Flug nach Athen, persönliche Abholung und Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit können Sie sich in der nahen Fußgängerzone wie die Athener in ein Straßencafé setzen und einen ersten griechischen Kaffee probieren. Mögen Sie ihn lieber „sketos“ - ungesüßt - oder „metrios“, mit einem Stück Zucker? Später treffen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter zum gemeinsamen Abendessen im Hotel. Freuen Sie sich auf zwei Übernachtungen in Athen in einem komfortablen, zentral und dennoch ruhig gelegenen Hotel.
2. Tag: Athen - museal, vielfältig, modern
Beim Spaziergang durch Parks und Fußgängerzonen erkunden wir die archäologischen Stätten des historischen Zentrums von Athen und sprechen auch über die Demonstrationen, bei denen die Hauptstädter ihren Zorn über das radikale Sparprogramm der griechischen Regierung zum Ausdruck brachten. Anschließend besteigen wir die Akropolis und schauen uns die herausragenden archäologischen Exponate im modernen, 2009 eröffneten Akropolismuseum an. Mittags werden wir gemütlich mit einer „Bimmelbahn“ zum Essen in eine Taverne gefahren, und Ihr Reiseleiter berichtet bei gefüllten Weinblättern und gegrilltem Käse über die Essgewohnheiten der Griechen. Der späte Nachmittag gehört Ihnen. Wie wäre es mit einem gemütlichen Spaziergang auf den Philopappos-Hügel mit Blick auf die von der untergehenden Sonne angestrahlte Akropolis? Dinnertipp: das Restaurant Pil Poul - auch mit Akropolisblick.
3. Tag: Von Athen nach Delphi
Einen Überblick über 1500 Jahre antiker Kunst schenkt uns am Vormittag das Nationalmuseum. Vorbei am Panathenäischen Stadion fahren wir dann nach Delphi. Auf dem Weg passieren wir fruchtbare Baumwollfelder und lernen ein wenig griechisch: „Jassas“ und „kalimera“ kennen Sie vielleicht. Aber wie steht es mit „danke“, „bitte“, „ja“ und „nein“? Damit kommen wir erst mal weiter auf dem Bauernhof in Livadia. Oder wir unterhalten uns einfach mit Händen und Füßen mit der Besitzerin Chrisoula, während wir durch die Olivenhaine spazieren, Hausgemachtes probieren und ökologische Themen besprechen. 190 km. Zwei Übernachtungen in Delphi.
Optional Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Wen es am Vormittag nicht ins Museum zieht, der kann die grüne und ruhige Seite Athens kennenlernen. Beginnen Sie den Tag mit einem Frappé und spazieren Sie dann durch den Nationalgarten auf den Ersten Athener Friedhof. Hier „treffen“ Sie Prominente wie die griechische Schauspielerin und spätere Kulturministerin Melina Mercouri.
4. Tag: Delphi - der Nabel der Welt
Endlich erfahren wir, wo der „Nabel der Welt“ liegt - wie die Griechen die spektakulär gelegenen Ausgrabungen von Delphi mit dem weltberühmten Orakel einst nannten. Die Schatzhäuser, der Apollotempel, das Theater und immer wieder herrliche Aussichten, die allein schon den Aufstieg lohnen. Nach dem Besuch des Museums voller bedeutender Funde fahren wir am Nachmittag zum Kloster Osios Loukas: Mosaiken, ein Glas Kloster-Ouzo unter schattigen Platanen und ein Thema, das beschäftigt: Wie harmonieren eigentlich orthodoxe Kirche und griechischer Alltag? 70 km. Vor dem Abendessen noch ein Sprung in den Hotelpool? Oder Lust auf Leute und einen Aperitif in der Bar Agora - grandiose Blicke auf Olivenhaine inklusive?
5. Tag: Auf den Peloponnes
Wir beginnen den Tag im Atelier eines Töpfermeisters, den wir in Sachen moderner und antiker Vasenmalerei befragen dürfen. Dann säumen Ölbäume unsere Fahrt zum Golf von Korinth. Über eine der längsten und architektonisch interessantesten Schrägseilbrücken der Welt „entern“ wir den Peloponnes. Strandläufer und Badefans werden unseren Stopp am kilometerlangen Sandstrand Kourouta lieben. Olympia winkt schon. 240 km. Beine hoch oder rein in den Pool unseres Hotels - vor dem Abendessen bleibt noch Zeit für ein Entspannungsprogramm. Zwei Übernachtungen in Olympia.
Optional Möchten Sie auf das Vormittagsprogramm mit dem Töpfer verzichten? Dann starten Sie heute früh und außergewöhnlich, und mischen Sie sich im orthodoxen Gottesdienst in der Kirche von Delphi unter die Gläubigen! Danach noch Lust auf eine Runde im Hotelpool?
