Starten Sie am Vormittag von Frankfurt, München, Wien oder Zürich mit Linienflügen. Am Nachmittag kommen Sie am Ben Gurion Airport in Tel Aviv an. Wir bringen Sie zum Hotel. Dort heißt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter willkommen. Nach dem Abendessen können Sie an der Strandpromenade schon mal die temperamentvolle Atmosphäre von Tel Aviv schnuppern. Wenn der Schabbat endet, gehen die Tel Aviver ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: feiern.
2. Tag: Schalom, Israel!
„Hügel des Frühlings“ heißt das über 100-jährige Tel Aviv. Schon immer stand die Stadt für Jugend, Zukunft und den Aufbruch Israels - im Kontrast zu seiner Schatzkammer Jerusalem. Kommen Sie nach dem Frühstück mit auf Stadterkundung: Bauhausarchitektur prägt das Gesicht der Weißen Stadt (UNESCO-Kulturerbe). In die Zeit des Osmanischen Reichs versetzt uns die Altstadt des arabischen Stadtteils Jaffa. Plantagen mit Jaffa-Orangen säumen den Weg nach Norden. Jahrhunderte, Jahrtausende zurück: In Caesarea entdecken wir die Überreste der einstigen Hafenmetropole mit den neuen Ausgrabungen des Herodespalastes. Rasanter geht's mit der Hightech-Multimediashow: ein Blick zurück in brillanter technischer Qualität. Akko - einst heiß umkämpft von Richard Löwenherz und Sultan Saladin - wurde zeitweilig von den geheimnisvollen Rittern des Deutschen Ordens bewacht. In der Altstadt des alten Kreuzfahrerhafens (UNESCO-Kulturerbe) schlägt ein orientalisches Herz. Ihr Reiseleiter führt Sie hinein in die Welt der Basare, Moscheen und Karawansereien. Über die sanften Hügel Galiläas führt unser Weg dann an den See Genezareth. 180 km. Zwei Übernachtungen in einem Kibbuzhotel direkt am See.
3. Tag: Auf den Spuren der Bibel
Heute können Sie die biblische Landschaft um den See Genezareth hautnah erleben. Am Nordufer des Sees folgen wir den Spuren Jesu: In Kapernaum, wo Petrus lebte, erinnert eine Synagoge an die jüdische Gemeinde vor 2000 Jahren, in Tabgha verteilte Jesus das Brot an die Fünftausend, auf dem Berg der Seligpreisungen hielt er seine Bergpredigt. Von dort bietet sich ein spektakulärer Blick auf den See und die Golanhöhen - Syrer und Israelis streiten immer noch um sie. Wer hat Lust, durch die biblische Landschaft zum See hinunterzuspazieren (ca. 30 Min.)? Mittags ist Zeit zum Entspannen angesagt: Sanft gleiten wir in einem nach antikem Vorbild gebauten Holzboot über den See, und wenn Sie danach hungrig sind, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter, wo es den besten Petersfisch gibt. Am Nachmittag erfahren Sie beim Rundgang durch den Kibbuz von Ihrem Reiseleiter, wie es sich anfühlt, eine Utopie zu leben. Klappt es wirklich mit dem Leben ohne Besitzdenken? Ein Bad im See sollten Sie sich anschließend auf jeden Fall gönnen. 120 km.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Falls Sie sich besonders für die christlichen Stätten im Heiligen Land interessieren, dann verzichten Sie auf die Kibbuzführung und das Bad und machen Sie stattdessen einen Ausflug zur Verkündigungskirche nach Nazareth!
4. Tag: Jordantal und Totes Meer
Sattes Grün mit gelben und braunen Tupfen - durch starke Farben geht es südwärts. Im Jordantal durchqueren wir subtropische Obstplantagen, ohne intensive Bewässerung nicht vorstellbar. Hier wird klar, dass sich der Nahostkonflikt nicht nur um Politik dreht, sondern auch ums Wasser. Jüdische Siedlungen und palästinensische Dörfer auf der Westbank säumen unseren Weg durch das Jordantal. Der Konflikt wird sichtbar - Ihr Reiseleiter erläutert Hintergründe und Auswirkungen. Dann erreichen wir das Tote Meer. Vom tiefsten Punkt der Erde aus gesehen ragt das Plateau von Massada (UNESCO-Kulturerbe) spektakulär aus der Wüste empor. Wir fahren mit der Seilbahn hinauf zur Felsenfestung des Königs Herodes. Ihre Geschichte, die Ihnen Ihr Reiseleiter erzählt, berührt tief. Mit der Seilbahn runterfahren kann ja jeder - wie wär's stattdessen mit einem Abstieg über den Schlangenpfad (45 Min.)? Unten treffen Sie die Gruppe wieder am Bus. Später zur Entspannung vielleicht ein Bad im Toten Meer? Oder genießen Sie die schöne Spa-Anlage Ihres Hotels - der heilkräftige Schlamm des Toten Meeres wirkt sehr belebend. 200 km.
