Flug nach Athen, Transfer zum Hotel in Eigenregie - am besten mit der U-Bahn. Je nach Ankunftszeit Gelegenheit, die griechische Hauptstadt auf eigene Faust zu entdecken: in den Boutiquen der Altstadt Plaka stöbern, durch die Tempelruinen der Agora streifen oder den Rundblick von der Akropolis genießen. Und abends lohnt sich ein Abstecher ins Szeneviertel Psirri.
2. Tag: ATHEN - PAROS Volle Kraft voraus zu den Kykladen
Großes Hallo bei der Begrüßung unseres Marco Polo Scouts Jorgos. Von Piräus nehmen wir die frühe Fähre nach Paros, die in ein paar Stunden im Hafen von Parikia einlaufen wird. Auf der Insel angekommen, bummeln wir zusammen mit Jorgos durch die Gassen der Inselhauptstadt: weiß gekalkte, übereinandergewürfelte Häuser mit knallblauen Türen und Fenstern und mit blühenden Topfpflanzen dekoriert. Wir erkunden die „Hunderttürenkirche“, doch mehr als 99 Türen sind einfach nicht zu finden! Dann hinauf auf den Kastrohügel zum Rundumblick über Dächer und Kirchenkuppeln. Unseren ersten Sonnenuntergang auf den Kykladen beim Abendessen in einer Hafentaverne genießen. (F/A)
3. Tag: PAROS Freizeit oder Inseltour
Am freien Tag am nahen Strand von Parikia relaxen oder mit Jorgos auf Inseltour gehen (25 €): In Marathi die antiken Steinbrüche erkunden, aus deren lupenreinem Marmor jahrhundertelang berühmte Kunstwerke entstanden sind. Unterwegs ein Stück auf dem alten byzantinischen Weg wandern. In Lefkes Szenen fürs Fotoalbum: Gässchen ohne Autos, dafür mit Maultieren, blendend weiße Häuser im Kontrast mit tiefgrünen Zypressen. Und auch die Inseltour führt uns noch an einen schönen Strand ... (F)
4. Tag: PAROS Ausflug zur kleinen Schwester
Vormittags mit dem Bus nach Pounta. Von dort per Fähre zur Schwesterinsel Antiparos. Jorgos zeigt uns den gleichnamigen Ort auf der Insel. Lust auf einen Fußmarsch? Die schönsten Badebuchten liegen ein wenig abseits des Touristenrummels. Später fahren wir zu den Tropfsteinhöhlen°, steigen hinab in die Unterwelt. Abends zurück nach Paros. (F)
5. Tag: PAROS - SANTORIN „Die Schöne“
Gegen Mittag setzen wir unser Inselhüpfen fort. Nächste Station: Santorin. In der Antike hatte die Insel gleich zwei Namen: Strongyle, die Runde, und Kalliste, die Schöne. „Rund ist sie nach einem gewaltigen Vulkanausbruch nicht mehr, aber immer noch außergewöhnlich schön“, meint Jorgos. Wie zum Trotz gegen die Macht der Natur haben die Einwohner ihre schneeweißen Häuser und die Kirchen mit den blauen Kuppeldächern hoch oben in die Kraterwand gebaut, unmittelbar an die Kante der Steilküste. Nach der Ankunft in unserem Hotel in Kamari abends auf eigene Faust durch die Lokale ziehen. (F)
6. Tag: SANTORIN Pompeji der Ägäis
Die bronzezeitliche Stadt Akrotiri war bis ins letzte Jahrhundert unter einer meterhohen Ascheschicht verborgen. Archäologen haben sie entdeckt - und graben und restaurieren seitdem immer noch. Weil die Ausgrabungsstätte selbst nicht zugänglich ist, sehen wir uns die antiken Wandmalereien im Museum° in Fira an. Anschließend bummeln wir mit Jorgos durch die Inselhauptstadt, die dramatisch hoch oben auf dem Rand der Caldera liegt. Hierbleiben oder noch eine Etappe dranhängen: auf einer Wanderung oder, wenn's zu heiß wird, auf Wunsch mit dem Bus zum Künstlerdorf Ia mit einem unvergleichlichen Sonnenuntergang. (F)
7. Tag: SANTORIN Zu den Kameni-Inseln
Den ganzen Tag Freizeit. Am kilometerlangen Lavastrand relaxen, schwimmen, schnorcheln oder dem Wind auf einem Surfbrett Paroli bieten? Wer Lust auf einen Ausflug hat, nutzt die Gelegenheit und schippert mit Jorgos zu den Vulkaninseln Nea Kameni und Palea Kameni (mind. 10 Teilnehmer). Uns erwartet eine bizarre Landschaft aus erstarrter Lava. Gut, dass uns Jorgos daran erinnert hat, genügend Wasser mitzunehmen - die Kameni-Inseln sind unbewohnt und karg. Wandern, im Meer und in einer warmen Quelle baden. Anschließend zurück nach Santorin. (F)
8. Tag: SANTORIN Antike Ruinen und modernes Strandleben
Morgens zum Ausgrabungsort Alt-Thera° wandern. Auch er lag Jahrhunderte unter Asche. Nachmittags Abstieg zum kleinen Ort Perissa, begleitet von grandiosen Ausblicken aufs Meer. Die fünf Kuppeln der Kirche Timios Stavros erkennen wir schon von Weitem. Vorsicht: Am pechschwarzen Strand gibt's ohne Badeschlappen heiße Füße. Mit Boot oder Bus zurück nach Kamari. (F)
