Anreise nach Frankfurt bzw. München. Am Abend Flug mit South African Airways nach Johannesburg (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).
2. Tag: Im Herzen Südafrikas!
Nach der Landung in Johannesburg geht es gleich gen Osten. Wir stoßen ins Herz Südafrikas vor - in die schier unendliche Weite des Landes. Wogende Maisfelder und riesige Rinderfarmen neben Kohlebergwerken säumen unseren Weg ins subtropische Lowveld. Unterwegs gibt Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter erste Informationen zu Südafrika und Ihrer Reise. Im familiären Gästehaus Böhm's Zeederberg empfangen uns stilvoll eingerichtete Bungalows, eingebettet in einen paradiesisch anmutenden Garten. 390 km. Den Rest des Tages verbringen Sie nach Lust und Laune - vielleicht am Pool? Oder wollen Sie versuchen, im Garten die verschiedenen Blumen, Sträucher und Bäume zu identifizieren? Am Abend erwartet Sie gute südafrikanische Küche. Drei Übernachtungen in einem freundlichen Gästehaus bei Sabie.
3. Tag: Panoramatour zum „Fenster Gottes“
Bei unserer Rundfahrt am Great Escarpment öffnet sich der Blick aufs Lowveld wie auf einer Kinoleinwand. Filmreife Panoramen - eines schöner als das andere! Die Three Rondavels, bizarr erodierte Gesteinskuppen, die Bourke's Luck Potholes, seltsame aus dem Dolomitgestein gefräste zylindrische Löcher, die silberschäumenden Lone-Creek-Wasserfälle. Dann der grandiose Fernblick über den Blyde River Canyon. Und schließlich das „Fenster Gottes“. Wahrlich göttliche Fernsichten - wenn der Wettergott mitspielt, bis nach Mosambik! 200 km.
Optional Möchten Sie eigene Wege gehen? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Wenn Sie sportlichere Ambitionen haben, dann lassen Sie doch die Panoramatour aus und stürzen Sie sich in die Fluten: beim White-Water-Rafting bzw. beim White-Water-Tubing mit Schläuchen von Lkw-Reifen auf dem Fluss Sabie.
4. Tag: Krügerpark-Safari
Früh raus aus den Federn - zum nächsten Höhepunkt unserer Reise! Wir wollen dabei sein, wenn die Savanne erwacht. Durch die kühle Morgenluft geht es im offenen Geländewagen zu den „Big Five“: Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard, Büffel. Mit etwas Glück entdecken wir sie, auf jeden Fall aber sehen wir unzählige andere Tiere: sprungstarke Kudus, elegante Giraffen, freche Paviane ... Und am Ende des Tages im Reich der wilden Tiere warten wieder Küche und (Wein-)Keller unseres komfortablen Gästehauses. 200 km.
5. Tag: Stippvisite in Swasiland
Durch Zuckerrohrfelder führt die Fahrt ins Königreich Swasiland. Afrika wie aus dem Bilderbuch: malerische Berge, saftiges Grün, dichte Wälder - und freundliche Menschen. Aber auch bittere Armut, eine hohe Aidsrate und ein Operettenkönig, der den Kontakt zu seinem Volk verloren hat. Ihr Reiseleiter schildert Ihnen die Hintergründe. Nachmittags erreichen wir unser Ziel, das Mkhaya-Wildreservat. Es besticht durch seine außergewöhnliche Schönheit und eine rustikale Unterkunft: Die strohgedeckten Bungalows liegen gut versteckt im Busch und haben keine festen Wände, Türen und Fenster. Und statt Glühbirnen leuchten Petroleumlampen und die Sterne. 230 km.
6. Tag: Zululand - Afrika aus erster Hand
Aufwachen beim ersten Hahnenschrei und Augen auf! Auf uns wartet eine Pirschfahrt in offenen Allradfahrzeugen zu den großen und den kleinen Tieren - Elefanten und Erdmännchen. Nach einem späten Frühstück reisen wir ins Land der Zulus. In einer Schule in Pongola, die von der Studiosus Foundation unterstützt wird, erleben wir Hoffnung und Lebensfreude trotz Aids, Armut und Arbeitslosigkeit. Im Gespräch mit den engagierten Pädagogen lernen wir aus erster Hand den Alltag im ländlichen Afrika kennen. Eine Begegnung, die gleichermaßen optimistisch wie nachdenklich stimmt. Nachmittags erreichen wir die Hluhluwe River Lodge. 270 km. Zwei Übernachtungen in Hluhluwe.
7. Tag: Nashörner haben Vorfahrt - immer!
Sie fühlen sich fast schon wie ein alter Hase bei unserer neuerlichen Safari in offenen Geländefahrzeugen? Wir sind am Vormittag und auch wieder am Nachmittag unterwegs. Im Hluhluwe-Wildreservat ist man vor Überraschungen nie gefeit. Wenn „weiße“ und „schwarze“ Nashörner unvermittelt durchs Unterholz brechen, lassen wir ihnen die Vorfahrt …
Optional Sie sind sattelfest? Dann sollten Sie Afrika hoch zu Ross erleben. Lassen Sie eine der beiden Safaris aus und erkunden Sie die Uferlandschaft der False Bay bei einem Reitausflug.
