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Rundreise inkl. Fluganreise 16 Tage ab 3.956

Leistungen, Flughäfen, Hotels 

 
   

Ausdrucken Als pdf anzeigenIndien - Höhepunkte

Reiseverlauf
Maharadschas und IT-Spezialisten, Bettelmönche und Bollywoodstars. Die Wolkenkratzer einer künftigen Wirtschaftsmacht neben Slumvierteln und heiligen Plätzen. Indien ist kunterbunt, sinnenfroh und voller Kontraste! Doch wie in einer wohlkomponierten Currymischung sorgen unterschiedliche Aromen für vollendeten Genuss. Freuen Sie sich auf die Kulturschätze Nordindiens zwischen Taj Mahal und Ganges, die heiligen Höhlen von Ellora und Ajanta und die Paläste der Moguln, der mächtigsten islamischen Fremddynastie. Es bleibt aber auch Zeit für Bollywoodschinken im Kinopalast, Sundowner im Maharadscha-Ambiente, Shopping auf dem Gewürzbasar oder Streicheleinheiten im Spa.
1. Tag: Flug nach Delhi
Individuelle Anreise nach Frankfurt. Mittags Abflug mit Lufthansa nach Delhi (nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.). Ankunft kurz nach Mitternacht (Ortszeit). Die passende Fluglektüre: „Das Gleichgewicht der Welt“ von Rohinton Mistry. Zwei Übernachtungen in Delhi.

2. Tag: Kolonialflair und Moscheen
Neu-Delhi: very british, mit grünen Parks und schneeweißen Zuckerbäckerbauten. Alt-Delhi: Orient pur mit Rikscha-Geklingel, Mopedgeknatter und Shoppingtrubel. Heilige Männer, die Gebete murmeln, und Bollywoodstars, die von Kinoplakaten lächeln. Und wir mittendrin! Nach so vielen Eindrücken erst mal Ruhe tanken in der Freitagsmoschee. Ein Vorgeschmack auf Indiens berühmtestes Bauwerk: das Grabmal des Humayun, 80 Jahre älter als das Taj Mahal und auch UNESCO-Kulturerbe. Kunstgenuss zum Schluss: Der Siegesturm Qutub Minar (UNESCO-Kulturerbe) reckt sich zum Ruhme Allahs himmelwärts. Aber was haben Hindu-Götter und Himmelsnymphen auf den Säulen der Moschee zu suchen? Auch darauf weiß Ihr Studiosus-Reiseleiter sicher eine Antwort.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt mit zum Qutub Minar zu fahren, möchten Sie lieber wissen, was Indiens Maler der Moderne auf die Leinwand bann(t)en und was die „jungen Wilden“ heute bewegt? In der National Gallery of Modern Art hängen Werke der Malerelite des 20. Jahrhunderts.

3. Tag: Auf den Spuren von Buddha
Im Luftsprung geht es mit Jet Airways nach Varanasi (Benares) und mit dem Bus weiter nach Sarnath. Hier hielt Siddhartha Gautama, der Buddha, seine erste Predigt, und der Siegeszug einer Lehre begann. Richard Gere und Tina Turner sind Anhänger des Mannes mit dem überirdischen Lächeln. Gelegenheit, über den Erfolg der Lehre im Westen zu diskutieren! 30 km. Sie möchten auf eigene Faust die Abendstimmung am Ganges erleben? Die Fahrradrikscha bringt Sie dorthin, wo Gläubige der Flussgöttin opfern.

4. Tag: Pilger am Ganges
Gläubige waschen sich im Morgengrauen im Ganges. Auf den Treppenstufen drängen sich Menschen, nebenan rauchen die Scheiterhaufen. Vom Boot erleben wir bei Sonnenaufgang mystische Morgenmomente. Wir folgen dem Strom der Pilger in die Altstadt, wo in 1500 Tempeln die Räucherstäbchen glimmen. Am frühen Nachmittag fliegen wir nach Khajuraho. Himmelsnymphen mit Traumfigur, Liebende, Götter und Fabeltiere verwirren am Tempel (UNESCO-Kulturerbe) die Sinne. Das Kamasutra in Stein!

5. Tag: Paläste in Orcha und Agra
Vormittags zieht unsere Karawane weiter durch das ländliche Indien nach Orcha. 170 km. Hier lebt das Gros des Milliardenvolkes mit all seinen Problemen: Wasserversorgung, Strom, Kastenwesen. Ihr Reiseleiter lädt ein zur Diskussion. In Orcha erzählen Paläste, Tempel und Festungen von ruhmreichen Tagen. Am späten Nachmittag steigen wir in Jhansi in den Shatabdi-Expresszug und rauschen in zweieinhalb Stunden nach Agra. Zwei Übernachtungen.

