Im Laufe des Tages reisen Sie nach Frankfurt zum Direktflug nach Kiew. Dort werden Sie am Flughafen abgeholt und ins Hotel gebracht, wo Sie der Studiosus-Reiseleiter begrüßt. 30 km. Vor dem gemeinsamen Abendessen unternehmen wir einen kleinen Rundgang durch Kiew. Die Hauptstadt der Ukraine gilt als die Wiege der russischen Kultur. Und die Köstlichkeiten der ukrainischen Küche zergehen ebenso auf der Zunge wie die Sanftheit der ukrainischen Sprache. Zwei Übernachtungen in Kiew.
2. Tag: Kiew und die Kirche
Auf einer Stadtrundfahrt gelangen wir zu den historischen Stätten: Das Goldene Tor als Teil der Stadtmauer sah schon viele fremde Mächte kommen und gehen. Dnepr-Blick vom künstlichen Vladimir-Hügel: Wie grün die Großstadt doch ist! Unorthodox endete der interne Liturgiestreit der orthodoxen Kirche um die Sophienkathedrale (UNESCO-Kulturerbe) - Kirche raus und Museum rein. Wir spazieren den Andreassteig hinauf und gönnen uns eine Pause. Es folgt eine Miniwallfahrt zum Höhlenkloster (UNESCO-Kulturerbe) mit all seinen Schätzen - mumifizierte Mönche im Kerzenlicht und überall Weihrauch. Am Abend essen wir bei einer ukrainischen Familie zu Abend und sprechen mit den Familienmitgliedern über die Lebenswirklichkeit in ihrem Land.
Optional Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Statt des Höhlenklosters lieber eine Kirche? Eine der schönsten Kirchenkuppeln glänzt über der Andreaskirche. Der Petersburg-Baumeister Rastrelli erbaute sie im Auftrag von Zarin Elisabeth. Auch auf dem Weg: das Geburtshaus des Schriftstellers und Satirikers Michail Bulgakow. Gondeln Sie danach gemütlich mit der Standseilbahn in die Oberstadt.
3. Tag: Nachtzug nach Moskau
Der Krestschatik-Boulevard ist die Lebensader von Kiew. Hier organisierte sich die Orangene Revolution, und auf ihren Spuren spazieren wir zum Platz der Unabhängigkeit. Stellen Sie sich hier Hunderttausende von Menschen vor, Sprechchöre skandierend, die widerhallen von den flankierenden Bauten im Zuckerbäckerstil - was für eine Kulisse. Julia Timoschenko aber scheiterte später, und auch Boxweltmeister Vitali Klitschko bewarb sich zweimal vergeblich als Bürgermeister. Heute essen wir gemeinsam ukrainisch zu Mittag. Wenn wir am freien Nachmittag alle Einkäufe (z.B. für ein abendliches Picknick im Zug) getätigt haben, fahren wir zum Bahnhof und checken ein im Nachtzug nach Moskau.
4. Tag: Guten Morgen, Moskau!
Wohl geruht im Zug? Nach einem Frühstück im Hotel starten wir gleich mit einer Stadtrundfahrt durch die geschäftige Hauptstadt von Russland. Auf der Twerskaja rollen wir direkt zum Roten Platz. Hinter den Kremlmauern beginnt der russische Präsident seinen Tag, und nebenan im Einkaufsparadies GUM hübschen sich die zahllosen Shops für die Kundschaft auf. Da kommen Stille und Einkehr des Neujungfrauenklosters ganz recht. Nachmittags treffen wir in der Tretjakow-Galerie auf allerlei Ikonen, wie die russischen Maler Kandinsky oder Rosanova und natürlich auf viele geweihte Tafelbilder auf goldenem Grund. Zwei Übernachtungen in Moskau.
Optional Statt in die Tretjakow-Galerien zu gehen, möchten Sie lieber an der frischen Luft bleiben? Bei schönem Wetter macht eine Bootsfahrt auf der Moskwa Spaß - oder im legendären Gorki-Park. Dort können Sie sich ein Boot leihen oder im Riesenrad sitzend über die Stadt schauen. Die Gruppe treffen Sie am späten Nachmittag im Hotel wieder.
