Sie fliegen individuell am Nachmittag mit Emirates von Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf, Wien, Zürich oder Genf nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Gemeinsam geht es weiter nach Chennai, dem ehemaligen Madras (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.). Passende Fluglektüre für Südindien: „Der Gott der kleinen Dinge“ von Arundhati Roy.
2. Tag: Ankunft in Chennai
Morgens in Chennai: Menschengewimmel, Rikscha-Geklingel, Mantras murmelnde Pilger und knatternde Mopeds, die heilige Kühe zur Seite hupen. Kolonialpaläste, Tempeltürme und zwischendrin Glockengeläut der St.-Thomas-Basilika. Im Government Museum, das schon von außen sehenswert ist, gibt es die schönsten Chola-Bronzen zu sehen. 60 km. Der Nachmittag am Strand von Mahabalipuram gehört Ihnen! Verlockend: ein Sprung ins Meer und dann in der Hängematte unter Palmen schaukeln. Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel.
3. Tag: Die Küstentempel von Mahabalipuram
Tempelkunst am weißen Strand: Könige der Pallava-Dynastie bauten ein Abbild des Weltenbergs aus Stein (UNESCO-Kulturerbe). Unzählige Reliefs erzählen Geschichten, und Götterstatuen starren von Höhlenwänden. Glück für Sie: Ihr Studiosus-Reiseleiter kennt die Pfade durch die Welt von Shiva, Brahma und Vishnu. Auch heute noch entlocken indische Steinmetze dem harten Granit Formen von zarter Schönheit, stellen wir in den Werkstätten der Umgebung fest. Nachmittags führen Sie Programmregie. Fahren Sie doch mit der Rikscha zur Tigerhöhle und laufen Sie barfuß am Strand entlang zurück ins Hotel! Oder Sie stürmen den Basar!
Optional Immer wieder eröffnet Ihnen Ihr Reiseleiter Möglichkeiten, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Wer am dritten Tag nicht mit auf die Besichtigung in Mahabalipuram gehen möchte, kann im nahe gelegenen Kanchipuram nicht nur großartige Tempel bewundern, sondern auch schöne Saris und beste Seidenprodukte kaufen.
4. Tag: Vogelpark Vedantangal
Graue Pelikane, Buntstörche, Löffler und Kormorane brüten und flattern im Vedantangal-Vogelpark. Bis aus Sibirien kommen diese Besucher. Bei Gingee wachsen Felshügel aus der Ebene, bekrönt von den Ruinen eines Forts. Fotostopp! Weiterfahrt nach Tiruvannamalai. 200 km. Abends servieren Jamal und Kollegen vegetarische Leckerbissen. Zu feurig? Der Reiseleiter kennt Tricks zum Löschen brennender Kehlen! Und wer schafft es, die Gemüsecurrys auf indische Art - nur mit der rechten Hand - zu essen? Zwei Übernachtungen am Fuße des heiligen Bergs Arunachala.
5. Tag: Am heiligen Berg Arunachala
Ein früher Sprung aus den Federn! Wir schnuppern Morgenstimmung am heiligen Berg. Nach dem Frühstückscurry schauen wir uns im Aschram um, wo der Heilige Ramana Maharshi bis 1950 lebte. Was treibt die Sinnsucher des Westens in Scharen in die Aschrams Indiens? Die schneeweißen Tempeltürme des Arunachaleshwara-Tempels haben wir schon aus der Ferne erspäht. Nachmittags reihen wir uns in die Pilgerscharen ein, die sich zwischen Tempeltürmen, Höfen und Teichen drängen. Ob uns der Tempelelefant mit seinem Rüssel segnet? Bringt Glück!
6. Tag: Darasuram und Tanjore
Wir genießen die Weite Tamil Nadus auf unserer Fahrt, bevor wir am Nachmittag Darasuram erreichen. Hier erwartet uns der Airavateshvara-Tempel (UNESCO-Kulturerbe) mit seinen herrlichen Reliefs und fein gemeißelten Skulpturen von Göttern, Fabeltieren und Dämonen. Shiva wird hier verehrt, aber warum steht dann im Allerheiligsten ein Lingam? Ihr Reiseleiter weiß es. 150 km. Zwei Übernachtungen in Tanjore.
7. Tag: Tempelstadt Srirangam
21 Wolkenkratzer zum Ruhme der Götter: Srirangam - eine Tempelstadt der Superlative. Hausherr ist Gott Vishnu, der sich immer mal wieder in Krisenzeiten auf der Erde blicken lässt. Wir beehren den größten Tempelkomplex Indiens: den Ranganathi-Swami-Tempel. 100 km. Zurück in Tanjore feiern wir im Brihadisvara-Tempel (UNESCO-Kulturerbe) dessen 1000. Geburtstag. Das Fest der Götter sehen wir an den Wänden als Fresken und in unzähligen Skulpturen.
Optional Keine Lust auf Tempelkunst in Srirangam und Tanjore? Dann geben Sie den Göttern einen Korb und werfen Sie einen Blick in die Zukunft! In der berühmtesten Palmblattbibliothek Indiens in Vaitheeshwaran Koyil sehen Wahrsager beim Blick auf Ihr persönliches Palmblatt, wohin die Lebensreise für Sie geht.
