Sie reisen individuell nach München. Von dort fliegen wir nachmittags mit Lufthansa nach Montréal (nonstop, Flugdauer ca. 8,5 Std.). Gegen Abend kommen wir an und fahren weiter nach Québec. 270 km. Zwei Übernachtungen am Rande der Altstadt.
2. Tag: Québec, Bastion der Tradition
Auf der Zitadelle überwachen wir wie die Gardesoldaten mit ihren englischen Fellmützen den St.-Lorenz-Strom. Heute keine Angreifer in Sicht! In der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) fehlt uns zwischen Steinhäusern, Brasserien und Patisserien nur noch die Baskenmütze zum Glück. Das Rattern der Pferdekutschen, mit denen heute Touristen die Stadt durchqueren, versetzt uns in ferne Zeiten. Wie ernst meinen es die Frankokanadier mit ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit? Warum wurde der britische Kronprinz William 2011 teilweise mit Protestdemonstrationen begrüßt? Ihr Studiosus-Reiseleiter weiß mehr darüber. Besondere Atmosphäre hat die Unterstadt. Abends Lust auf Glamour? Dann probieren Sie im noblen Chateau Frontenac einen Martini Roosevelt oder einen Martini Churchill - benannt nach illustren Gästen des Hauses.
Optional Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat der Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm parat. Ihnen ist heute statt nach gemeinsamem Stadtrundgang mehr nach Museum? Das Musée de la Civilisation hält die Erinnerung an Kanadas französische Geschichte wach. Am alten Hafen können Sie sich vorstellen, wie die Entdecker an Land gingen: an der Spitze ein Mann mit dem glamourösen Namen Jacques Cartier.
3. Tag: Am St.-Lorenz-Strom
Wir folgen dem St.-Lorenz-Strom flussabwärts und gelangen zur Kirche Ste-Anne-de-Beaupré, einem der ältesten Wallfahrtsorte Nordamerikas. Zwischenstopp in Baie-St-Paul: Der Geburtsort des Cirque du Soleil ist bekannt für seine Kunstgalerien und zieht schon seit Jahrhunderten die Landschaftsmaler an. Und die Galeristen sind gerne zu einem Plausch mit Ihnen bereit! Unser Ziel: Tadoussac. 220 km.Trinken Sie Ihren Aperitif in der Lobby unseres stilvollen Hotels. Unter den knallroten Dächern wurde John Irvings Roman „Hotel New Hampshire“ mit Jodie Foster und Nastassja Kinski verfilmt. Oder noch Lust auf einen Spaziergang im Sonnenuntergang? Dann halten Sie auf dem Granitfelsen am Fjord Ausschau nach weißen Walen!
4. Tag: Wale im St.-Lorenz-Strom
Heute rechnen wir mit einer hohen Walbeteiligung: Die Mündung des St.-Lorenz-Stroms ist ein Spielplatz dieser Ozeanriesen. Vor unserem Boot gleiten Buckel-, Beluga-, Finn- und Minkwale durch die Fluten. Wir pirschen uns jedoch nur bis auf 200 m heran. Danach sprechen wir mit Jean-Claude oder einem anderen Mitarbeiter des Informationszentrums für Meeressäugetiere (CIMM) darüber, wie wichtig die Wale für die Region sind und was für den Artenschutz getan werden muss. Auch Kanada hat seine Umweltprobleme! Der Nachmittag ist frei - perfekt, um zu den Sanddünen am St.-Lorenz-Strom zu wandern.
5. Tag: Farbenrausch in den Laurentides
Freuen Sie sich auf die Berge der Laurentides! Hier treibt es der Indian Summer besonders bunt. Der Zuckerahorn aus Kanadas Wappen leuchtet mit dem Laub der Gelbbirken, Roteichen, Buchen und Espen um die Wette. Und Ihr Hotel ist eingebettet in das Farbenmeer! 460 km. Zwei Übernachtungen in einem Resorthotel am Lac Sacacomie.
6. Tag: Laurentides - Wildnis und Freiheit
Was wäre Wildnis ohne Freiheit? Heute können Sie eigene Wege gehen, auf dem See Kanu fahren, in warmer Luft durch bunte Wälder wandern, mit einem Fallensteller Wölfe beobachten und ihn nach Herzenslust befragen über den Handel mit Pelztieren und über Schlittenhunde. Oder Sie lassen sich im Hotel-Spa massieren.
7. Tag: Französisches Montréal
Fällt Ihnen der Abschied von unserem Seehotel schwer? Dann freuen Sie sich auf die Kulturmetropole Montréal! 170 km. Wir genießen vom Mont Royal den weiten Blick, lassen uns bannen von der magischen Atmosphäre in der Basilika Notre Dame und bummeln zum Place Jacques-Cartier. In diesen Gassen jagt die Gerichtsmedizinerin Tempe Brennan in den Krimis von Kathy Reichs Verbrecher! Ihr Reiseleiter verrät Ihnen, wo Sie abends den besten Hummer und Wildlachs essen können.