5. Tag: Zwischen Kreml und Catwalk
Besuch im Kreml, besagt das heutige Protokoll. In der Rüstkammer des Kremls funkeln Juwelen auf der zobeligen Monomach-Krönungsmütze ebenso wie an den Fabergé-Eiern. Mit dem Glanz der Edelsteine wetteifern nebenan die goldenen Kuppeln und Ikonen der Christi-Himmelfahrts-Kirche: Wo schon Zaren und Präsidenten knieten, atmen auch wir den Weihrauch tief ein. Wer mag, huldigt am freien Nachmittag den Ikonen des Kapitalismus. Der Shoppingmarathon startet im ultraexklusiven Kaufhaus TSUM, führt weiter zu den Galerien des GUM - so weit die Füße tragen.
6. Tag: Pfeilschnell nach St. Petersburg
Kommt Ihnen der Schnellzug Sapsan bekannt vor? Die russische Variante des ICE hört auf den Namen „Wanderfalke“, und wie im Flug vergeht die Reise. Immer geradeaus gleiten wir durch dichte Wälder, vorbei an Seen und Weilern, fliegen durch Städte und Dörfer in knapp fünf Stunden hinein nach St. Petersburg. Dort empfängt uns der Bus zur Stadtrundfahrt: Vom hohen Turm der Admiralität über Brücken vorbei an royalen Palästen passieren wir Klöster, stoppen an der Peter-und-Paul-Festung und besuchen das Heiligtum: Über den Dächern der Residenzstadt der Zaren schwebt die mächtige Kuppel der Isaak-Kathedrale. Drei Übernachtungen in St. Petersburg.
7. Tag: Peterhof und Parks
Am Vormittag fahren wir zum Peterhof. Was so bescheiden klingt, war das Signet einer Großmacht, die Sommerresidenz von Zar Peter. Die Paläste eine Pracht, die Parks ein Schauspiel von 160 Springbrunnen. Im feinen Regen der Fontänen schreiten wir zum gemeinsamen Mahl. Erfrischend: unsere Fährfahrt zurück in die City. Auf den Schwingen des Raketa-Tragflächenbootes gleiten wir bei gutem Wetter über die Fluten - die reine Ostalgie.
8. Tag: Die Eremitage
Im Bilderrausch der Eremitage: Ihr Reiseleiter lotst Sie entspannt zu den ganz Großen der Kunst wie da Vinci und Rembrandt. Wollen Sie mehr Malerei, so traumwandeln Sie weiter durch die pompösen Gänge des Winterpalastes, über die marmorne Jordan-Treppe. Das macht Lust auf mehr? Am freien Nachmittag präsentiert der Newski-Prospekt das Gold der Gegenwart in den Nobelkaufhäusern Gostini Dwor und Grand Palace. Am Abend speisen wir zum Abschied in einem traditionellen Restaurant: Wie wäre es mit den typisch russischen Sakuski? Eine bunte Platte kalter Vorspeisen und dann Tolstoi folgend vegetarisch? Dann wird gesungen und getrunken - Na sdorowje!
Optional Lieber Shoppingtempel statt Museum? Im Grand Palace am Newski-Prospekt sind die Designerlabels zu Hause - eine Oase für die russische Oligarchie. Fast wie auf der 5th Avenue. Passend dazu vielleicht noch einen Luxusdrink? Dann gehen Sie wie die Reichen und Schönen an die Bar des Grand Hotel Europe. Das erste Haus am Platze liegt gleich um die Ecke.
9. Tag: Zarskoje Selo und Flug in die Heimat
Vor dem Heimflug besuchen wir noch die Residenzstadt Zarskoje Selo. Sie beherbergt ein Ensemble royaler Paläste. Im Katharinenpalast strahlt das rekonstruierte Bernsteinzimmer in den warmen Farben des Ostseegoldes - 36 Jahre Arbeit für die zweite Auflage des „achten Weltwunders“. Sie dürfen beim Anblick ruhig den Atem anhalten. Mit diesen elektrisierenden Bildern vor Augen fahren wir weiter zum Flughafen, checken ein und fliegen zurück nach Frankfurt oder München.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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