Flug mit der KLM über Amsterdam bis Quito (ab Amsterdam ca. 12 Std.). Ankunft am Nachmittag. Zwei Übernachtungen in Quito (2800 m).
2. Tag: Bienvenido al Ecuador!
Der Vormittag in Quito gehört Ihnen, damit Sie in Ruhe ankommen! Probieren Sie Baumtomaten zum Frühstück, bummeln Sie durch den Parque El Ejido gegenüber dem Hotel, besuchen Sie die Casa de la Cultura oder erobern Sie den Hausberg Cruz Loma mit der Seilbahn! Nachmittags geht es mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter ins Herz der schönsten Hauptstadt des Kontinents. Die historische Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) präsentiert eine Fülle von Goldaltarkirchen und Palästen. Die geflügelte Jungfrau von Quito winkt uns hoch zum Panecillo, für einen göttlichen Blick über Altstadt und Skyline bis zu den Anden.
3. Tag: Nach Otavalo und zu Mama Vulkan
Von Quito über den Äquator nach Norden. Der Marktplatz von Otavalo, Plaza de Poncho, ist Farbe. Kleider, Bilder, Teppiche. Muster wie von Kandinsky. Die Indianerfrau ganz Unternehmerin in Sachen Tradition. Weiter geht es. Der Höhenmesser sagt 3500 m. Mama Cotacachi, die Vulkanin, betrachtet sich im Spiegel ihres Kratersees Cuicocha. Wir schauen mit hinein. Heute Nacht träumen wir in einem Hazienda-Hotel nahe dem San-Pablo-See. 180 km. Landestypisches Abendessen: Locro quiteno, deftige Kartoffelsuppe, und für Experimentierfreudige: leckeres Cuy - Meerschweinchen?
4. Tag: Dorfleben und Äquator
Vormittags: Im Indianerdorf Peguche, nahe Otavalo, webt man Zukunft. Im Zentrum der Webindustrie gehen die Bestellungen online ein. Auch das Kinderhilfsprojekt vereint Tradition mit Moderne. Die Kids plappern auf Quechua, wir mit Händen und Füßen! Ihr Reiseleiter übersetzt in alle Richtungen. Dann setzen wir zum Äquatorsprung an. Fließt ein Wasserstrudel nun andersrum ab, und hat Ihr Reiseleiter die ultimative Info dazu? 80 km. Abends: Flug mit TACA von Quito nach Lima. Tipp: den Tag in der Hotelbar sacken lassen mit Perus Nationalgetränk Pisco sour. Zwei Übernachtungen in Lima.
5. Tag: Lima einst und jetzt
Altes frisch! Unsere Stadtrundfahrt präsentiert Kolonialgebäude, glänzend restauriert, die ganze Altstadt steht unter dem Schutz der UNESCO. Barock-ornamental, oft umgebaut, aber immer noch einzigartig - die Kathedrale. Man höre: Pizarro der Ältere war nicht eben zimperlich mit den Inkas. Deren Nachfahren vertrauen dem neuen Staatschef Humala, der dem Land viel versprochen hat. Seine Residenz steht nebenan. Chic - der Stadtteil Miraflores: Geschäftstempel, Villen, Parks. Das Archäologische Museum beherbergt Schätze altperuanischer Kulturen. Ihr Reiseleiter kennt jede Menge Hintergründe.
Optional Immer wieder eröffnet Ihnen Ihr Reiseleiter Möglichkeiten, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Statt archäologischer Schätze lieber das Goldmuseum? „Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles!“ Das Goldmuseum in Lima beherbergt ein kleines Eldorado für Liebhaber von Waffen, Münzen und Götterstatuen. Ihr Reiseleiter verrät Ihnen, wie Sie hinkommen.
6. Tag: Im Heiligen Tal
Flug mit LAN Peru ins Herz des Inkareiches. Cuzco liegt auf 3400 m Höhe. Zur Höhenanpassung fahren wir gleich runter ins Urubambatal. Panflöten- und Quenaklänge im Bus zum Aufwärmen fürs Hochland - „El cóndor pasa“ endlich am Originalschauplatz! Wie werden nur diese Stoffe so bunt? Eine Textilkooperative zeigt es uns. Garantiert chemiefrei!Feilschen Sie um die schönsten Webarbeiten auf dem Markt in Pisak. Wenn es dabei heiß wird: Lila Limo, auf Peruanisch Chicha morada, erfrischt!Vollbepackt jetzt zum Hotel in Yucay in 2860 m Höhe. 90 km. Tagesabspann: Kokatee im Hotelgarten mit Gipfelblick zum eisköpfigen Nevado Chicón.
