Individuelle Anreise nach Frankfurt. Am späten Vormittag gemeinsamer Flug mit Uzbekistan Airways nach Taschkent (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Abend und Fahrt ins Hotel.
2. Tag: Taschkent - Liebe auf den zweiten Blick
Für manche ist sie „die schönste Plattenbaustadt der Welt“: Usbekistans Hauptstadt Taschkent. Wo das Herz seit der Unabhängigkeit von Russland wieder islamisch schlägt, weiß Ihr Studiosus-Reiseleiter und führt Sie direkt in die Altstadt. Die Koranschule Barak-Khan und das Kaffali-Schaschi-Mausoleum öffnen für uns ihre imposanten Tore. Im Basar hüllt uns der Geruch von Gewürzen, Datteln und Melonen ein, lautstark bieten die Händler und Händlerinnen ihre Waren an. Dann auf nach Samarkand! Quer durch die Hungersteppe, die Modelabels schon seit Jahren mit Baumwolle versorgt. 330 km. Drei Übernachtungen in Samarkand.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt des Besuchs von Koranschule und Mausoleum lieber eine unterirdische Erfahrung? Unter den Straßen rauscht die erste und einzige Metro Zentralasiens quer durch die Stadt und entführt mit Star-Trek-reifen Stationen, Darstellungen von Nationalhelden und steinernen Baumwollblüten den Fahrgast in eine eigene mystische Welt.
3. Tag: Samarkand
Im Zentrum der alten Karawanenoase öffnet sich der Registanplatz. Leise erklingt neben der Bibi-Khanum-Moschee Stimmengemurmel. Eifrig diskutiert Usbekistans Jugend in den drei Koranschulen über Allah. Wie geht wohl der in der Sowjetzeiten an die Macht gekommene autoritär regierende Präsident Karimov mit dem zunehmenden Einfluss des Islams in Zentralasien um? Stoff für Diskussionen! Rosinen, Feigen und Nüsse umduften uns auf dem Basar. Sie wollen probieren? Nur zu! Beschaulicher, aber nicht minder beeindruckend ist die Gräberstraße Schah-e Sinda. Tiefblau malt uns das Grabmal Timurs den Himmel auf Erden. Ihr Reiseleiter kennt Legenden und erzählt sie fast so schön wie Scheherazade, die hier ihre Märchen aus Tausendundeiner Nacht zum Besten gab.
4. Tag: Samarkand - zwischen Himmel und Erde
Auf dem Ausgrabungsfeld Afrosiab erforschen Archäologen, wie Samarkand ursprünglich aussah. Was die Wissenschaftler dabei zutage fördern, schauen wir uns bei ihnen vor Ort und im Museum an und tauchen vor imposanten Wandmalereien ins Alltagsleben der damaligen Zeit ein. Glanzvoll zeigt sich der König der Sterne in seinem Observatorium - Ulug Beg. Im Supermarkt kehren wir wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und stöbern zwischen usbekischen Waren. Verbringen Sie den freien Nachmittag ganz nach Lust und Laune! Feilschen Sie am Registanplatz um Seide und Schmuck oder besuchen Sie eine Teppichknüpferei! Abends essen wir gemeinsam in einem privaten Restaurant. 30 km.
5. Tag: Über Sachr-e Sabs nach Buchara
Auf der historischen Seidenstraße reisen wir weiter nach Buchara. Grüne Täler neben schneebedeckten Gipfeln, vor uns öffnet sich die Stadt Sachr-e Sabs. Verlassen liegt König Timurs „weißes Schloss“ Ak-Sarai vor uns. Früher schmückten Gold und Silber die Räume, und Obstbäume verwandelten den Garten in ein duftendes Paradies - heute sind nur noch Teile des Eingangsportals erhalten. Im Jakhangir-Mausoleum (UNESCO-Kulturerbe) entdecken wir die Achillesferse des grausamen Regenten. Wie lebenslustig empfängt uns dagegen Buchara! 450 km. Drei Übernachtungen in Buchara.
