Individuelle Anreise nach Paris mit einem der Hochgeschwindigkeitszüge TGV, ICE oder Thalys. Sie werden am Bahnhof erwartet und zum Hotel gebracht. Beim Abendessen in einer typischen Pariser Brasserie genießen wir französische Kochkunst und lernen uns in geselliger Runde kennen.
2. Tag: Paris, Giverny, Rouen
Monets berühmtes Seerosengemälde bildet den stimmungsvollen Auftakt unserer Reise. In der Orangerie erliegen wir dem Farbenrausch der Impressionisten. Danach besuchen wir Monets Modelle am Seerosenteich seines Domizils in Giverny. Sie haben genügend Zeit, die Magie des Ortes auf sich wirken zu lassen, bevor wir unsere Fahrt nach Rouen fortsetzen. 150 km. Die Altstadt ist Normandie par excellence: Fachwerk umgibt die gotische Kathedrale. Das imposante Bauwerk wurde von Monet nicht weniger als 33-mal auf die Leinwand gebannt. Sie lieben Ente? Die örtlichen Köche bereiten unzählige Variationen des Federviehs zu - beim Abendessen können Sie eine davon probieren. Drei Übernachtungen in Rouen.
3. Tag: Rouen
Am Vormittag besuchen wir das Museum der Schönen Künste mit einer stattlichen Sammlung impressionistischer Bilder. Am Nachmittag widmen wir uns der Stadt. An der Peripherie prägen Hochhäuser, Supermärkte, Kräne und Lagerhäuser die Silhouette von Europas größtem Getreidehafen. Durch die romantischen Gassen der Altstadt hingegen ließ schon Flaubert seine Romanheldin Madame Bovary flanieren. Auf dem Marktplatz stand der Scheiterhaufen von Jeanne d'Arc, der französischen Nationalheldin - die hochmoderne Kirche an seiner Stelle wird umrahmt von malerischen Fachwerkhäusern. Unser Bummel führt uns von der Kathedrale durch mittelalterlich geprägte Gassen zum Pestfriedhof Aitre St-Maclou. Und Sie haben auch die Möglichkeit, Rouen auf eigene Faust zu erkunden. Zu Abend essen wir in einem guten Restaurant.
Optional Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Wenn Sie alte Gemälde weniger interessieren, können Sie Rouen auch als Hafenstadt entdecken. Am Seineufer steht der Museumshangar, in dem die Geschichte der Stadt, ihre Rolle beim Walfang, die Ölförderung und die Polarexpeditionen dargestellt werden.
4. Tag: Jumièges und Etretat
Die Entdeckerlust treibt Sie aus dem Bett? Dann inspizieren Sie zusammen mit dem Reiseleiter das Angebot in den Markthallen von Rouen: Fische, Meeresfrüchte, Gemüse und - wir sind in der Normandie - Käse, Käse, Käse! Der Inbegriff der romantischen Ruine ist das Kloster von Jumièges, besser gesagt das, was nach Plünderung und Brandschatzung davon stehen geblieben ist. Die weißen Stühle im Park laden zum Verweilen und Träumen ein. In Etretat beeindrucken uns ganz andere steinerne Monumente, unten vom Meer umspült, oben von Golfern umspielt. Lassen Sie die Magie der weltberühmten Klippenlandschaft auf sich wirken! Nach einem Spaziergang über die Promenade von Fécamp geht's von den Naturspitzbögen zu den gotischen Spitzbögen der Abteikirche Ste-Trinité. 200 km.
5. Tag: Le Havre und die Cote Fleurie
Unsere Route führt wieder ans Meer nach Le Havre. Die im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte Stadt entstand auf dem Reißbrett neu aus Beton und gehört wegen ihrer seinerzeit avantgardistischen Stadtplanung zum UNESCO-Welterbe. Das Kunstmuseum besitzt die nach Paris bedeutendste Sammlung impressionistischer Gemälde in Frankreich. Weiterfahrt nach Honfleur. Die berühmte Häuserfront am Vieux Bassin ist schon oft fotografiert worden, aber noch nicht von Ihnen! Das Seebad Deauville hat seine große Zeit bereits hinter sich – nur im September wird's mondän. Dann liegt Hollywoodflair in der Luft, wenn Harrison Ford & Co. über die Strandpromenade flanieren. Später am Nachmittag wartet noch eine Calvadosverkostung auf uns. Der Patron steht Rede und Antwort rund um das Apfeldestillat. 180 km. Zwei Übernachtungen in Caen.
