Gegen Mittag Flug von Frankfurt nach Washington. Gegen Abend geht es mit United Airlines weiter nach Albuquerque (Flugdauer insgesamt ca. 15 Std.). Ihr Studiosus-Reiseleiter empfängt Sie. Nach dem Transfer zum Hotel: Noch ein kaltes Bier an der Bar? Und danach nur noch eins: das Bett.
2. Tag: Furioses Santa Fé
Wir beginnen den Tag mit einem morgendlichen Spaziergang durch Albuquerque, die über 300 Jahre alte und größte Stadt New Mexicos, in der an 300 Tagen im Jahr die Sonne lacht. Bewegung vertreibt den Jetlag. Im Bandalier National Monument erfahren wir Wissenswertes über die einst so fortschrittliche indianische Anasazi-Kultur. Die brachte einige der bizarrsten Baudenkmäler des amerikanischen Südwestens hervor: Höhlenwohnungen. Dann Busfahrt nach Santa Fé. 160 km. Ist Ihr Entdeckergeist noch auf Touren? Das La Plazuela bietet deftige Texmex-Küche. Vorsicht: Der Koch liebt Chili! Und der Barkeeper indianische Musik. Zwei Übernachtungen in unserem zentral gelegenen Hotel.
3. Tag: Das Geheimnis der Indianer
Viele Indianer glauben bis heute, dass die Farbe Blau alles Böse fernhält. Deshalb sehen wir in Santa Fé auch so viele Adobe-Häuser mit blauen Fensterrahmen und Veranden. Die Holzhäuser und Shops schreien praktisch nach Fotos. Von der spannenden Geschichte Santa Fés hören wir im ehemaligen Gouverneurspalast, 1680 Ort des Pueblo-Aufstandes, bei dem Indianer gegen Spanier aufbegehrten: 47 Indianer wurden wegen Hexerei angeklagt, vier gehängt. Der Gouverneurspalast ist heute Museum für die Geschichte New Mexicos. Am Nachmittag begleitet Sie Ihr Reiseleiter ins Georgia O'Keeffe Museum, wo 120 meist abstrakte Gemälde und Skulpturen ausgestellt sind.
Optional Zum Programm gibt es immer wieder Alternativen. Wenn Ihnen heute der Sinn eher nach einer eigenen Museumstour steht, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter, was Sie besichtigen können: das New Mexico Museum of Art. Durch zeitgenössische Kunstwerke und seinen Baustil hat es der bizarre Sandsteinbau zu großer Berühmtheit weit über die Grenzen New Mexicos hinaus gebracht.
4. Tag: Wo Revolverhelden ritten - Rio Grande
Bevor wir Santa Fé verlassen, besuchen wir das Museum für indianische Kunst und Kultur: Schon unglaublich, wie entbehrungsreich das Leben der amerikanischen Ureinwohner war und noch immer ist! Anschließend geht es in die Wallfahrtskirche von Chimayo, der heilende Kräfte nachgesagt werden. Am Rio Grande entlang reiten wir im PS-starken Bus durch Prärie und Hügelland bis zum Indianerstädtchen Taos am Wheeler Peak, mit 4011 m der höchste Berg New Mexicos. 110 km. Nach der Busfahrt? Auch in Neu-Mexiko weiß man eine Margarita zu mixen.
5. Tag: Von den Taos-Indianern nach Durango
Die Indianersiedlung Taos liegt 2000 m hoch und ist eine der ältesten durchgehend bewohnten Siedlungen der USA (UNESCO-Kulturerbe). Fast jeder Bewohner ist Taos-Indianer. Die meisten leben von Tourismus und Kunsthandwerk, das sie zu fairen Preisen verkaufen. Wir verlassen New Mexico über die Rockies in Richtung Colorado. Die Landschaft ist spektakulär-spannend. In unserem Zielort Durango wären Sie nicht überrascht, wenn Ihnen plötzlich mit Winchester-Gewehren bewaffnete Goldgräber oder andere kauzige Galgenvögel entgegenkämen. So viel Landschaft macht hungrig? Vom Flat-Iron-Steak bis Bier und Burger hat Ihr Reiseleiter die besten Cowboytipps parat. 380 km.
