Individuelle Anreise nach Frankfurt oder München und abends Abflug mit South African Airways in Richtung Johannesburg (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.).
2. Tag: Ankunft in Windhuk
Morgens Landung in Johannesburg und Anschluss nach Windhuk. Ankunft gegen Mittag. Per Bus entdecken wir nachmittags die Hauptstadt Namibias. Ihr Studiosus-Reiseleiter erschließt Ihnen die gegensätzlichen Lebenswelten aus deutscher Kolonialzeit und schwarzem Afrika: Hier die Townships von Katutura, dort die Relikte wilhelminischer Herrschaft: das Reiterdenkmal, die Bürgerhäuser im Jugendstil, der Tintenpalast. Dazwischen moderne Glasbauten - Symbole einer aufstrebenden Nation.
3. Tag: Weites Land Namibia
Das Abenteuer beginnt! Und gleich bei unserem ersten Stopp bekommen wir einen Eindruck von der ethnischen Vielfalt Namibias. Rehoboth ist die Heimat der Baster - eines Mischlingsvolks aus Nama und Europäern. Über die Kurven des Remhoogte-Passes gelangen wir in die Namibwüste, eine der trockensten Regionen der Erde. Am Nachmittag erkunden wir die Wüste auf einer Rundfahrt mit offenen Geländefahrzeugen und halten bei den versteinerten Dünen - den einzigen ihrer Art weltweit. 300 km. Zwei Übernachtungen in der Namib Desert Lodge.
Optional Zum Programm gibt es immer wieder Alternativen. Wenn Sie heute Nachmittag nicht mit dem Auto in die Wüste fahren möchten, sondern sich lieber selbst bewegen wollen – kein Problem! An der Rezeption erhalten Sie eine Skizze über die Wanderwege auf dem Gelände der Lodge.
4. Tag: Die Dünen von Sossusvlei
Frühmorgens brechen wir auf! Mit Bus und Geländewagen stoßen wir in die zentrale Namib, die älteste Wüste der Welt, vor. Höhepunkt: die bis zu 300 m hohen orangefarbenen Dünen rund um das Sossusvlei - eine riesige Lehmpfanne. Wer will, besteigt einen der Sandberge. Kann ein Fluss einfach verschwinden? Ja, er kann. Das sehen wir im Sesriem-Canyon, wo die Erde unter einer Felsplatte scheinbar unvermittelt den Tsauchab verschluckt. 220 km. Nachmittags heißt es entspannen in unserer Wüstenlodge.
5. Tag: Die Namib
Auf dem Weg nach Swakopmund passieren wir einige der schönsten Stellen des Namib-Naukluft-Parks: Wir blicken auf den Grund des Kuiseb-Canyons, halten bei den Wildtränken Ganab und Hotsas - Treffpunkt von Zebras und Antilopen - , bewundern die Welwitschia-Fläche, wo die einzigartige urzeitliche Welwitschia mirabilis wächst, und erblicken die sogenannte Mondlandschaft, die ihren Namen redlich verdient. In der Küstenstadt Swakopmund treffen wir abends einen deutschsprachigen Namibier, der gerne Ihre Fragen zum Leben am Rande der Wüste beantwortet. 300 km. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.
6. Tag: Swakopmund
Was macht die Robbe in unserem Boot? Sie freut sich auf Sie, lässt sich sogar streicheln. Wir sind in Walfischbucht, Nachbarstadt Swakopmunds und größter Hafen Namibias. Begleitet von Pelikanen und Delfinen bringt uns das Boot zur anderen Seite der Bucht, wo Robben in großen Kolonien auf den Sandbänken lagern. An Bord werden Austern, Fisch und Sekt gereicht. Zurück in Swakopmund führt Sie Ihr Reiseleiter durch die Stadt. Hier wird Deutsch gesprochen, und es ist nicht schwer, mit den Swakopmundern ins Gespräch zu kommen. Tipp fürs Abendessen: Kückis Pub ist eine Institution und berühmt für leckere Meeresfrüchte.
Optional Eine hochinteressante Alternative zur Stadtführung: Besuchen Sie mit einer einheimischen Führerin die Township Mondesa und begegnen Sie Angehörigen der verschiedenen ethnischen Gruppen des Landes! Sprechen Sie mit ihnen über ihren Alltag und Probleme wie Aids, Arbeitslosigkeit oder die Folgen der Apartheid (ca. 40 €)!
