Anreise nach Frankfurt oder München und Weiterflug mit TAP Portugal über Lissabon (mit Umsteigen) nach Funchal. Ja, und da unten liegt auch schon die Landebahn! Der spektakuläre Anflug gibt einen ersten Eindruck von der gebirgigen Natur Madeiras. Wir begrüßen Sie am Flughafen und bringen Sie ins Hotel. Abends stimmen wir uns beim gemeinsamen Essen auf die Reise ein. Acht Übernachtungen in Funchal.
2. Tag: Im rauen Westen - Paúl da Serra
Vorbei an Bananenplantagen fahren wir auf die einsame Hochebene Paúl da Serra. Sieht aus hier wie im schottischen Hochland, dazu diese Rinderherden! Jetzt heißt es: Wanderschuhe an, denn unsere erste Wanderung führt uns an einer Levada mit Blick aufs Meer entlang (2 Std., leicht bis mittel, 0 m 50 m). Im Weinbauernort Porto Moniz im Norden können wir uns frischen Fisch gönnen oder wie ein solcher in einen der natürlichen Felsenpools springen. Zurück geht's über die Küstenstraße im Norden und Sao Vicente nach Funchal. 150 km.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Wenn Sie heute zum Beispiel nicht ins Naturschwimmbecken hüpfen möchten, können Sie im Aquarium die Unterwasserwelt der Insel erforschen. In einem Fort aus dem 18. Jahrhundert warten bizarre Meeresschnecken, bissige Mittelmeermuränen und Große Bärenkrebse darauf, dass Sie sich vor ihnen gruseln - und sie knipsen!
3. Tag: Einblicke ins Nonnental
Winston Churchill entdeckte in Camara de Lobos seine Liebe zur Malerei. Inzwischen ist der Ort allerdings sozialer Brennpunkt. Irgendwelche Fußballfans hier? Auf dem Weg zum Aussichtspunkt Eira do Serrado kommen wir in der Gegend vorbei, wo das Geburtshaus des Weltfußballers 2008 Cristiano Ronaldo stand. In über 1000 m Höhe blicken wir ins Nonnental. Dank neuer Tunnel aus EU-Mitteln leben die Menschen hier nicht mehr wie Eremiten. Mehr dazu gibt's bei Kastanienkuchen und -likör von Ihrem Studiosus-Reiseleiter. Weiter zur kleinen Wallfahrtskirche von Monte. Gleich daneben erkunden wir bei einem Spaziergang (1,5 Std., leicht, 100 m 100 m) den Palace Garden von José Berardo. Ein Mix aus exotischen Pflanzen und Kunstwerken. Die Gondelbahn bringt uns runter nach Funchal. 70 km.
4. Tag: Funchal
Frischer Degenfisch, exotische Früchte: Es ist Markttag in Funchal! Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen alle Leckerbissen. Dann steht das Kloster Santa Clara auf dem Programm: Die dort lebenden Nonnen führen uns gerne durch ihr Haus und nehmen uns ins Gebet. Moment mal, andersrum - wir stellen ihnen Fragen. Anschließend führt Sie Ihr Reiseleiter in eine der letzten traditionellen Kellereien, in der Sie den köstlichen Likörwein Madeiras probieren können. Und jetzt? Oberhalb der Stadt wartet auf mehreren Terrassen der Botanische Garten auf uns mit seiner Pflanzenwelt und einer Eins-a-Aussicht über Stadt, Hafen und Meer. Abends freuen wir uns in einem rustikalen Restaurant auf saftige Fleischspieße. 35 km.
Optional Sie schwänzen den Botanischen Garten lieber? Der Five o'clock Tea auf der Terrasse des Reid's Palace Hotel ist eine so alte Tradition, dass sie bei jungen Leuten inzwischen schon wieder in ist. Machen Sie es wie Gregory Peck oder Roger Moore und genießen Sie den Blick auf den Hafen. Turnschuhe und Rucksack müssen allerdings draußen bleiben.
