Im Laufe des Tages Flug nach Barcelona. Die passende Fluglektüre: „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón. Wir holen Sie ab und bringen Sie ins Hotel. Wer früh ankommt, kann schon die ersten Fantasieblüten des Jugendstilarchitekten Antoni Gaudí bestaunen. Im Einführungsvortrag öffnet Ihr Studiosus-Reiseleiter die Türen zur spanischen Kulturgeschichte. Schon mal Hühnchen mit Schokolade probiert? Katalanen lieben es auch in der Küche kreativ. Kein Wunder, dass Ferran Adrià, einer der berühmtesten Köche der Welt und Erfinder der Molekularküche, Katalane ist. Eine gemäßigtere Variante katalanischer Kochkunst lernen Sie beim gemeinsamen Abendessen in einem guten Restaurant kennen. Vier Übernachtungen in Barcelona.
2. Tag: Barcelona: Mittelalter und Moderne
Auf dem Montjuic sang Montserrat Caballé 1992 den Olympiasong aus der Feder von Freddie Mercury zur Eröffnung der Olympischen Spiele. Uns zieht es auf dem Hausberg Barcelonas ins Katalanische Nationalmuseum (MNAC) mit romanischen Fresken aus den Tälern der Pyrenäen und den Werken der Modernisten, den Wegbereitern der Moderne. Nachmittag und Abend gehören Ihnen! Im Picasso-Museum locken Werke aus den stürmischen Jugendjahren des Meisters. Oder Sie bummeln durch das Gotische Viertel zur Kirche Santa Maria del Mar - der Kathedrale des Meeres im Bestseller von Ildefonso Falcones. Danach holt Sie ein Glas prickelnder Cava - Kataloniens Antwort auf den Champagner - schnell wieder in die Gegenwart. Barcelona tanzt: Am frühen Abend trifft man sich zum katalanischen Nationaltanz Sardana vor der Kathedrale. Versuchen Sie doch mal, die Schrittkombinationen mitzumachen!
3. Tag: Auf Dalís Spuren in Pubol und Figueres
Genie und Exzentrik gingen Hand in Hand - am Werk des Surrealisten scheiden sich die Geister. Katalonien ist auf jeden Fall Dalí-Land. In Pubol baute der Meister ein Schloss für Muse Gala, wir tauchen in surreale Welten ein. Dalí zum Zweiten: In Figueres setzte er sich mit dem Teatre-Museu ein Denkmal - auf fünf Stockwerken Dalí pur. 220 km. Zurück in Barcelona haben Sie Zeit für sich selbst. Ein Flanier-Muss: das alte Fischerviertel Barceloneta, das zu den Olympischen Spielen ein Facelift bekam. Leuteschauen auf der Hafenpromenade lohnt immer! Nicht vergessen: ein Foto unter dem Glitzerfisch von Stararchitekt Frank O. Gehry. Noch besser: Grillfisch auf dem Teller.
Optional Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat der Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm parat! Dalí lässt Sie kalt? Dann fahren Sie doch, anstelle unseres Ausflugs nach Pubol und Figueres, mit Bus oder Zug nach Gerona - Torbögen, steile Treppen, Altstadtgassen und das frühere jüdische Viertel sind mittelalterliche Traumkulisse fürs Studentenleben!
4. Tag: Barcelona: Gotik und Gaudí
Gesichter einer Stadt auf unserer Rundfahrt durch Barcelona: Über dem alten Hafen wacht Kolumbus, nebenan auf der Hafenpromenade joggen die Jungen im Trikot des FC Barcelona für den nächsten WM-Titel, und die Schönen zieht es zum Strand. Der altbekannte Laufsteg der Eitelkeiten: der Flanierboulevard Las Ramblas. Im Gotischen Viertel sind mittelalterliche Mauern oft genug Filmkulisse - wie für die Verfilmung von Patrick Süskinds „Parfum“. Eine unvollendete Schönheit: Antoni Gaudís Sagrada Familia. Doch auch in La Pedrera und im Parc Güell wucherte seine Fantasie. Lust, Livia in ihrer Werkstatt zu besuchen? Die Mosaikkünstlerin plaudert mit uns über neue Trends und alte Traditionen und den Künstleralltag in Barcelona.
