Sie haben die Wahl: Vormittags mit Austrian über Wien nach Damaskus, Ankunft nachmittags; oder abends mit Turkish Airlines über Istanbul, Ankunft in Damaskus nachts. Für den Transfer zu Ihrem Hotel ist gesorgt. Drei Übernachtungen in Damaskus.
2. Tag: Damaskus - die Perle aller Städte
In Ruhe ankommen, spät frühstücken - so kann der Urlaub beginnen. Im Zentrum der Vier-Millionen-Metropole pulsiert ein orientalisches Herz. In der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) folgen wir Paulus' Spuren in der Ananiaskirche. Der Muezzin ruft in die Omaijaden-Moschee. Blitzblank spiegelt Marmor im Sonnenlicht, um das Grab Johannes des Täufers beten Gläubige. Pompös präsentiert sich der Palast der osmanischen Familie Azem. Die Altstadt zeigt sich in neuem Glanz, auch die Studiosus Foundation hat einen Beitrag geleistet. Am Nachmittag können Sie individuell auf Entdeckungstour in die Altstadt gehen. Lust, im Souk um die Wette zu feilschen?
3. Tag: Ausflug nach Bosra
Ab ins Nationalmuseum zu Schätzen aus fünf Jahrtausenden! Da blitzen alte Damaszener Waffen auf, altorientalische Beterstatuen aus Mari blicken uns an, ein Wüstenschloss erinnert an die omaijadischen Kalifen. Warum die Schrifttafeln von Ugarit für Begeisterung unter Archäologen sorgten, verrät Ihr Studiosus-Reiseleiter. Am Nachmittag fahren wir nach Bosra (UNESCO-Kulturerbe). Die einst blühende Metropole im fruchtbaren Hochland des Hauran erschließt sich uns auf einem Rundgang. Gewaltig öffnet sich vor uns das antike Theater. Am Nachmittag geht es zurück nach Damaskus. 280 km.
Optional Oft schlägt Ihr Reiseleiter Alternativen zum Programm vor. Ob Sie Lust auf Extratouren haben, entscheiden Sie einfach nach Ihrer Urlaubslaune. Wenn Museumsbesuche heute nicht Ihre Sache sind, dann gehen Sie in Ruhe auf Entdeckungstour in der Altstadt von Damaskus! Ihr Wegweiser könnte eines der Bücher des deutsch-syrischen Schriftstellers Rafik Schami sein, das Sie in die unbekannteren Viertel führt. Ihr Reiseleiter stellt Ihnen gerne einen Stadtrundgang nach Ihren Wünschen zusammen.
4. Tag: Maalula und Qatna
Mit seinen „Märchen aus Maalula“ hat Schriftsteller Rafik Schami seinem Heimatort ein literarisches Denkmal gesetzt. Eine uralte Sprache umweht uns in den Straßen: Aramäisch, die Sprache Jesu! Welche Wirkung seine Worte hier hatten, verrät die vielleicht älteste Kirche der Welt. Ob die Küsterin für uns hier ein Vaterunser auf Aramäisch betet? In Qatna erfahren wir von der sensationellen Entdeckung der Königsgräber aus der Bronzezeit durch deutsche Archäologen. Dem Knarren der gewaltigen Wasserräder lauschen wir bei einem Spaziergang durch die Altstadt von Hama. 280 km.
5. Tag: Auf den Spuren der Kreuzritter
Mächtig thront er über der Küstenebene, der Krak des Chevaliers (UNESCO-Kulturerbe), an dem sich Sultan Saladin die Zähne ausbiss. Dass nicht nur die Johanniter, sondern auch die Templer große Bauwerke errichteten, erfahren wir in Tartus. Die Kreuzzüge sind lange vorbei, doch wie leben Christen und Muslime heute in Syrien zusammen? Auf der Fahrt ans Meer berichtet Ihr Reiseleiter. Am Nachmittag lädt Sie das Mittelmeer zu einem Bad ein. Übernachtung in Latakia in einem Strandhotel. 200 km.
6. Tag: Reise in die Vergangenheit
Wo das Ur-Alphabet gefunden wurde, erleben wir heute - in Ugarit. Dann durchquerenwir die dichten Wälder des Alawitengebirges, den landschaftlich schönsten Teil Syriens, und kommen ins Tal des Orontes. Wer sind die Alawiten, und warum beherrscht diese Minderheit die syrische Politik seit vier Jahrzehnten? Welche Auswirkungen hat der Umbruch in der arabischen Welt auf das Land? Ihr Reiseleiter weiß Bescheid. In Apamea (UNESCO-Kulturerbe) spazieren wir auf der 2 km langen Säulenstraße und bewundern Glanzstücke römischer Steinmetzkunst. Vorbei an Pistazienhainen fahren wir nach Ebla, einst wichtiges Handelszentrum in 3. Jahrtausend v. Chr. Dann auf nach Aleppo! 320 km.