7. Tag: Magisches Rätsel Machu Picchu
Von Ollantaytambo schlängelt sich die Schmalspurbahn ins magische Machu Picchu (ca. 1,5 Std.). Schon die Fahrt ist ein Erlebnis! Was erzählen die Ruinen? War der Ort Zufluchtsstätte vor den Spaniern, Opferplatz? Oder fand hier normales Alltagsleben statt? Verlorene Hochkultur. Jede neue Erkenntnis scheint zugleich neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Auf der Rückfahrt mit Bahn und Bus dürfen persönliche Untergangstheorien laut werden. Busstrecke 170 km. Zwei Übernachtungen in Cuzco auf 3400 m Höhe.
8. Tag: Cuzco
Einst Inkahauptstadt, heute UNESCO-Kulturerbe. Den Erdbeben im „Nabel der Welt“, wie die Inkas ihre Stadt nannten, hielten nur inkaische Grundmauern stand. Auch die Dominikanerkirche ruht auf dem alten Sonnentempel Coricancha. Die Kathedrale an der Plaza de Armas schmückt ein delikates Bild: ein Meerschweinchen auf dem Abendmahlteller des Herrn. Als Zickzackbau für die perfekte Verteidigung präsentiert sich oberhalb der Stadt die alte Festungsanlage Sacsayhuamán. Wer mag, läuft auf alten Pfaden und Treppenstufen runter zum Hauptplatz von Cuzco. Nachmittags im Museo Inka zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter Mumien im Korbgeflecht und liest in Knotenschnüren, den Quipus. Tipp für die Stärkung am Abend: vielleicht Alpaka-Steak? Zum Beispiel im Inka Grill oder im Restaurant Tunupa.
Optional Wenig Lust auf die Mumien im Museum? Dann schauen Sie sich in Cuzco auf eigene Faust um! Der zwölfeckige Stein im originalen Inkagemäuer beweist die Präzision der Erbauer. Lebendig mit vielen traditionellen Restaurants ist das Künstlerviertel San Blas. Noch weiter schlendern? Das Geburtshaus des Chronisten Garcilaso de la Vega spricht Bände über die Geschichte der Inkas.
9. Tag: Majestätische Anden
Die Fahrt durchs Vilcanota-Massiv - ein Superlativ! Alpaka- und Lamaherden eingeschlossen. Wir legen den Kopf in den Nacken vor den hohen Mauern der Tempelruinen von Raqchi. Dann die Anden zum Anfassen - auf 4350 m Höhe der La-Raya-Pass. Ihr Reiseleiter kennt Geschichten und Geschichte: Túpac Amaru II. gab einst den Auftakt zu indianischer Gegenwehr. Er endete gevierteilt. Nationales Trauma: das Erbe der Militärdiktatur und der Terrorgruppe Leuchtender Pfad. Wie leben heute die Menschen im Altiplano? Warum protestieren sie immer mal wieder mit Straßenblockaden gegen die Regierung im fernen Lima? Wir fragen nach, und die Bauern auf dem Hof hier oben erzählen uns davon. Tagesziel ist Puno am Titicacasee auf 3800 m Höhe. 350 km.
10. Tag: Titicaca - heiliger See der Inkas
Ein kleines Schilf-Venedig finden Frühaufsteher bei den Uru-Indianern. Schwimmende Inseln, Häuser, Boote - alles aus Schilf. Am Ufer glänzt die Kolonialkirche von Juli. Wir überqueren die Grenze nach Bolivien. Auf der Sonneninsel mit dem legendenumwobenen heiligen Felsen Titicaca schweift der Blick zur schneebedeckten Königskordillere. Im Tragflügelboot gleiten wir nach Huatajata. Gute Nacht direkt am See. Busstrecke 130 km. Der Himmel zum Greifen nah. Nach den Sternen können Sie im kleinen Observatorium unseres Seehotels greifen. Wo ist noch mal das Kreuz des Südens?
