Wir fliegen vormittags nach Moskau. Perfekte Lektüre: „Gebrauchsanweisung für Moskau“ von Matthias Schepp. Auf der 42 m breiten Twerskaja Uliza erleben wir zwischen Stalinarchitektur und Café Puschkin Üppigkeit pur. Abends könnte man kulinarische Orgien in zig Restaurants feiern. Wir starten traditionell russisch. Kennen Sie Borschtsch? Bestellen Sie Wodka grammweise. Wer noch Lust auf Europas heißestes Nachtleben hat, dem verrät der Studiosus-Reiseleiter die Namen der angesagtesten Bars und Clubs. . Drei Übernachtungen in einem sehr guten Boutique-Hotel in der Nähe der Twerskaja
2. Tag: GUM und Roter Platz
Perfekter Auftakt für einen Tag der Superlative: der 7 km lange Prachtboulevard Twerskaja Uliza. Keine Angst - wir laufen nur ein paar der protzigen Fassaden und Jugendstilinterieurs ab. Auch im Harrods des Ostens, der Luxuspassage GUM, könnte man Wochen verbringen: Designerboutiquen, versteckte Treppen, Brücken, Balkone, kleine Cafés - was wir sehen, haut uns fast um. Dagegen wirkt Lenins Mausoleum direkt bescheiden. Am Ende des Roten Platzes fasziniert uns im Anschluss die Basiliuskathedrale. Dann haben wir noch einige wichtige Dates: mit Iwan dem Schrecklichen in der Tretjakow-Galerie und mit Chruschtschow, Jelzin und Raissa Gorbatschowa auf dem Friedhof des Neujungfrauenklosters.
Optional Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Statt in die Tretjakow-Galerie zu gehen, wollen Sie lieber an der frischen Luft bleiben? Bei schönem Wetter macht ein Spaziergang im Gorkipark zwischen Moskauer Sonntagsausflüglern Spaß.
3. Tag: Im Kreml
Eine Woche Zeit für den Kreml? Leider nicht, aber der Studiosus-Reiseleiter pickt ein paar schillernde Highlights der mächtigen Festung heraus: perlenbestickte Prachtkleider, Monomach-Krönungsmütze, Fabergé-Eier und einen Thron aus 300 Diamanten in der Rüstkammer, Erlöserturm, Zarenglocke und -kanone. Freier Nachmittag! Dekadente Neureiche beim Shoppen von Gucci und Chanel erleben Sie auf dem Kutuzowski-Prospekt, der Kuznetzki-Most, in den Kaufhäusern Podium und TSUM. Auch toll: die Fußgängermeile Arbat, wo Sie sich von einem der Künstler porträtieren lassen können. Lust auf Ballett? Ihr Reiseleiter hilft Ihnen gern, wenn Sie Karten für ein Konzert oder die Oper haben möchten.
4. Tag: Von Klin nach Nowgorod
Per Bus aufs Land. Ein tolles Kontrastprogramm zu Moskau, denn hier regieren Lindenbäume und plätschernde Bäche. In der Kleinstadt Klin fand schon Tschaikowski Ruhe und Inspiration. Neugierig beugen wir uns in seinem Wohnhaus - heute ein Museum - über berühmte Notenblätter. Hier komponierte er also den Nussknacker! Bei Twer überqueren wir dann die Wolga und fahren weiter nach Nowgorod. Wollen Sie wissen, was die Einheimischen am Straßenrand anbieten? Fragen Sie sie, wenn wir halten. Und probieren Sie eine Pirogge, eine kleine Teigtasche. Abends erreichen wir Nowgorod (UNESCO-Kulturerbe). 530 km. . Zwei Übernachtun
5. Tag: Weliki Nowgorod
Goldene und silberne Zwiebeltürme, wohin das Auge blickt! Weliki Nowgorod (UNESCO-Kulturerbe) ist ein einziges großes Kulturzentrum. Das sehen wir am hiesigen Kreml mit der Sophienkathedrale, an der Georgskirche und am Hof Jaroslaws des Weisen. Und an der weltberühmten Ikonenmalschule im Ikonenmuseum. Unterhalten Sie sich mit einem Holzschnitzer im Freilichtmuseum! Fragen Sie ihn nach der Alltagsverwendung von Birkenrinde und Lindenholz. Abends klasse: ein Spaziergang am Fluss. Vielleicht ein russisches Eis dazu? Oder ein Bad im Wolchow mit den Einheimischen?