5. Tag: Auf nach Jerusalem!
Sind Sie Frühaufsteher? Der Nationalpark von En Gedi ist eine Oase in der Judäischen Wüste. In der Morgenkühle wandern wir hinauf zum Davids-Wasserfall (1 Std., leicht, 100 m 100 m). Der Blick aufs Tote Meer begleitet uns auf der Fahrt nach Jerusalem, über 20 m ist der Wasserspiegel in den letzten Jahren gesunken. Das Binnenmeer verlandet. Von Rettungsplänen berichtet Ihr Reiseleiter. Bei Qumran, Fundort der Bibelhandschriften, machen wir Halt. Eine Multimediashow führt Sie ein in die Geheimnisse der Sekte, die hier einst ein abgeschiedenes Leben führte. Dann endlich hinauf ins judäische Bergland - zunächst nach Bethlehem. Hier wechseln wir auf palästinensisches Territorium und gleichzeitig die Perspektive. 8 m hoch ist die Mauer, die Israelis und Palästinenser trennt - ein Mahnmal für die Hilflosigkeit der Politik. Im Internationalen Begegnungszentrum der lutherischen Gemeinde erfahren wir im Gespräch mit Palästinensern, wie sich der Nahostkonflikt von hier aus anfühlt. Nach einer Gelegenheit zum Mittagessen treffen wir Mitri Raheb, Gründer des Zentrums und Preisträger des Aachener Friedenspreises. Anschließend erwartet uns die Geburtskirche Christi. 140 km.
Optional Wenn Sie den Tag mal ruhig angehen wollen – ausschlafen, gemütlich frühstücken, noch eine Runde im Pool drehen – dann ist heute Gelegenheit dazu. Sie verzichten auf die Wanderung in En Gedi. Der Bus holt Sie zur Weiterfahrt nach Jerusalem ab.
6. Tag: Jerusalem bei Tag und Nacht
Wie eng in Jerusalem die Religionen aufeinandersitzen! Und wie jede ihr Revier verteidigt: Am Tempelberg mit der goldenen Kuppel des Felsendoms und der Al-Aksa-Moschee (beides nur Außenbesichtigung) beten die Muslime, wenige Schritte daneben an der Klagemauer die Juden, und in der Grabeskirche üben die christlichen Konfessionen mit wechselndem Erfolg friedliche Koexistenz. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen, die Übersicht zu behalten. Wir mischen uns auf der Via Dolorosa unter die Pilger und gehen weiter ins jüdische Viertel. Am Nachmittag bleibt noch Zeit, sich im quirligen Basar treiben zu lassen und das Feilschen zu üben! Keramik aus Hebron oder Designerschmuck aus israelischen Werkstätten sind begehrte Souvenirs.
Optional Jerusalem by night: Nachts entfaltet die Heilige Stadt ihren besonderen Reiz. Die Stadtmauer, die Kirchen und Moscheen sind hell erleuchtet. Auf einer Busrundfahrt entdecken Sie die stimmungsvollsten Plätze der Stadt (ca. 20 €).
7. Tag: Jerusalems Neustadt und Ölberg
Israel: Ein kleines Land hält die Welt in Atem. Und das Drehbuch dazu schreibt die Knesset, Israels Parlament, wo sich Orthodoxe, Zionisten und Liberale um die Zukunft des Landes streiten. Doch den Prolog erzählt das Holocaust-Memorial Yad Vaschem. Das Israel-Museum führt uns mit den Qumranrollen und dem Jerusalemmodell noch einmal zurück in die Zeit um Christi Geburt. Am Ölberg liegt die grandiose Kulisse der Altstadt mit dem Felsendom vor uns. Am großen jüdischen Friedhof vorbei steigen wir hinab zum Garten Gethsemane. Den Rest des Nachmittags gestalten Sie ganz nach Ihren Vorstellungen. 40 km.
Optional Das neu renovierte Israel-Museum beherbergt die weltweit größte Sammlung an Judaika, außerdem jede Menge Archäologie. Wenn Sie sich dafür interessieren, dann bleiben Sie im Museum; auf den Ölberg und den Garten Gethsemane verzichten Sie dafür.
8. Tag: Rückflug
Den Vormittag können Sie in Jerusalem noch zum Shoppen oder zu einem letzten Bummel durch die Altstadt nutzen. Mittags geht's zum Flughafen nach Tel Aviv. 60 km. Nachmittags fliegen Sie zurück nach Frankfurt, München, Wien oder Zürich. Ankunft am Abend und Anschluss zu den anderen Städten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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