6. Tag: Taj Mahal - Denkmal einer großen Liebe
Ein Traum in Weiß am Morgen: Zwölf Jahre meißelten 20000 Handwerker am Taj Mahal, dem Denkmal einer unsterblichen Liebe (UNESCO-Kulturerbe). Danach ein kleines Juwel der Mogularchitektur: das Grabmal des Itimad-ud-Daulah mit Einlegearbeiten aus Halbedelsteinen. In einer Marmorfabrik können wir uns anschließend davon überzeugen, dass die Handwerker sich auch heute noch aufs kunstvolle Hämmern verstehen. Militärische Strenge dann am Nachmittag: das Rote Fort (UNESCO-Kulturerbe), Machtzentrale der Mogulherrscher.
Optional Wer statt des Roten Fort lieber das Grabmal des großen Mogulherrschers Akbar besuchen möchte, nimmt das Taxi nach Sikandra und stößt zur Besichtigung des Taj Mahal wieder zur Gruppe.

7. Tag: Über Fatehpur Sikri nach Jaipur
In Fatehpur Sikri (UNESCO-Kulturerbe) setzte Großmogul Akbar seine Residenzstadt buchstäblich in den Sand. Nach wenigen Jahren wurden die Umzugskisten schon wieder gepackt. Übrig blieb eine Geisterfestung von riesigen Ausmaßen, perfekt erhalten. An Senf- und Kichererbsenfeldern vorbei geht es weiter nach Jaipur. 260 km. Zwei Übernachtungen in Jaipur.

8. Tag: Paläste und Handwerker in der Pink City
Die alte Festung Amber thront eindrucksvoll am Berg. Danach packt Channi, Chef einer Stoffdruckerei und Teppichknüpferei, seine Farbstempel aus und schwärmt beim Tee vom Zauber der Muster und Farben. Modenschau inklusive: Lassen Sie sich in einen Sari wickeln oder entdecken Sie den Nehru-Look für sich! Ein Tipp für die Mittagspause: Im Dasaprakash schwelgte sogar der Asket Gandhi in indischen Currys - scharf wie die Hölle, aber unglaublich gut! Nachmittags erfahren wir im Stadtpalast und im Observatorium Jantar Mantar (UNESCO-Kulturerbe) von den Vorlieben der Maharadschas gestern und heute und sehen natürlich auch den Hawa Mahal, den Palast der Winde.
Optional Ein Traum in Pink und Stuck: Raj Mandir, Indiens schönster Kinopalast - der perfekte Ort, um nach dem Abendessen ein Filmepos aus Indiens Traumfabrik Bollywood unter Indern zu erleben. Helden werden angefeuert und Bösewichter ausgebuht. Und wenn der bildschöne Sharukh Khan seine schmalen Hüften wiegt, kreischen Hausfrauen und Teenies um die Wette. Kreischen Sie mit!

9. Tag: In der Palastanlage in Narlai
Heute nehmen wir Kurs auf Narlai, wo wir in einem restauriertem Palast zu Gast sind. 300 km. Die Traumprinzen von einst brauchten Geld und verwandelten ihre Paläste in Hotels. Glück für uns! Auch die Palastküche wird für uns aufgesperrt: Kardamom, Kreuzkümmel und Koriander - beim Gewürzpastenrühren schwelgen wir in den Aromen des Ostens. Der Chefkoch plaudert mit uns über Land und Leute. Am Nachmittag bestimmen Sie das Programm: Kleinstadtalltag zwischen heiligen Kühen, kunterbunten Tempeln und Chai-Masala-Shop oder ein Sprung in den Pool?

10. Tag: Tempelkunst in Ranakpur
Ausschlafen und gemütlich frühstücken im Palast - Luxus pur! Wenn Sie lieber früh aus den Federn springen, können Sie mit dem Jeep das dörfliche Indien erkunden. Dann im Nirgendwo ein Säulenwunder: der Tempel von Ranakpur. 1444 Säulen für 29 Hallen und keine gleicht der anderen. Durch das Aravalligebirge fahren wir weiter nach Udaipur. 130 km. Zwei Übernachtungen in Udaipur.

11. Tag: Palaststadt Udaipur
In Udaipur kämpfte Paul Hubschmid mit dem „Tiger von Eschnapur“, und Roger Moore jagte als Geheimagent 007 den Bösewicht Kamal Khan. Am Lake Palace Hotel im Picholasee fahren wir nachmittags mit dem Boot (abhängig vom Wasserstand) vorbei. Doch vorher lassen wir uns vom Glanz des Stadtpalasts blenden, und Ihr Reiseleiter führt Sie durchs Gassengewirr in die Malschule, in der Miniaturen gepinselt werden. Ein Tipp zum Sonnenuntergang: Brausen Sie doch mit einem Taxi zum Monsunpalast Sajjangarh. Vom Blick auf die Stadt und die Aravalliberge beim Sonnenuntergang werden Sie noch lange schwärmen!