5. Tag: Mit dem Zug nach Madrid
Adéu, Barcelona - mit dem Hochgeschwindigkeitszug AVE brausen wir vormittags in weniger als drei Stunden nach Madrid. Auch die mitreisenden Pendler zwischen den Metropolen meinen: „Zug bevorzugt“. Gelegenheit für ein gutes Gespräch über die Konkurrenz der Städte und die spanische Sicht zur Euro-Krise oder eine spannende Lektüre! Große Kunst zum Auftakt in der Hauptstadt: El Greco, Velazquez, Goya - das Dreigestirn der alten spanischen Meister - im Prado! Und Hieronymus Bosch und Tizian als Aperitif! Der Abend gehört wiederum Ihnen. Unser Tipp: Probieren Sie kastilische Küche im Café de Oriente gegenüber dem Königspalast!. Vier Übernachtungen in Madrid
6. Tag: Klosterpalast El Escorial und Madrid
Philipp II. erhob Madrid zur Hauptstadt, doch zog er sich in die Granitmauern des Klosters San Lorenzo de El Escorial (UNESCO-Kulturerbe) zurück. Von hier aus regierte er ein Reich, in dem die Sonne nie unterging. Im Königin-Sofia-Museum widmen wir uns am Nachmittag den bekanntesten Vertretern der Moderne - Miró, Dalí und natürlich Picasso, dessen Meisterwerk „Guernica“ an die Gräuel des Bürgerkriegs erinnert. 100 km.
Optional Wenn Sie den Escorial weniger mögen und etwas Besonderes erleben möchten - in der Real Fábrica de Tapices werden wie schon zu Goyas Zeiten Wandteppiche gewebt. Zwischen Meisterwerken der Handwerkskunst können Sie die Werkstätten erkunden.
7. Tag: Toledo oder Madrid in Eigenregie
Lust auf einen Ausflug (75 €) nach Toledo (UNESCO-Kulturerbe)? Kathedrale, Kirche Santo Tomé, Kloster San Juan de los Reyes und Synagoge El Tránsito thronen hoch über dem Tajo - dazwischen ein Labyrinth der Gassen. Bis ins 16. Jahrhundert war Toledo Kulturzentrum des Landes - hier fand der Kreter El Greco zu seinem eigenen, beseelten Stil. 140 km. Doch auch in Madrid gibt es noch viel zu entdecken, wenn Sie es vorziehen, in der Hauptstadt zu bleiben: Royalisten können die endlosen Fluchten des Königspalastes bewundern. Designermode finden Sie wie die Madrilenen im Viertel Salamanca.
8. Tag: Madrid: Thyssen-Bornemisza-Museum
Alte Meister und Klassiker der Moderne - die Gemäldesammlung Thyssen-Bornemisza ist weltberühmt. Am Nachmittag führen Sie Programmregie! Apropos Regie - in den Bars der Altstadt könnte irgendwo Pedro Almodóvar an der Theke lehnen, Spaniens Oscar-gekrönter Filmregisseur. Süße Sünden: Probieren Sie Churros mit Schokolade in der Chocolatería San Ginés. Lieber Kunst statt Kuchen? Goya-Fans kommen in der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando mit 13 Gemälden des Meisters sicher auf ihre Kosten! Und was gibt es Neues im architektonisch interessanten Kunsttempel des CaixaForums? Abends blicken wir bei einem gemeinsamen Abschiedsessen auf erlebnisreiche Tage in den spanischen Metropolen zurück.
Optional Bilder haben Sie schon genug gesehen und Sie möchten lieber in einem der wunderschönen kastilischen Städtchen zurück in die Vergangenheit reisen? In Alcalá de Henares wuchs Miguel de Cervantes auf, Autor des spanischen Nationalepos „Don Quijote“. Gehen Sie auf Spurensuche! Der Reiseleiter organisiert gern für Sie den Ausflug mit dem Zug oder Linienbus.
9. Tag: Abschied von Spanien
Je nach Abflug bleibt Zeit zum Einkaufen - kulinarische Souvenirs finden Sie in der Markthalle San Miguel. Im Laufe des Tages bringen wir Sie zum Flughafen, rechtzeitig zum Flug zurück in die Heimat!
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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