Optional Trauen Sie sich abends durch die Schwingtür, vorbei am ausgestopften Grizzly? Dann mischen Sie sich unter die Männer im Diamond Belle Saloon, die hier bei Countrymusik über ihrem Bier hocken - ein wenig mürrisch, aber durchaus gastfreundlich. Und vielleicht ölt ein Colorado Bulldog Drink die Kehle ja für einen echten Cowboy-Talk?
6. Tag: Unter Volldampf nach Silverton
Die Schluchten hinauf nach Silverton sind eng, die Abhänge extrem steil. Wir rauschen auf der seit 1881 betriebenen Bahnstrecke durch atemberaubende Landschaft. An unserem Ziel in dem ehemaligen Bergarbeiternest steht die Zeit still. Schon lange. Doch gerade das macht den Charme Silvertons aus. In den Saloons läuft Musik von Johnny Cash & Co. Sie wollen Cowboyklamotten kaufen? Tun Sie es hier! Und setzen Sie sich einfach hin, genießen Sie bei einem schwarzen Cowboykaffee die Einzigartigkeit des Augenblicks. Am Nachmittag erreichen wir den Mesa-Verde-Nationalpark (UNESCO-Naturerbe). 180 km. Bei fantastischer Aussicht auf die umliegenden Canyons können Sie die Farbe Rot des Abendhimmels neu entdecken. Zwei Übernachtungen im Mesa-Verde-Nationalpark.
7. Tag: Die Kultur der Anasazi
Vor ein paar Tagen sind Sie der Anasazi-Kultur schon ein bisschen näher gekommen, heute wird es hautnah: Wie sah das Leben der Anasazi-Indianer aus, die Nordamerika durch ihre für damalige Verhältnisse moderne Lebensform, ihren Handel und ihre einzigartige Architektur nachhaltig geprägt haben? Ihre Felsenwohnungen auf dem Mesa-Verde-Plateau, mit Cliff Palace und Spruce Tree House, sind ein echtes Highlight der Reise! 90 km. Den Abend können Sie im Metate Room unserer Lodge ausklingen lassen, ein indianisches Gericht wählen und bei Feuerwasser noch ein wenig über die spannende Geschichte der Anasazi-Indianer nachsinnen.
8. Tag: Im Monument Valley
Das Marlboro-Land! Wir fahren durch die Westernfilmkulisse. Das Monument Valley ist der Höhepunkt des Tages: gigantische Felsformationen und zauberhafte Farben. Halten Sie die Kamera griffbereit! Ihr Reiseleiter lässt zu dem Naturschauspiel, das sich vor Ihren Augen abspielt, CDs von Ennio Morricone laufen. Träumen, einfach nur den Urlaub genießen. Für Unermüdliche und Fans gibt es im Kino von Gouldings täglich einen Film über die Hollywoodproduktionen im Tal. DVDs mit John Wayne oder einem anderen Revolverhelden bekommen Sie an der Rezeption. Falls Sie den Streifen schon kennen, hier werden Sie ihn mit ganz neuen Augen sehen. 220 km. Ein Tipp für findige Fotografen: Die Abendsonne ist ein perfekter Beleuchter des Monument Valley.
9. Tag: Großes Naturtheater - der Grand Canyon
Wir fahren durch die weitläufige, karge Navajo-Reservation. Sandsteinfelsen, Kakteen, Wacholdersträucher und Zedernbüsche. Ein paar Pferde, wenige Rinder - es braucht nicht viel, um einen bleibenden Eindruck zu erhalten. Über der Prärie liegt Stille. Meist geht ein leichter Wind. Vielleicht haben wir Glück und sehen einen Adler majestätisch am blauen Himmel kreisen. Unser Ziel für heute jedoch ist ein Weltstar, eine der tiefsten Schluchten der Erde: der Grand Canyon. Wir nähern uns vorsichtig an und spazieren sicher am Abgrund des Naturwunders entlang. Fahrtstrecke 270 km. Zwei Übernachtungen in Tusayan
10. Tag: Gigantisch: der Blick nach ganz unten
Der Colorado River hat den Grand Canyon in Millionen von Jahren ins Gestein gefräst. Wagen Sie ruhig einen Blick in seinen Schlund. Ihr Reiseleiter verrät Ihnen, wo Sie am besten gucken können. Der Blick nach ganz unten beflügelt. Und lässt nach ein paar „Ohs“ und „Ahs“ verstummen. Denn der Genießer schweigt. Nach so viel Tiefblick wandern wir auf dem Rim Trail (1,5 Std., leicht, 50 m 50 m). Wenn Sie genug gelaufen sind und gesehen haben, dann genießen Sie ein paar Stunden im Grand Canyon Village. Trinken Sie zur Entspannung einen Kaffee und schauen Sie mal, was die Auslagen der General Stores so bieten.