Optional Heute Lust, Montréal auf eigene Faust zu entdecken? Die Rue Ste-Catherine z.B. führt Sie vom Studentenviertel bis zum Museum für moderne Kunst. Highlight auf dem Weg: die Underground City mit ihren mehr als 1000 Läden auf 30 km - unterirdisch gut!
8. Tag: Ottawa und die Hutnadel
Über Ottawa gibt es eine hübsche Anekdote: Mit der Hutnadel soll Queen Victoria die kleine Stadt zur Hauptstadt Kanadas bestimmt haben. Wir tauchen erst mal in die stolze Vorzeit ein: Im Museum of Civilization öffnet Ihnen Ihr Reiseleiter die Tür zu den Riten und Bräuchen der Westküstenindianer. Vom Parlamentshügel blicken wir auf den Ottawa River und die Herbstfärbung der Bäume ringsum. Der Rideau-Kanal mit seinen Schleusen zählt zum UNESCO-Kulturerbe! Und auf dem Markt haben die Farmer nicht nur äußerst dekorativ ihre Ware ausgelegt, sondern erzählen uns auch mit Stolz von ihren Produkten. Wir probieren Leckereien aus Ahornsirup. Am Abend nehmen uns Vertreter der „First Nations“ - wie die Indianer heute heißen - bei einem Abendessen mit in ihre Welt. Die Gesprächsgelegenheit sollten Sie sich nicht entgehen lassen. 200 km.
9. Tag: Algonquin Provincial Park
Zurück zur Natur! Im Algonquin Provincial Park wandern wir auf leichten Wegen durch eine herbstliche Wunderwelt aus Purpur, Orange, Gelb und Violett. Wenn wir Glück haben, huschen Weißwedelhirsche, Bären und Wölfe durchs Gebüsch. 380 km.
10. Tag: Hoch hinaus in Toronto
Willkommen in Toronto. 220 km. Nicht nur das architektonische Selbstbewusstsein - auch der Anblick ist die Höhe! 553 m reckt sich der CN Tower in die Luft. Natürlich fahren wir hoch - und ganz Mutige wagen sich sogar auf den Glasboden! Zu unseren Füßen räkelt sich der Sky Dome. Und die Glitzertürme der größten Stadt Kanadas spiegeln sich im Blau des Ontariosees. Am späten Nachmittag können Sie eigene Wege gehen. Lust auf Shopping? Wenn Sie Fashionista sind, geraten Sie im Eaton Center und im Bloor Yorkville Centre in Verzückung. Lieber Panorama? Dann schnappen Sie sich ein Boot zu den Toronto Islands und genießen Sie die schönste Aussicht auf die Skyline! In Chinatown essen Sie so gut chinesisch, dass Sie vergessen, wo Sie sind. Abends erwacht Toronto an der Harbourfront und im Distillery Historic District zum Leben. Zwei Übernachtungen in Toronto.
Optional Wenn Sie schon beim Anblick des CN Tower die Höhenangst plagt, bleiben Sie lieber auf dem Boden Torontos und besuchen Sie das Bata Shoe Museum. Zeitgeschichte anhand von Fußbekleidung.
11. Tag: Donnernde Niagarafälle
Das Tosen der Fluten im Ohr, ihre Urgewalt vor den Augen und im Gesicht das Gefühl, auf einen riesigen Wasserzerstäuber zuzufahren: So geht es Ihnen, wenn wir heute mit der Maid of the Mist bis fast unter die Niagara Falls kommen. Auge in Auge mit den berühmtesten Wasserfällen der Welt, wird Ihren Ohren schnell klar, warum die Indianer sie „Donnerndes Wasser“ getauft haben. Auch vom Skylon Tower ein beeindruckendes Schauspiel! Beim Blick über die Grenze in die USA denken wir über das Verhältnis der beiden Länder nach. Niagara-on-the-Lake versetzt uns ins 19. Jahrhundert zurück. In Toronto tauschen wir bei unserem Abschiedsessen Erinnerungen aus. 260 km.
12. Tag: Rückflug nach Frankfurt
Bis zum Nachmittag haben Sie frei. Nutzen Sie die Zeit, um am Harbourfront Centre das Glitzern des Ontariosees zu sehen, am Kensington Market nach Vintage-Mode zu stöbern oder das Künstlerviertel Cabbagetown zu erkunden. Die Rocksängerin Avril Lavigne und der Schriftsteller Michael Ondaatje sollen hier wohnen. Spätnachmittags fliegen wir mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.).
13. Tag: Zurück in Europa
Ankunft in Frankfurt am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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