6. Tag: Bayeux und Caen
In Bayeux bewundern wir den fast 1000 Jahre alten Teppich, auf dem die Heldentaten von Wilhelm dem Eroberer dargestellt sind. Anschließend besichtigen wir die Kathedrale, wo das gute Stück ursprünglich hing. Weiter geht's zur Bucht von Arromanches, einer der Schlüsselstellungen der alliierten Invasion im Zweiten Weltkrieg. Wir fahren die Küste des „längsten Tages“ im Juni 1944 entlang und erreichen im Laufe des Nachmittags wieder Caen. Am Fuße der Burg Wilhelms des Eroberers gehört die Kirche der Abbaye aux Hommes zu den Schlüsselwerken romanischer Kirchenbaukunst. 70 km.
Optional Sie interessieren sich mehr für Zeitgeschichte als für mittelalterliche Kunst? Dann besuchen Sie das Memorial in Caen, das nicht nur über die Kämpfe des Zweiten Weltkriegs in der Normandie informiert, sondern auch bedeutende Sonderausstellungen zum Thema Krieg und Frieden organisiert.
7. Tag: Normannische Idylle
Eher einem Schloss als einem Gutshof gleicht der Haras du Pin, das Vorzeigegestüt der Grande Nation. Durch die Idylle der Normannischen Schweiz mit ihrer typischen Heckenlandschaft, der Bocage, gelangen wir zu einem Landgasthof. Hier können wir nicht nur göttlich speisen, im Gespräch mit dem Patron erfahren wir auch viel Interessantes über Land und Leute. Schließlich nehmen wir Kurs auf Granville. 240 km. Drei Übernachtungen
8. Tag: Mont St-Michel
Schon von Weitem erspähen wir den Mont St-Michel (UNESCO-Kulturerbe), der aus dem Watt ragt wie eine Festung in einem Fantasyfilm. Sie streifen durch die engen Gassen und erliegen der Aussicht von den obersten Etagen der Klosterburg. Im Scriptorial in Avranches warten die Handschriften der Mönche des Klosters aus dem 9. Jahrhundert auf interessierte Besucher. 100 km.
9. Tag: Granville oder Iles Chausey
Heute haben Sie Gelegenheit, Ihr eigenes Programm zu machen. Lassen Sie sich auf der Strandpromenade treiben oder schauen Sie vorbei in der Villa des Modeschöpfers Christian Dior. Vielleicht haben Sie auch Lust auf einen Ausflug mit Ihrem Reiseleiter zu den Iles Chausey (45 €)? Nur die Hauptinsel ist bewohnt. Was Sie auf der kleinen Schwester der Kanalinseln erwartet? Abwechslungsreiche Flora, ausgedehnte Spaziergänge und Entspannung bei einem Picknick. Und eine Atmosphäre wie vor 100 Jahren in Jersey und Guernsey!
Optional Sie werden leicht seekrank und bevorzugen das Golfspiel? Der Golfclub von Granville besitzt einen wunderschönen Platz mit 27 Loch in den Dünen, einen Links Course, der mit den schönsten Plätzen der Britischen Inseln mithalten kann. Ihr Reiseleiter reserviert Ihnen gerne eine Abschlagzeit.
10. Tag: Coutances und Paris
In Coutances besichtigen wir die Kathedrale und nehmen Abschied von der Normandie. Danach brechen wir nach Paris auf. Zeit genug, dass Ihr Reiseleiter unterwegs auch einige der aktuellen Themen anspricht, die Nicolas Sarkozy und die Franzosen bewegen. Die Vororte im Speckgürtel um Paris rücken die Probleme der Migration und der Arbeitslosigkeit ins Gedächtnis. 370 km. Kulinarisch beschließen wir die Reise in einer Brasserie.
11. Tag: Rückreise von Paris
Individuelle Heimreise mit dem TGV, ICE oder Thalys von Paris.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






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