Um nach Zypern zu gelangen, haben Sie zwei Alternativen: vormittags Flug mit Austrian über Wien. Ankunft in Larnaca am frühen Nachmittag und Zeit für ein erstes Bad im Meer. Oder abends Abflug mit Lufthansa von Frankfurt, Ankunft in Larnaca nachts. Für den Transfer zum Hotel ist gesorgt. 80 km. Fünf Übernachtungen in einem komfortablen Badehotel bei Limassol.
2. Tag: Kolossi und Curium
Kein Wecker, keine Vormittagstermine. Heute lassen Sie es langsam angehen! Starten Sie mit einem späten Frühstück, einem geruhsamen Spaziergang an der Uferpromenade oder einem erfrischenden Bad im Mittelmeer! Am Nachmittag führt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter hoch hinauf auf den Turm der Johanniterburg in Kolossi mit grandiosem Rundumblick. Es folgt ein Abstecher in die Antike: Im Stadtkönigtum Curium folgen wir den Spuren römischer Geschichte, im Heiligtum des Apollon begegnen wir der Götterwelt. 60 km. Am Abend stoßen wir mit Brandy Sour, dem fruchtig-erfrischenden Nationalgetränk der Insel, an. Jamas!
3. Tag: Nach Paphos
Am Vormittag beeindrucken uns die kulturhistorischen Highlights von Paphos (UNESCO-Kulturerbe). Zunächst besichtigen wir die Königsgräber. Sind hier wirklich Hotels über Gräbern gebaut worden? Zu Risiken und Nebenwirkungen des Tourismus fragen Sie Ihren Reiseleiter! Danach sind die römischen Mosaiken im Archäologischen Park ein echter Hingucker. Sie gehören zu den schönsten des östlichen Mittelmeeres. Auf dem Rückweg nach Limassol halten wir am sagenumwobenen Aphroditefelsen, wo die anmutige Göttin der Liebe dem Meer entstieg. 150 km.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm für Sie parat. Wenn Sie heute auf die römischen Mosaiken verzichten können, erfrischen Sie sich in einem Hafencafé mit einem Eiskaffee und spazieren Sie danach zum türkischen Fort!
4. Tag: Durch das Troodosgebirge
Im Troodosgebirge duftet es nach Zedern, Kiefern und Sommerfrische. Infolge der Landflucht liegen viele Obst- und Weinterrassen brach, da die jungen Menschen die Arbeit in den Städten an der Küste bevorzugen. Was unternimmt die zypriotische Regierung gegen die Abwanderung? In Agros setzen wir uns zu den Männern im Kafenio und gönnen uns einen echten zypriotischen Kaffee. Mögen Sie ihn lieber „sketos“ - ungesüßt - oder „metrios“ - mittelsüß? Von außen sehen die Scheunendachkirchen in Lagoudera und Asinou (UNESCO-Kulturerbe) unscheinbar aus, doch innen verzaubern sie uns mit leuchtenden byzantinischen Fresken. 130 km. Den Abend feiern wir zypriotisch in einer Taverne mit Meze-Häppchen: Lamm aus dem Holzofen, Schafskäse und Rotwein aus lokalem Anbau.
5. Tag: Chirokitia und Larnaca
Bei den Ausgrabungen von Chirokitia (UNESCO-Kulturerbe) begeben wir uns kulturgeschichtlich in die Steinzeit. Weiter geht es zur Grabmoschee Chala Sultan Tekke, für die Inseltürken der drittheiligste Ort der Welt. In Larnaca besuchen wir dann die Lazaruskirche mit ihren prachtvollen Ikonen. 170 km. Der Rest des Nachmittags gehört Ihnen.Springen Sie in den Hotelpool, nutzen Sie die Spa- und Wellnesseinrichtungen Ihres Hotels oder fahren Sie mit dem Linienbus nach Limassol!
