Sie fliegen mit Lufthansa von Frankfurt nach Casablanca und landen gegen Mitternacht (leichtes Abendessen im Flugzeug). Wir holen Sie ab und bringen Sie ins Hotel.
2. Tag: Casablanca und Rabat
Casablanca schrieb Filmgeschichte. Doch Humphrey Bogart und Ingrid Bergman würden die Stadt nicht wiedererkennen - in der Wirtschaftsmetropole kratzen die Häuser längst an den Wolken: 200 m ragt sogar das Minarett der Moschee Hassan II. in den Himmel! Hauptstadt Rabat: Von den Römerruinen in der Nekropole Chella kommen wir wieder in die Gegenwart. Im Mausoleum Mohammeds V. und Hassans II. ruhen die letzten gestrengen Herrscher des Landes. In der mit Festungsmauern versehenen Kasbah des Oudaias lädt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter auf einen „Whiskey marocain“ ein, den süß-sinnlichen Minztee. 100 km.
Optional Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Ihr Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm für Sie parat. Sie möchten am Nachmittag lieber in der Kasbah des Oudaias entlang der Hauptstraße durch Künstlergalerien streifen? Die größte und bekannteste ist die Galerie Nouiga.
3. Tag: Meknes und Fes
Sultan Moulay Ismail verpasste der Königsstadt Meknes wuchtige Tore und Mauern. Zierliche Säulen und elegante Mosaiken schmücken das Mausoleum des mächtigen Mannes. In großen Dimensionen angelegt ist auch sein monumentaler Getreidespeicher, und wunderschön restauriert präsentiert sich die Medersa Bou Inania in der Medina (UNSECO-Kulturerbe). Nachmittags leuchten uns in Fes die Messingtore des Königspalastes entgegen, und andalusische Balkone zieren die Hauptstraße des ehemaligen Judenviertels. 250 km. Zwei Übernachtungen in Fes.
4. Tag: Die Souks von Fes
Zusammen mit unserem einheimischen Führer tauchen wir ein in die Altstadt von Fes (UNESCO-Kulturerbe). Der Stuck am Mausoleum von Moulay Idriss II. und in der Koranhochschule erinnert an Klöppelspitze! Im Souk wird geschmiedet, gewebt und gehandelt. Auch die Nase bekommt Arbeit: Im Viertel der Gerber duftet es nicht gerade lieblich. Anders bei den Schreinern: Dort riecht es nach frisch bearbeitetem Zedernholz, und im angrenzenden Holzmuseum, einer alten, restaurierten Karawanserei, zeigt sich die Vielfalt dieses Handwerks. Nach diesem Sinnentaumel vielleicht eine Pause am Pool? Den Nachmittag gestalten Sie nach Ihren Wünschen. Vielleicht möchten Sie in einer Töpferei zusehen, wenn Kochgeschirr, Schüsseln und Krüge entstehen? Vor dem Abendessen in einem kleinen Gästehaus plaudern wir mit Nora und ihren Freundinnen über das Leben in Fes und den Weg Marokkos in die Moderne.
Optional Wollen Sie sich nach der Hälfte des Rundgangs ausklinken? Wie wäre es mit einem Besuch im Volkskundemuseum Dar Batha? Hier können Sie z.B. wertvolle astronomische Instrumente aus dem Mittelalter und alte Koranschriften bestaunen, untergebracht in einem alten Palast. Ihr Reiseleiter beschreibt Ihnen gerne, wie Sie dorthin gelangen.
5. Tag: Dünen der Sahara
Auf in die Berge! Über stattliche Pässe schrauben wir uns zum Hauptkamm des Mittleren Atlas (2178 m) hinauf. Lust, zwischendurch bei Zedernduft durch den Wald zu stromern und Berberaffen beim Klettern zuzuschauen? Kennen Sie die Musikrichtung Rai? Unterwegs legt Ihr Reiseleiter die Hits von Khaled und Rachid Taha ein: Stars des Maghreb-Pops, der das Lebensgefühl junger Marokkaner trifft. Kurz vorm Ziel ein Aha-Erlebnis der besonderen Art: das saftige Grün der Oase Tafilalet inmitten von Sand und Staub. Dattelpalmen, so weit das Auge reicht. 430 km. Dann heißt es: Sand in Sicht! Wir klettern in Jeeps und erobern in der Sahara die Dünenlandschaft des Erg Chebbi. 110 km. Abends setzt sich hier die Sonne in Szene, wenn sie als roter Ball am Horizont versinkt.
