Flug nach Thessaloniki und Transfer ins Hotel. Tipp für den Abend: an der Uferpromenade auf die „volta“ gehen wie die Einheimischen und in das Barleben eintauchen. Zwei Übernachtungen in Thessaloniki.
2. Tag: In Thessaloniki
Heute mischen wir uns bei einem orthodoxen Gottesdienst in der Agia Sofia unter die Gläubigen. Ihr Studiosus-Reiseleiter kann mehr über die Rolle der orthodoxen Kirche in der modernen griechischen Gesellschaft berichten. Bei unserer Rundfahrt durch Thessaloniki besichtigen wir die frühchristliche Demetriosbasilika und die Schätze im Museum der byzantinischen Kultur. Nachmittags: per Bus hinauf zur Zitadelle mit einem gigantischen Ausblick, per pedes dann an der alten byzantinischen Stadtmauer entlang wieder hinunter.
Optional Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Wenn Sie auf das Zitadellenprogramm am Nachmittag verzichten möchten, dann stürzen Sie sich doch in das angesagte Kneipenviertel Ladadika! Hier tobt das Leben! Viele Griechen verbringen hier gerne ihren Sonntagnachmittag.
3. Tag: Pella und Vergina
Ein königlicher Vormittag: erst einige der ältesten erhaltenen Mosaikfußböden in Pella, Geburtsort von Alexander dem Großen; dann goldene Grabbeigaben seines Vaters, Philipps II., in Vergina. Bei der Fahrt durch die fruchtbaren Felder der makedonischen Ebene schlägt Ihr Reiseleiter mit einem spannenden Vortrag eine Brücke vom antiken zum modernen Leben. Was steckt hinter der Finanzkrise? Wie viele Milliarden kostet die Rettung Griechenlands? Sind die jungen Griechen um ihre Zukunft betrogen? Weiter geht es nach Kalambaka. 230 km. Zwei Übernachtungen in einem Hotel mit Blick auf die Meteoraklöster.
4. Tag: Die spektakulären Meteoraklöster
Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes: die Meteoraklöster, von weltentrückten Mönchen auf steilen Felskuppen errichtet. Wir erkunden zwei der Klöster ausführlicher und vertiefen uns in die schillernde Freskenmalerei und die orthodoxe Religiosität. Nachmittags bestaunen wir die Basilika von Kalambaka, danach eine Werkstatt für eine eindrucksvolle Kunst: Ikonenmalerei. Zum Abendessen in einer urigen Taverne gesellen sich dann Griechen zu uns, die lange Zeit in der Schweiz gelebt haben. Bei gefüllten Weinblättern und Saganakikäse plaudern wir mit ihnen über ihre Erfahrungen in beiden Kulturen.
5. Tag: Das Kloster Osios Loukas
Am Vormittag stoppen wir an den Thermopylen und erfahren mehr über den Kampf des Spartanerkönigs Leonidas gegen die Perser. Nach einem Stopp in der Hafenstadt Itea tauchen wir im Kloster Osios Loukas (UNESCO-Kulturerbe) in die goldene Welt von Byzanz ein und stoßen mit einem Glas Kloster-Ouzo an. Jamas! Delphi erwartet uns schon. 250 km. Zwei Übernachtungen.
6. Tag: Das Orakel von Delphi
Voller Fundstücke ist das Museum von Delphi. Voller Blickfänge sind die Ausgrabungen mit dem Geist des weltberühmten Orakels. Die Schatzhäuser, der Apollotempel, das Theater, die Landschaft - der Aufstieg lohnt sich schon wegen der Aussicht. Anschließend sehen wir das Wahrzeichen von Delphi, die drei Säulen des Heiligtums der Athena Pronaia. Der Nachmittag gehört der Kunst antiker und moderner Vasenmalerei und dem Dialog mit dem Meister einer Töpferwerkstatt.
Optional Aktivität statt Töpferwerkstatt? Die Hänge des Parnassgebirges mit ihren mittelalterlichen Hirtenpfaden eignen sich am Nachmittag auch hervorragend zu einer anderen Art des Genusses: zum Wandern. Ihr Reiseleiter hat die Tipps für die schönsten Wege.
7. Tag: Auf den Peloponnes
Griechische Musik mit ihrer überraschenden Vielfalt begleitet uns auf der Fahrt zum Peloponnes über eine der längsten Schrägseilbrücken der Welt. In Patras besichtigen wir das modern gestaltete archäologische Museum und schauen in die Kathedrale des Apostels Andreas. Nach einem Badestopp am Strand von Kourouta geht es weiter nach Olympia. Unterwegs berichtet Ihr Reiseleiter über die kritische Lage an der griechischen EU-Außengrenze, die damit verbundene illegale Einwanderung und den hohen Ausländeranteil in Griechenland. 280 km. Zwei Übernachtungen in Olympia.