6. Tag: Das Feuer von Olympia
Olympia hat bis heute Symbolcharakter. Wir erkunden die Ausgrabungen mit dem Stadion, dem Tempel des Göttervaters Zeus, den riesigen Pinien und den nach den Waldbränden 2007 wieder aufgeforsteten Hügeln - so schwitzte und kämpfte man also damals. Wie war das noch mit den hehren Idealen der Antike? Im stimmungsvollen Ambiente riesiger Pinien spannt Ihr Reiseleiter erzählerisch den Bogen vom Damals zum Jetzt. Nach der Besichtigung des Museums bleibt der Nachmittag frei. Frei zum Entspannen, frei zum Schwimmen im Pool, frei für einen Spaziergang durch Olivenhaine. Schließlich sind wir ja im Urlaub und nicht auf der Flucht.
7. Tag: Arkadien - wild und unberührt
Wo Hirtengott Pan sich mit seinen Nymphen vergnügte und Goethes Faust mit Helena, wo bis heute Schafherden und dicht bewachsene Täler dominieren, da ist Arkadien. Vor den Säulen des Apollontempels von Bassae (UNESCO-Kulturerbe) tauchen wir in die Antike ein. In einer Dorftaverne können wir dann der Köchin über die Schulter schauen und lokale Spezialitäten beim Mittagessen schlemmen. Wer hat Lust mit zu kochen? Über Stemnitsa und Dimitsana mit ihren stattlichen Herrenhäusern geht es in unser komfortables Boutiquehotel in Kapsia. 190 km. Nach dem Abendessen haben wir im Hotel ein Date mit einem Tänzer, der uns ein paar Schritte der mitreißenden griechischen Tänze näherbringt. Mitschwingen erwünscht!
8. Tag: Mykene, Weine und Nauplia
Auf dem Weg durch die beeindruckende Bergwelt Arkadiens berichtet Ihr Reiseleiter über die kritische Lage an der griechischen EU-Außengrenze, die damit verbundene illegale Einwanderung und den hohen Ausländeranteil in Griechenland. In Mykene fesseln uns die Burg des Königs Agamemnon und das Schatzhaus des Atreus. Anschließend: Einladung zur Weinprobe mit Käse und Schinken. Weinselig erreichen wir unser Luxushotel, das an der Uferpromenade von Nauplia liegt. 70 km. Am späten Nachmittag bleibt Zeit für einen Spaziergang durch die Altstadtgassen von Nauplia, einer der schönsten Hafenstädte Griechenlands. Abends führt Sie Ihr Reiseleiter in seine Lieblingstaverne, wo wir mit Kaninchen, Saganakikäse oder anderen griechischen Spezialitäten verköstigt werden. Danach noch Lust auf ein Glas Wein an der Uferpromenade? Zwei Übernachtungen
9. Tag: Epidauros - was für ein Theater!
Vorhang auf für das schönste Theater Griechenlands: Epidauros. Ein freier Nachmittag winkt im Anschluss. Nochmals in die Altstadt von Nauplia, um in Modeboutiquen oder Antiquitätenläden zu shoppen? Oder per Boot auf das kleine Festungsinselchen Bourtzi?
Optional Ganztägiger Segeltörn statt Epidauros? Heute eine tolle Alternative! Das Segelschiff Erato kreuzt vor der Küste Nauplias, und unterwegs erklärt Ihnen Kapitän Aris die Grundzüge des Segelns. In einer einsamen Bucht können Sie schwimmen, schnorcheln und das Mittagessen an Bord genießen. Ein erholsamer Urlaubstag mit Sonne und Meer!
10. Tag: Der Kanal von Korinth
Am Vormittag wird es eng, hoch und perspektivenreich: Wir schippern durch den ca. 6 km langen Kanal von Korinth, der den Peloponnes vom Festland trennt. Auf der Busfahrt am Saronischen Golf entlang nach Athen sehen wir Tanker und Raffinerien und diskutieren über die Finanzkrise in Griechenland. Wie viele Milliarden kostet die Rettung des Landes? Sind die jungen Griechen um ihre Zukunft betrogen? Folgt eine „Generation Hoffnung“ oder eine „Generation Pleite“? Busstrecke 190 km. Zur Feier des letzten Abends könnten Sie mit der Seilbahn auf den Likavittos-Hügel fahren. Dazu passen ein Glas Wein und ein letzter sehnsuchtsvoller Blick aufs beleuchtete Athen.
11. Tag: Adio, Athen!
Je nach Abflugzeit können Sie den Vormittag für einen letzten Einkaufsbummel im schicken Viertel Kolonaki mit vielen Marken- und Designerboutiquen nutzen. Oder schauen Sie, wie sich die Athenerinnen in den Markthallen mit Obst und Gemüse eindecken! Guten Flug dann allen Heimkehrern und einen schönen Badeaufenthalt allen glücklichen Hierbleibern!
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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