6. Tag: Todraschlucht
Ist das Überleben am Rande der Sahara eine große Herausforderung? Wie zufrieden sind die Menschen mit ihrem Dasein? Das erfahren wir heute in Rissani, wo wir eine Palastruine der Alaouitendynastie erkunden, die bis heute Marokko regiert. Dann wenden wir uns den Bergen des Hohen Atlas zu. Der Fluss Todra hat sich tief in den Fels gegraben, fast senkrecht steigen die schroffen Felswände vom Ufer empor - eine wilde, ungezähmte Landschaft! Wasser lässt die Wüste erblühen, und in der Oase Tinerhir reifen Früchte an 200000 Bäumen. Hier sehen wir bei einem Spaziergang, was es mit der „Hochzeit der Datteln“ auf sich hat und was sonst noch so unter den Palmen wächst. Fahrtstrecke 250 km.
Optional Sie möchten heute lieber einen Vormittag für sich haben und ein paar Runden im Pool schwimmen oder ausschlafen? Der Bus holt Sie nach dem Besuch von Rissani zur Weiterfahrt wieder ab.
7. Tag: Auf der Straße der Kasbahs
Die Ksour und Kasbahs - Wehrsiedlungen und Festungen - aus Sand und Stein in Ockergelb und Terrakotta sind perfekt getarnt und verstecken sich in den Wüstenbergen. Dazwischen immer wieder Oasengrün. Ein besonderer Kulturleckerbissen: der Ksar von Ait Benhaddou (UNESCO-Kulturerbe), den kunstfertige Baumeister aus dem Lehm der Wüste stampften. Kommt er Ihnen bekannt vor? Diese Lehmburg ist viel gefragte Filmkulisse: Hier zückte der Prinz von Persien sein Schwert, und Oliver Stone ließ Alexander den Großen hier lieben und leiden. Und noch einmal Burgen und Berge und ein Panorama, das schwindelig macht: Über den Pass Tizi-n-Tichka (2260 m) geht es nach Marrakesch - Königsstadt mit märchenhaftem Flair, aber mittlerweile auch Tummelplatz des internationalen Jetsets. 310 km. Zwei Übernachtungen in Marrakesch.
8. Tag: Magisches Marrakesch
Immer noch gibt es in den 129 Medina-Moscheen fünfmal am Tag ein Konzert der Muezzins. Unser Favorit: die Koutoubia-Moschee - ein Wolkenkratzer des 12. Jahrhunderts! Zwischen Bab Agnaou, Saadiergräbern und Bahia-Palast öffnet der Reiseleiter die Türen zur Vergangenheit. Und dann tauchen wir ein in den Souk, wühlen zwischen Tuch und Tand und schnuppern Thujaholzkästchen und Zedernholzdüfte. Auf dem Djemma el-Fna, wo das orientalische Herz der Wüstenstadt schlägt, landen wir schnell wieder im Hier und Jetzt. Schlangenbeschwörer und Hennamaler, Akrobaten und Gaukler, Märchenerzähler, Wunderheiler und Wahrsager suchen und finden ihr Publikum.
Optional Zieht es Sie zum Abschluss in den kleinen exotischen Garten von Yves Saint Laurent, den Jardin Majorelle? Über 200 Kakteenarten, riesige Bambusse und verschiedenste Palmen gruppieren sich um ein leuchtend blaues Haus, das dem französischen Künstler Majorelle als Atelier diente. Ihr Reiseleiter sagt Ihnen, wie Sie am besten dorthin gelangen (ca. 15 €).
9. Tag: Zurück nach Hause
Ein ganzer Tag zur freien Verfügung: Sie können ausschlafen, noch einmal durch Marrakesch bummeln, letzte Mitbringsel wie Gazellenhörnchen, Keramikteller oder Silberschmuck erstehen oder mit Ihrem Reiseleiter kunsthandwerkliche Schätze vor allem aus Südmarokko im Volkskundemuseum besichtigen. Gerne gibt er Ihnen auch Tipps zur optimalen Gestaltung Ihres letzten Tages in dieser eindrucksvollen Stadt. Am Abend fahren Sie mit dem Bus zum Flughafen von Casablanca.260 km Autobahn. Gehören Sie zu den Glücklichen, die noch ein paar Tage am Strand gebucht haben? Dann bringen wir Sie natürlich in Ihr Badehotel.
10. Tag: Rückflug
Nach Mitternacht Rückflug. Ankunft in Frankfurt morgens gegen 6 Uhr mit Anschluss zu den anderen Städten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






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