Individuelle Anreise nach Frankfurt. Mittags Flug mit Lufthansa nach Chennai (nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.). Ankunft gegen Mitternacht in Chennai, dem ehemaligen Madras, und Transfer zum Hotel. Oder gegen Mittag Abflug mit Qatar Airways nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.) und weiter nach Chennai (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.). Lesetipp zur richtigen Einstimmung für Südindien: „Der Gott der kleinen Dinge“ von Arundhati Roy.
2. Tag: Chennai, Metropole des Südens
Bei Flug mit Qatar Ankunft gegen 3.30 Uhr in Chennai und Transfer zum Hotel. Erst mal ankommen und gemütlich frühstücken, heißt die Devise. Zur Jetlag-Überwindung geht es dann auf eine kurze Stadtrundfahrt, wo prachtvolle Bauten aus der Kolonialzeit an uns vorbeiziehen. In der St.-Thomas-Basilika sind Sie dann schon ein wenig munterer und können Ihrem Studiosus-Reiseleiter lauschen. Im Government Museum, das schon von außen sehenswert ist, gibt es die schönsten Chola-Bronzen zu sehen. Sie sind jetzt hellwach? Schön, dann freuen Sie sich nun mit allen Sinnen auf Mahabalipuram und unser Strandhotel. 60 km. Zwei Übernachtungen in Mahabalipuram.
3. Tag: Mahabalipuram
Kamera geladen? Fotomotive wie Sand am Meer präsentieren sich uns im kleinen Ort zwischen den bizarren Granitfelsen und dem traumhaften Strand: das 30 m lange und 14 m hohe Felsrelief, die in Granit gemeißelten Kulthöhlen der Pallava-Könige (UNESCO-Kulturerbe), die fünf Rathas genannten Monumente, der Küstentempel, Steinmetze bei der Arbeit und viel Meer. Nachmittags ist Strandleben angesagt!
Optional Möchten Sie eigene Wege gehen? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Wer heute nicht mit auf die Besichtigung in Mahabalipuram gehen möchte, kann im nahe gelegenen Kanchipuram nicht nur großartige Tempel bewundern, sondern auch schöne Saris und beste Seidenprodukte kaufen.
4. Tag: Ins Herz Tamil Nadus
Palmen, Zuckerrohr und kleine Dörfer begleiten uns auf der Weiterfahrt in die Kaveri-Ebene nach Tanjore. Indische Musik gewünscht? Das Spektrum reicht von traditionell bis modern, von Ravi Shankar - Vater der amerikanischen Soulsängerin Norah Jones - bis hin zum Oscar-Preisträger A. R. Rahman, der für die Filmmusik zu „Slumdog Millionär“ geehrt wurde. Ob Shiva auch singen konnte, ist nicht belegt, aber in seiner Eigenschaft als Nataraja, König des Tanzes, wurde ihm ein eindrucksvoller Tempel in Chidambaram geweiht, für viele Hindus der Nabel der Welt. Ebenso ein Juwel unter den Bauwerken der Chola-Könige: der Airavateshvara-Tempel in Darasuram (UNESCO-Kulturerbe). 320 km. Zwei Übernachtungen in Tanjore.
5. Tag: Srirangam und Tanjore
Traumtag für Tempelliebhaber! In Srirangam beehren wir den größten Komplex Indiens: den Ranganatha-Swami-Tempel. Zurück in Tanjore feiern wir im Brihadisvara-Tempel (UNESCO-Kulturerbe) dessen 1000. Geburtstag. Das Fest der Götter sehen wir an den Wänden als Fresken und in unzähligen Skulpturen. 100 km.
Optional Sie haben heute keine Lust auf Tempel in Srirangam und Tanjore und wollen wissen, wie Ihre Zukunft aussieht? In der berühmtesten Palmblattbibliothek Indiens, in Vaitheeshwaran Koyil, sehen Wahrsager beim Blick auf Ihr persönliches Palmblatt, wohin die Lebensreise für Sie geht.
6. Tag: Pilgerstadt Madurai
Wir fahren weiter nach Madurai. 140 km. Das pralle Leben, aber auch tiefste Religiosität begegnen uns im Minakshi-Tempel. Tausende Gläubige pilgern täglich hierher und lassen sich vom Tempelelefanten segnen. Mischen Sie sich unter die Gläubigen! Zwischen den mächtigen Säulen duftet es nach Jasmin. Einige Skulpturen hat man mit Farbe bepudert oder mit Butterfett eingeschmiert. Und jeden Abend wird ein Gott zu seiner Göttin getragen.
7. Tag: Exotisches Thekkady
Es grünt so grün, und fast könnte man meinen, Kardamom zu riechen! Üppige Landschaften und „würzige“ Berge begleiten uns jedenfalls auf der Fahrt nach Thekkady. Interessant und mal was anderes: Wir werfen einen Blick in eine Ziegelbrennerei. Auf einer spektakulären Fahrt erreichen wir die Höhen der Kardamomberge. Genauso gut könnten sie auch Zimt-, Piment- oder Nelkenberge heißen. Wir besuchen einen Gewürzgarten und erhalten von Herrn Abraham Tipps zur Anzucht von Bananen und Ingwer. 160 km.