5. Tag: Nordküste - Santana
Nicht wundern, falls Sie auf unserer Wanderung vom Forsthaus Pico das Pedras (1 Std., leicht, 50 m 50 m) zum Rhododendronpark von Queimadas ein Déjà-vu haben: Hier sieht's aus wie bei den Hobbits in „Herr der Ringe“! Wir picknicken - ohne Hobbits - und probieren die vielen regionalen Köstlichkeiten. Wo ist der Wein? Saúde! In Santana unbedingt die Kamera zücken: Solche strohgedeckten, bunten Häuser sieht man nicht jeden Tag. 100 km. Den Rest des Nachmittags verbringen Sie nach Lust und Laune. Wer abends portugiesischen Fado erleben will, kann das in der urigen Kneipe Marcelino, Pao e Vinho in der Altstadt. Ab 22 Uhr geht's los.
6. Tag: Vom Pico do Arieiro bis zum Ribeiro Frio
Der dritthöchste Berg Madeiras ruft! Vom Pico do Arieiro in über 1800 m Höhe sind wir unterwegs zum Miradouro do Juncal. 80 km. Als ob man aus dem Flugzeug auf die Bergwelt Madeiras schauen würde ... Im Norden verrät Ihnen Ihr Reiseleiter mehr über die Lorbeerwälder, die von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurden. Im Forstpark von Ribeiro Frio schauen wir uns die bekannte Forellenzucht an, bevor es per pedes (1 Std., leicht, 50 m 50 m) zum Aussichtspunkt Balcoes geht.
Optional Sie möchten den Tag in den Bergen gegen einen langen Sandstrand zum Baden eintauschen oder sehnen sich nach einem ruhigen Küstenstädtchen? Dann folgen Sie doch dem Tipp Ihres Reiseleiters: Machen Sie einen Ausflug auf die Nachbarinsel Porto Santo, ca. 40 km nordöstlich von Madeira. Wer obendrein noch Golf spielen möchte, ist hier genau richtig.
7. Tag: Gärten und mehr
Blumenfreunde aus aller Welt treffen sich in den Palheiro Gardens. Meterhohe Kamelienstauden, Schmucklilien oder der Natternkopf „Stolz Madeiras“, da schlägt das Herz jedes Hobbygärtners gleich höher. Und dort drüben Proteen, die Mildred Blandy einst aus ihrer südafrikanischen Heimat mitbrachte! Wir wandern (1,5 Std., leicht, 50 m 50 m) an einer Levada entlang nach Camacha, ins Zentrum der Korbflechter. Übrigens: Genau hier fand 1875 das erste Fußballspiel auf der Insel statt. Am Rande von Funchal machen wir halt bei Dona Esmeralda und ihrem kleinen, wild wachsenden Kräutergarten. Bei Kräutertee und selbst gebackenem Kuchen plaudern wir mit ihr über Pflanzenheilkunde, das Klima, Gott und die Welt. 50 km.
8. Tag: Die Ostspitze Madeiras
Wir sind zu Fuß (2,5 Std., leicht bis mittel, 250 m 250 m) auf der Halbinsel Sao Lourenco unterwegs. Kameras raus, um diesen Blick auf die Steilküste und das wuchtige Bergmassiv wirklich unvergesslich zu machen! Unser nächstes Ziel ist der älteste Ort Madeiras: Machico. 40 km. Danach haben Sie im Hotel Zeit, um zu faulenzen, in den Pool zu springen oder sich zu sonnen. Beim gemeinsamen Abendessen im hoch auf den Klippen gelegenen Restaurant mit Meerblick sollten Sie unbedingt gegrillten Degenfisch probieren. Mit Maracujasauce und gebackener Banane, einfach lecker! Nachtschwärmer zieht es später noch in die Disco-Bar Chameleon. Hier warten heiße Rhythmen, Fashionpartys und Shows!
9. Tag: Rückflug von Madeira
Morgens Beginn der Verlängerung oder Flug über Lissabon (mit Umsteigen) nach Frankfurt oder München.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.










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