Optional Wenn Sie den Tag mal ruhig angehen wollen, ausschlafen, gemütlich frühstücken, noch eine Runde im Pool oder im Meer drehen - dann ist heute Ihr Tag. Sie verzichten auf den Ausflug nach Ugarit, der Bus holt Sie zur Weiterfahrt nach Apamea ab.
7. Tag: Aleppos Höhepunkte
Aleppo steckt voller Superlative. Kommen Sie mit auf eine Tour durch die älteste Stadt der Welt (UNESCO-Kulturerbe)! Wir erklimmen die Zitadelle, die größte Burg des Orients, und mischen uns im größten Souk des Landes unter die Einkäufer. Hier wird um Olivenseife und goldene Stoffe gefeilscht, dort lockt süßes Gebäck, dahinter Gewürze, Datteln, Nüsse und Honig. Feilschen Sie mit, bis kein Platz mehr in Ihrem Koffer ist! Ruhe umfängt uns in der Omaijaden-Moschee und im Schibanikonvent. Wie Aleppo die Altstadt saniert und renoviert, darüber plaudern wir mit einem Mitarbeiter der Denkmalbehörde. Auch die Studiosus Foundation hat einen Beitrag dazu geleistet. Im Museum entdecken wir die archäologischen Schätze Nordsyriens.
Optional Statt ins Museum zu gehen, wollen Sie lieber im Souk mit seinen rund 1000 Geschäften bleiben? Hier einzukaufen macht Spaß, wenn man nicht gerade Schuhe sucht und sich angesichts der rund 200 Schuhgeschäfte nicht entscheiden kann.
8. Tag: Der Heilige auf der Säule
Bei einem Treffen mit einem Vertreter der syrisch-orthodoxen Christen erfahren wir, wie es sich als christliche Minderheit in einem islamisch geprägten Land lebt und was die Christen von der arabischen Revolution erwarten – oder befürchten. Danach geht es durch das nordsyrische Kalksteinmassiv zum Kloster eines seltsamen Heiligen: Simeon. 30 Jahre lang lebte er auf einer Steinsäule. Im Schatten von Kiefern verrät Ihr Reiseleiter, welche Wunder der Heilige vollbrachte. Vorbei an Olivenhainen fahren wir zurück nach Aleppo. 70 km. Spitzen Sie auf dem ehemaligen Brennholzplatz die Ohren. Hören Sie das Kirchengeläut, das sich mit dem Gebetsruf des Muezzins mischt? In der Kirche der 40 Märtyrer tauchen wir ein in Syriens Christentum und entdecken kostbare Ikonenmalereien. Wo Sie heute zu Abend essen, entscheiden Sie selbst! 70 km.
9. Tag: Am Euphrat entlang
Wasser ist Leben! Und manchmal Konfliktstoff in der von Wüsten geprägten arabischen Welt. Der Euphrat-Stausee vor uns macht da keine Ausnahme. Warum die Türkei die Zuflüsse des Euphrats für das eigene Land ableitet und wie Syrien darauf reagiert, erläutert Ihr Reiseleiter unterwegs. Wie eine Fata Morgana tauchen inmitten der kargen Wüste die gewaltigen Ruinen von Rusafa auf. Überreste mehrerer Kirchen und eine gewaltige Stadtmauer lassen erahnen, welcher Reichtum den christlichen Wallfahrtsort früher umgab. Weiter geht es durch die Flussoase des Euphrats nach Deir ez-Zor. 350 km.
10. Tag: Auf nach Palmyra
Unter der Schirmherrschaft der Freien Universität Berlin wurde das Archäologische Museum in Deir ez-Zor in den 1990er Jahren eröffnet. Erleben Sie hier faszinierende Einblicke in eine Zeit, als der Islam noch unbekannt war in Syrien. Am Nachmittag erreichen wir Palmyra. 220 km. Im Museum sehen wir wichtige Funde der antiken Oasenstadt. Bei einem Glas Wein begrüßen wir den Abend auf der arabischen Burg.
11. Tag: Ein Traum aus Stein
Vorhang auf für eines der Highlights Syriens: Palmyra, die sagenumwobene Wüstenstadt der schönen Königin Zenobia (UNESCO-Kulturerbe). Jahrelang bot sie hier den römischen Feldherren die Stirn. Mit Erfolg, wie wir in den Ausgrabungen sehen. Turmgräber, unterirdische Kammern mit mythologischen Malereien, Säulengänge, Triumphbögen und Tempel entführen uns zurück in die Zeit, als Palmyra eine der bedeutendsten Metropolen an der Seidenstraße war. Schade, dass der Abschied schon naht! Am Nachmittag fahren wir zurück nach Damaskus in unser Hotel im Vorort Sitt Zeinab. 220 km.
12. Tag: Allah ma'akum - Auf Wiedersehen
Nachts Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul, Ankunft am Vormittag. Sie fliegen mit Austrian? Dann besuchen Sie am Vormittag doch noch die Grabmoschee einer Enkelin des Propheten Mohammed ganz in der Nähe Ihres Hotels. Nachmittags fliegen Sie nach Wien und weiter zum Flughafen Ihrer Wahl.
Sicherheitslage in Syrien
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






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