8. Tag: Durch Teehügel nach Kerala
Gottes eigenes Land - so lautet der Werbeslogan von Kerala. Uns wundert das nicht bei dieser herrlichen Landschaft. Kaffee und Tee ohne Ende scheint es auf der weiteren Strecke zu geben. Vielleicht sehen wir ja ein paar Teepflücker in Aktion. Weiter unten säumen Kautschukplantagen unseren Weg. Nachmittags erreichen wir die Backwaters von Kerala, das Fluss- und Kanalsystem des Vembanadsees. Und unser tolles Ayurvedahotel. 150 km. Wie wäre es mit einem Ölaufguss? Oder einer Massage? Oder hätten Sie lieber einen Five o'Clock Tea mit Blick auf Palmen?
9. Tag: Bootsfahrt in den Backwaters
Rechts vor links? Hauptstraße? Einbahnstraße? Die Einheimischen werden die Verkehrsregeln auf den Backwaters und auf dem Vembanadsee schon kennen. Wir schippern auf kleinen Booten jedenfalls voller Vertrauen auf dem Kanalsystem zwischen Kokospalmen und kleinen Siedlungen hindurch. Dann wechseln wir wieder in den Bus und fahren nach Kochi. 70 km. Dort erwartet uns ein außergewöhnliches Abendessen: ein Barbecue-Dinner mit Blick auf den Hafen von Kochi. Zwei Übernachtungen in Kochi.
10. Tag: In Fort Kochi
Chinesische Fischernetze, grüne Kokospalmen - Indien? Ja, klar, die Chinesen waren einst hier und handelten wie die Weltmeister. Wir fahren mit dem Boot zur Altstadt und orten das alte jüdische Viertel, zahlreiche Antiquitätengeschäfte, den Mattancherry-Palast und die St.-Franziskus-Kirche. Der Nachmittag gehört einer Aufführung der klassischen Kathakali-Tänze, einem einzigartigen Mix aus Drama, Tanz, Rhythmus und Gesang. Genauere Details erfahren wir von den Künstlern höchstpersönlich.
Optional Wer heute ausgiebig shoppen will, statt sich die Altstadt anzuschauen, ist im kommerziellen Zentrum Keralas, Ernakulam, bestens aufgehoben. Am Marine Drive, einer herrlichen Fußgängerzone, finden Sie Shoppingmalls, wie Sie sie in Indien vermutlich kaum erwartet hätten.
11. Tag: Märchenhaftes Mysore
Kurzer Flug von Kochi nach Bangalore. Der modernen Millionenstadt droht der Verkehrskollaps, deswegen nehmen wir die Bypass Road, denn jenseits der IT-Türme und der Zuckerrohrfelder wartet schon ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht auf uns: Mysore, die Honeymoon-Metropole. Kameras also bereithalten und draufhalten auf Pracht und Pomp, Kolonialvillen, goldene Kuppeln und Zwiebeltürme. Wir besuchen den größten Maharadschapalast Südindiens. 130 km.
12. Tag: Mysore und Sravana Belgola
Was für ein Fest für die Sinne! Auf dem bunten Obst- und Gemüsemarkt von Mysore gibt es auch Räucherwerk, Blumen, Gewürze und vieles mehr. Wir erhandeln ein paar Souvenirs - nicht ohne die einheimischen Käufer vorher nach dem Preis zu fragen. Sravana Belgola, ein wichtiger Wallfahrtsort, und eine kleine sportliche Herausforderung warten dann schon auf uns: die über 600 Stufen des heiligen Indragiri-Felsens - nur ohne Schuhe zu erklimmen. Belohnung: Indiens größte monolithische Statue on top. Regenerationsprogramm: Busfahrt nach Chikmagalur am Nachmittag. 200 km. Zwei Übernachtungen in einem gepflegten Gartenhotel.
13. Tag: Belur und Halebid
Mit Hunderten von meisterhaften Friesen und Skulpturen bedeckt sind die Tempel, die wir uns heute in Belur und Halebid näher ansehen. Jeder Zentimeter ist bearbeitet. Kritiker meinen: völlig überladen. Wir finden: absolut meisterhaft. 70 km. Freier Nachmittag für Sie! Wonach steht Ihnen der Sinn? Vielleicht nach der M. G. Road in Chikmagalur – der Einkaufsstraße mit authentisch südindischem Leben? Oder einer Tour in die Baba-Budangiri-Berge mit dem höchsten Berg Karnatakas, dem Mullayangiri? Nichtwanderer können auch per Taxi bis fast zum Gipfel fahren. Aussicht und Landschaft sind ein Traum für jeden Bergliebhaber!