11. Tag: Weiter nach La Paz
UNESCO-Kulturerbe Tiahuanaco: heiliges Sonnentor der Inkas und als wichtigste Grabungsstätte Boliviens das Tor zu den Ahnen. Hier und heute geht's weiter nach La Paz, auf 3640 m die höchstgelegene Großstadt der Erde. 120 km. Uns stockt der Atem beim Blick auf den Talkessel von La Paz. Wir treiben im Miteinander von Tradition und Moderne. Im Palast der Regierung amtiert der erste indianische Präsident, Evo Morales. Wir erleben Kathedralenzauber und indianische Märkte mit säckeweise Kokablättern. Bunte Mauern, Kopfsteinpflaster, blaue Mosaiksteinchen - die Calle Jaén, die schönste Straße in La Paz, beschwingt unsere Schritte.
12. Tag: Durch die Anden zum Pazifik
Die Kordilleren bewachen das Andenhochland. Den höchsten Berg Boliviens, den Nevado Sajama, 6542 m hoch, sehen wir an uns vorbeiziehen. Ihr Reiseleiter erzählt von El Presidente Morales. Er wehrte sich gegen eine FIFA-Regelung, die Länderspiele über 2500 m Höhe verbietet. So kickte man(n) protestierend auf 6000 m Höhe. Im chilenischen Lauca-Nationalpark machen die Flamingos die Welt rosig. Die Straße kurvt hinunter zum Pazifik, trocken grüßt die Atacamawüste. 550 km bequem vorangekommen. Gute Nacht in Arica, den Pazifik vor der Tür.
13. Tag: Flug nach Santiago
Santiago ruft, wir folgen flugs. Vormittags geht es mit LAN Express über die Küstenwüste. Die Metropole liegt vor graublauem Bergmassiv, die Stadtrundfahrt bietet überraschend viel Grün! Vom Cerro San Cristóbal genießen wir den Weitblick über die Stadt. Die Andenkette beschließt das Panorama. Fast violett, fruchtig und würzig: Wer Rotwein mag, lässt zum Nachtmahl einen Carmenère über die Zunge rollen. Oder lieber einen ...? Finden Sie selbst Ihren Lieblingswein - Ihren Vino preferido! Zwei Übernachtungen im historischen Zentrum von Santiago de Chile.
14. Tag: Im Schatten der Anden
Postkartenmotive: Kolonialbauten mit Palmen! Nach dem Frühstück serviert die Plaza de Armas beim Flanieren architektonische Bandbreite. An der Moneda, dem Präsidentenpalast, erzählt Ihr Reiseleiter von der neueren Geschichte Chiles. Harter Stoff, dem der in Lateinamerika beliebte Liedermacher Víctor Jara eine Stimme gab. Der Putsch von 1973 brachte ihn zum Schweigen. Isabel Allendes „Geisterhaus“ erwacht. Freier Nachmittag: Gehen Sie doch hinauf zum Cerro Santa Lucía, dem Nationalmonument und Kleinod: Wasserfontänen, Palmen und eine Ausstellung zur indigenen Kunst Chiles.
15. Tag: Eleganz am Rio de la Plata
Flug mit LAN über die Pampa zum Rio de la Plata. Buenos Aires zeigt sich edel. Tango, Cafés, Lebenslust. Mächtigste Frau der Nation: Präsidentin Cristina Kirchner. Bekommt Sie die Inflation in den Griff? Beeindruckend: die Madres der Plaza de Mayo. Jeden Donnerstag umrunden die Mütter, deren Kinder während der Militärdiktatur verschwanden, stumm den Platz. Der Schmerz über die Verluste und die Lügen aus dieser Zeit bleibt. Wir spüren ihn auch vor der Casa Rosada, dem rosa „Weißen Haus“ Argentiniens. Szenenwechsel: Im Hafenviertel La Boca wurde der Tango geboren. Hier geben sich Künstler ihrer Kunst hin; die Fans von Maradonas Club Boca Juniors ihren Hoffnungen. Das ganze Viertel steht unter dem Einfluss seiner italienischen Einwanderer. Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.
