Am Nachmittag Anreise nach Frankfurt oder München und Flug mit South African Airways nach Johannesburg (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).
2. Tag: Willkommen in Südafrika!
Ein Flug durch die Nacht, am Morgen haben wir unser Ziel erreicht: Johannesburg. In rascher Fahrt geht es weiter ins subtropische Lowveld, wo wir unser erstes Quartier beziehen. 470 km. Am Nachmittag Zeit zur Entspannung. Abends heißt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter bei einem typisch südafrikanischen Braai willkommen: gegrilltes Fleisch, Salate und gekühltes Bier. Vier Übernachtungen bei Hazyview.
3. Tag: Im Reich der wilden Tiere
Jeeps erwarten uns zur Fahrt in die Wildnis. Schon bald, nachdem wir im Morgengrauen die Tore des Krügerparks passiert haben, begegnen wir den ersten Tieren: vermutlich Impalas, die hier zu Zehntausenden vorkommen. Unser Frühstück nehmen wir als Picknick auf einem Rastplatz ein. Der Nationalpark ist das artenreichste Naturschutzgebiet Afrikas, und so stehen die Chancen nicht schlecht, im Laufe des Tages zumindest einige der „Big Five“ - Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel - vor die Kamera zu bekommen.
4. Tag: Spuren des Goldrauschs
Wasserfälle inmitten grüner Wiesen, ein Blick weit über das Land, der mehrere Hundert Meter in den Fels hineingeschnittene Blyde River Canyon. Wir wollen all diese Attraktionen besuchen, uns gleichzeitig aber auch auf die Spuren des Goldrauschs begeben: Eine Kirche wurde mühsam auf Ochsenkarren von Mosambik nach Pilgrim's Rest gebracht - und als Bar für die Goldgräber wieder aufgebaut. Die Minen sind längst stillgelegt; der Zapfhahn ist immer noch nicht trocken. Und nach dem zweiten Glas erläutert Ihnen Ihr Nachbar am Tresen seine ganz individuelle Sicht der Dinge! 200 km.
Optional Wenn Ihnen nicht nach Ausflug ist und Sie lieber den Golfschläger schwingen wollen - für rund 70 € haben Sie nicht nur die Greenfee bezahlt, sondern auch die Leihgebühr für die Ausrüstung und ein Cart dazu. Das Sabi River Resort ist nicht weit von unserem Hotel. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen bei der Buchung der Abschlagszeit.
5. Tag: Auf Safari!
Genießen Sie einen Ruhetag in unserem freundlichen Hotel bei Hazyview! Oder begleiten Sie uns zu einem zweiten Ausflug in den Krügerpark (75 €)! Anschließend nehmen Sie einen Drink mit Ihrem Ranger und erfahren im Gespräch Interessantes über seinen Beruf und das Leben der Menschen am Rande des Nationalparks.
Optional Sie sind von den Schluchten des Blyde River Canyon beeindruckt und möchten sie noch einmal sehen, dieses Mal aber von oben? Dann buchen Sie doch einen Hubschrauberrundflug (ca. 500 € für 1 Std., Mindestteilnehmer pro Flug 2 Personen).
6. Tag: Ebony and Ivory - Pretoria
Auf direktem Weg von Hazyview zurück nach Pretoria. Eine Rundfahrt durch die südafrikanische Hauptstadt, vor Kurzem umbenannt in Tshwane („Wir sind alle gleich“), ist eine Reise durch die südafrikanische Geschichte: das Voortrekker-Monument und die Union Buildings - steingewordene Zeugnisse imperialer Gesinnung, 1994 von Nelson Mandela triumphal in Besitz genommen. Heute zeigt sich, wie der Regierungssitz allmählich Farbe annimmt und sich das „weiße“ Südafrika mehr und mehr in die Vorstädte zurückzieht. Abendessen in einem guten Restaurant am Sandton Square. 470 km. Zwei Übernachtungen in Sandton, einem wohlhabenden Vorort im Norden von Johannesburg.
7. Tag: Give me hope, Joanna ...
... betitelte Eddy Grant vor Jahren einen Song über das neue Johannesburg. Bei einer Rundfahrt durch die Metropole, 1886 nach aufsehenerregenden Goldfunden gegründet, sehen wir die postmodernen Wolkenkratzer im Zentrum, die großzügigen Villen der vornehmen Vororte und Soccer City, Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft 2010. Johannesburg ist aber auch der soziale Brennpunkt des Landes. Das Apartheid-Museum berichtet von der Geschichte der afrikanischen Einwohner. Die Tour durch Soweto stimmt nachdenklich; unter anderem besuchen wir ein Selbsthilfeprojekt. Sprechen Sie die Leute an, denen Sie hier begegnen - ein Lächeln öffnet die Herzen der Menschen! 60 km. Abends essen Sie, wo Sie möchten.
Optional Wenn Sie nicht an der Fahrt durch Soweto teilnehmen möchten, tauchen Sie in die Vergangenheit ab. In der Gold Reef City warten nicht nur Biergärten und Restaurants auf die Besucher, Sie können auch in die älteste Goldmine der Stadt einfahren (ca. 20 €). Nach der „Heritage Tour“ holt Sie der Bus auf dem Rückweg von Soweto wieder ab.