9. Tag: SANTORIN - NAXOS Zur größten Kykladeninsel
Vormittags Freizeit, nachmittags mit der Fähre nach Naxos. Wenn wir in den Hafen von Naxos-Stadt einlaufen, begeistert uns eine Bilderbuchkulisse: weiße, kubisch ineinander verschachtelte Häuser, die sich bis hinauf zum venezianischen Kastell ziehen. Nach einer kurzen Dusche im Hotel ziehen wir auf eigene Faust über die Hafenpromenade. In einer Taverne gegrillten Oktopus mit einem Ouzo probieren? (F)
10. Tag: NAXOS Inselrundfahrt
Die Landschaft auf Naxos ist vielfältig: schroffe Bergzüge, fruchtbare Täler mit Agaven, Weingärten und Gemüsefeldern sowie herrlich weiße Strände, von mächtigen Dünen gesäumt. Im Bus fahren wir die Insel ab: unzählige Kurven und mindestens genauso viele traumhafte Ausblicke. Unterwegs entdecken wir die Jünglingsstatue von Flerio° - die seit 2500 Jahren unvollendet zwischen Olivenbäumen, Platanen und Eichen gebettet ruht. Besonders malerisch präsentiert sich das Bergdorf Apiranthos. Die Strecke von Komiaki nach Apollon legen wir jedoch wandernd zurück. Der kleine Strand im urigen Fischerort lädt zu einem Bad im Meer ein. Und versteckt im Grünen liegt auch hier ein Marmorjüngling, der nie fertiggestellt wurde. Schmankerl am Abend: In einem stimmungsvollen Garten werden wir in die Tanzmusik der Insel eingeweiht. (F)
11. Tag: NAXOS Ausflug nach Delos und Mykonos?
Ein freier Tag auf Naxos. Oder die Gelegenheit zum Hopping mit Jorgos auf die Nachbarinseln nutzen: erst nach Delos, einst kultureller Mittelpunkt der Antike. Heute gibt es keine Orte mehr auf der unfruchtbaren, wasserlosen Insel - und auch (fast) keine Menschen. Die wenigen Bewohner sind Angestellte der berühmten Ausgrabungsstätte. Dann weiter übers Meer nach Mykonos. Blendend weiße würfelförmige Häuser mit blauen Türen und Fenstern, die intensiv leuchtenden blauen und roten Kuppeln der zahlreichen Kirchen und eine üppig blühende Blumenpracht machen die Insel zum ägäischen Traum. (F)
12. Tag: NAXOS Sightseeing in der Hauptstadt
Heute zeigt uns Jorgos Naxos-Stadt: vorbei an kleinen Kunstgewerbeläden und Tavernen hinauf zum mittelalterlichen Kastro. Wir besuchen das Archäologische Museum°, das sich im ehemaligen Jesuitenkloster auf der Spitze des Burgbergs befindet. Freizeit am Nachmittag – ideal für einen Ausflug mit dem Linienbus zum Plaka-Strand, wohl dem schönsten Badeplatz ganz Griechenlands. (F)
13. Tag: NAXOS Wasser-, Strand- und Bergsport
Noch ein Tag Freizeit: Am Strand die Seele baumeln lassen oder sich lieber auspowern - beim Windsurfen, Kitesurfen, Segeln. Oder mit dem Mountainbike in die Berge. Lieber zu Fuß? Wie wär's mit einer Wanderung auf den höchsten Berg der Insel? Ein paar unserer Kräfte sollten wir uns aber aufsparen ... Abends gemeinsames Abschiedsessen in einer Taverne. (F/A) Denn am Abend ist Beachvolleyball angesagt. Wer spielt gegen wen? Männlein gegen Weiblein? Oder besser mixed? Wir probieren's einfach aus, pritschen, baggern und schmettern, was das Zeug hält. Griechischer Wein als Erfrischung zwischendurch. Und das große Finale im Meer - unsere Schweißperlen abspülen. Ein bisschen unheimlich ist es uns schon im schwarzen Wasser, denn die Sonne ist längst untergegangen.
14. Tag: NAXOS - ATHEN Abschied von den Inseln
Vormittags legt unsere Fähre zur aussichtsreichen Ganztagesfahrt von Naxos nach Athen ab. Anschließend Abschied von Jorgos und Freizeit in der Hauptstadt. (F)
15. Tag: RÜCKFLUG VON ATHEN
Transfer zum Flughafen in Eigenregie und Rückflug. (F)
° Die Eintrittsgelder der gekennzeichneten Besichtigungspunkte und Aktivitäten in Höhe von ca. 40 € sind nicht im Reisepreis enthalten.
Die Reiseleiter von Marco Polo sind Ihre landeskundigen Partner vor Ort, die gut Deutsch sprechen und genauso jung oder "jung geblieben" wie die Mitreisenden, so dass schnell das Gefühl entsteht, als würde ein guter Freund Gästen aus dem Ausland seine Heimat zeigen.






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