16. Tag: Das Paris Südamerikas
Der Tag gehört Ihnen! „Was gibt's, Buenos Aires?“, fragt Evita im Musical. Ihre eigene Show könnte heute z.B. so aussehen: durch die elegante Einkaufspassage Galerías del Pacífico schlendern und dann ins Jugendstilcafé Tortoni. Hier tranken schon Künstler wie der Schriftsteller J. L. Borges ihren kleinen Schwarzen, und Formel-1-Star Fangio entspannte im schönen Ambiente den Bleifuß. Lieber Tango-CDs von Carlos Gardel oder Literatur einkaufen? Ihr Reiseleiter kennt alle Adressen. Auch den Weg zu Evitas Grab auf dem Friedhof in Recoleta. Im Stadtteil Palermo wartet das Museum für lateinamerikanische Kunst. Wer lieber die Nase in den Wind hält, macht eine Bootsfahrt durch das glitzernde Tigre-Delta (ca. 45 €). Ihr argentinisches Temperament können Sie abends in einem Tangolokal entdecken (ca. 50 €). Wollen Sie selbst tanzen? Wer Lust hat, für den organisiert der Reiseleiter einen Schnupperkurs (ca. 70 €).
17. Tag: Flug nach Iguazú
Flug mit LAN Argentina zu den Wasserfällen von Iguazú (UNESCO-Naturerbe). Weiß stürzende Fluten, topasfarbene Wasserbecken, braun schäumender Fluss, zahme Schmetterlinge, subtropische Feuchtgebiete mit Blüten, Papageien und ab und an Nasenbären. Über Weg und Steg geht es auf der argentinischen Seite durch paradiesische Zustände. Anschließend überqueren wir die Grenze nach Brasilien! Busstrecke 50 km.
18. Tag: Panoramablick
Das Paradies, heute von der brasilianischen Seite! Bei unserem Spaziergang dürfte es nochmals Applaus für die mächtige Szenerie der Fälle geben. Sonne tanken und den zarten Wassernebel spüren! Am Nachmittag fliegen wir mit TAM von Iguazú nach Rio. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, die Stadt putzt sich raus für Fußball-WM und Olympia. Zwei Übernachtungen in Rio an der Copacabana.
19. Tag: Cristo, Corcovado & Co.
Die Kathedrale: eine moderne Pyramide, alte Kirchen voller Blattgold. Rios Zentrum schlägt Brücken über die Zeiten hinweg. Die Zahnradbahn kurvt rauf zum Corcovado. Das Meer, die Berge, der Zuckerhut - die Eindrücke hier oben sind unbeschreiblich. Nachmittags: Was Sie wollen! Cocktails im Copacabana Palace, künftige Pelés am Strand beobachten - Fußball heißt hier Vision für die Zukunft. Alle wollen bei der WM 2014 dabei sein. Stararchitekt Oscar Niemeyer hat in Niterói das Museum für zeitgenössische Kunst gebaut. Ein Ufo aus Stahl und Beton, Star-Trek-verdächtig! Abends heben wir gemeinsam kulinarisch ab. Eine Churrascaria - Brasiliens Version des Barbecues - kredenzt Saftigstes vom Höckerrind und mehr!
Optional Wenn Sie nicht nur die Aussicht auf die Copacabana genießen, sondern auch verstehen wollen, warum Rio ohne Strand nicht funktioniert, dann fallen Sie morgens aus der Hoteltür an den Strand und joggen Sie einfach mit den Cariocas los. Es geht nicht nur um Fitness: Ich wirke - also bin ich! Und wie! Und Sie sind fit für die Stadttour!
20. Tag: Rio und sein Zuckerhut
Wer Rio sagt, sagt Zuckerhut. Konnte man die Begeisterung über den Zuschlag für Olympia 2016 bis hier oben hören? Bis dahin ist noch viel zu tun; Rios Bürgermeister hat der Kriminalität in den Favelas den Kampf angesagt. Wir schweben über der Stadt, das „Girl from Ipanema“ geht sicher unten vorbei, wir könnten in die weit ausgebreiteten Arme von Cristo auf dem Corcovado fallen. Das Meer leuchtet. Wir wünschen uns ein fotografisches Gedächtnis. Leider war's das jetzt. Nachmittags Flug mit Air France nach Paris (nonstop, ca. 10,5 Std.).
21. Tag: So gut wie zu Hause
Morgens landen Sie in Paris. Anschluss zu Ihrem Zielflughafen.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.








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