Optional Lust, statt auf dem Rim Trail ein Stück in den Grand Canyon hinabzuwandern? Auf dem Bright Angel Trail kommen Sie am sichersten runter. An seinem Wegrand liegen mehrere Wasserstellen. Belohnt werden Sie mit der Aussicht auf die Steine und Farben, die sich über Jahrmillionen einem Schichtkuchen gleich übereinandergelegt haben.
11. Tag: Zum Zion-Nationalpark
Wir fahren nach Springdale im Mormonenstaat Utah. 400 km. Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen allerlei über die Religionsgemeinschaft. Wie groß ist ihr Einfluss? Warum ist sie gerade in Utah so stark? Antworten auf Ihre Fragen bekommen Sie auch im landschaftlich spektakulären, von Canyons und 170 Millionen Jahre alten Felsen durchzogenen Zion-Nationalpark, den wir gemeinsam besuchen.Zion, ein hebräisches Wort, heißt Zufluchtsort oder Heiligtum. Jetzt wird klar, warum die ersten Siedler den Begriff oft benutzten.
12. Tag: Bryce Canyon - Märchenland bunter Felsen
Das Feuerwerk der Naturwunder geht weiter - im Bryce Canyon. Sie wandern mit Ihrem Reiseleiter auf dem Rim Trail oberhalb der bizarren und bunten Felsformationen (1 Std., leicht, 150 m 150 m). Hoffentlich halten die Akkus Ihrer Kamera! Und keine Bange, die Schlangen schlängeln meist schnell davon, wenn Wanderer im Anmarsch sind. Wählen Sie trotzdem festes Schuhwerk. Und abends? Der Laden in Old Bryce Town ist bis zum Sonnenuntergang geöffnet. Doch noch ein Stetson? 150 km.
13. Tag: Showtime in Las Vegas
Wir fahren durch die Wüste Nevadas. 420 km. Sandsteinfelsen, knorrige Sträucher und Kakteen. Kaum Besiedlung. Während der Fahrt haben Sie viel Zeit, mit offenen Augen zu träumen. Dann, ganz plötzlich, kreuzen sich die Alte und die Neue Welt: das Spielerparadies Las Vegas! Die gläserne Skyline, Showpaläste, einarmige Banditen, flirrendes Großstadtflair, amerikanischer Gigantismus. Beim Besuch einer Wedding Chapel sprechen wir mit einem Hochzeitsprofi und erfahren, warum in Las Vegas so viele Amerikaner und Ausländer heiraten. Danach spazieren wir über den legendären Strip. Wir staunen über so manche Kuriosität in Vegas und schauen den Amerikanern am einarmigen Banditen über die Schulter. Und kommen uns die Wasserspiele am Bellagio nicht bekannt vor? Ja, aus dem Film „Ocean's Eleven“.
14. Tag: Im Tal des Todes
Das Death Valley - einer der heißesten Orte der Welt. Viele Goldgräber und Siedler kamen hier ums Leben, als sie das Tal auf ihrem Treck nach Westen durchqueren wollten. Kein Lüftchen regt sich, kein Hauch kühlt den Schweiß, unter den Schuhen knirscht das Salz. Kaum eine Region dieser Erde ist lebensfeindlicher als das Tal des Todes. Es gibt so gut wie kein Wasser, und das Quecksilber steigt im Sommer auf sagenhafte 56 °C im Schatten. Ausgerechnet im Tal des Todes liegt der Devil's Golf Course. Wer außer dem Teufel hat hier Lust auf eine Golfpartie? Dann doch lieber ein Lagerfeuer in echter Wildwestmanier! 380 km.
