Meer baden? Dann werden Sie mittags nach Larnaca gebracht. 140 km. Nachmittags Rückflug. Sie haben noch eine Badeverlängerung gebucht? Dann werden Sie jetzt einige beneiden.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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