6. Tag: Buchara - Zauber der Altstadt
Buchara - allein der Name klingt schon nach Poesie. In der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) erspüren wir den Zauber, den diese Oase ausstrahlt. Es klackert und kracht in den Gewölben rund um den alten Handelsplatz Labi-Hauz: Schuster, Scherenmacher und Goldsticker winken uns zu und zeigen uns den Weg zum islamischen Zentrum. Gold-blau glitzern Tausende von Verzierungen an Moschee und Minarett. Reich geschmückt empfangen uns am Nachmittag das Samanidenmausoleum und die Festung Ark. Lassen Sie sich in einer Medrese, einer ehemaligen Koranschule, die deftigen Eintöpfe Dimlama, Plov und Lagman schmecken. Tänzer wirbeln neben uns in die Nacht - einfach märchenhaft!
Optional Alternativ zur Nachmittagsbesichtigung lieber einen Kurztrip ins orientalische Wellnessleben? Lassen Sie sich im Hamam von den Masseuren allen Stress wegkneten, tanken Sie neue Energie im Dampfbad und tauchen Sie tief ein in ein echtes Stück usbekischer Lebensart!
7. Tag: Vor den Toren Bucharas
Erhaben spannt sich die ehemalige Sommerresidenz des letzten Emirs über die Ebene. Pfaue stolzieren im Garten an uns vorbei, zahlreiche Kunstgegenstände und Gastgeschenke aus aller Welt verwandeln das Innere des Palasts in eine einzige Pracht. Still streckt sich danach Tschor Bakr vor uns in die Höhe - Grabmal für vier Nachkommen des Propheten. 40 km. Der Nachmittag gehört ganz Ihnen. Unser Tipp für den Abend: Beim Labi-Hauz lässt Buchara abends die Puppen tanzen. Dann verwandelt sich der Platz rund um den Teich in eine rauschende usbekische Hochzeitsfeier und entführt in romantische Szenen des Alltags.
8. Tag: Die Wüste Kiselkum
Steppen säumen unseren Weg nach Chiwa. Ob die Monokultur hier für das Vordringen der Wüste verantwortlich ist, diskutieren wir auf der Fahrt. Bei einer Teestube machen wir halt. Dampfender grüner Tee und gegrillte Leckereien versorgen uns mit neuer Energie. Dann geht es weiter nach Chiwa. Wo die Oasenstadt am schönsten die Nacht begrüßt, dorthin führt Sie Ihr Reiseleiter. Tiefschwarz strecken sich Minarette dem Abendstern entgegen. Der Orient zeigt sich in seinem schönsten Glanz. 430 km. Zwei Übernachtungen in Chiwa.
9. Tag: Oasenstadt Chiwa
Wie ein riesiges Freilichtmuseum liegt Chiwa (UNESCO-Kulturerbe) vor uns: Paläste, Moscheen, Mausoleen und lebhafte Basare erstrahlen neben alten Lehmhäusern und -mauern wie vor Hunderten von Jahren - nichts scheint sich hier seit der Stadtgründung verändert zu haben. Auf welche Art sich Familie Achmadov hier die Moderne erobert, erfahren wir von ihr beim Abendessen und erleben usbekische Gastfreundschaft auf ihre schönste Art.
10. Tag: Zurück in die Hauptstadt
Mit dem Bus geht es nach Urgentsch. 30 km. Von dort fliegen wir am Vormittag zurück nach Taschkent. Das Museum für dekorative und angewandte Kunst schlägt eine Brücke nach Europa: In der ehemaligen russischen Diplomatenresidenz vereinen sich zahlreiche Kleinode des Abend- und des Morgenlandes. In einem Kindergarten treffen wir die Erzieherin Jelina und erfahren, wovon Taschkents Kinder träumen. Sie haben Fragen? Die örtliche Reiseleiterin übersetzt gerne. Beim gemeinsamen Abschiedsessen tauchen wir ab in die Seidenstraßenromantik.
Optional Statt des Museumsbesuchs hoch hinaus? Dann fahren Sie zum Fernsehturm und sausen Sie mit dem Fahrstuhl zur Plattform hinauf! Taschkent liegt Ihnen mit all seinen Extremen zu Füßen - dort die altsozialistischen Paradeplätze, da Wasserspiele und grüne Oasen, dahinter die neuen Regierungsviertel und zwischen allem das Gewusel der mittelalterlichen Altstadt.
11. Tag: Rückkehr
Frühmorgens Rückflug mit Uzbekistan Airways nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.). Vormittags Ankunft und Anschluss zu den anderen Städten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






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