Optional Statt das Ikonenmuseum zu besuchen, möchten Sie lieber eine Bootsfahrt auf dem Wolchow unternehmen? Der zweistündige Ausflug vorbei an natürlichen Auen, wie man sie in Deutschland kaum noch findet, führt bis zum Jurjew-Kloster am Ilmensee.
6. Tag: Nach St. Petersburg
Mit dem Bus fahren wir weiter Richtung Norden. Triste Orte hier und da - auch das ist Russland. 200 km. Doch dann: Vorhang auf für Russlands zweite Hauptstadt - St. Petersburg. Staunend schreiten wir vom Winterpalast mit dem Schlossplatz zur Peter-Paul-Festung mit den Gräbern der Zaren bis zur Isaaks-Kathedrale, wo wir zur goldenen Kuppel hinaufblinzeln und die innere Pracht der russischen Antwort auf das katholische Rom bewundern. Relax-Tipp: Zur Teatime ins noble Hotel Astoria oder auf ein paar Blini - gefüllte russische Pfannkuchen - ins Bistro Teremok. Sommernachtstipp: Rauf in die Kuppel der Isaaks-Kathedrale! Die Aussicht ist phänomenal! Drei Übernachtungen im historischen Zentrum von St. Petersburg.
7. Tag: Peterhof am Finnischen Meerbusen
Willkommen in Versailles - Verzeihung: in Peterhof. Fontänen aus goldenen Mündern begrüßen uns. Dahinter ein Schloss wie aus Zucker - Peter der Große hatte Sinn für den großen Auftritt. Nachdem wir uns sattgesehen haben, gehen wir vom Schloss Monplaisir, einst Sommerresidenz des Zaren, weiter zum gemeinsamen Mittagessen und kehren dann - je nach Wetter - mit dem Tragflügelboot nach St. Petersburg zurück. Der Rest des Tages gehört Ihnen. Erkunden Sie doch den Newski-Prospekt, Petersburgs Laufsteg neureicher Eitelkeiten! Abends Lust auf ein Designrestaurant? Das Restaurant Sadko ist vom Hotel zu Fuß erreichbar. Oder Sie gönnen sich im Mariinski-Theater eine große Petersburger Tradition: Ballett.
Optional Sie wollen noch mehr von Petersburg erleben, und zwar auch auf eigene Faust? Dann gehen Sie, statt nach Peterhof zu fahren, ins Russische Museum und nachher auf den Newski-Prospekt. Hier gibt es so viel zu sehen und zu entdecken: Passanten, Gebäude, Geschäfte. Im Grand Palace können Sie neben gut betuchten Russen Ihre Kreditkarte zum Glühen bringen.
8. Tag: In der Eremitage
Heute erleben Sie ein besonderes Highlight: die Eremitage, eins der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Von den über 60000 Exponaten widmen wir uns nur ein paar ganz großen, wie den Gemälden von Tizian, Rembrandt und Picasso, und danken den Zaren - allen voran Katharina der Großen, die einst Privatsammlungen in ganz Europa aufkaufte, um das russische Prestige zu stärken. Wir erfahren hier auch, was es mit der „Petersburger Hängung“ auf sich hat. Freier Nachmittag für Sie. Ein paar Tipps: im Museum bleiben, mit dem Boot über die Kanäle Fontanka und Moika fahren, Lomonossow-Porzellan im Geschäft der Kaiserlichen Manufaktur bestaunen, in Tatjana Parfjonowas Designerboutique russische Modetendenzen kennenlernen. Abends feiern wir bei Sakuski, also eingelegten Gurken, Tomaten, vielleicht auch Hering im Pelzmantel, Abschied. Und weiter? Lassen Sie sich überraschen!
9. Tag: Ominöses Bernsteinzimmer
Zum krönenden Abschluss noch ein Ausflug in die Sommerfrische, nach Zarskoje Selo. In dieses Dorf zog sich die letzte Zarenfamilie zurück, wenn es ihr in der Stadt politisch zu mulmig wurde. Ein Wirbel von Säulen, Pilastern und Kapitellen empfängt uns am Katharinenpalast. Und: St. Petersburgs größtes Rätsel, das Bernsteinzimmer. Zwar haben es russische Künstler rekonstruiert, doch das Original bleibt verschollen. Nachmittags Abfahrt zum Flughafen und Rückflug.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






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