8. Tag: An der Küste KwaZulu-Natals
Wie nahe werden wir bei unserer Bootsfahrt im iSimangaliso-Naturreservat (UNESCO-Naturerbe), dem früheren St. Lucia Wetlands Park, den Hippos wohl kommen - und sie uns? Prustend durchpflügen die Flusspferde die Lagune. Auf den Seegraswiesen sonnen sich Krokodile, und auch Schreiseeadler sind hier zu Hause. Nachmittags Weiterfahrt Richtung Süden nach Durban. 330 km. Zwei Übernachtungen in einem stilvollen kleinen Hotel.
9. Tag: Durban - ganz für Sie
Durban - größter Hafen Südafrikas, bedeutende Industriestadt und Seebad zugleich. Die multiethnische Stadt wird in starkem Maße von indischstämmigen Südafrikanern geprägt - auch Mahatma Gandhi wirkte hier einige Jahre als Rechtsanwalt. Bei unserer Rundfahrt besuchen wir auch den lebhaften indischen Markt und eine Moschee oder einen hinduistischen Tempel. Nachmittag und Abend gehören Ihnen. Bummeln Sie zwischen den kleinen Marktständen an der Waterfront, besuchen Sie das eindrucksvolle Aquarium oder fahren Sie mit der Seilbahn über das architektonisch bemerkenswerte Fußballstadion, das für die Weltmeisterschaft 2010 errichtet wurde. Abends brauchen Sie nicht weit zu gehen - nicht weit von Ihrem Hotel beginnt die Florida Road, die gastronomische Meile Durbans mit Restaurants für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel.
10. Tag: Zulu-Mausoleum und Missionsstation
Wir blättern im Geschichtsbuch Afrikas. Vorbei an schier endlosen Zuckerrohrfeldern fahren wir ins Innere des Zululandes zum Grab des legendären Königs Shaka Zulu in Stanger. Auf deutsche Wurzeln stoßen wir in Hermannsburg. Fragen Sie den Experten, warum! Wir besuchen einen Kindergarten und hören von den Anfängen der ältesten deutschen Missionsschule in Südafrika und der Zeit des Übergangs nach dem Ende der Apartheid. In den Drakensbergen packen wir unsere Koffer aus - dieses Mal in einem etwas größeren Hotel mit viel südafrikanischem Flair. 300 km. Zwei Übernachtungen im Cathedral Peak Hotel
11. Tag: In den Drakensbergen
Wandern auf dem Dach Südafrikas, inmitten der majestätischen Sandstein- und Granitformationen der Drakensberge (UNESCO-Natur- und -Kulturerbe). Buschmänner haben hier vor Jahrtausenden mysteriöse Felsbilder hinterlassen. Das Didima-Besucherzentrum nahe dem Hotel informiert über diese einzigartigen Zeugnisse einer versunkenen Kultur. Nachmittags haben Sie die Qual der Wahl: Wandern oder Wellness? Golf oder Tennis? Helikopterflug oder Angeln? Oder wollen Sie sich auf den Rücken eines Pferdes schwingen?
Optional Sie wollen die Gipfel stürmen? Wenn Sie ausdauernd sind und früh aufstehen, können Sie auch auf den Cathedral Peak (3004 m) steigen (10 bis 12 Std., 1500 m 1500 m) – am besten mit einem erfahrenen Bergführer. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen, die Tour zu organisieren - etwas Kondition müssen Sie mitbringen!
12. Tag: Luftsprung nach Port Elizabeth
Bye-bye, Drakensberge! Mit dem Bus geht es zum Flughafen von Durban. 250 km. Ein kurzer Flug bringt uns nach Port Elizabeth. Nach einer Stadtrundfahrt durch die viktorianisch geprägte Hafenstadt checken wir im sehr schönen, ruhig gelegenen Gästehaus La Provence ein.
13. Tag: Auf der Gartenroute
Flüsse und Lagunen, Strände und steile Klippen - wir folgen der landschaftlich reizvollen Gartenroute zum Tsitsikamma-Nationalpark. Hier ist es grün! Wir befinden uns in den letzten Resten des Küstenregenwaldes, der im Hinterland schon längst von den Holzplantagen der Papier- und Bergbaukonzerne verdrängt wurde. Bei einem Spaziergang im Nationalpark an der Küste entlang umweht uns eine würzige Meeresbrise. Auch wenn es schwerfällt, wir wollen weiter nach Wilderness. 200 km. Zwei Übernachtungen.
14. Tag: Austern mit Weißwein
Wir fahren nach Knysna, das eingebettet zwischen Wäldern, Bergen und dem Meer an einer großen Lagune liegt. Einkaufen an der Waterfront, eine Bootsfahrt - es gibt viele Möglichkeiten. Wir laden Sie zu einer Probe der hiesigen Austern ein - bei einem Glas gut gekühlten Weins. Frischer geht's nicht! 110 km. Am freien Nachmittag lädt in Wilderness ein großartiger Strand zum Spazierengehen ein, und die Lagunen des Wilderness-Nationalparks locken zu einer geruhsamen Kanutour.
