Individuelle Anreise nach Paris mit einem der Hochgeschwindigkeitszüge TGV, ICE oder Thalys. Ein Vertreter unserer Agentur holt Sie am Bahnhof ab und bringt Sie ins Hotel. Am Abend lernen sich Studiosus-Reiseleiter und Gruppe kennen und stoßen auf eine erlebnisreiche Reise an.
2. Tag: Orléans, Chambord und Cheverny
Durch die Beauce, seit den Zeiten Karls des Großen bis heute die Kornkammer Frankreichs, rollen wir zur Loire. Vive le Roy! Et vive la Femme! Doch oft haderte Frankreich mit seinen Heldinnen, und sie endeten tragisch. Wie die legendäre Jeanne d'Arc, die ihren König und sein Heer in Orléans zum Sieg gegen England führte und später in Rouen auf dem Scheiterhaufen starb. Die Kathedrale war Zeuge. Wenig später empfängt uns das Schloss Chambord (UNESCO-Kulturerbe) mit seinen 440 Zimmern! Schon bald stehen Sie vor dem nächsten Schloss: Cheverny. Nicht ganz so groß, dafür aber ausgestattet mit exquisitem Mobiliar! Am Abend führt Sie Ihr Reiseleiter bei einem Vortrag unterhaltsam in die Welt des französischen Adels ein. 260 km. . Fünf Übernachtungen am Rande von Amboise
3. Tag: Chenonceau, Chaumont und Amboise
Katharina von Medici und Diane de Poitiers liebten denselben Mann, den Luxus und die Schlösser. Als Heinrich II. starb, tauschte Königin Katharina ihr Chaumont gegen das genial über den Cher gebaute Chenonceau der Rivalin - welches der beiden Schlösser gefällt Ihnen besser? Auch heute feiert die Hautevolee rauschende Feste an der Loire, allerdings lässt Sir Mick Jagger niemanden in seinen Garten schauen. Zum Finale das Schloss Amboise: weniger Partyhochburg, dafür mehr Residenz und Festung. 50 km.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Sie sind Leonardo-da-Vinci-Fan? Dann entscheiden Sie sich doch statt für Amboise für das Clos Lucé. Hier residierte nämlich das Jahrtausendgenie. Seine Mona Lisa nahm er gleich mit und verbrachte die letzten drei Jahre bis zu seinem Tod im Schloss.
4. Tag: Kloster St-Benoit und Schloss Sully
Was es mit dem karolingischen Mosaik auf sich hat, verrät Ihr Reiseleiter in der Kirche von Germigny-des-Prés, und wie viele Atomkraftwerke die Loire „zieren“, das sehen Sie selbst. Ein heißes Thema - ebenso wie die geplante Regulierung des ungezähmten Flusses. Die Abtei von St-Benoit ist ein stolzes Anwesen, das im Geiste des heiligen Benedikt die Liebe zum Leben zeigen soll. Genaueres über die Regeln des Ordens, die Arbeit der 40 Mönche und die Zukunft der Benediktiner erfahren wir von einem Glaubensbruder. Wie lebt es sich eigentlich im Kloster? Fragen Sie ruhig, Ihr Reiseleiter übersetzt gern. Majestätisch liegt das Renaissanceschloss Sully am Ufer der Loire. Seine Mauern beherbergten einst Voltaire, als er aus Paris fliehen musste. 320 km.
5. Tag: Villandry, Azay-le-Rideau und Tours
Gemüsebeete in geometrischer Perfektion, Blumenrabatte im Farbenspiel einer geheimen Symbolik: Die Gärten von Villandry sind eine botanische Sensation - wie viele Arten erkennen Sie? Sobald Sie wieder aus dem Labyrinth hinter dem Schloss herausgefunden haben, fahren wir weiter zum Wasserschloss Azay-le-Rideau. Sie schauen durch den Sucher der Kamera und suchen den Goldenen Schnitt? Voilà, architektonisch ragt er vor Ihnen aus dem Wasser der Indre! Weniger harmonisch ging es in Tours zu: Die Altstadt sollte abgerissen werden. Klopfen Sie bei unserem Rundgang auf das Holz der niedlich bunten Fachwerkhäuser des Place Plumereau, damit solche Gedanken nie wieder auftauchen! Ihr Reiseleiter führt Sie vorbei an den Resten der Kirche des heiligen Martin durch die Altstadt zur Kathedrale. Mischen Sie sich unter die Leute und „lecken“ Sie, wie die Franzosen sagen, die Schaufenster mit ihren verführerischen Auslagen. 100 km.
Optional Kunstfreunde aufgepasst! Sie können, statt in Tours am Stadtrundgang teilzunehmen, auch das Museum der schönen Künste besuchen. Während der Französischen Revolution verjagte das Volk die Mönche aus ihren Klöstern und den Adel aus seinen Schlössern. Die konfiszierten Kunstwerke bildeten den Grundstock der Sammlung, die heute zu den bedeutendsten in Frankreich außerhalb von Paris zählt.
6. Tag: Langeais, Saumur und Fontevraud
Das Schloss von Langeais erlebte seine große Stunde, als Karl VIII. und Anne von Bretagne hier heirateten und so Frankreich mit dem Land am Atlantik vereinten. Saumur ist nicht weit - haben Sie mehr Lust auf eine Ausstellung im Schloss, eine Stippvisite im Museum oder eine kleine Weinprobe? Chacun à son gout! Weiter geht die Fahrt nach Fontevraud: In der königlichen Abtei liegt Eleonore von Aquitanien begraben, tatkräftige Powerfrau, Königin von Frankreich und England, Mutter von Richard Löwenherz. 240 km.
Optional Sie tanken lieber frische Luft? Dann verzichten Sie auf den heutigen Ausflug und machen Sie stattdessen eine Radtour! Das Tal der Loire gilt als Radfahrparadies. Mieten Sie ein Fahrrad und bestimmen Sie das Tempo auf Ihrem Ausflug selbst! Ihr Reiseleiter besorgt Ihnen eine Karte und hilft Ihnen bei der Zusammenstellung der Route.
7. Tag: Blois und Talcy
Am Anfang stand nur ein Wehrturm in Blois. Das war vor fast tausend Jahren. Über die Jahrhunderte wandelte sich die Festung zum Schloss, und als Residenz der Könige erhielt die Anlage ihren bis heute erhaltenen Renaissance-Chic. Doch die friedliche Fassade täuscht: Hinter den Mauern wurde in den Zeiten der Religionskriege mächtig gemordet. Ihr Reiseleiter erzählt vom Konflikt zwischen Calvinisten und Katholiken, in dem auch Katharina von Medici eine Hauptrolle spielte. Und auch davon, wie es die Franzosen heute mit der Religion halten. So viel geistige Nahrung verlangt nach einer ausgiebigen Mittagspause, und wenn sich alle gestärkt haben, geht es weiter zum Herrensitz von Talcy. Lassen Sie im Garten noch einmal richtig den Kies unter den Sohlen knirschen. Dann heißt es: Adieu, Pays de la Loire, bonsoir, Paris! 240 km.
8. Tag: Au revoir!
Transfer zum Bahnhof und Rückreise mit dem TGV, ICE oder Thalys. Natürlich können Sie auch ein paar Tage in Paris verlängern, um die französische Hauptstadt auf eigene Faust zu entdecken.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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