In etwa vier Stunden erreichen wir La Palma, die westlichste der Kanarischen Inseln im Schatten Afrikas. Am Flughafen werden Sie schon erwartet: Bienvenido a La Palma! Wir bringen Sie in Ihr Hotel am Meer. Am Abend treffen Sie Ihren Reiseleiter und beim gemeinsamen Welcome-Dinner lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen. Sieben Übernachtungen auf La Palma.
2. Tag: Koloniale Pracht und tiefe Blicke
Vormittags gleich ein erster Ausflug in die Berge: Wir wandern auf der Cumbrecita (1,5 Std., leicht, 100 m 100 m). Dramatisch ist der Anblick des riesigen Schlundes der Caldera de Taburiente, prachtvoll die Wallfahrtskirche Nuestra Senora de las Nieves. Ein Jahr nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus gründeten die Spanier den Hafen Santa Cruz, der sich schnell zum drittgrößten Umschlagplatz des spanischen Amerikahandels mauserte. Die Blüte währte nur kurz, und das Städtchen verfiel in Beschaulichkeit. Auf unserem nachmittäglichen Stadtrundgang sehen wir Bürger- und Kaufmannshäuser, Kirchen und Klöster, die immer noch von den goldenen Tagen zeugen. 50 km. Folgen Sie Ihrem Reiseleiter nach dem Abendessen zu einem Bummel durch die Straßen von Santa Cruz!
3. Tag: Die Glut der Erde
Ist der Osten La Palmas üppig bewachsen, so ist der Süden der Insel vulkanisch karg. Zuletzt spuckte der Teneguía 1971 glutflüssige Lava und Asche - zurück blieb eine Mondlandschaft mit grünen Farbtupfern. Wir wandern (3 Std., mittel bis anspruchsvoll, 0 m 700 m) an den Flanken des Vulkans San Antonio 700 m bergab zum Leuchtturm Faro de Fuencaliente - gleich nebenan wartet ein uriges Strandlokal auf uns. Ein Café solo weckt die Lebensgeister wieder. Im archäologischen Park von Belmaco beginnt eine Zeitreise zurück in die Epoche der kanarischen Ureinwohner. Der Töpfer Ramón bewahrt deren Kunst vor dem Aussterben: Ohne Töpferscheibe formt er bildschöne Teller und Vasen ... und beantwortet geduldig all unsere Fragen. 70 km.
4. Tag: Dem Himmel so nah!
Zwischen Himmel und Abgrund wandeln wir heute auf der wohl spektakulärsten Wanderung, die La Palma zu bieten hat (2 Std., mittel, 250 m 250 m). Wir starten am oberen Rand der Caldera de Taburiente und steigen auf dem Höhenweg rund 250 m auf die höchste Erhebung der Insel, den Roque de los Muchachos (2426 m). Spektakulär ist der Blick in den gewaltigen Trichter der Caldera, bei klarem Wetter grüßt aus der Ferne die markante Spitze des Teides auf Teneriffa. Der Nachmittag gehört Ihnen! Möchten Sie am Strand von Los Cancajos baden, Souvenirs erjagen oder einfach im Hotel entspannen? 40 km.
5. Tag: Im kanarischen Urwald
Auf unserer Wanderung (2,5 Std., leicht bis mittel, 250 m 250 m) im Lorbeerwald des Biosphärenreservats Los Tilos fühlen wir uns wie im tropischen Regenwald. Wer sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen möchte, steigt noch hinab in die von Efeu und Farn überwucherte Wasserschlucht Barranco del Agua. Wir ruhen uns im Schatten der Palmen von San Andrés aus, bevor wir zum Strand von Puerto Espinola aufbrechen. Keine Angst, die manipulierten Haie kommen nur in Schätzings Roman „Der Schwarm“ vor. Farbenfroh präsentiert sich danach der Bauernmarkt von Mazo. Gibt es eine Frucht, die hier nicht zu finden ist? 60 km.
6. Tag: Bikini oder Bootstour
Ein Tag für Sie: durch stille Gassen streifen, unter schattigen Palmen Sherry nippen, eine große Prise Meeresluft schnuppern, sich am Pool die Sonne auf den Bauch scheinen lassen ...Oder Sie begleiten Ihren Reiseleiter auf einem ganztägigen Ausflug in die Bananenmetropole Tazacorte (65 €). Wie steht es um die EU-Banane? Selbst auf der wasserreichen grünen Insel verbraucht der Anbau eigentlich zu viel Wasser. Bummeln Sie durch die Gassen mit ihrem südländischen Flair, bevor wir zu einer dreistündigen Bootstour aufbrechen: Das Farbenspiel der Lavagrotte Cueva Bonita verglich der Maler und Architekt César Manrique mit der Sixtinischen Kapelle! Dann folgen wir den Spuren der Piraten in der „Schmugglerbucht“ Porís de Candelaria. Mit etwas Glück haben wir unterwegs verspielte Begleitung von Flipper & Co. Busstrecke 70 km.
7. Tag: Die Route der Vulkane
Gipfelstürmer reizt der markante Pico Birigoyo (1808 m) vor allem wegen seiner fantastischen Ausblicke zur Caldera de Taburiente im Norden und zu den geologisch noch jungen Vulkanen der Cumbre Vieja im Süden. Am Refugio El Pilar beginnt auf 1450 m Höhe unsere Rundwanderung (3 Std., mittel, 350 m 350 m), die uns auf knirschender Vulkanasche durch lichte Kiefernwälder zu windumtosten Höhen und zurück zum Picknickplatz bringt. Vor dieser Kulisse schmeckt das Picknick doppelt so gut! Skurril präsentiert sich der Dorfplatz des Universalkünstlers Luis Morera in Las Manchas, und anregend ist unser Besuch im Weinmuseum La Palmas mit einer Weinprobe. 60 km.
8. Tag: Adiós oder hasta luego?
Im Laufe des Tages fahren Sie zum Flughafen von La Palma und treten die Heimreise an - mit vielen schönen Erinnerungen. Hasta luego - sehen wir uns wieder?
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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