15. Tag: Zum Vogel Strauß
Über die Outeniquaberge führt unser Weg in die Halbwüste Kleine Karoo. In Oudtshoorn, dem weltweit bedeutendsten Zentrum der Straußenzucht, erfahren wir alles über den Vogel, der niemals fliegt: Steckt er wirklich bei Gefahr seinen Kopf in den Sand? Wie groß sind die Eier? Mittagsimbiss „vom Strauß“, dann führt unser Weg in die Unterwelt: die Cango-Tropfsteinhöhle ist die beeindruckendste in Südafrika. 130 km. Zwei Übernachtungen im wunderschön am Fuße der Swartberge gelegenen Gästehaus Swartberg Manor.
16. Tag: In die Swartberge
Haben Sie gute Nerven? Auf einer der spektakulärsten Passstraßen des Landes schraubt sich unser Kleinbus hinauf zum Swartbergpass (1530 m). In Prince Albert ein Mittagsimbiss mit Spezialitäten der Karoo - am Nachmittag diverse Fotostopps: die Meiringspoort-Schlucht, ein Wasserfall und das Juwel der Karoo, das Städtchen De Rust. 170 km.
17. Tag: Zu den Walen
Wir wollen die „Big Six“ sehen: neben den fünf großen Landsäugetieren als sechste Spezies den Wal. In Hermanus kündigt der Walschreier jede Sichtung der mächtigen Tiere an. In der Walsaison zwischen Juni und November kommen die dickleibigen Zeitgenossen der Küste oft so nah, dass man sich gar nicht mehr sicher sein kann, wer hier eigentlich wen beobachtet: wir die Wale oder die Wale uns. Spaziergang mit Aussicht auf dem Küstenpfad. Abends essen wir in einem charmanten Restaurant im Ort. 340 km.
18. Tag: Blühendes Südafrika
Was wissen Sie über Fynbos, die typische Flora am Kap (UNESCO-Naturerbe)? Auf einem Rundgang in einem privaten Naturreservat erfahren wir viel Interessantes. Um grüne Fragen geht es bei unserem Besuch in der angeschlossenen Gärtnerschule. Wie sieht es mit Berufsausbildung und Arbeitsmarkt in Südafrika aus? Stellen Sie Ihre Fragen! Auf einer teilweise spektakulären Küstenstraße fahren wir über Gordon´s Bay nach Stellenbosch. 170 km. Drei Übernachtungen in einem Gästehaus auf einem Weingut in Stellenbosch.
19. Tag: Kapstadt von allen Seiten
Ausflug nach Kapstadt. Seilbahnfahrt auf den Tafelberg (wetterabhängig) mit grandiosem Blick über Kastell, Greenmarket Square und andere Stationen unserer anschließenden Stadtbesichtigung. Der Nachmittag gehört Ihnen. Wie wär's mit einer Champagner-Bootsfahrt in der Tafelbucht oder einem Hubschrauberrundflug zum Kap (ca. 70 €, 12 Minuten)? Ihr Reiseleiter hilft beim Buchen. Oder wollen Sie lieber ins Aquarium und anschließend zum Shopping an der Waterfront? 80 km.
Optional Abends eine Extratour? Stellenbosch gilt als gastronomische Hauptstadt Südafrikas. Verzichten Sie doch einmal auf das gebuchte Abendessen und besuchen Sie eines der Spitzenrestaurants vor Ort. Das Restaurant des Weinguts Rust en Vrede wurde 2010 zum besten Restaurant Südafrikas gekürt, und drei weitere Restaurants in Stellenbosch gehören zu den Top Ten des Landes. Ihr Reiseleiter reserviert Ihnen gerne einen Tisch.
20. Tag: Cape Flats und Stellenbosch
Unsere Vormittagstour führt durch die Wohnviertel der Cape Flats. Schwarze Afrikaner, Inder und die „Cape Coloureds“ leben hier unter schwierigen Bedingungen. Keineswegs freiwillig, denn die Existenz dieser Vorstädte geht noch auf die Zeit der Apartheid zurück. Wir besuchen auch ein Gemeindezentrum und eine Werkstatt, bevor wir nach Stellenbosch zurückkehren, das mit seiner hübschen Altstadt im kapholländischen Stil bezaubert. Danach finden wir bestimmt einen Grund, einen edlen Tropfen der Region zu kosten! 60 km.
21. Tag: Kap der Guten Hoffnung
Welch ein Gefühl, am Kap der Guten Hoffnung zu stehen! Mit einem Glas Sekt stoßen wir auf die gelungene Reise an. See you again, South Africa! 120 km. Nachmittags Flug mit South African Airways von Kapstadt nach Johannesburg und weiter in Richtung Europa (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).
22. Tag: Zurück in der Heimat
Frühmorgens Ankunft in Frankfurt bzw. München. Anschluss zu den anderen Orten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.








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