14. Tag: Richtung Hospet
Kleine Reise durch die Landschaftsvielfalt Indiens. Das fruchtbare Land im Norden Karnatakas wird abgelöst von den Granitformationen des Dekkan-Plateaus. Unterwegs stoppen wir auf einem Viehmarkt in Sakkarapatna. Ein wenig Unterhaltung gewünscht? Enormes Konfliktpotential hat die Energiefrage in Indien: Neue Atomreaktoren, Staudämme mit Umsiedelungsaktionen, Solarkraft, Windparks und unzählige Dörfer ohne Strom - Ihr Reiseleiter lädt zur Diskussion ein. Am späten Nachmittag kommen wir dann in Hospet an. 310 km. Zwei Übernachtungen in Hospet.
15. Tag: Tempelstadt Vijayanagara
Die Königs- und Tempelstadt Vijayanagara (UNESCO-Kulturerbe) liegt inmitten bizarrer Granitfelsen und man könnte sich dort tagelang aufhalten! Wir gönnen uns zumindest einen Tag in der Ruinenpracht. Unübertroffen pompös soll es hier laut zeitgenössischer Berichte vor rund 500 Jahren gewesen sein. 1565 dann der dramatische Untergang von Vijayanagara. Und erst in den 1990er Jahren der Einzug des Tourismus und der vielen Rucksackreisenden. 40 km.
Optional Sie wollen mal einen Tag für sich und allein durch die Ruinen von Vijayanagara streifen? Kein Problem. Picken Sie sich die Rosinen heraus, stürzen Sie sich auf Ihre persönlichen Favoriten, küren Sie Ihre eigenen Highlights! Die Wege sind alle bestens ausgeschildert.
16. Tag: Pattadakal und Badami
Über einfache Landstraßen geht es durch das Herz Karnatakas. Viel hat sich nicht verändert, seit hier große Dynastien geherrscht haben. In den Sakralbauten von Pattadakal (UNESCO-Kulturerbe) wurden einst Herrscher gekrönt, Zeremonien und Feste gefeiert. In Badami spielen wir dann ein wenig Höhlenforscher und tauchen in die Geschichten der alten Reliefs, Skulpturen und Comics in Stein ein. 170 km. Übernachtung in einem einfachen Hotel.
17. Tag: Auf nach Goa!
Karges Dekkan-Plateau, Baumwollfelder, steile Bergketten mit immergrünem Regenwald - Abwechslung fürs Auge gibt es hier genug. Und dann, Flower-Power an der Westküste: Goa. Ein paar übriggebliebene 68er sind tatsächlich noch da. Ansonsten hat sich hier der „ordentliche“ Tourismus etabliert. Und das heißt: Goa bietet viel mehr als Sand, Strand, tropisches Feeling und wilde Partys. Zum Beispiel leuchtend weiße Kirchen, eine abwechslungsreiche Küche und einen Mix aus indischer und ausländischer Kultur. 260 km. Freuen Sie sich auf zwei Übernachtungen in einem schönen Strandhotel.
18. Tag: Goa erleben
Ein Goatag für Sie allein. Sie können natürlich einfach am Strand oder im Hotel bleiben und die Seele baumeln lassen. Alternativ können Sie auch Ihren Reiseleiter auf einen Ausflug (35 €) zu den portugiesischen Kolonialgebäuden in Alt-Goa (UNESCO-Kulturerbe) begleiten. Am Nachmittag sind Sie dann wieder zurück am Strand - pünktlich zum Sonnenuntergang. Oder Sie flüchten wie einst die Hippies nach Anjuna - nördlich von Goa - und amüsieren sich auf dem gigantischen Flohmarkt bei Kleinigkeiten aus der German Bakery, kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt und jeder Menge interessanter Fundstücke. Oder Sie unternehmen einen ausgedehnten Strandspaziergang nach Benaulim oder Colva (ca. 10 km) und lassen sich mit der Rikscha wieder zurückfahren. Selber Fahrrad fahren geht auch.
19. Tag: Abschied von Indien
Strandleben ist am letzten Tag angesagt. Wer eine Badeverlängerung in Goa gebucht hat, kann gleich dableiben. Für die anderen heißt es Abschied nehmen. Wenn Sie mit Lufthansa fliegen, geht es am Nachmittag per Inlandsflug nach Mumbai. Hier haben wir für Sie bis 23 Uhr Zimmer in einem Hotel in der Nähe des Flughafens reserviert. Nach Mitternacht dann Weiterflug mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 8,5 Std.). Wenn Sie mit Qatar Airways fliegen, können Sie den ganzen Tag noch in Goa genießen. Die Hotelzimmer stehen bis 23 Uhr zur Verfügung. Gegen Mitternacht Transfer zum Flughafen von Goa und Flug mit Qatar Airways nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.).
20. Tag: Wieder in der Heimat
Ankunft mit Lufthansa am Morgen in Frankfurt. Bei Flug mit Qatar Airways Ankunft in Doha am Morgen und Weiterflug nach Frankfurt bzw. München (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.) Ankunft in Frankfurt bzw. München am Mittag. Anschluss zu den anderen Städten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.








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