7. Tag: In die Erongoberge
Wir entfernen uns wieder von der Atlantikküste und fahren hinauf in die Erongoberge. Gegen Mittag erreichen wir unsere traumhaft gelegene Lodge mit ihren strohgedeckten Bungalows. Nachmittags brechen wir zu einer Rundfahrt durch die bergig-bizarre Landschaft der Erongoberge auf - ein Eldorado für Hobbygeologen. Immer wieder halten wir, um Felsbilder zu bestaunen: sehr modern anmutende Kunst der Buschmänner, die möglicherweise mehr als tausend Jahre alt ist. 240 km.
8. Tag: Wein und wilde Tiere
Es ist nicht sehr weit bis zur Weinkellerei Kristall, einer von dreien in Namibia. Der Besitzer erzählt Ihnen, wie der Gründer auf den Gedanken kam, mitten im Busch Wein anzubauen, und freut sich auf Ihre Fragen. Auf direktem Weg fahren wir dann zum Etoscha-Nationalpark, wo uns am frühen Nachmittag eine erste Wildbeobachtungsfahrt zu einigen Wasserstellen führt. 390 km.
9. Tag: Auf Pirsch im Etoscha-Nationalpark
Kamera im Anschlag? Akkus aufgeladen? Dann kann nichts mehr schiefgehen bei unserem ganztägigen Ausflug in den Etoschapark - eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Afrikas. Mit Sicherheit werden Ihnen heute Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen vor die Linse laufen. Vielleicht auch einige Großkatzen, Nashörner und Elefanten. Vor allem an den vielen Wasserstellen, die wir anfahren, bieten sich tolle Gelegenheiten für Ihr persönliches Foto des Jahres. Am späten Nachmittag verlassen wir das Tierparadies und übernachten in einem erstklassigen Hotel am Eingang zum Park. Ca. 200 km.
Optional Statt mit unserem Bus können Sie vormittags auch mit dem offenen Jeep auf Wildbeobachtungsfahrt gehen (ca. 55 €). Lassen Sie sich den Wind um die Nase wehen, bekommen Sie das richtige Gefühl für die Wildnis Afrikas! Später treffen Sie die Gruppe an einem verabredeten Ort wieder.
10. Tag: Weites Land
Im Minenstädtchen Tsumeb erfahren wir im Stadtmuseum mehr über das „Gold“ Namibias: Kupfer. Wir stoppen in Okahandja an den Gräbern wichtiger Häuptlinge des Herero-Volkes, und Sie erfahren von Ihrem Reiseleiter, warum die Hereros bis heute von Deutschland eine Entschädigung für ihr Schicksal während der Kolonialzeit fordern. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir unsere Lodge nördlich von Windhuk. 490 km.
11. Tag: Flug zum Kap
Genießen Sie noch die freie Zeit in Namibia und ein leckeres Mittagessen. Abends fliegen Sie in etwa zwei Stunden mit South African Airways nach Kapstadt. Ihr Reiseleiter für die Tage in Kapstadt begrüßt Sie auf dem Flughafen. Drei Übernachtungen in Kapstadt in einem zentral gelegenen Hotel.
12. Tag: Historisches Kapstadt
Vormittags spazieren wir durch Company's Garden zum historischen Zentrum, besuchen das Kastell und erfreuen uns an den kunterbunten Häusern im Malaienviertel Bo Kaap. Mit der Seilbahn schweben wir auf den Tafelberg (wetterabhängig) und blicken von hier über Kapstadt und die Tafelbucht. Am späteren Nachmittag Besuch der Victoria and Alfred Waterfront am alten Hafen, gleichermaßen Besucherattraktion und Flaniermeile der Capetonians.
13. Tag: Kap der Guten Hoffnung
Die Fahrt an der Westküste zum Kap der Guten Hoffnung hat viele atemberaubende Momente. Wir blicken vom Felsen auf den Atlantik und stoßen mit einem Glas Sekt auf die gelungene Reise an. Auf der Rückfahrt nach Kapstadt machen wir einen Abstecher zu den Pinguinen am Strand von Boulders. Schließlich besichtigen wir Groot Constantia, das älteste Weingut Südafrikas, wo wir das Herrenhaus und die Weinkellerei besuchen. Zum Abschiedsessen in Kapstadt führt Sie Ihr Reiseleiter am Abend in ein renommiertes Restaurant. 140 km.
14. Tag: Out of Africa
Am Nachmittag Flug von Kapstadt nach Johannesburg mit direktem Anschluss zum Nonstop-Flug nach Frankfurt oder München (Nachtflug, Flugdauer ca. 10,5 Std.). Der Vormittag gehört Ihnen.
15. Tag: Wieder zu Hause
Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt bzw. München mit Anschluss zu den anderen Orten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






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