15. Tag: Yosemitepark
An erloschenen Vulkanen vorbei geht es mit spektakulären Ausblicken über den gut 3000 m hohen Tioga Pass in den Yosemite-Nationalpark (UNESCO-Naturerbe). 340 km. (Bei den Terminen im Mai und Juni kann der Pass noch gesperrt sein und eine Anfahrt von Süden her notwendig machen.) Der Yosemite ist einer der beliebtesten Nationalparks der USA. Völlig zu Recht, die Artenvielfalt und die wilde Landschaft verzaubern. Nur wie verträgt sich der Besucherandrang mit dem Naturschutz? Darüber kann Ihnen der Reiseleiter eine Menge erzählen. Zwei Übernachtungen in El Portal.
16. Tag: Silbern schimmernde Wasserfälle
Zunächst geht es zu großen Bäumen - wirklich großen Bäumen bei Mariposa. Dann tief Luft holen. Atemberaubend schön: das Yosemite Valley. Ziehen Sie sich bequeme Schuhe an. Wir wandern nachmittags zu silbern schimmernden Wasserfällen (2 Std., leicht, 150 m 150 m). Vielleicht sehen wir unterwegs Kojoten, Maultierhirsche oder sogar einen Bären? Die wilden Tiere sind sehr scheu und zeigen sich meist nur aus der Ferne.
17. Tag: Die Bay-Perle - San Francisco
Ab durch das kalifornische Zentraltal, den Fruchtgarten Amerikas. Orangenplantagen, Wein, Mandeln, sattes Grün, fruchtbare Böden. Wir sprechen mit einem Farmer, erfahren viel über moderne Anbaumethoden und kosten sonnengereifte Erzeugnisse. Am Nachmittag ist es endlich so weit: Wir sehen die Skyline schon von Weitem. San Francisco, eine der schönsten Städte der Welt! Nicht zu groß, nicht zu klein, perfektes Klima. Wie lange noch? Wird Kalifornien zum grünen Vorzeigestaat? 320 km. Gemeinsam spazieren wir zum Fisherman's Wharf, staunen über die gar nicht scheuen Seelöwen, knabbern im Stehen ein paar frische Krebse und lassen uns den Wind ins Gesicht wehen. In Ihrer Abendgestaltung sind Sie völlig frei. Knurrt der Magen, empfiehlt Ihr Reiseleiter Fisch bei Tarantino's oder Muschelsuppe Clam Chowder im Bistro Boudin. Zwei Übernachtungen am Fisherman's Wharf.
18. Tag: In den Straßen von San Francisco
San Francisco ist eine formvollendete Schönheit: der blaue Pazifik, Golden Gate Park und Bridge, die wogende Bay, trendige Szeneviertel von Schwulen und Dotcom-Yuppies, beeindruckende Architektur, ein buntes multikulturelles Volk auf den Straßen und in den Kneipen. Wir fahren mit dem Bus über die Golden Gate in den wie an den Hang gemalten Künstlerort Sausalito. Von hier haben Sie den spektakulärsten Blick auf die Skyline der großen Schwester. Die Fähre bringt uns zurück nach San Francisco. Vom Deck aus sehen Sie die Gefängnisinsel Alcatraz ganz aus der Nähe. Danach eine gemeinsame Fahrt mit dem Cable Car. Unser Abendessen ist gleichzeitig ein Abschied. Ihr Reiseleiter hat schon Tische in einem Restaurant reserviert.
Optional Wer es heute sportlicher mag, verzichtet auf das Gruppenprogramm in Sausalito und mietet sich ein Fahrrad. Und dann? Auf der Golden Gate Bridge die schwindelerregende Aussicht erleben: Über den Bay Trail kommen Sie direkt dorthin.
19. Tag: Ende des Amerika-Abenteuers
Nutzen Sie den Vormittag für letzte Einkäufe am Union Square. Die Modemarken Ed Hardy und Abercrombie sind auch hier sehr angesagt. Oder bummeln Sie entspannt durch das ehemalige Hippieviertel Haight-Ashbury. Am frühen Nachmittag Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer jeweils ca. 10 Std.).
20. Tag: Back Home
Vormittags Ankunft in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.








Fotograf: mamamusings - some rights reserved (by-sa)