8. Tag: Das Feuer von Olympia
Erst das Museum mit exzellent erhaltenen Statuen, dann die Ausgrabungen mit dem Hauch historischer Wettkämpfe. Olympia hat bis heute Symbolcharakter. Wie war das noch mit den hehren Idealen der Antike? Im stimmungsvollen Ambiente riesiger Pinien spannt Ihr Reiseleiter den Bogen vom Damals zum Jetzt. Am späten Nachmittag bleibt Zeit für den Hotelpool.
9. Tag: Messene und Oliven
Durch weitläufige Olivenhaine fahren wir nach Messene, wo wir das größte archäologische Gelände Griechenlands ausführlich erkunden. Spektakulär sind die Mauern der antiken Burg, die Tempel, das Theater und vieles mehr. Am Nachmittag erreichen wir unser komfortables Hotel an der Strandpromenade von Kalamata. Vor dem Abendessen bleibt noch Zeit für einen Strandspaziergang. 120 km.
10. Tag: Byzantinisches Mistra
Über das Taygetosgebirge nach Mistra, UNESCO-Kulturerbe und Ruinenstadt. Mit den Nonnen im Kloster Pantanassa plaudern wir in gemütlicher Runde über das Klosterleben. In Sparta führt unser Spaziergang zu den „spartanischen Resten“ der einst so mächtigen Stadt. Dann geht es durch das ursprüngliche Arkadien zu Schafherden, Schluchten, Gebirgen und Tälern und weiter in die malerischen Hafenstadt Nauplia. Unser Tophotel liegt direkt an der Uferpromenade in Gehweite zur schönen Altstadt. Haben Sie nach dem Abendessen noch Lust auf Leute, Ouzo oder andere mediterrane Freuden? Dann mischen Sie sich in der Bar Aktaion unter die Griechen! 170 km. Zwei Übernachtungen in einem erstklassigen Hotel.
11. Tag: Mykene und Weingenüsse
In Tiryns bestaunen wir die Zyklopenmauern aus mykenischer Zeit. Dann besuchen wir die Burg des Agamemnon in Mykene und das Schatzhaus des Atreus. Bei einer Weinprobe stoßen wir auf die 3000 Jahre alte Weinbaukultur an und erfahren bei Käse und Schinken viel über die reichen Früchte des hiesigen Weinbaus. 80 km. Späterer Nachmittag nach Lust und Laune: Allein durch Nauplias Gassen? Ein Frappé an der Uferpromenade?
12. Tag: Epidauros und Korinth
In Epidauros sehen wir das schönste Theater Griechenlands und die Kultstätte für den Heilgott Asklepios. In Korinth zieht es uns zum Apollotempel. Auf dem Weg nach Athen passieren wir den Hafen von Piräus, auch ein Kandidat für den Verkauf an private Investoren im Zuge des radikalen Sparpakets der griechischen Regierung. 190 km. Drei Übernachtungen in Athen in einem erstklassigen Hotel im schicken Viertel Kolonaki.
13. Tag: Athen und Kap Sounion
Wer Smog und alte Steine erwartet hat, wird auf unserer Rundfahrt staunen: Athen hat sich in den letzten Jahren wunderbar aufgehübscht und verwandelte sich in eine moderne Metropole mit Fußgängerzonen, Parks und U-Bahnen. Einen genialen Überblick über 1500 Jahre antiker Kunst schenkt uns das Nationalmuseum. Nachmittags: Auf zum Kap Sounion mit dem imposanten Poseidontempel! Genießen Sie den Ausblick auf das Meer!
Optional Sie möchten heute auf das Tagesprogramm verzichten und einen entspannten Tag am Meer einlegen? Dann fahren Sie mit der Straßenbahn zu einem der Stadtstrände Athens! In Glyfada oder Voula können Sie sich herrlich in den Fluten des Saronischen Golfes erfrischen oder sich im Liegestuhl in einen Krimi von Petros Markaris vertiefen.
14. Tag: Athen und Akropolis
Im historischen Zentrum von Athen verbinden Fußgängerzonen archäologische Stätten und Parks. Highlight: der Aufstieg zur Akropolis. Im modernen Akropolismuseum beeindrucken lichtdurchflutete Architektur und famose archäologische Exponate. Gruppengenuss beim Mittagessen mit Weinblättern, Tsatsiki, gegrilltem Käse und mehr in einer Taverne. Später Zeit für individuelle Athenerkundungen. Vielleicht ein Einkaufsbummel durch die Boutiquen von Kolonaki? Oder einen letzten griechischen Kaffee? Dinnertipp für den freien Abend: das elegante Restaurant Pil Poul. Stilvoll und mit herrlichem Akropolisblick.
15. Tag: Adio, Griechenland!
Je nach Abflugzeit haben Sie Gelegenheit für letzte Einkäufe. Rückflug oder Beginn des Badeaufenthaltes.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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