6. Tag: Über Nikosia nach Kyrenia
In Südnikosia besichtigen wir das Archäologische Museum und haben dann vom elften Stock des Kaufhauses Debenhams die gesamte Stadt mit ihren Kirchtürmen und Minaretten im Blick. In einem Café in der Altstadt treffen wir anschließend die armenisch-zypriotische Dichterin Nora Nadjarian und diskutieren mit ihr über den Alltag in der geteilten Stadt. Wir passieren die Demarkationslinie nach Nordzypern. Themen auf der Fahrt: Wird es trotz des gescheiterten Annan-Plans zu einer Wiedervereinigung der Insel kommen? Werden die Menschen auf beiden Seiten ihre Vorurteile abbauen können? 110 km. Nehmen Sie an der Bar auf der Dachterrasse unseres erstklassigen Hotels in Kyrenia noch einen Sonnenuntergangscocktail! . Fünf Übernachtungen in Kyrenia
7. Tag: St. Hilarion, Nikosia und Bellapais
Zu Beginn des Tages steigen wir hinauf zur beeindruckenden Bergfestung St. Hilarion. Oben angekommen, werden wir mit dem wohl schönsten Ausblick Zyperns belohnt. Bei unserem Rundgang im orientalisch geprägten Nordnikosia erkunden wir dann die ehemalige Karawanserei Büyük Han, blicken in die Selimiye-Moschee und sprechen über die Besonderheiten des Islams auf Zypern. Ihr Reiseleiter berichtet auch über die Proteste der türkischen Zyprioten gegen die Einmischung der türkischen Regierung in Ankara und die Dominanz der nach Zypern umgesiedelten Festlandstürken. Am Nachmittag spazieren wir durch die majestätischen Ruinen der Abtei Bellapais. 80 km. Und nach dem Abendessen noch in die Bar To Limani nach Kyrenia? Bei einem Raki kommen Sie bestimmt schnell mit dem Nachbartisch in Kontakt.
Optional Möchten Sie in Nordnikosia eigene Wege gehen? Dann verzichten Sie auf den Stadtrundgang und schlendern Sie durch das Armenische Viertel: orientalische Seitengassen, kleine Geschäfte, spielende Kinder und Nachbarinnen, die Neuigkeiten austauschen! Oder gehen Sie auf eigene Faust über den Checkpoint nach Südnikosia!
8. Tag: Schulalltag und Kloster Antiphonitis
Am Vormittag gesellen wir uns im Dorf Catalköy in einer Grundschule zu den Kindern. Mit den Lehrern sprechen wir über das Schulsystem und die dringend notwendige Umwelterziehung in Nordzypern und schauen uns einen mithilfe der Studiosus Foundation angelegten Pflanzenlehrpfad an. Im Supermarkt decken wir uns später für ein Picknick ein und vergleichen Waren und Preise. Weiter geht es durch die bewaldeten Höhenzüge des Pentadaktylos-Gebirges zum Kloster Antiphonitis, wo wir unser Picknick mit zypriotischen Spezialitäten genießen. Danach Lust auf einen Verdauungsspaziergang? Vom Kloster führt ein Weg hinab (1 Std., leicht, 0 m 150 m). Wer lieber genüsslich im Klostercafé Platz nehmen möchte, fährt die Strecke später mit dem Bus. 90 km.
9. Tag: Salamis und Famagusta
Auf der Fahrt zur Ostküste beschäftigen uns aktuelle Themen wie der illegale, ungebremste Bauboom und die ungeklärten Eigentumsverhältnisse in Nordzypern. In die spannende Vergangenheit führt unser Weg dann zum Kloster des heiligen Barnabas und zu den Ausgrabungen von Salamis. Famagustas Reichtum war im Mittelalter legendär. An der venezianischen Mauer und an den Moscheen bekommen wir eine Ahnung davon, und es bleibt Zeit für ein paar orientalische Süßigkeiten in einer Konditorei oder für das erfrischende Joghurtgetränk Ayran. Dann ein Blick auf Varoshia. Einst eines der Tourismuszentren des Mittelmeers, ist die Geisterstadt seit der Inselteilung verfallen und militärisches Sperrgebiet. 190 km.
Optional Sie möchten heute auf den Tagesausflug verzichten? Dann vergnügen Sie sich doch einen Tag lang bei einem Bootsausflug! Sie fahren dabei gemütlich an der Küste von Kyrenia entlang und ankern zum Baden an den schönsten Stränden.
10. Tag: Kyrenia und freie Zeit
In Kyrenia besichtigen wir vormittags das Kastell mit seinem einzigartigen Schiffswrackmuseum. Der Nachmittag gehört Ihnen! Genehmigen Sie sich in einem der Hafencafés einen türkischen Kaffee! Wenn Sie ihn „sade“ bestellen, bekommen Sie ihn ohne Zucker, „orta“ heißt etwas, „sekerli“ richtig süß. Abends werfen wir uns in Schale - für unser gemeinsames Abschiedsessen im Restaurant Kybele neben der bezaubernd beleuchteten Abtei Bellapais. Der herrliche Ausblick ist inklusive!
11. Tag: Fliegen oder bleiben
Am Vormittag Zeit für einen Bummel durch Kyrenias Hafen. Mittags Transfer nach Larnaca (80 km) zum Flug mit Lufthansa oder Austrian. Oder beginnt jetzt Ihr Badeurlaub?
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






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