8. Tag: Die Paläste von Chettinad
An glorreiche Zeiten der Chettiyar-Kaste erinnern Kaufmannspaläste, in denen sich Orient und Art déco treffen. Die Chettinad-Küche ist berühmt unter indischen Gourmets. Im ehemaligen Clubhaus schnippeln und brutzeln Meenakshi und ihre Kolleginnen und freuen sich auf Unterhaltung mit ihren Gästen. Wir dürfen viele Fragen stellen, in Aromen schwelgen und stilecht vom Bananenblatt schlemmen. Nachmittags weiter nach Madurai. 220 km. Lust auf spirituelle Momente nach dem Abendessen? Dann fahren Sie individuell zur Abendzeremonie im Minakshi-Tempel!
9. Tag: Minakshi-Tempel und Gewürzplantage
Tempeltürme, die am Himmel kratzen, mit Göttern in Bonbonfarben. Wir stehen vor dem berühmten Minakshi-Tempels! Pilgerschlangen vorm Schrein von Ganesha, dem Elefantengott. Dumpfe Trommeln, gemurmelte Mantras. Jasminblüten, Räucherstäbchen und Butterfett. Ein kunterbunter Tempeltag - und wir mittendrin! Weiterfahrt nach Thekkady. Hier betören andere Düfte die Nase: Pfeffer, Zimt und Kardamom - im mittelalterlichen Abendland kostbarer als Gold. Wir besuchen einen Gewürzgarten, und wie man Ingwer anbaut, erzählt uns Abraham, unser Gewürzmeister. Es bleibt Zeit, mit ihm über das Leben in den Bergen zu sprechen. 160 km.
10. Tag: Tee, Kaffee und Kautschuk
Eine Fahrt durch eine Märchenlandschaft: Nicht ohne Grund wird Kerala „Gottes eigenes Land“ genannt. Zuerst Teeplantagen, so weit das Auge reicht. Das kühle Bergland war zur Kolonialzeit Sommerfrische der tropenmüden Briten. Am Fuß der Berge säumen unzählbare Kautschukwälder die Straßen. Zugleich gibt es hier besonders orthodoxe Brahmanen. Wie es mit dem Kastenwesen und den großen gesellschaftlichen Gegensätzen in Indien aussieht, weiß Ihr Reiseleiter. Uns zieht es weiter an die Malabar-Küste, wo uns ein Barbecue-Dinner mit frischem Fisch erwartet. 180 km. Zwei Übernachtungen in Kochi.
11. Tag: Hafenstadt Kochi
Zwischen Kolonialkirchen, Synagogen, Gewürzspeichern und den chinesischen Fischernetzen gehen wir auf Spurensuche der ehemaligen Kolonialherren und stehen am einstigen Grab des Seefahrers Vasco da Gama. Der Nachmittag gehört Ihnen. Gelegenheit, das junge Kochi kennenzulernen. Fahren Sie einfach mit der Fähre nach Ernakulam, wo sich indische Familien und Freundescliquen in den Malls beim Shoppen vergnügen!
Optional Sie sind heute in Shoppinglaune? Dann streifen Sie doch im eigenen Tempo durch die Gassen von Fort Kochi und durchstöbern Sie die Antiquitätengeschäfte, statt mit der Gruppe die Stadt zu erkunden.
12. Tag: In die Backwaters
Am Vormittag können Sie eine ganz besondere Art Theater bei einer Vorstellung erleben, die nur für Sie stattfindet: Kathakali ist Tanz, Gesang, Rhythmus und vor allem Maske. Fremd und unglaublich ästhetisch! Danach geht es hinein in eine der faszinierendsten Landschaften Indiens: die Backwaters. In unserem Resorthotel am Vembanadsee fühlen wir uns ganz entspannt im Hier und Jetzt! Busstrecke 65 km.
13. Tag: An der Malabar-Küste
Auf einer Bootsfahrt durch die Backwaters können wir uns die Frage stellen, ob diese unzählbaren Kanäle künstlich sind oder natürlich entstanden. Den Bewohnern ist es egal. Wir schauen in dieser friedlichen Umgebung dem ländlichen Leben am Ufer zu und machen immer wieder kleine Stopps in Dörfern. Dann geht es weiter an den Indischen Ozean. Hier ließen sich schon Caroline von Monaco und Helmut Kohl ayurvedisch verwöhnen! Unser Strandparadies ist die Heimat der uralten Ayurvedalehre, bei der Gewürze nicht nur in den Kochtopf gehören. Lassen Sie sich verwöhnen! 20 km. Zwei Übernachtungen in einem schönen Strandresort.
14. Tag: Ein Tag am Strand
Faulenzen am Pool oder doch ein Stirnguss im Hotel? Am besten beides! Vielleicht haben Sie ja eine Badeverlängerung oder eine Ayurvedakur gebucht? Dann wünschen wir erholsame Tage im Paradies! Am Abend können wir uns bei einem Abschiedsessen an die schönsten Momente dieser Reise erinnern.
15. Tag: Bye-bye, India!
Gegen 1 Uhr verlässt der Transferbus zum Flughafen das Hotel. 70 km. Gegen 4.30 Uhr fliegen wir mit Emirates von Kochi nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.) und weiter nach Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf, Wien, Zürich oder Genf, wo wir gegen Mittag landen.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






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