12. Tag: Megacity Mumbai
Flug mit Jet Airways nach Mumbai, dem ehemaligen Bombay. Moloch oder Magnet? Mumbai ist beides. In Indiens Wirtschaftsmetropole Nummer eins leben zehn Millionen Menschen in Slums. Doch manchmal werden auch in Mumbai Märchen wahr: „Slumdog Millionär“, die Geschichte vom Straßenjungen Jamal, bot Stoff zum Träumen und räumte 2009 acht Oscars ab! Nach Kolonialflair beim Bahnhof Chhatrapati Shivaji Terminus (UNESCO-Kulturerbe) und einem Mittagsbuffet im legendären Taj Mahal Hotel geht es noch bei den Wäschern an den Dhobi Ghats vorbei. Am späten Nachmittag fliegen wir weiter mit Jet Airways nach Aurangabad. Abendessen in eigener Regie. Zwei Übernachtungen.

13. Tag: Die Höhlen von Ajanta
In die Höhlen von Ajanta (UNESCO-Kulturerbe) zogen sich vor 2000 Jahren buddhistische Mönche zur Meditation zurück. Händler und Minister stifteten Felsbilder und Skulpturen - Kultursponsoring in der indischen Antike. Ihr Reiseleiter deutet die Gesten der Skulpturen, kennt die Geschichten hinter den Comicstrips des Altertums und öffnet die Türen zur Geisteswelt Buddhas. Unser Favorit: der sterbende Buddha auf dem Weg ins Nirwana - unvergängliche Schönheit in Stein. 220 km.

14. Tag: Die Tempel von Ellora
34 Heiligtümer im Basaltstein: In den Höhlen von Ellora (UNESCO-Kulturerbe) mischen sich Buddhismus, Hinduismus und Jainismus. Die Göttin der Gelehrsamkeit lächelt uns zu, Dämonen rütteln am Götterberg, und der Kailasanatha-Tempel ist eine begehbare Skulptur mit zwei Stockwerken. Fahrtstrecke 70 km. Am späten Nachmittag geht es wieder im Luftsprung mit Air India zurück nach Mumbai. Noch nicht müde? Bei einem kühlen Kingfisher-Bier können Sie in der Bar Dome den Filmsternchen Mumbais beim Flirten zusehen oder im Not just Jazz by the Bay Cocktails schlürfen bei Livemusik. Dabei kommt man leicht mit den Großstädtern ins Gespräch. Das Nachtleben von Mumbai kann sich sehen lassen!

15. Tag: Mit dem Boot nach Elephanta
Raus aus dem Smog und der Hektik der Megacity! Auf Elephanta (UNESCO-Kulturerbe) gibt es keine Autos, dafür das unvergessliche Relief des mächtigen Shiva - die steingewordene Zeitlosigkeit. Am Nachmittag sind Sie Regisseur des Programms. Vielleicht den High Tea im Taj Mahal Hotel erleben? Ein letztes Curry zum Abschied, dann bringt uns der Bus zum Flughafen.
Optional Sie möchten sich heute, statt die Insel Elephanta zu erkunden, lieber auf eigene Faust ins quicklebendige Mumbai stürzen? Auf dem Crawford Market gackern zwischen Obst- und Gewürzbergen die Hühner, und in den Altstadtbasaren dahinter shoppt Mumbais Damenwelt Saristoffe und Silberschmuck. Mittendrin ein paar Mantras für Stadtgöttin Mumba. Futter für alle Sinne!

16. Tag: Zurück in die Heimat
Gegen drei Uhr morgens Rückflug von Mumbai nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 8,5 Std.). Ankunft am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.
Seit über 50 Jahren veranstaltet der Münchner Veranstalter Studiosus anspruchsvolle Studienreisen zu Reisezielen in der ganzen Welt. Studiosus ist Marktführer in Deutschland und bietet das vielfältigste Studienreiseprogramm in Europa. Viele beliebte und bekannte Länder werden bereist, es stehen aber auch eine Reihe touristisch eher weniger bekannter Länder und Regionen auf dem Reiseprogramm.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.

 
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Reiseverlauf

16-tägige Studienreise
 
 
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Großes Bild oben: CC: byFotograf: V 2 - some rights reserved (by)

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Indien: © Studiosus Reisen München GmbH

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