8. Tag: Zum Indischen Ozean
Im Luftsprung von Johannesburg nach George. Wir stoppen in Wilderness mit seinem kilometerlangen Sandstrand, dann geht es weiter nach Knysna, dem größten Ort der Gartenroute. Hier sind Sie zu einer Austernprobe eingeladen. 70 km. Zwei Übernachtungen in Knysna.
9. Tag: Ferienort Knysna
Ein ganzer Tag für Sie im Ferienort Knysna an der Gartenroute. Ist hier noch Afrika? In der idyllischen Landschaft zwischen den langen Stränden und den Outeniquabergen bauten sich viele Südafrikaner ihre Ferienvillen und Alterssitze. Lohnende Möglichkeiten, den Tag zu verbringen, gibt es viele. Ein Ausflug nach Brenton-on-Sea mit seinem wunderbaren Sandstrand? Eine Sea Safari mit Motorbooten zur Beobachtung der Wale und Delfine? Eine Wanderung in verlassenen Goldgräberfeldern? Oder haben Sie Lust auf eine Runde Golf? Fragen Sie Ihren Reiseleiter. Er hat vielleicht noch mehr gute Ideen!
10. Tag: Zu den Straußenbaronen
Über die Outeniquaberge führt unser Weg nach Oudtshoorn in der Kleinen Karoo. Auf einer Straußenfarm machen wir uns mit Aufzucht und Haltung dieser merkwürdigen Vögel vertraut - ein Mittagsimbiss „vom Strauß“ darf dabei nicht fehlen. Am Nachmittag steigen wir hinab in die Unterwelt: zur Cangohöhle, der schönsten Tropfsteinhöhle Südafrikas. Übernachtung in Mossel Bay. 240 km.
Optional Mögen Sie keine Tropfsteinhöhlen? Dann empfehlen wir stattdessen einen Besuch der Cango Wildlife Ranch - Zuchtstation und Streichelzoo mit weißen Tigern, Geparden und anderen Raubkatzen! Die Ranch liegt auf dem Weg zur Höhle; nach der Höhlenführung werden Sie wieder abgeholt.
11. Tag: Dickhäuter der Meere
Mossel Bay war für die portugiesischen Seefahrer ein wichtiger Ort - bewundernd stehen wir vor der (Nachbildung der) Karavelle des Bartolomeo Díaz und staunen, mit welchen Nussschalen sich die Eroberer auf die Meere trauten. Durch die südliche Kapprovinz, die die gesamte Welt mit Äpfeln, Birnen, Trauben und anderen Früchten beliefert, geht es nach Hermanus. Von Mai bis Oktober schwimmen die Wale hier sehr nahe an die Küste heran und lassen sich - mit etwas Glück - von den Klippen beobachten. Ein Walschreier meldet, wenn sich die dicken Gesellen nähern. 400 km. Vier Übernachtungen im Herzen von Kapstadt.
12. Tag: Auf den Tafelberg
Vom Tafelberg (Auffahrt wetterabhängig) blicken wir hinab auf Kapstadt, 1652 von Holländern gegründet. Wir spazieren durch die Company's Gardens, sehen die Museen, den Präsidentensitz und das Parlament sowie das alte Malaienviertel Bo Kaap. Abends zur Waterfront: Lassen Sie es sich gut gehen, schlendern Sie durch das Vergnügungsviertel der Capetonians und versuchen Sie zu erfahren, was die Menschen bewegt. Zu Abend essen wir gemeinsam in einem guten Restaurant.
13. Tag: Des Winzers edle Erben
Das Universitätsstädtchen Stellenbosch wartet mit einem unverfälschten kapholländischen Stadtbild auf. Nicht weit entfernt liegt Franschhoek, von Hugenotten gegründet. Sie brachten den Weinbau zum Kap; natürlich werden wir einen edlen Tropfen probieren. Das Sprachendenkmal in Paarl bietet willkommenen Anlass, sich noch einmal mit der verwickelten südafrikanischen Geschichte zu befassen. 130 km. Das Abendessen organisieren Sie in Eigenregie.
14. Tag: Kap der Guten Hoffnung
Ziel jeder Südafrikareise - das Kap der Guten Hoffnung, der (vermeintlich) südlichste Punkt Afrikas. Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen, ob hier wirklich Atlantischer und Indischer Ozean zusammentreffen. Unterwegs wollen wir aber auch anderen Bewohnern dieser Breiten einen Besuch abstatten: Beim Fischerort Hout Bay steigen wir um ins Boot und fahren zur Robbeninsel - natürlich nur bei gutem Wetter. Und auf dem Rückweg stoppen wir bei den Pinguinen am Strand von Boulders, die sich von den Besitzern der Villen hinter den Dünen und den vielen Besuchern nicht stören lassen. 120 km. Bei unserem Abschiedsessen schauen wir in die Kochtöpfe Afrikas: Das Africa Café serviert Gerichte aus allen Teilen des Kontinents.
15. Tag: Rückflug von Kapstadt
Den freien Vormittag können Sie für letzte Einkäufe oder einen letzten Stadtbummel nutzen. Am Nachmittag Rückflug mit South African Airways nach Johannesburg und weiter in Richtung Europa (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).
16. Tag: Rückkehr aus Südafrika
Morgens Ankunft in Frankfurt oder München mit Anschluss zu den anderen Städten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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